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    601 research outputs found

    Discourse Semantics and Textual Logic: Methodological Considerations for Multimodal Analysis

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    This chapter discusses two relevant methodological concepts for the analysis of multimodal media and the resulting artefacts and performances with regard to their usability and appropriateness for comprehensive multimodal analyses: the concept of discourse semantics and the notion of the textual logic of meaning-making. The chapter critically compares and triangulates both notions as essential methodological frameworks for the analysis of multimodal media and particularly the now needed empirical work with them. On the basis of a theoretically and methodologically oriented discussion, a short example analysis completes the chapter, illustrating the suitability of these concepts for larger corpus work

    Rekodieren durch Lehrkräfte in der DaZ-Unterrichtsinteraktion

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    Im Beitrag werden Unterrichtsinteraktionen im institutionalisierten DaZ-Unterricht mit Kindern und Jugendlichen in Bezug auf das lehrerseitige Rekodieren von lernerseitigen Äußerungen analysiert. Das Rekodieren von Schüler*innenäußerungen gilt als eine Mikro-Scaffolding-Strategie (Gibbons 2015), die Lehrpersonen anwenden um Zweitsprachlernende in der mündlichen Unterrichtsinteraktion sprachlich zu fördern. Die Datenbasis der Analysen dieses Beitrages sind Unterrichtsvideographien aus dem DaZ-Unterricht sowie aus dem sprachsensiblen Fachunterricht an bayerischen Grund- und Mittelschulen, die im Augsburger Videokorpus Sprachliche Heterogenität in der Schule (ViKo_spracHe) vorliegen. Nach der theoretischen Rahmung des Analysefokus sowie der Beschreibung des ViKo_spracHe werden deskriptive Analysen zum lehrerseitigen Rekodieren in der DaZ-Unterrichtsinteraktion präsentiert und als Aspekt der professionellen Gestaltung sprachlernförderlicher Unterrichtsinteraktion diskutiert. Die intentionale Modellierung der eigenen Lehr- und Instruktionssprache gilt dabei als Teilbereich des professionellen Handelns von DaZ-Lehrkräften

    Pseudoverständnissicherung

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    Diese Studie fokussiert unterrichtliche Interaktionssituationen, in denen angehende DaF-Lehrpersonen proaktiv verständnissichernde Maßnahmen initiieren. Zum einen werden gängige Kommunikationsmuster beschrieben, auf die Lehrnoviz*innen intuitiv zurückgreifen, um Verständnis zu sichern. Zum anderen soll durch sequenzielle Analysen das kommunikative Wirkungspotenzial konkreter verständnissichernder Sprechhandlungen herausgearbeitet werden. Die Datengrundlage bilden transkribierte Videoaufzeichnungen ausgewählter Unterrichtseinheiten, die im Rahmen einer internationalen deutsch-spanischen Lehrkooperation entstanden sind. Die Ergebnisse zeigen auf, dass in stark konventionalisierter Form häufig syntaktisch geschlossene Entscheidungsfragen zur Verständnissicherung eingesetzt werden, die von den Lernenden oft routinemäßig abgehandelt werden und keine wirkliche Äußerung von Verstehensproblemen generieren. Zudem fällt auf, dass das lernerseitige Partizipationsniveau bei kollaborativen Aushandlungen mit epistemischer Symmetrie besonders hoch ist, während lange Inputphasen, verstehensunterstellende Äußerungen und kurze Wartezeiten sich eher partizipationshemmend auswirken

    Bayerisches Modellprojekt eHumanities – interdisziplinär zur Stärkung des Forschungsdatenmanagements in den digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften

