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    Book Review: Katharina Hülsmann: Japanische Fan-Comics: Transkulturelle Potenziale und lokale Gemeinschaft

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    Computergestützte Textanalyse in der Theologie – zwischen Nische und Paradigmenwechsel

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    Computergestützte Textanalysen spielen in der theologischen Forschung bisher eine vergleichsweise nur marginale Rolle, obwohl sich gerade hier auf eine sehr lange Forschungsgeschichte zurückblicken lassen kann. Die Gründe sind teils technisch-infrastruktureller, teils ideologischer Natur. Mit dem TheoLab, einem Forschungsverbund für computational theology, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, das Fach in diesem Bereich wieder stärker zu profilieren. Am Beispiel der Kirchengeschichte wird aufgezeigt, dass die wachsende Anzahl an Beiträgen aus der digital history theologischen Forscher*innen eine digital literacy abverlangt und daher computergestützte Methoden auch Eingang in die Lehrbücher finden müssen. Computer-based text analyses have so far played a comparatively marginal role in theological research, even though there is a very long history of research in this area. The reasons for this are partly technical and infrastructural, partly ideological. The TheoLab, a research network for computational theology, aims to create opportunities to raise the profile of the subject in this area. Using the example of church history, it will be shown that the growing number of contributions from digital history demands digital literacy from theological researchers and that computer-based methods must therefore also find their way into textbooks

    Intrinsische und extrinsische Motivatoren computergestützter Textanalyse: Weggabelungen in einer wissenschaftlichen Sozialisation

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    Im Folgenden reflektiere ich meine wissenschaftliche Sozialisation im Spiegel der Erneuerungen durch computergestützte Textanalyse. Dabei wird der Einfluss intrinsischer und extrinsischer Motivationen auf den wissenschaftlichen Werdegang erörtert. Als grundlegend wird die zunehmende Bedeutung quantitativer Verfahren für das hermeneutische Interesse diskutiert. Der Innovationsdruck in der Wissenschaft, die Rolle interdisziplinärer Zusammenarbeit und die Bedeutung von Qualitätsstandards wird angesprochen, aber weniger als problematisch denn vielmehr als inspirierend eingestuft. Abschließend folgen Gedanken zum Selbst- und Fremdbild eines Linguisten im Spannungsfeld von Methodendienstleister und Weltdeuter sowie die Herausforderungen, denen sich die scientific community heute im Kontext neuer Technologien stellen muss. Die Schlussfolgerung unterstreicht die Bedeutung einer ausgewogenen Mischung aus intrinsischer und extrinsischer Motivation für wissenschaftlichen Erfolg. In the following, I reflect on my academic socialisation in the light of innovations through computer-aided text analysis. The influence of intrinsic and extrinsic motivations on the scientific career is discussed. The increasing importance of quantitative methods for hermeneutic interest is discussed as fundamental. The pressure to innovate in science, the role of interdisciplinary collaboration and the importance of quality standards are addressed, but are categorised as inspiring rather than problematic. Finally, thoughts on the self-image and external image of a linguist in the field of tension between methodological service provider and world interpreter as well as the challenges that the scientific community has to face today in the context of new technologies follow. The conclusion emphasises the importance of a balanced mixture of intrinsic and extrinsic motivation for scientific success

    Televisionäre Inszenierungen von Klimaschutz: Eine multimodale und kritische Perspektive auf eine Medieninitiative im österreichischen Fernsehen

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    Am Beispiel des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF beleuchtet der folgende Beitrag Ambivalenzen, die sich aus dem Versuch, Klimawandel in spannenden Fernsehgeschichten zu erzählen, ergeben können. Im Zentrum der Fallstudie steht die vergleichende Analyse zweier dokumentarischer Filmbeiträge, die im Rahmen einer Klimaschutzinitiative des ORF ausgestrahlt wurden und einen suffizienten Lebensstil als Experiment inszenieren. Der theoretisch-methodologische Ansatz einer multimodalen kritischen Diskursanalyse beinhaltet eine differenzierte linguistische Perspektive auf die Interaktion verschiedener Vertextungsmuster (insbesondere Narration und Argumentation) in multimodalen Filmtexten. Die Analyse zeigt Ambivalenzen in der narrativen Inszenierung und argumentativen Kontextualisierung der Filmbeiträge auf, die der Mobilisierung der Öffentlichkeit für klimaschonendes Verhalten entgegenwirken. Taking the Austrian public broadcaster ORF as an example, the following article sheds light on ambivalences that may arise from the attempt to narrate climate change in exciting television stories. The case study is based on a comparative analysis of two documentary features which were broadcast as part of a climate protection initiative of ORF and which stage a lifestyle of sufficiency in the form of a temporary experiment. The paper adopts the theoretical and methodological approach of a multimodal critical discourse analysis, which includes a differentiated linguistic perspective on the interaction of different textualization patterns (especially narration and argumentation) in multimodal film texts. The analysis reveals ambivalences in the narrative staging and argumentative contextualization of the documentary features, which may discourage public engagement for climate-friendly behaviour

    Soziale Ungleichheit zwischen den Zeilen? Sprachideologien in Meinungsäußerungen über Leichte und Einfache Sprache

