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    Lessons learned: Thesen zur FDM-Kompetenzausbildung: Erkenntnisse aus dem Vernetzungstreffen der vom BMBF geförderten Projekte eeFDM Jena, FDMentor, FOKUS, PODMAN und UniLLAB am 30. und 31. Januar 2019 in Marburg

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    Im gemeinsamen Austausch der vom BMBF geförderten Projekte eeFDM Jena, FDMentor, FOKUS, PODMAN und UniLLAB wurde deutlich, dass die gewonnenen Erfahrungen im Forschungsdatenmanagement-Kompetenzausbau trotz differierender Ansätze und adressierter Personengruppen (Studierende, Graduierte, Hochschulbeschäftigte) in wesentlichen Punkten übereinstimmen. Es herrschte Einigkeit darüber, dass FDM-Kompetenzausbau ein fester Bestandteil der Angebote von Hochschulen sein muss und disziplinübergreifend bereits in die grundständigen Studiengänge gehört. Kompetenzerwerb im Forschungsdatenmanagement basiert auf grundlegender Kenntnis von Daten und ihren Eigenschaften: Was im fachspezifischen Anwendungskontext Daten sein können, und was ein Management von Daten umfassen kann, muss reflektiert und vermittelt werden. Forschungsdatenmanagement ist hierbei als notwendige Voraussetzung eines sicheren Umgangs mit Daten zu verstehen, als pragmatisch fokussierte Umsetzung von Data Literacy, welche im digitalen Zeitalter eine Schlüsselkompetenz darstellt. Mit Maßnahmen zur Implementierung von FDM-Kompetenzvermittlung reagieren die Hochschulen auf einen Kulturwandel, der als weitreichende Folgeerscheinung der Digitalisierung zu verstehen ist. Als komplexes Thema betrifft die Vermittlung von FDM-Kompetenzen die Hochschule als gesamte Einrichtung. Für die Verankerung von FDM als Thema in der Lehre ist die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Infrastruktureinrichtungen sowie Verwaltung notwendig, die ihre jeweilige Expertise und Arbeitsroutine einbringen. Innerhalb der verschiedenen Disziplinen und Fachkulturen herrschen unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema vor, die es gleichermaßen zu berücksichtigen gilt. Zur Umsetzung eines solchen Prozesses reicht es nicht aus, dass die Einrichtungen der Hochschule nebeneinander agieren. Sinnvoll sind regelmäßiger Austausch und Kommunikation sowie eine dezidierte Anlaufstelle für Fragen des FDM, welche innerhalb der Hochschule Umsetzung, Beratung und Begleitung deutlich erleichtert. Dazu muss innerhalb der Hochschule für die beschriebene Zusammenarbeit ein klar erkennbares Profil entwickelt werden, das nur mit langfristig gedachten Aufgaben und dauerhaft beschäftigtem Personal umzusetzen ist

    Forschungsdatenmanagement als gemeinsame Herausforderung am Beispiel C3RDM und DCH an der Universität zu Köln

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    An vielen universitären Standorten entstehen derzeit zentrale Initiativen zum Forschungsdaten-management (FDM). Jedoch ist Expertise und Erfahrung im planvollen Umgang mit Forschungsdaten bereits an vielen Stellen auf dem Campus in unterschiedlichsten Projekten oder fachspezifischen Einrichtungen verteilt und etabliert. Neben zentralen, generischen FDM-Diensten scheint es uns entsprechend wichtig, dass solche gewachsenen, dezentralen Strukturen kooperativ in eine netzwerkartige Struktur eingebunden werden. Nur so kann sich die Entwicklung und Etablierung eines uniweiten, nachhaltigen und kooperativen FDM angegangen werden. In diesem Beitrag stellen wir diesen Ansatz am Beispiel der Universität zu Köln und der Kooperation zwischen dem an der Philosophischen Fakultät verankerten Data Center for the Humanities und der zentralen Initiative des Cologne Competence Center for Research Data Management vor

    Discuss Data: Community-zentrierter Ansatz für das Forschungsdatenmanagement in den Geistes- und Sozialwissenschaften