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    Das vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Projekt eHumanities – interdisziplinär entwickelt Tools und Best-Practice-Empfehlungen für das Forschungsdatenmanagement in den digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften und darüber hinaus. Resultate sind u.a. ein Best-Practice-Guide für das Metadatenschema DataCite, eine aktualisierte und funktional erweiterte Version des DataCite-Metadatengenerators, DMP-Fragenkataloge für RDMO, Schulungs- und Lehrinhalte (z. B. Video-Tutorials, Lernmodule als Open Educational Resources) sowie eine Modellkooperation zwischen Informationsinfrastruktureinrichtungen. In diesem Kontext wurden eine technische Lösung zur Dateneinspeisung und -indexierung in einen Data Discovery Service sowie Best-Practice-Prozessabläufe zur Erschließung und Verfügbarhaltung der Daten geschaffen

    Multimodality and Semiotic Complexity from a Linguistic Point of View: Processes of Code Integration and Code Manifestation

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    If language is examined also in regard to its mediality and the use of different semiotic resources, then the fundamental question arises as to what extent categories developed for linguistic analyses of monomodal spoken or written language are still sustainable for the description of multimodal utterances. If such concepts are neutral with regard to the particular materiality of signs, then they can basically be adapted to any modality and provide a potential tertium comparationis, also for comparative analyses. Firstly, this enables us to expand the subject area under investigation and, secondly, to explore further dimensions of comparison between different types of multimodal complexity. The potential for such a comparative perspective on multimodality from a decidedly linguistic-semiotic point of view is demonstrated by analyses of abstract deictic relations that can manifest themselves, for example, in gesture-speech ensembles, language-image ensembles as well as in multimodal video sequences (speech, gesture, sequential arrangement of shots). In order to capture the interplay between different semiotic resources, the approach presented in this article assumes two basic processes to be at the core of the definition of linguistic multimodality: code integration and code manifestation (Fricke 2012, 2013). Both processes are substantiated by theoretical as well as by empirical arguments. Based on these two principles, the following general questions will suggest a pathway towards a sign-based general and comparative multimodality research within linguistics and beyond: 1. Which types of integration can be identified? What is the level of integration? 2. Which linguistic categories, relations and functions manifest themselves multimodally? 3. How do different semiotic systems and the associated multimodal ensembles differ from one another in this regard? Successful linguistic and semiotic multimodality research building on these questions allows us to identify further overlapping transdisciplinary areas and interdisciplinary interfaces that are still closely related to the respective individual discipline. Werden sprachliche Äußerungen auch im Hinblick auf ihre Medialität und das multimodale Zusammenwirken unterschiedlicher semiotischer Ressourcen untersucht, stellt sich die grundlegende Frage, welche Reichweite jene Analysekategorien besitzen, die spezifisch auf eine „monomodale“ Analyse gesprochener oder geschriebener Sprache ausgerichtet sind. Sucht man nach einem potentiellen tertium comparationis für unterschiedliche Modalitäten sowie für vergleichende Analysen, stellen insbesondere solche Konzepte einen geeigneten Ausgangspunkt dar, die hinsichtlich der besonderen Materialität von Zeichen neutral sind, da sie modalitätsunabhängig verwendet werden können, wie z.B. die abstrakte Funktion der Modifikation. Ein solches Vorgehen ermöglicht es, den Untersuchungsgegenstand erstens zu erweitern und zweitens, weitere Dimensionen des Vergleichs für verschiedene Arten multimodaler Komplexität zu erkunden. Das Potential einer solchen vergleichenden Perspektive auf Multimodalität, die von einem dezidiert linguistisch-semiotischen Standpunkt ihren Ausgang nimmt, zeigen Analysen abstrakter deiktischer Beziehungen, die sich beispielsweise in Gesten-Rede-Relationen, Sprache-Bild-Relationen sowie in multimodalen Videosequenzen manifestieren können (Lautsprache, Gestik, sequentielle Abfolge von Einstellungen mit unterschiedlicher Einstellungsgröße). Um das Zusammenwirken unterschiedlicher semiotischer Ressourcen zu beschreiben, geht der in diesem Artikel vorgestellte Ansatz davon aus, dass zwei grundlegende Prozesse im Zentrum der Definition von linguistischer Multimodalität stehen: Kodeintegration und Kodemanifestation (Fricke 2012, 2013). Beide Prozesse werden sowohl durch theoretische als auch durch empirische Argumente fundiert. Ausgehend von diesen beiden Prinzipien ergeben sich die folgenden Leitfragen für einen Weg zu einer zeichenbasierten allgemeinen und vergleichenden Multimodalitätsforschung innerhalb der Linguistik und darüber hinaus: 1. Welche Arten von Integration lassen sich identifizieren? Wie hoch ist der Integrationsgrad? 2. Welche sprachlichen Kategorien, Relationen und Funktionen manifestieren sich multimodal? 3. Wie unterscheiden sich verschiedene semiotische Systeme und die dazugehörigen multimodalen Ensembles in dieser Hinsicht? Eine linguistische und semiotische Multimodalitätsforschung ausgehend von diesen Fragen ermöglicht es uns, zukünftig weitere mit anderen Disziplinen überlappende transdisziplinäre Bereiche und interdisziplinäre Schnittstellen zu identifizieren

