Publikationsserver der UB Marburg
Not a member yet
    601 research outputs found

    Forschungsdatenmanagement-Curriculum der Research Data Services an der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen

    No full text
    Forschungsdatenmanagement (FDM) gewinnt zunehmend an Bedeutung für eine reproduzierbare und effiziente Forschung. Im Zuge dessen wird es für Forschende immer wichtiger, sich mit einem nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten, Publikationsmöglichkeiten, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Vielzahl verfügbarer Software-Werkzeuge vertraut zu machen. Um Forschende verschiedener Disziplinen und Karrierestufen beim gezielten Wissensaufbau und bei der Kompetenzentwicklung zu unterstützen, wurde an der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen von der Servicestelle Research Data Services (RDS) ein strukturiertes Schulungsprogramm entwickelt – das FDM-Curriculum. Das FDM-Curriculum ist untergliedert in ein Basis- und ein Vertiefungsmodul. Im Basismodul kann aus drei ganztägigen Grundlagenschulungen mit unterschiedlichemfachlichen Fokus gewählt werden. Das Vertiefungsmodul bietet ein breitgefächertes Angebot an zweistündigen Hands-on-Online-Workshops zu verschiedenen FDM-Werkzeugen und -Themen. Als Motivation und als Nachweis für die Teilnahme anmehreren Veranstaltungen wird das FDM-Badge vergeben. Mit dem FDM-Curriculum und dem dazugehörigen FDM-Badge wurde ein niedrigschwelliges und individuell wählbares Angebot geschaffen, das Forschenden den Zugang zu fachspezifischen und für sie relevanten FDM-Kenntnissen in Form eines Baukastensystems sowie den entsprechenden Nachweis bietet. Die Struktur desProgramms erlaubt es, stetig neue Inhalte als Vertiefungsveranstaltungen zu ergänzen, und kann sukzessive um Angebote für weitere Zielgruppen erweitert werden. Das FDM-Curriculum unterstützt den Kulturwandel in der Wissenschaft hin zurAnerkennung von gutem Datenmanagement und Beiträgen zu offener, transparenter Forschung.

    Formaterkennung: eine Voraussetzung und eine Herausforderung für das Forschungsdatenmanagement

    No full text
    Jemand schickt mir ein Filmchen. Ich spiele es ab und freue mich. Aber was hat das mit unserer Forschungsdateninfrastruktur zu tun? Nun, damit aus der digitalen Bitfolge, in der Datei x34f9g.mpeg abgegrenzt, auf meinem Bildschirm ein Film mit Ton wird, braucht mein Endgerät Aufschluss darüber, wie es diese Datei darstellen soll. Die Basis hierfür ist das Dateiformat. Unsere alltägliche digitale Umwelt geht wie selbstverständlich mit Formaten um, weil die Hersteller entsprechende Vorkehrungen treffen. Doch was spielt sich genau in den Betriebssystemen ab und wie können Formate langfristig, also über die Lebensdauer von Hard- und Software hinweg, genau wiedererkannt und mit der passenden Wiedergabesoftware zusammengebracht werden? Dieser Artikel beleuchtet insbesondere, auf welchen Prozessen eine Formaterkennung beruht, was bei der langfristigen Aufbewahrung von Daten gegenüber dem Standardfall anders ist, ob die bisherigen Register für Formate unseren FAIR-Prinzipien entsprechen und schließlich, wie wir die erforderlichen Verbesserungen erreichen und damit zu einer souveränen Forschungsdateninfrastruktur beitragen

    Book Review: Evangeline Aguas: Queer Interruptions: Temporality in Femslash Fandom

    No full text
    -

    Von „militanten“ Gehörlosen, „Ersatzkommunikationsmitteln” und „Hör-Sprach-Erziehung“: Der Diskurs über Gebärdensprachen in pädagogischen und medizinischen Handbüchern (2000–2020)

