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    Kriterien für die Auswahl einer Softwarelösung für den Betrieb eines Repositoriums für Forschungsdaten

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    Die öffentliche Bereitstellung von Forschungsdaten zur Nachnutzung im Sinne von Open Science ist Bestandteil des Lebenszyklus von Forschungsdaten und erlangt zunehmende Relevanz. Eine zitierbare Veröffentlichung dieser Daten zeugt von einer transparenten Forschung, belegt die Forschungsleistung eines Forschenden sowie der jeweiligen Einrichtung und macht Forschung reproduzierbar und damit überprüfbar. Forschungsförderer erwarten bereits bei der Antragstellung die Dokumentation und Planung eines umsichtigen und nachhaltigen Umgangs mit Forschungsdaten, bspw. in Form eines Datenmanagementplans, der unter anderem Angaben zu geplanten Lizenzen für Forschungsdaten, Rechten an Daten etc. enthält. Die Umsetzung des Datenmanagementplans ist ein kontinuierlicher Prozess im Laufe eines Projekts und nicht auf eine Datenveröffentlichung zum Projektende hin beschränkt. Der Umgang mit Forschungsdaten wird unter anderem in den Richtlinien Guter Wissenschaftlicher Praxis[1], den Open-Access-Policies von Hochschulen, Forschungsinstituten und Forschungsförderern sowie in den “Data Policies” von Zeitschriften adressiert. Repositorien bilden das technische Grundgerüst für das Forschungsdatenmanagement, da sie den gesamten Prozess von der Übernahme über die Qualitätskontrolle bis hin zur zitierfähigen Veröffentlichung unterstützen. Softwarelösungen für Repositorien sind für unterschiedliche Zwecke und Einsatzszenarien verfügbar. Zu den verbreitetsten zählen beispielsweise Fedora, DSpace, MyCoRe, Islandora, EPrints, Dataverse, Rosetta, Archivematica und Invenio. Die Bestimmung von Kriterien für die Auswahl eines Repositoriums ist nicht trivial und es müssen neben Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit und Funktionalität noch weitere Kriterien wie die Dokumentation, Verbreitung, Entwicklungsperspektive sowie das Daten- und Lizenzmodell berücksichtigt werden. Der Aufwand für die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs darf nicht unterschätzt werden. Im Folgenden bezeichnet Repositorium eine Softwarelösung, die - eingebettet in eine Organisationsstruktur und gegebenenfalls im Kontext weiterer Systeme - Forschungsdaten übernimmt, verwaltet und publiziert. Daraus ergeben sich zwangsläufig Abhängigkeiten zur betreibenden organisatorischen Einheit und der grundlegenden technischen Infrastruktur für den Betrieb der Software und die Speicherung der Daten. In diesem Artikel werden verschiedene Aspekte präsentiert, die für den Auswahlprozess potentiell relevant sind.   [1] Siehe auch Kodex der DFG zur guten wissenschaftlichen Praxis: https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp

    Einführung zur ersten Ausgabe der Zeitschrift für Interaktionsforschung in DaFZ

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    In dieser kurzen Einführung wird zum einen das interdisziplinäre Selbstverständnis des anwendungsorientierten Fachs DaFZ skizziert, dessen zentraler Gegenstand die wissenschaftliche Erforschung des Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist. Zum anderen werden die Bezugsdisziplinen angesprochen, in denen interaktionsbezogene Fragestellungen untersucht werden, die für unser Fach eine hohe Praxisrelevanz haben. Es folgt eine Zusammenfassung der jüngsten Entwicklungen in der Interaktionsforschung in DaFZ, die schließlich zur Gründung der vorliegenden Open Access-Zeitschrift geführt haben. Ihr Ziel besteht darin, die verschiedenen fachlich-inhaltlichen und methodologischen Zugänge zur empirischen Interaktionsaktionsforschung zu bündeln und die aktuellen Forschungsergebnisse einem möglichst großen Fachpublikum unmittelbar zugänglich zu machen, um so zu einer nachhaltigen internationalen wissenschaftlichen Vernetzung auf diesem Gebiet beizutragen

    Feedbackverhalten von LehrnovizInnen im Sprachförderunterricht für neu Zugewanderte