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    Dieser Beitrag fokussiert öffentliche Meinungsäußerungen zum Thema Leichte und Einfache Sprache mit dem Ziel, die dem Diskurs zugrundeliegenden Sprachideologien zu rekonstruieren. Während Befürworter:innen dieser Register Sprache bisweilen als ‚Barriere‘ sehen, die es für gewisse Zielgruppen ‚abzubauen‘ gilt (vgl. Linz 2014), assoziieren sprachkritische Gegner:innen ‚Vereinfachung‘ mit ‚Verflachung‘ und prognostizieren besonders infolge von Leichter Sprache einen Sprach- oder Bildungsverfall (vgl. Bock 2015, 9–10; Diekmannshenke 2017, 115). Innerhalb dieses Spannungsfeldes bewegen sich Akteur:innen, die Leichte und Einfache Sprache verfassen, erforschen, in Auftrag geben und kritisieren sowie Menschen, die sie rezipieren bzw. als Rezipient:innen adressiert werden. Letztere sind allerdings in öffentlichen Meinungsäußerungen oft unterrepräsentiert, die Stimmen verschiedener Gruppen von Diskursakteur:innen sind also ungleich hörbar. This paper scrutinizes public opinions on the German accessibility-oriented registers Leichte Sprache (‘easy language’) and Einfache Sprache (‘plain language’) with the aim of reconstructing the language ideologies that undergird this discourse. For example, advocates of those registers sometimes construe language as a ‘barrier’ that needs to be ‘removed’ for certain target groups (cf. Linz 2014), while opponents often associate ‘simplification’ with ‘dumbing down’ and fear that easy language in particular results in a linguistic and educational decline (cf. Bock 2015, 9-10; Diekmannshenke 2017, 115). Discourse actors include users of the registers in question as well as its critics, researchers on the topic, and institutions involved in the production and circulation of respective texts and regulations. The voices of these groups of actors, however, are not equally represented in the discourse. The users of Leichte and Einfache Sprache in particular are often under-represented

    Die Publikation von Forschungsdaten in den Repositorien von FU Berlin, HU Berlin und TU Berlin: Ansätze zur Analyse von Metadaten

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    In diesem Beitrag werden die Metadaten von Forschungsdaten analysiert, die in den institutionellen Repositorien von Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin publiziert wurden. Ausgehend von den wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Berlin und der davon geprägten Entwicklung der drei Repositorien werden die dort indexierten Metadatensätze mit zwei Ansätzen analysiert. Der erste Ansatz wertet Metadaten, die über die OAI-PMH-Schnittstellen in einem DSpace-Austauschformat bereitgestellt werden, mit der Skriptsprache R aus. Der zweite Ansatz nutzt F-UJI, ein automatisiertes Tool zur Bewertung des Erfüllungsgrads der FAIR Data Principles. Die Analyseergebnisse zeigen, dass die drei Repositorien insgesamt eine gute Beschreibungstiefe für Forschungsdaten erreichen. Die Auswertung mit F-UJI erzielt zwar hohe Werte in der Dimension Auffindbarkeit, aber deutlich weniger in der Dimension Interoperabilität. Eine tiefere Auseinandersetzung mit der Operationalisierung der FAIR Data Principles in F-UJI zeigt, dass die Unterschiede zumindest teilweise auf die verwendeten Metriken zurückzuführen sind. Die beschriebenen Analysemethoden helfen dabei, einen Überblick über in den Repositorien verfügbaren Forschungsdaten anhand ihrer Metadatenbeschreibung zu gewinnen. Zudem liefern sie Ansatzpunkte für die Verbesserung der formal-technischen Metadatenqualität. Werkzeuge zur Bewertung des Erfüllungsgrads der FAIR Principles wie F-UJI sollten jedoch mit Bedacht eingesetzt werden, indem die ausgegebenen Werte kritisch reflektiert und im Kontext des individuellen Repositoriums interpretiert werden

    Umgang mit Forschungsdaten in den Ingenieurwissenschaften : Ergebnisse der NFDI4ING-Community-Surveys 2022 bis 2024

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    Der vorliegende Beitrag präsentiert die Ergebnisse der NFDI4ING- Community-Surveys aus den Jahren 2022 bis 2024. Im Fokus stehen die Kenntnisse und Erfahrungen der Befragten hinsichtlich des gegenwärtig wahrgenommenen Ist-Zustands des Forschungsdatenmanagement (FDM) in den Ingenieurwissenschaften sowie der Reichweite der Institution NFDI4ING. Die Ergebnisse zeigen, dass grundlegende FDM-Aufgaben den Forschenden weitgehend bekannt sind und in der Praxis Anwendung finden. Zur Wissensaneignung bevorzugen sie vor allem autodidaktische Aneignungsformen, weniger werden informelle und institutionelle Lehr- und Lernangebote genutzt. Beratungs- und Unterstützungsbedarf besteht insbesondere bei der taktisch-mittelfristigen FDM-Planung sowie bei strategischen Aufgaben wie Standardisierung, Veröffentlichung und Nachnutzung von Forschungsdaten

    Fandom Voices:  Leben im/mit Fandom: Dreizehn Fragen an Daniel Schäfers

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    Culture of Care: Understanding Ethics of Care through BTS and ARMY

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    The Korean pop supergroup BTS is well-known for breaking records, winning awards, and garnering the dedication of a massive global fandom known as ARMY. Research on BTS and the fandom is emerging, articulating a need for a deeper understanding of how BTS influences ARMY. This paper draws on the concept of the ethics of care, delving into how BTS embodies care and how ARMY reflects those expressions of care. Through a detailed analysis of BTS’s content and public actions, this paper shows how BTS use their lyrics, livestreams, social media, and behind-the-scenes video content to provide care to each other, ARMY, and the world. Similarly, ARMY’s care is directed back to BTS via support for their music, as well as toward other members of ARMY by providing services to the fandom. ARMY extends its care to the world by participating in charity projects in response to BTS’s own philanthropic actions. The ethics of care acts as a lens for better understanding both BTS’s success and ARMY’s practices, showing us how fandoms can be valuable spaces for nurturing caring relationships, helping fans improve their own community, and creating opportunities to contribute to the betterment of society

    Exploring Further: Editorial to the Second Issue of Fandom | Cultures | Research

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