    Interoperabilität von Metadaten innerhalb der NFDI: Konsortienübergreifender Metadaten-Workshop am 2./3. Juli 2020

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    Auf einem virtuellen Metadatenworkshop diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von 17 verschiedenen NFDI-Konsortien Konzepte zur Interoperabilität von Metadaten in Bezug auf inhaltliche Überschneidungen, Herangehensweisen zur Metadatenmodellierung, technische Aspekte und Infrastruktur bis hin zu organisatorischen Aspekten und Zusammenarbeit. Die vertretenen Konsortien möchten auch in Zukunft eng im Bereich Metadaten zusammenarbeiten und Standards schaffen, die es Forschenden in der Zukunft möglich machen, ihre Forschungsergebnisse gleichzeitig spezifisch und interoperabel zu beschreiben. Die Dynamik der Formierung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll für Einigung über allgemein bedeutsame Fragen der Metadatierung genutzt werden. Zudem sollen mit Unterstützung des NFDI-Direktorats Strukturen zur gemeinsamen Standardisierungsarbeit geschaffen und international vernetzt werden

    Deutsch

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    SWD - Strengthen, Widen, Deepen: so versteht das Konsortium für die Sozial-, Bildungs-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften seine Aufgabe innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur: Die bestehende Infrastruktur für Forschungsdatenmanagement auszubauen und zu integrieren. Um gesellschaftlich relevante, insbesondere sensible Daten für die Forschung verfügbar zu machen, baut KonsortSWD auf bewährten, wissenschaftsnahen Strukturen auf. Wir integrieren die bestehenden Elemente stärker und erschließen systematisch neue Daten, z.B. qualitative Forschungsdaten. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten, der als gewähltes Gremium die Anliegen der Fachcommunities artikuliert und die zielgerichtete Weiterentwicklung der Infrastruktur forciert.SWD - Strengthen, Widen, Deepen: this is how the consortium for the social, educational, behavioral and economic sciences understands its role within the National Research Data Infrastructure (NFDI): to expand and integrate the existing infrastructure for research data management. In order to make socially relevant, and often sensitive, data available for research, KonsortSWD builds on well-proven structures that are closely linked to the scientific community. We integrate existing elements more strongly and systematically make new data, e.g. qualitative research data, accessible. The German Data Forum (RatSWD) plays a central role in this context. As an elected body, it articulates the needs of the professional communities and promotes the strategic development of the infrastructure

    Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e. V.: Aufbau und Ziele

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    Bund und Länder haben den Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e. V. gegründet, um ein systematisches und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Deutschland zu fördern. Im Verein vernetzen sich bis zu 30 Konsortien, die mit ihren Mitgliedsorganisationen die Wissenschaftslandschaft in Deutschland abbilden. Gemeinsam erarbeiten diese im Verein Datenstandards nach den FAIR Prinzipien und weitere Lösungen rund um das disziplinenübergreifende Forschungsdatenmanagement. In diesem Artikel stellt das Direktorat Aufbau und Ziele des neu gegründeten Vereins vor