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    Innerhalb der deutschdidaktischen Unterrichtsforschung rücken Interaktionsmuster und deren Lernpotenzial für sprachliches und fachliches Lernen in jüngster Zeit vermehrt in den Blick. Im vorliegenden Beitrag wird auf das lehrerseitige Feedbackverhalten als eine exemplarische Form unterrichtlicher Steuerungsaktivitäten fokussiert. Datengrundlage der Untersuchung bildet ein Korpus von 13 Aufnahmestunden videographierten Sprachförderunterrichts, den Lehramtsstudierende innerhalb eines Praxisprojekts über ein Schuljahr hinweg in Grund- und Hauptschulen für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche in Kleingruppen anbieten. Die Beobachtungen liefern Einblicke in die unterschiedlich ausgeprägte Sensibilität von Studierenden für spracherwerbsförderliche Anschlussstellen im Gespräch und zeigen auf, wie sich diese im Interaktionsverhalten im Kontext früher Praxiserfahrungen manifestiert. Die in den Daten belegten Korrekturen werden auf komplexe Weise interaktiv ausgehandelt sowie von den Beteiligten individuellen Anpassungen unterzogen. Die Erkenntnisse können als Grundlage für weitere Bemühungen im Bereich der Professionalisierung und Vermittlung spracherwerbsförderlichen Lehrerhandelns genutzt werden

    Wir Machen Daten FAIR: Die Konzeption von Datenservices im GESIS - Datenarchiv für Sozialwissenschaften

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    Das Datenarchiv für Sozialwissenschaften, eine Abteilung von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, besitzt eine über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Expertise in der Aufbereitung, Dokumentation und Kuratierung von Daten großer (internationaler) Umfrageprogramme ebenso wie in der Entwicklung und Anwendung internationaler Standards in diesem Rahmen. Steigenden Anforderungen zur Generierung FAIRer (Forschungs-)Daten, etwa durch Forschungsförderer, begegnet das Datenarchiv mit der Bereitstellung der GESIS Datenservices rund um die Archivierung quantitativer sozialwissenschaftlicher Umfragedaten. In einem internen Projekt wurden ab 2016 Dienstleistungen des Datenarchivs systematisiert und professionalisiert. So entstand ein Angebotsportfolio (größtenteils) kostenpflichtiger Datenservices, die seit 2019 von allen, die entsprechende Daten generieren, aufbereiten, dokumentieren, aufwerten und archivieren möchten, in Anspruch genommen werden können. Der vorliegende Beitrag skizziert die Konzeption und Bepreisung dieser Datenservices und erörtert die Vorteile derartiger Angebote für Forschende, Förderer und die Forschungsgemeinschaft in der Praxis

    Scientology’s Legal System

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    This paper provides an overview of the legal system of the religion of Scientology. To the members of the religion, this legal system supersedes and fully displaces the mainstream legal system. Scientology’s legal system is self-contained and independent, with rules, enforcement mechanisms, and correctional facilities. The overview provided in this paper will be useful to courts and to further research in the nascent yet vital field of Scientological legal research. &nbsp

    Deliberating Religion, Science and Progress in the Global Public Sphere: Introduction

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    This introductory essay presents the framework for a collection of papers, published together here, that originated in the IAHR Special Conference Religions, Science and Technology in Cultural Contexts: Dynamics of Change, held at The Norwegian University of Science and Technology on March 1–2, 2012. There exist numerous studies of the relationship between religion, science and technology, held in general terms as well as applied in specific case studies. Although this collection spans widely diverse cases – geographically, historically, culturally, topically – it makes a distinct contribution to the field through the combined focus on global ‘systemic’ communication and transformations, and the dynamic, even instrumental, relations between ontology and politics. Thus, we show that boundaries between ‘religion’ and ‘science’ are in constant flux, subject to people’s objectives as well as state policy. We can show this by including both descriptive studies and applied, constructive argumentation for specific interpretations of ‘religious’ materials. Some might argue that ‘application’ has no place in Religious studies, only in Theology. However, Religious studies discourses are themselves implicated in constructing boundaries between ‘religion’ and ‘science’, which change over time. Including ‘application studies’ therefore does not make us ‘theologians’. Rather, it adds analytical insights into how ontology and cosmology has been, and still is, employed to achieve scientific objectives, which in turn are politically informed

