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    Anna Lydia Svalastog and Gunlög Fur (eds.): Visions of Sápmi

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    To approach Sápmi is not an easy task. To try to grasp a part of Sápmi and make it into a comprehensible text in a relatively short book is even more challenging. Svalastog and Fur have gathered six articles in this volume, with six quite different perspectives. The purpose of the book is somewhat vague: ‘to generate further interest on the Sami presence, both in the past and in the present.’ So that will be my perspective for this review, as a historian of religion, a senior lecturer at Mid Sweden University in the Study of Religion. One of my focuses when teaching about Sami religion and culture is to generate further interest in this in my students, especially the students aiming to become Middle School teachers. In the latest curriculum for Swedish 10 to 12 year olds, Sami religion is one of the subjects to teach. Could Svalastog and Fur’s collection possibly be something to use? To be honest, I’m thrown between hope and despair. The book has its origin in academic discussion at Umeå University, but the contributions that surface in it are not always academic, and sometimes over-academic, if there is such a thing. This creates differences between texts, but it also makes it obvious that each writer seems to have had different groups of audiences in mind when writing. Two general approaches can be seen and may be characterized as descriptive and analytic. But for my purposes, maybe both can be of use.

    Narconon, Scientology, and the Battle for Legitimacy

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    This article provides an historical description and analysis of Scientology’s controversial drug treatment program, Narconon. Following scholarship by sociologist Terra Manca on Scientology’s pseudo-medicine, I argue that Scientology initially claimed its program to be part of its religion, but eventually dropped this claim as it attempted to get Narconon programs and teachings established in communities. I show, however, the intimate association between Scientology and Narconon courses, and present some of the evidence that the program lacks scientific validity—especially its Purification Rundown.  

    Jan Stievermann, Philip Goff and Detlef Junker (eds.): Religion and the Marketplace in the United States

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    Religion and the Marketplace in the United States is a collection of eleven essays covering a wide array of marketplace theories within the context of American religiosity from leading experts and scholars. The book touches upon a broad range of academic fields including history, literature, sports, politics and media to demonstrate how religion and the marketplace are intertwine

    Dispositiv-Reparatur statt Paradigmenwechsel: Über das „Konservieren“ des Zweigeschlechterdispositivs durch die staatliche Regulierung von Trans* in Österreich

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    Staatliche Regulierung von Geschlecht ist ein Prozess, der im Rahmen des Zweigeschlechterdispositivs stattfindet und Auswirkungen auf Menschen, ihre Körper, ihre Beziehungen und Gegenstände hat. Diese Regulierung findet wesentlich im Medium der Sprache statt, geht aber über die verbale Dimension hinaus. In Österreich etwa wurde über den „Transsexuellen-Erlass“2 zwischen 1980 und 2010 reguliert, wer wann den Personenstand (Geschlechtseintrag und erster Vorname) wie ändern konnte oder nicht. Dabei wurden Zwangsmaßnahmen gefordert, die in die Privatsphäre sowie die körperliche Unversehrtheit der einzelnen Trans*Personen eingriffen. Unter anderem wurden Ehen automatisch aufgelöst, pathologisierende Diagnosen und einjährige psychologische bzw. psychiatrische Therapien vorgeschrieben sowie massive medizinische Eingriffe gefordert. Es handelt sich hier also nicht nur um einen diskursiven Prozess, sondern darüber hinaus um dispositive Machtmechanismen. Grundlage dafür ist das Zweigeschlechterdispositiv. Derzeit wird ein Wechsel von einem Zweigeschlechter- in ein Mehrgeschlechtermodell diskutiert. Dabei findet, wie der Text zeigt, kein Paradigmenwechsel statt, sondern muss vielmehr eine reparative Verfestigung des Zweigeschlechterdispositivs angenommen werden.  

