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    Gibt es Linkspopulismus?

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    In diesem Beitrag analysiere ich den öffentlichen und den wissenschaftlichen Gebrauch des Ausdrucks Linkspopulismus. Das Ziel ist es, eine begründete Haltung dazu zu entwickeln, ob und gegebenenfalls für wen es sinnvoll ist, davon auszugehen, dass es das Phänomen Linkspopulismus gibt. Zudem soll deutlich werden, welche Funktion der Ausdruck Linkspopulismus im öffentlichen Diskurs hat oder haben könnte. Dabei beantworte ich die Titelfrage zunächst in dreierlei Hinsicht mit ‚Ja‘, um anschließend mit gewichtigeren Argumenten in ebenfalls drei Hinsichten für ein ‚Nein‘ zu plädieren. Dabei steht der strategische Aspekt im Mittelpunkt, dass mir ein positiver Begriffsbesetzungsversuch von Linkspopulismus aussichtslos erscheint und ich daher rate, sich das Etikett Linkspopulismus für auf Gleichheit und soziale Gerechtigkeit sowie gegen die neoliberale Hegemonie gerichtete linke Bestrebungen aufgrund des Stigmawort-Charakters von Populismus nicht anheften zu lassen

    Kann populistisches Sprechen als Teil einer diskursiven Radikalisierung verstanden werden?

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    Feststellungen, dass Debatten verrohen, sind ebenso kennzeichnend für den politischen Diskurs wie Populismusvorwürfe. (Wie) lassen sich diese beiden Tendenzen aufeinander beziehen? Kann eine Zunahme und Intensivierung populistischer Sprechhandlungen im Sinne einer diskursiven Radikalisierung verstanden werden? Der Beitrag versucht ausgehend von einer theoretischen Verortung von Populismus und Radikalisierung eine toposanalytisch perspektivierte Antwort auf diese Fragen zu geben. Am Beispiel zweier Maischberger Sendungen werden in einem ersten Schritt topische Muster einer diskursiven Radikalisierung aufgezeigt. Im zweiten Schritt werden diese Muster durch eine exemplarische Analyse der populistischen Mittel Skandalisierung und Tabubruch ergänzt. Abschließend werden beide Perspektiven zusammengeführt und die eingangs gestellte Frage nach dem Verhältnis von Populismus und Radikalisierung vertieft

    Leitlinien zum Forschungsdatenmanagement am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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    Verblose Direktiva als Konstruktionen: ein kontrastiver Vergleich zwischen Deutsch, Französisch und Italienisch

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    Als satelliten-orientierte Sprache (Talmy 2000) privilegiert das Deutsche den Ausdruck des Bewegungspfads mit so genannten Satelliten. Es wundert daher nicht, dass kurze, verblose – nur aus einer direktionalen Präpositionalphrase bestehende – Konstruktionen wie etwa Ab ins Bett! oder Rauf auf den Berg! im Deutschen möglich sind. Diese Konstruktionen werden in der Literatur ,verblose Direktiva‘ (Jacobs 2008) genannt. In einem ersten Schritt beschreibt der Beitrag die syntaktischen, semantischen und pragmatischen Benutzungsbedingungen verbloser Direktiva im Rahmen der Konstruktionsgrammatik (Goldberg 1995 und 2006). Wie die Analyse zeigen wird, ermöglicht es die Konstruktionsgrammatik, unterschiedliche Untergruppen verbloser Direktiva zu definieren – einige Belege werden sich auch eher als Phrasem-Konstruktionen (Dobrovol’skij 2011) an der Grenze zwischen Syntax und Phraseologie erweisen. In einem weiteren Schritt wird eine kontrastive Perspektive eingenommen, indem die deutschen Belege mit ihren französischen und italienischen Äquivalenten verglichen werden, was ermöglicht, typologisch motivierte Unterschiede zu erklären. So kann erwartet werden, dass eine 1:1-Übersetzung meistens nicht möglich ist und dass andere Strukturen privilegiert werden. Die Daten stammen für alle drei Sprachen aus zwei Comicheften (Hergé 1947, 1998, 1999 und Jacobs 1980, 1991, 1993) sowie aus den deutschen Korpora in Sketch Engine

    Das Potenzial der Konstruktionsgrammatik für die Übersetzungswissenschaft am Beispiel von Substantivkomposita

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    Substantivkomposita im Sinne von [N-N]N Konstruktionen gehören zu den wesentlichen Unterschieden zwischen Deutsch und Französisch: Insbesondere ad-hoc-Komposita, die im Französischen kaum vorkommen, während sie zum alltagssprachlichen Bestand des Deutschen gehören, können in der Übersetzung problematisch werden. Dieser Beitrag untersucht die Rezeption und Übersetzung von Substantivkomposita im Übersetzungsprozess aus konstruktionsgrammatischer Perspektive. Dabei richtet sich das Augenmerk auf die Unmöglichkeit, die Form der Konstruktion beizubehalten und auf die daraus resultierende Notwendigkeit, ihre Bedeutung durch eine andere Konstruktion in der Zielsprache (Französisch) wiederzugeben. Dazu wurden Aufnahmen von Übersetzungsprozessen von Studentinnen mit Deutsch als Muttersprache und mit Französisch als Muttersprache explorativ analysiert. Als Ergebnis schält sich das Problem der konstruktionsgrammatischen Segmentierung im Kontext des Übersetzens heraus

    Populistischer Sprachgebrauch als Phänomen politischer Kommunikation

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    Robert Habeck (2018): Wer wir sein könnten. Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht

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