    No full text
    Der Beitrag dokumentiert die Inklusion, Exklusion und Transformation von Wissen über Gebärdensprachen und Gehörlosengemeinschaften sowie taube Menschen durch die Disziplinen Bildungswissenschaft und Medizin. Das analysierte Textkorpus umfasst 13 aktuell verfügbare, deutschsprachige Nachschlagwerke aus den beiden Fächern. Mithilfe des Diskurshistorischen Ansatzes der Kritischen Diskursanalyse fragt der Beitrag, ob und inwiefern etabliertes und thematisch relevantes Wissen aus der (relativ jungen) Disziplin der Gebärdensprachenforschung in den Nachschlagwerken wahr- und aufgenommen wird. Die Analyse zeigt, dass dies in einigen Fällen nicht der Fall ist. Im Gegenteil werden in manchen der Handbücher Informationen vermittelt werden, die den Erkenntnissen der Gebärdensprachforschung diametral entgegenstehen, und es wird in einer Weise argumentiert, die aus Sicht der Deaf Studies teilweise hoch problematisch ist. Vor allem in medizinischen Nachschlagwerken werden Gebärdensprachen gegenüber Lautsprachen konsequent abgewertet. The paper scrutinizes the inclusion, exclusion and transformation of knowledge about sign languages, deaf communities and deaf people by educational science and medicine. The text corpus comprises 13 current, German-language reference works from the two disciplines. Employing methods of the Discourse-Historical Approach of Critical Discourse Analysis, the paper asks if and to which extent thematically relevant knowledge which has been established within the (relatively young) discipline of sign language research is perceived and taken up.  The analysis shows that this is, quite remarkably, not the case. On the contrary, some of the handbooks state ‘facts’ that are diametrically opposed to the findings of sign language research and present arguments that are highly problematic from the latter’s perspective. Especially in medical reference works, sign languages are consistently devalued in comparison to spoken languages

    Forschungsdatenmanagement trifft Langzeitarchivierung: Zwei Seiten einer Medaille

    No full text
    Forschungsdatenmanagement (FDM) und Langzeitarchivierung (LZA) werden häufig als separate Prozesse verstanden, obwohl sie in der Praxis eng miteinander verflochten sind. Die Forschungsdatenzentren FDZ Bildung am DIPF und FDZ am IQB als Teil des Verbund Forschungsdaten Bildung (VerbundFDB) zeigen, wie FDM und LZA in ihrer Praxis operativ zusammengedacht und umgesetzt werden können. Dabei steht die dauerhafte Interpretierbarkeit und Nachnutzbarkeit digitaler Forschungsdaten im Fokus. Der Beitrag skizziert die Prozesse vom ersten Beratungskontakt mit den Datengebenden über die Datenaufnahme bis hin zur Langzeitarchivierung und reflektiert unterschiedliche Perspektiven von FDZ und Forschenden auf FDM und LZA. Die gelebte Praxis verdeutlicht, dass ein integriertes Vorgehen erforderlich und möglich ist, bei dem Anforderungen aus FDM und LZA von Beginn an gemeinsam berücksichtigt werden. Abschließend thematisiert der Beitrag aktuelle Herausforderungen durch den stetigen Wandel am Beispiel neuer Datenarten. Er plädiert für eine enge Zusammenarbeit zwischen FDZ und datenproduzierenden Forschenden, um kooperativ entlang des gesamten Datenlebenszyklus die Voraussetzungen für langfristig nachnutzbare und interpretierbare Forschungsdaten zu schaffen

    Motivators and barriers of FAIR and open data practices in the German Earth System Sciences