    DataPLANT – Ein NFDI-Konsortium der Pflanzen-Grundlagenforschung

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    In der modernen hypothesen-basierten Forschung sind Forschende zwingend auf Dienste und Infrastrukturen für Forschungsdatenmanagement (FDM) angewiesen, welche die Erfassung, die Verarbeitung, den Austausch und die Archivierung von Forschungsdatensätzen erleichtern. Dabei schafft ein modernes FDM erst die Verknüpfung von interdisziplinärer Expertise, sowie Vergleich und Integration verschiedener Analyseergebnisse mit dem darauf beruhenden immensen zusätzlichen Erkenntnisgewinn. Das Ziel des Projektes DataPLANT[1] besteht darin, diesen Mehrwert für die Pflanzen-Grundlagenforschung zu schaffen. Auf diesem Fachgebiet werden die (molekularen) Prinzipien des pflanzlichen Lebens untersucht, welche beispielsweise das Pflanzenwachstum, den Ernteertrag oder die Biomasseproduktion bestimmen. Die hierzu eingesetzten Methoden von Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik bis hin zu bildgebenden Verfahren erzeugen hochdimensionale, polymorphe Daten, die verarbeitet, fusioniert und interpretiert werden müssen. Eine erfolgreiche Nutzung von Daten unterschiedlicher Modalitäten – aus vielen Quellen und Experimenten, vorverarbeitet oder analysiert mit einer Vielzahl von Algorithmen – erfordert eine Kontextualisierung der Daten. Hierzu zählt die Annotation mit detaillierten Metadaten ebenso wie ein eindeutiges Referenzieren der jeweiligen Daten mit ihren Abhängigkeiten. Die FAIR Data[2] and Linked Open Data[3]-Prinzipien bieten entscheidende Richtlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten.   [1] Homepage und Community-Portal von DataPLANT, https://www.nfdi4plants.de, aufgerufen am 31.01.2021. [2] Vgl. Wilkinson, Mark D. et al. „The FAIR Guiding Principles for scientific data management and stewardship“. Scientific Data 3, Nr. 160018 (2016): 1-9. https://doi.org/10.1038/sdata.2016.18 [3] Vgl. Bizer, Christian et al. „Linked Data on the web (LDOW2008).” Proceedings of the 17th international conference on World Wide Web, (2008): 1265-1266. https://doi.org/10.1145/1367497.1367760 rschungsdaten

    Projektunterstützendes Forschungsdatenmanagement: ein Modell für internationale Organisationen

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    Forschungsdaten haben in den letzten Jahren an wissenschaftlicher wie auch an wissenschaftspolitischer Relevanz gewonnen, sodass immer mehr Einrichtungen einschlägige Angebote in diesem Bereich bereitstellen. Spezifische Anforderung an das Forschungsdatenmanagement ergeben sich vor diesem Hintergrund in internationalen Institutionen, denn insbesondere international agierende Organisationen mit mehreren Standorten stehen häufig vor der Herausforderung, einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Bedarfen standortübergreifend gerecht werden zu müssen. Der vorliegende Beitrag diskutiert das Thema Forschungsdatenmanagement in trans- und international agierenden Organisationen am Beispiel der Max Weber Stiftung, die zehn Institute in neun Ländern sowie einige weitere Standorte umfasst. Im Zuge dessen soll das Konzept des “projektunterstützenden Forschungsdatenmanagements”, das einige Parallelen zum Ansatz des “Data Stewardship” aufweist, am Beispiel des Projekts “Soviet Survivors of Nazi Occupation: The First Testimonies” exemplarisch illustriert werden. Dabei soll dargelegt werden, dass projektunterstützendes Forschungsdatenmanagement ein hilfreicher Ansatz für internationale Organisationen sein kann, da es das Datenmanagement um Elemente aus weiteren Arbeitsfeldern ergänzt, um auf diese Weise den spezifischen Anforderungen von internationalen Projekten Rechnung zu tragen

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