    Interpreting gene myths in a globalized world

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    This essay critically examines Peter Beyer’s system-theoretical definition of religion, his concept of the function of religion in global society, and his definition of global core values. The empirical examples used for this critique illustrate how religion serves as a resource in public debate, and how academics use religion to explain public opinions and attitudes. They focus on genetic science and technology, noting references to myths and religious heritage The concept of myth as an analytical tool in analyses of the European barometer surveys is also examined, while tracing the history of ideas behind public opinion on genetic science and gene technology in Europe and the USA. In contrast to Beyer’s analysis, the core values at stake are not the (neo-)liberal values which he claims represent global society, i.e. equality, progress, justice, but rather sustainability, the relation between past, present and future life, and concerns about the undisputable framework of life and death, which overlap with classical theological projects. When references to myth and religion are made, they appear useful in the context of modern genetic science and gene technology because they are not about belief. Instead, such references appear closely tied to memories of recent history, to modern wartime science and modern big science failure. Since the empirical examples represent interpretative processes, system theories are unsuited to my analysis. To understand how references to religious texts and heritage work I use a classical hermeneutical stance rooted in philosophy and religious studies. My methodological conclusion is that hermeneutics offers a relevant perspective for the analysis of how religion works in discussions of science and new technology in the globalized world. This paper is a contribution to the collection that originated in the IAHR Special Conference “Religions, Science and Technology in Cultural Contexts:  Dynamics of Change”, held at The Norwegian University of Science and Technology on March 1–2, 2012. For an overall introduction to this collection see the article by Ulrika Mårtensson, also published here

    Ontological excess and metonymy in early-modern descriptions of Brazil: an amodern para-scientific approach to nature

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    This essay relies on and furthers a hypothesis advanced in previous research: that the well-known eccentricities to be found in the early-modern corpus of the Portuguese colonizers of Brazil—its references to entities like monsters and demons, its bizarre descriptions, and odd classification systems—can be explained in view of a certain style of thinking, addressing a specific ontological concern. Ontology emerges here as a structural differentiating factor between radically distinct kinds of approach to reality, and the notions of excess and metonymy help us to characterize the specificity of a cognitive enterprise which, in its several manifestations, is literary-religious rather than scientific-empirical. Our perspective tends to challenge communicative models trying to address the difference between religious and scientific discourses merely on the level of the content and truth-values of their belief systems. Moreover it covers significantly visual culture, which helps us to present Brazilian colonial literature on a broad canvas. This paper is one of a collection that originated in the IAHR Special Conference “Religions, Science and Technology in Cultural Contexts:  Dynamics of Change”, held at The Norwegian University of Science and Technology on March 1–2, 2012. For an overall introduction see the article by Ulrika Mårtensson, also published here

    The Arabsʾ Visions of the Upper Realm

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    Pre-Islamic (Jāhilī) Arabs viewed the heavens with great respect, admiration and fear. They held the stars responsible for every event that took place in the earthly realm. Accordingly, they shaped their entire lives in accordance with their interpretations of astral configurations and phenomena. This study offers an avenue into specific passages in the Qur’an where cosmological connotations had the purpose of reshaping the mindset of believers by offering guidelines for a comprehensive framework that took into account both the materialistic and spiritual dimensions of the universe. The theological approach employed here examines the similarities and differences between the pre-Islamic view of the universe and the Qur’anic cosmological model that is based upon a set of Qur’anic verses and their traditional interpretations. In regards to this point, it might be sufficient to clarify that this study espouses neither concordistic nor complementarianistic perspectives: it does not attempt to transfer the cosmological implications of the Qur’anic texts into a modern context, nor treat them as being totally independent from such connotations. In a nutshell, by demonstrating the role Islam played on changing the Arab perception of the universe that led eventually to the notable contributions medieval Muslims made to the science of the stars, the study aims to highlight that what can be gained from bridging the gap between science and religion would far outweigh the previous separation of the two. This paper is one of a collection that originated in the IAHR Special Conference “Religions, Science and Technology in Cultural Contexts:  Dynamics of Change”, held at The Norwegian University of Science and Technology on March 1–2, 2012. For an overall introduction see the article by Ulrika Mårtensson, also published here

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