    No full text
    To better understand the current attitudes, motivators and barriers surrounding FAIR and open data practices in the context of the German national research data infrastructure consortium for the Earth System Sciences (NFDI4Earth), an online survey was conducted (n = 114). The survey targeted researchers in the German Earth System Sciences community.   The main findings of the survey are as follows. The strongest motivators to perform FAIR and open data practices more often are better institutional support for FAIR and open data practices as well as more scientific recognition via dataset citation metrics. Only few participants think that awards for FAIR and open data practices are strong motivators. The most important drivers for data publication in particular are the perception that it improves science as a whole. This is contrasted by extrinsic drivers (such as requirements from publishers, funders, institutions), and data sharing norms, both ranking lower. The most important reasons for not sharing data is the consideration that the data are not suitable for sharing and the fear of scooping, i.e. somebody else may publish an analysis of the data earlier than the data´s originator.   Recommendations for NFDI4Earth include to strengthen motivators for FAIR & open data practices in general and, in particular, for data publication, because the latter are highly important for survey participants. Barriers to data sharing should be assessed in order to identify actions to establish more incentivizing environments and structures, e.g. by forming stronger strategic partnerships with partners like academic societies. NFDI4Earth may further intensify training and education on data sharing and the use of DMPs as well as collaborate with NFDI4Earth member institutions and other partners to promote the introduction of data sharing policies and to strengthen existing services. NFDI4Earth member institutions should take advantage of NFDI4Earth-developed instruments, e. g. the Help Desk and the OneStop4All, in providing better assistance and infrastructure to their researchers. Development of open data citation metrics and improved recognition of FAIR and open data practices should be supported by NFDI4Earth to drive the much-needed cultural change towards recognition of diverse research contributions and open sharing

    Cooperativity in game explanations between newly arrived adolescents and their German-speaking peers.: Collective claims of not-knowing, multimodal demonstrations, identity work, and language learning opportunities in a buddy project

    No full text
    Der vorliegende Artikel untersucht, wie neu zugewanderte Kinder und Jugendliche und ihre deutschsprachigen Peers in Erkläraktivitäten die Spannung zwischen Verständigungssicherung, Sprachlernen und Anerkennung positiver sozialer Identitäten bearbeiten. Die empirische Grundlage bilden videoethnografische Daten, die im Rahmen eines von einer Gesamtschule initiierten ‚Buddy-Projekts‘ erhoben wurden. Mit Hilfe der multimodalen Interaktionsanalyse werden vier Praktiken herauspräpariert, mittels derer die spracherfahrenen Peers das wechselseitige Verstehen unterstützen und Spracherwerbsgelegenheiten schaffen, ohne die Sprachnoviz:innen zugleich als newcomer zu kategorisieren: kollektive Nichtwissensbehauptungen, kollaboratives und multimodales Demonstrieren von Spielregeln, Schaffen von Gelegenheiten für Verstehensdemonstrationen sowie explizite Verstehensnachfragen und Codeswitching. Es wird argumentiert, dass diese Praktiken eine kooperative Rahmung der gemeinsamen Aktivität herstellen.This article examines how newly immigrated children and adolescents, together with their German-speaking peers, navigate the tension between securing mutual understanding, language learning, and the recognition of positive social identities in explanatory activities. The study is based on video-ethnographic data collected within a ‘buddy project’ initiated by a comprehensive school. Using multimodal interaction analysis, four key practices are identified through which language-experienced peers facilitate mutual understanding and create opportunities for language learning—without explicitly categorizing language novices as newcomers. These practices include collective knowledge disclaimers, collaborative and multimodal demonstrations of game rules, creating opportunities for demonstrating understanding, understanding checks and code-switching. The findings suggest that these practices contribute to a cooperative framing of the joint activity

    Cooperative learning sequences from a multilingual perspective:: code switching in peer interactions