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    Dieser Artikel stellt einen Community-zentrierten Ansatz für das Forschungsdatenmanagement in den Geistes- und Sozialwissenschaften vor, der Daten explizit in einen Kontext zu ihrer Generierung, Nutzung und Кuratierung durch die entsprechenden Communities von Forschenden setzt. Discuss Data1 baut darauf auf und bildet eine Disziplin- und Methoden-übergreifende Plattform für die Regionalstudien zur post-sowjetischen Region. Aufbauend auf vorhandene FDM-Dienste, etwa zur Authentifizierung, Datenspeicherung und -registrierung, bietet Discuss Data die Möglichkeit Datenbeschreibungen kollaborativ zu bearbeiten, unter Verwendung verschiedener Lizenzmodelle dauerhaft zu publizieren und zu diskutieren. Mittelfristiges Ziel ist die Schaffung eines Kommunikationsortes rund um Forschungsdaten, der von allen interessierten Forschungscommunities nicht nur aktiv genutzt, sondern auch redaktionell getragen und konzeptionell weiter entwickelt werden kann. Diese Publikation ist entstanden im Rahmen des Discuss Data-Projektes, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 323616639

    Is There A Political Argument For Teaching Evolution?

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    This essay develops my keynote address on the topic of creationism and science education, delivered at the conference Religions, Science and Technology in Cultural Contexts: Dynamics of Change, NTNU, Trondheim (2012). Debates over evolution in science education take place in a political context where liberal and conservative visions about the purpose of education come into conflict. Comparing the history of creationist pressures on science education in the United States and Turkey highlights the broad contours of these competing visions. The current conservative ascendancy in both countries, however, makes it difficult to reach any consensus on the practical benefits of including evolution in mass science education. This paper is one of a collection that originated in the IAHR Special Conference “Religions, Science and Technology in Cultural Contexts:  Dynamics of Change”, held at The Norwegian University of Science and Technology on March 1–2, 2012. For an overall introduction see the article by Ulrika Mårtensson, also published here. &nbsp

    Elektronische Laborbücher an der TU Darmstadt: Beispiel für ein strategisches Vorgehen

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    Das Angebot eines Dienstes zur Führung von Elektronischen Laborbüchern (ELNs) ist ein wichtiges strategisches Entwicklungsfeld für das Forschungsdatenmanagement an vielen wissenschaftlichen Einrichtungen. Der Beitrag beschreibt exemplarisch das Vorgehen der Technischen Universität (TU) Darmstadt auf diesem Gebiet. Dieses umfasst u.a. eine breit angelegte Befragung in allen MINT-Fächern am Campus und eine kleine Workshop-Serie zur Frage eines zentralen ELN-Angebots. Der Beitrag stellt das bisherige konkrete Vorgehen an der TU Darmstadt, die erzielten Ergebnisse und einen Ausblick auf weitere Handlungsmöglichkeiten dar

    Zum Lernen verlocken: Erfahrungen mit einem online-gestützten Planspiel zur Reflexion über Rechtschreibung und Grammatik in der Sekundarstufe I

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    In diesem Beitrag stellen wir das Planspiel ORTHO & GRAF vor, das darauf zielt, Lernende der Sekundarstufe I durch ein detailliert ausgearbeitetes Spielszenario dazu anzuregen, sich eigenaktiv und selbstgesteuert, anwendungs- und problembezogen, kooperativ und diskursiv mit ausgewählten Bereichen der deutschen Rechtschreibung und den für ihr Verständnis relevanten grammatischen Regularitäten auseinanderzusetzen. Das Konzept ist inspiriert von Ideen der ‚Gamification‘ und des ‚Game-based Learning‘ und setzt auf den Einsatz von Spielelementen im Lernkontext. Wir stellen das didaktische Konzept und die für seine Durchführung benötigten Unterrichtsmaterialien vor und berichten von den Erfahrungen mit dem Einsatz des Planspiels in der Klassenstufe 7 eines Gymnasiums. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir, ob und unter welchen Bedingungen ‚Gamification‘ dazu beitragen kann, Lernende für die eigenständige, problem- und reflexionsorientierte Auseinandersetzung mit einem Lerngegenstand im Bereich des Deutschunterrichts zu aktivieren

    Sprich zu den Pixeln! – Die Semiotik der Eingabe in Computerspielen mit Sprachbefehlen verstehen lernen