    Weibliche Politik im Frühislam am Beispiel von Muḥammads Frau Umm Salama

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    The question of the legitimacy of female leadership and authority in Islam arouses heated discussions. Even the interpretations of female figures’ actions in the earliest traditions about the Prophet Muhammad are highly disputed. For example, Aisha\u27s political failure after Muhammad’s death is often used as an argument against female political leadership. Nevertheless, the sources represent women in many different ways, including as authorities or policymakers. This paper sheds light on hardly noted traditions about Muhammad’s wife Umm Salama in order to demonstrate – with reference to the written records – that some women played an intervening role as political advisors and mediators and were widely involved in socio-political affairs during the early Islamic period. Consequently, I would like to put forward the thesis that narrators of the early Islamic traditions took female participation and intervention in socio-political decisions for granted, which will be supported by an analysis of texts by Islamic scholars up to the 9th century

    (Stereotype) Männlichkeit und Weiblichkeit im Pressetext

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    Der Beitrag untersucht die sprachliche Konstruktion von Geschlechtsspezifik anhand des Lexempaares weiblich und männlich in bundesdeutschen Pressetexten des Jahres 2013. Neben der konstruktivistischen Prämisse, die davon ausgeht, dass die menschliche Wahrnehmung der Wirklichkeit zu einem Großteil durch Sprache geformt wird, liegt das Konzept doing gender zugrunde, wonach Geschlecht (gender) nicht etwas ist, das man hat, sondern etwas, das man tut. Dem (pressetextlichen) Sprachgebrauch kommt dabei eine entscheidende Rolle zu: Die hier (re)produzierten (stereotypen) Rollenbilder, die sich als Muster sedimentieren, werden mittels korpuslinguistischer Methoden quantitativ erhoben und qualitativ framesemantisch analysiert. Damit werden sowohl explizit geäußerte Stereotype aufgezeigt als auch implizit zugrunde liegende geschlechtsspezifische Vorstellungen erfass

    Von \u27nicht-sexistischem Sprachgebrauch\u27 zu \u27fairen W_ortungen\u27: Ein Streifzug durch die Welt der Leitfäden zu sprachlicher Gleichbehandlung

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    Die Frage, welche Rolle Sprache bei der Stabilisierung und Veränderung existierender Geschlechterverhältnisse zukommt, wurde innerhalb der Feministischen Linguistik in den letzten 40 Jahren ausgiebig diskutiert und erforscht. Wenig erforscht wurde bisher die Entwicklungsgeschichte schriftlicher Leitfäden zu sprachlicher Gleichbehandlung. Hier setzt der Artikel an. Er geht der Frage nach, ob und in welcher Weise sich rechtliche Institutionalisierungen und theoretische Entwicklungen innerhalb der Gender Studies auf Leitfäden queer-feministischer Sprachpolitik auswirken. In einem kursorischen Streifzug durch österreichische Leitfäden werden in einem ersten Schritt Entstehungszusammenhänge von Richtlinien diskutiert. In einem zweiten Schritt wird der Wandel der Bezeichnungen für die jeweils anvisierte utopische Sprachnorm analysiert. Das abschließende Fallbeispiel der 2016 publizierten Richtlinien der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien illustriert und erörtert, wie heutige Leitfäden mit der Entwicklung der Gendertheorien und der Institutionalisierung von Gleichbehandlungsinstrumentarien umgehen

    Geschlechtergerechte Sprache in Schweizer Behördentexten: Möglichkeiten und Grenzen einer mehrsprachigen Umsetzung

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    In diesem Beitrag werden einige vorläufige Resultate aus einem Forschungsprojekt präsentiert, das sich mit der Einschätzung und Umsetzung von geschlechtergerechter Sprache auf Behördenebene befasst. Dazu wurden in acht Schweizer Kantonen sowie auf Bundesebene Interviews mit Personen geführt, die sich auf administrativer Ebene oder im Bereich der Gleichstellungsarbeit mit Sprache befassen bzw. auch für die Qualität von Texten mitverantwortlich sind. Daneben wurde auch ein dreisprachiges Grosskorpus mit Texten der Schweizer Behörden zusammengestellt, mit dem der Sprachgebrauch über mehrere Jahrzehnte beobachtet werden kann. Zusammen mit den regulierenden Texten, die im Bereich Sprache und Gleichstellung in den Behörden existieren, ergibt sich ein facettenreiches Bild der Wahrnehmung und Umsetzung geschlechtergerechter Sprache in einem mehrsprachigen Umfeld, wobei sich zeigt, dass das Thema teilweise sehr unterschiedlich beurteilt wird

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