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    Die Vorarlberger Frage

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    Bereits kurz nach dem Ende des 1. Weltkrieges initiierte ein Lustenauer Lehrer und ehemaliger Frontkämpfer eine Bewegung, die sich einen Übertritt des Landes Vorarlberg zur Schweizer Eidgenossenschaft zum Ziel setzte. Diese Bewegung wurde rasch zu einer Massenbewegung. Durch die Popularität, die diese Forderung im Volk genoss und ebenso dank der Unterstützung durch prominente und einflussreich Schweizer kam die Politik auf beiden Seiten des Rheins nicht umhin, sich mit der Angelegenheit zu befassen. Da sich die Bewegung letztlich auf eine falschen Prämisse stützte, nämlich jener, dass ein latenter Anschlusswunsch schon seit jeher im Volk vorhanden gewesen wäre, die Regierung in Wien außerdem kein Interesse an einer Loslösung selbst eines kleinen Teiles aus dem verbliebenen Reststaat ";;Deutsch-Österreich";; hatte, letzlich aber weil die ";;Frage";; von den Siegermächten auf der Friedenskonferenz von St. Germain gar nicht erst auf die Tagesordnung wurde, scheiterte die Initiative

    Militärseelsorge im frühen Mittelalter

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    Einen spannungsgeladenen Themenbereich der Kirchengeschichte behandelt die vorliegende Seminararbeit: Geistlichkeit und Krieg. Dabei wird der Leser in die völlig fremde Vorstellungswelt des frühen Mittelalters entführt. Um eine Diskussionsbasis für die Militärseelsorge im frühen Mittelalter zu schaffen, liefert der Autor zunächst einige mentalitätsgeschichtliche Hintergrundinformationen zum Thema Christentum und Krieg. In diesem Zusammenhang stellt er sich v.a. die Frage, wie sich der Wandel in der Bewertung des Krieges von einer ablehnenden Haltung unter den frühen Christen hin zu einer Akzeptanz in der frühmittelalterlichen Kirche vollziehen konnte. Auf diesen einführenden Teil folgt eine nähere Betrachtung der rechtlichen Grundlagen für die Militärseelsorge im frühen Mittelalter, die eine Diskrepanz zwischen weltlichen und geistlichen Mächten in dieser Frage deutlich werden lässt. Schließlich widmet sich der Autor in einem letzten Teil der Militärseelsorge in der Praxis und beleuchtet die Aufgaben der zu Hause gebliebenen Kleiriker einerseits sowie der mitgezogenen Feldgeistlichen andererseits. Abgerundet wird die Arbeit durch einen kurzen archäologischen Exkurs über die liturgischen Utensilien der Feldgeistlichen.  

    Die Annexion Schlesiens durch Friedrich II.

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    Die vorliegende Arbeit behandelt die Geschichte des Anschlusses Schlesiens an das Königreich Preußen in den Jahren 1740-42. Zuerst wird die Geschichte der Verwaltung, der Religion und der Wirtschaft vor der Annexion durch Friedrich II. beschrieben, als nächstes werden die Gründe für die Annexion und der Ablauf derselben beschrieben, und zum Schluss wird ein Überblick über die Veränderungen in den drei eingangs erwähnten Gebieten gegeben. Die Forschungsfrage, die grob durch diese Arbeit führen soll, lautet: „Warum annektierte Friedrich ausgerechnet Schlesien? Welche Faktoren begünstigten die Annexion, was behinderte sie?“ Den zeitlichen Rahmen markieren der Übergang Schlesiens an die Habsburger und die ersten Jahre nach dem Ersten Schlesischen Krieg

    Die Großeltern-Enkel-Beziehung um 1500

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    In der Arbeit wird ausgehend von einem Brief, der 1479 abgeschickt wurde, der Frage nachgegangen, wie die Großeltern-Enkel-Beziehung in der Zeit um 1500 ausgesehen hat

    Die Quellenlage bezüglich der apokryphen Evangelien

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    Die vorliegende Arbeit soll zunächst den Begriff der apokryphen Evangelien näher betrachten und schließlich einen Einblick in das umfangreiche antike apokryphe Schriftgut des Neuen Testaments geben, wobei die wichtigsten Beispiele jeweils genauer beschrieben werden

    Zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges mit...