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    Der Beitrag kann aus urheberrechtlichen Gründen nicht digital veröffentlicht werden. Er ist ausschließlich in der publizierten Druckversion des Bandes zugänglich

    Failures and major issues

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    Das "Scheitern" und die zentralen Herausforderungen bei der Entwicklung und Etablierung einer Informationsinfrastruktur fürs Forschungsdatenmanagement (FDM) sind Themenbereiche, die üblicherweise ungern diskutiert werden. Diese können jedoch zu Unzufriedenheit in dem ganzen Sonderforschungsbereich (SFB) führen, insbesondere aber auch zu Frustration bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Informationsinfrastruktur (INF)-Teilprojekte. Die Probleme und Herausforderungen manifestieren sich auf verschiedenen Ebenen, die wir in diesem Beitrag etwas näher beleuchten wollen. Die Diskussion am World-Café-Tisch lässt sich in folgende Bereiche bündeln: (i) Fehlender Zugang zu Bedarfen, (ii) unklare Rollen und Governance, (iii) Nachnutzung statt Neuentwicklung. Aufgrund des Projektcharakters von SFBs kann das "Scheitern" wesentliche Auswirkungen haben. Die in diesem Beitrag ausformulierten Stolpersteine sollten jedoch nicht notwendigerweise als vollständiges Scheitern von INF-Vorhaben betrachtet werden. Vielmehr hilft ein Wechsel auf die Perspektive von Forschenden: "Man hat unter bestimmten Annahmen und Rahmenbedingungen eine Entwicklung betrieben. Geht das Experiment schief, dann müssen die Annahmen und Rahmenbedingungen angepasst werden." Das Gelingen eines Infrastrukturprojektes hängt in komplexer Weise von vielen Faktoren ab. Eine gepflegte Kommunikation zwischen den Beteiligten, ein offenes Mindset auf allen Seiten und eine klare Verteilung der Rollen scheinen hier besonders wichtig

    Review: The Bloomsbury Handbook of the Cultural and Cognitive Aesthetics of Religion

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    The wide range of approaches gathered in this volume makes it indispensable for studying how exactly the much-evoked forces and agencies of sensuality, matter and affect actually affect bodies. It has been often and repeatedly claimed that objects have agency, that religion might be seen as a flow of affective powers through bodies (see, for instance, Donovan O. Schaefer’s book on Religious Affects) – but the question remains open what that would exactly mean. In all their polyphony and discontinuity, the contributions to this volume give much-needed answers to such questions, gained from philological and ethnographic as well as from neuroscientific studies. Filling a lot of gaps, many new questions rise, and the insights into the diverse methods and processes of data collection are useful for ongoing and upcoming studies within the still emerging field of the Aesthetics of Religion

    Religion and Medicine in Ancient India: A Different Discourse Based on Caraka Saṃhitᾱ

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    This study of Ayurveda and the treatise Caraka Samhita (ca. 200 BCE) illustrates what the introductory essay defines as the ‘systemic’ nature of globalisation. Ayurveda was practiced within the Indian Vedic religious system by specific experts, and intended exclusively for kings and priests. The Caraka Samhita describes a holistic system where the Vedic deities, the cosmos, and the human organs are interconnected. Alongside ontological schemes and prescriptions of religious practices, the Caraka Samhita describes the human anatomy and treatments based on empirical medical practice. It is argued here that the blending of religious and medical practices is not random or un-reflected. As opposed to early modern medicine where health was seen as the absence of disease but in line with the WHO’s more holistic definition of health, the Caraka Samhita combines ontology, religion, social rules and medicine. However, in post-colonial India and in the global economy, Ayurveda has become a commercial brand of ‘alternative medicine’ products, free for purchase by anyone but detached from the holistic system of the Caraka Samhita. The study implies that the globalised function systems limit Ayurveda to ‘health’, and that the detachment from its previous religious and social dimensions has deprived it of its holistic therapeutic usefulness. This paper is one of a collection that originated in the IAHR Special Conference “Religions, Science and Technology in Cultural Contexts:  Dynamics of Change”, held at The Norwegian University of Science and Technology on March 1–2, 2012. For an overall introduction see the article by Ulrika Mårtensson, also published here

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