    No full text
    Im vorliegenden Artikel wird die Frage fokussiert, inwiefern Schüler:innen in kooperativen Lernsequenzen andere Sprachen als Deutsch verwenden. Seitens Didaktik besteht eine Forderung nach Wertschätzung der Mehrsprachigkeit der Schüler:innen im Klassenzimmer, mit deren Organisation normalerweise die Lehrperson betraut ist (Gürsoy 2010; Gantefort & Maahs 2020). Doch wie steht es um die Sprachenvielfalt in der Schule, wenn die Lehrperson nicht ins Lehr-/Lerngeschehen involviert ist? Die empirische Basis des Artikels bilden Daten, welche im Rahmen des Projekts „Kooperieren und Kommunizieren“ (Nell-Tuor 2019; Nell-Tuor & Schiesser 2025) erhoben wurden. Das Code-Switching unter Schüler:innen wird aus gesprächsanalytischer Perspektive untersucht. Die Ergebnisse der Analyse deuten darauf hin, dass mehrsprachige Kinder sowohl adressaten- als auch diskursorientiert (Auer 1998) zwischen Sprachen und Varietäten switchen, womit beziehungs- wie auch aufgabenbezogene Funktionen erfüllt werden. Überdies geben die Daten Hinweise darauf, dass das Setting des kooperativen Lernens die Nutzung mehrsprachiger Kompetenzen begünstigt (Ellwood 2008; Unamuno 2008).This article focuses on the question of the extent to which students use languages other than German in cooperative learning sequences. From a didactic perspective, there is a demand for the multilingualism of students in the classroom to be valued, with the teacher normally being responsible for organizing this (Gürsoy 2010; Gantefort & Maahs 2020). But what about language diversity in schools when teachers are not involved in the teaching/learning process? The empirical basis of the article is data collected as part of the “Cooperate and Communicate” project (Nell-Tuor 2019; Nell-Tuor & Schiesser 2025). Code-switching among students is examined from a conversation analysis perspective. The results of the analysis indicate that multilingual children switch between languages and varieties in a manner that is both addressee- and discourse-oriented (Auer 1998), thereby fulfilling both relationship- and task-related functions. Furthermore, the data indicate that the setting of cooperative learning promotes the use of multilingual skills (Ellwood 2008; Unamuno 2008)

    Cooperative interaction in virtual collaboration with German as a lingua franca: A Korean–Japanese project

    No full text
    Projektbasierte Virtual exchanges (VE) bieten vielfältige Möglichkeiten zur Interaktion und Kooperation für Lernende des Deutschen als Fremdsprache, insbesondere bei großer räumlicher Distanz zum Zielsprachenland. Aus diesem Gedanken entstand ein Kooperationsprojekt zwischen Studierenden der Germanistik einer japanischen und einer koreanischen Universität mit Deutsch als Lingua franca. Der vorliegende Beitrag fokussiert anhand von Interaktionen in Videokonferenzen und über einen Messengerdienst die Gestaltung der Zusammenarbeit und untersucht, wie die Aufgabenverteilung in der Gruppenarbeit selbstbestimmt ausgehandelt wird. Die Studie zeigt, wie ohne die Anwesenheit einer Lehrperson sprachliche Ressourcen erfolgreich zur Verständigung aktiviert und eine von Gleichheit und Gegenseitigkeit geprägte Zusammenarbeit realisiert wird.Project-based virtual exchanges (VE) present diverse opportunities for interaction and cooperation among learners of German as a foreign language, particularly for those geographically distant from German-speaking countries. This paper reports on a VE project involving German studies students at a Japanese and a Korean university, using German as a lingua franca. Drawing on interactions conducted through video conferences and a messaging platform, the study investigates how cooperation was organized and how group work tasks were negotiated autonomously. The findings highlight how learners effectively mobilized their linguistic resources for communication in the absence of a teacher, and how cooperation characterized by equality and reciprocity emerged

    When Mon Meets Sam: Language, Toxicity, and Disputes in Brazilian Fans’ Appropriations of GAP: The Series

    No full text
    The contemporary phenomenon of Thai Boys Love (BL) has come to the attention of the academic community regarding issues related to LGBTQIAPN+ visibility and representations. After almost a decade of the genre’s ongoing popularity in different media, the first TV series of Girls Love (GL) aired in Thailand in 2022. There are several studies related to BL fandoms, however, no research was conducted so far that addresses the relationship between both BL and GL fandoms. Therefore, the main objective of our paper is to verify if toxic attitudes in/between both fandoms generate disputes or if disputes generate toxic attitudes. In order to accomplish our goal, we sought to analyze the shared language and the use of the same jargon by Brazilian BL and GL fans, using qualitative content analysis, inspired by the KDD method (Knowledge Discovery in Databases). Further, we present a virtual ethnography of Twitter/X to select and analyze posts about the GL program GAP: The Series (2022) by Brazilian fans. In doing so, we were able to identify three types of Brazilians fans: The ones that are simultaneously fans of BL and GL, and those who are only fans of BL or GL, respectively. The data indicates that there are polarizations revealing a certain toxicity within the disputes between these fandoms

    0

    full texts

    601

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Publikationsserver der UB Marburg
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