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    Nationale Orientierung nach 1945 und Nationalsymbolik am Beispiel von Kaprun

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    Nationale Orientierung und Nationalsymbolik am Beispiel von Kaprun  „Nachdem dem Volk die Decke auf den Kopf gefallen war, musste als erstes der Dachstuhl erneuert werden [...] mit dem Dachstuhl war nämlich die ‚emotionale Heimat’ der Bevölkerungsmehrheit weggebrochen.“[1]   Dieses Zitat beschreibt die Situation in Österreich nach 1945 sehr treffend: Das Land war nach Jahren der Fremdherrschaft durch das nationalsozialistische Deutschland auf sich alleine gestellt und bestrebt, sich ein neues „Haus“ zu bauen. Dieses sollte den Menschen nach Erfahrungen der Zerstörung, der Verfolgung und der Flucht eine neue Sicherheit und vor allem ein neues Selbstwertgefühl verleihen.  Mit vorliegendem Aufsatz wird versucht, die Bestrebungen der österreichischen Nachkriegsgesellschaft und –Politik hin zu einem Österreich-Gefühl, sowie die Suche nach einer eigenständigen Identität nachzuzeichnen. Dabei ist die Frage nach den in diesem Zusammenhang vermittelten Werten und Tugenden von zentraler Bedeutung: Woran orientiert sich das „neue Österreichbewusstsein“? Vor diesem Hintergrund wird auch der Einfluss des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach 1945 auf das neue Österreichgefühl, sowie die Rolle des Tauernkraftwerkes Kaprun in dieser Sache, in Betracht genommen. Hierbei wird der These gefolgt, dass das gemeinsame Wiederaufbauen nach 1945 einerseits an zentrale Tugenden – wie etwa Fleiß und Gemeinschaftssinn – gebunden war und andererseits das Bewusstsein einer nationalen Gemeinschaft maßgeblich förderte. Das in der Nachkriegszeit in Angriff genommene „Programm“ der Herstellung einer nationalen Identität stellte die Wirtschaft als treibenden Motor der nationalen Einigung in den Vordergrund. In diesem Kontext gewinnt vor allem das Tauernkraftwerk in Kaprun an Bedeutung, weil es in der Nachkriegszeit den Status eines gewichtigen „Österreich-Symbols“ erlangte. Dabei schien die Tatsache, dass der Bau bereits unter NS-Herrschaft begonnen war und für Kriegszwecke benützt wurde, kaum eine Rolle zu spielen.[1] Zitat: Erika Thurner, Nationale Identität und Geschlecht in Österreich nach 1945, Innsbruck-Wien-München 2000, S. 39

    Die Darstellung der Tiere in Anselm Turmedas \u27Disput des Esels\u27

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    Der Seminararbeit über die Darstellung der Tiere in Aselm Turmedas Disput des Esels, dient eine französische Übersetzung (Lyon 1544) des 1417/1418 erschienenen katalanischen Textes, Disputa del Ase contra frare Encelm Turmeda sobre la natura e noblesa dels animals (Streit des Esels gegen Bruder Anselm Turmeda über das Wesen und die Vornehmheit der Tiere), als Grundlage.Nach einem ausführlichen Kapitel über Leben und Werk des Autors und einem Bericht über den Forschungsstand, wird auf den Quellentext der Arbeit eingegangen. Zentral ist der Abschnitt in dem es um die Darstellung der Tiere im Disput des Esels geht. Durch die Analyse des Streitgespräches zwischen dem Esel und dem Mönch Anselm Turmeda, können die Argumente der Diskussionspartner verschiedenen (Wissenschafts)Bereichen zugeteilt werden. Somit ist es möglich auf das damalige Bild, welches der Mensch von der Tierwelt hatte, rückzuschließen. Im letzten Teil der Arbeit wird auf die Intertexutalität mit dem Physiologus eingegangen, welche in einer Vergleichsarbeit von fünf Beispielen bewiesen wird

    Die US-Afrikapolitik in den 1960er Jahren. Die Kennedy-Administration und die Katangasezession

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    Den Kern dieser Proseminararbeit bildet folgende Forschungsfrage: Warum und auf welche Weise unterstützte die US-Administration unter Präsident Kennedy die Sezession der Provinz Katanga, und warum und wie stark setzten sie sich für eine Beendigung der Sezession ein Mithilfe von Originalquellen und Sekundärliteratur wird bzw. werden die Vorgeschichte der Katangasezession, die Reaktionen im In- und Ausland, besonders die Reaktion der US-Administration, der Verlauf und schließlich das Ende der Sezession bearbeitet

    Liebe und Ehe im Mittelalter

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    Die Arbeit verfolgt die Fragen wie Liebe definiert werden kann, ob Liebe eine anthropologische Konstante darstellt oder ihr Wesen, Erscheinen und Ausdrucksform veränderbar ist. Der zeitliche Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt dabei auf dem 11. und 12. Jahrhundert nach Christi Geburt

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