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    Intelligente Vorladesteuerung für industrielle Gleichspannungsnetze

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    In diesem Beitrag wird eine Vorladesteuerung für industrielle Gleichspannungsnetze vorgestellt. Die Vorladeschaltung wurde von der Firma Weidmüller im Rahmen des Forschungsprojektes DC-INDUSTRIE als Funktionsmuster aufgebaut. Sie ermöglicht ein geregeltes, sequentielles Hochfahren eines industriellen DC-Netzes gemäß DC-INDUSTRIE Systemkonzept. Die Vorladung erfolgt mit einem leistungselektronischen Wandler, wodurch sich das Gerät für einen sehr großen Leistungsbereich einsetzen lässt. Nach einer kurzen Einführung zu DC-INDUSTRIE wird der Vorladevorgang mittels einer Messung erläutert. Zusätzlich zur Vorladefunktion ermöglicht das Gerät eine Überwachung der DC-Netzspannung und kann beim Verlassen des erlaubten Spannungsbereichs Teilbereiche (sog. DC-Sektoren) abtrennen. Mit einer Kommunikationsschnittstelle kann die Vorladesteuerung Parameter wie DC-Spannung oder Leistung kommunizieren und wird dadurch zu einem wichtigen Bestandteil des Netzmangements

    Anwendung von Reinforcement Learning in industriellen cyberphysischen Systemen

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    Die wachsende Besorgnis über den Klimawandel bewirkt, dass bei der Festlegung von Meilensteinen und Produktionsparametern für Fertigungssysteme ein größerer Fokus auf Energieeinsparung, Ressourcenschonung und Wandlungsfähigkeit gelegt wird. Dies ist auch notwendig, denn die Energiepreise steigen kontinuierlich an und durch den weltweiten Ausbruch von COVID-19 wurden die Lieferketten immer wieder gestört. Gleichzeitig hat die hohe Volatilität und Dynamik innerhalb der globalen Wertschöpfungsnetzwerke in letzter Zeit zu einer spürbaren Verkürzung der Produkt- und Technologiezyklen geführt. Darüber hinaus wandeln sich die Wünsche der Kunden, diese werden zunehmend anspruchsvoller und spezifischer. Um diesen Marktanforderungen gerecht zu werden, mussten und müssen Unternehmen ihre Fertigungsprozesse immer wieder anpassen und abwandeln. Ein wachsendes Portfolio und sinkende Auftragsvolumina (bis hin zur Losgröße 1) ergeben sich im Resultat. Um einen effektiven und effizienten Produktionsablauf zu realisieren, bedarf es ein dynamisches Regelwerk. Dieses bestimmt für die bestehenden Montagelinien und deren Fertigungszellen, unter Be- rücksichtigung des aktuellen Zustandes, auf welchen Stationen ein konkretes Produkt gefertigt werden soll. Gegenwärtig geschieht dies meist statisch über ein Manufacturing Execution System, welches für ganze Chargen entscheidet und üblicherweise nicht (oder nur schwerfällig) auf Unsicherheiten wie den Ausfall einer Operation, den Schwankungen in den Operationszeiten oder in der Qualität des Rohmaterials reagieren kann. Mit einem besonderen Fokus auf die Reduzierung der Gesamtproduktionszeit (und dem damit einhergehenden Energieverbrauch) eines Auftrags stellen wir in diesem Beitrag eine Simulationsumgebung vor, die eine Montagelinie des Industrial IoT Test Bed (an der HTW Dresden) nachbildet. Auf diese wenden wir vielversprechende Reinforcement Learning Methoden an, um für unterschiedliche Szenarien automatisiert eine kosteneffiziente Ressourcenzuweisung zu realisieren

    Optimierung visueller Benutzeroberflächen zur Stressreduzierung

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    Durch die Menschzentrierung in der Industrie 5.0 sollten bestehende Ansätze hinterfragt und geprüft werden. Gerade der, durch die Digitalisierung hervorgerufene, Technostress sollte neben dem Fachkräftemangel einen zunehmenden Betrachtungsfaktor im Produktionsumfeld erhalten. Da trotz bisheriger Maßnahmen eine stetige Zunahme von Stress zu verzeichnen ist. Auffällig sind dabei die Arbeitsunfähigkeits-Fehltage, welche im letzten Jahr um weitere 6 % bzw. um 18,2 Fehltage gestiegen sind. Womit durchschnittlich jede Erwerbsperson 3,17 Tage unter der Diagnose „psychische Störung“ krankgeschrieben wurde. Um diesen Trend entgegenzuwirken, betrachtet der Beitrag die Möglichkeiten der Software-Ergonomie, womit die Gestaltung von HMIs (Mensch-Maschinen-Interfaces) den Menschen gezielter berücksichtigt um etwaige Belastungen zu reduzieren. Im Rahmen der komplementären Industrie 4.0 und der einhergehenden Informationsflut, bestimmen immer komplexer werdende Schnittstellen und Bedienoberflächen einen Großteil des Arbeitsalltags. Diese ermöglichen den Anwenderinnen und Anwendern neben einem schnellen Überblick über Maschinendaten, Prozessabläufe und Handlungsempfehlungen die Möglichkeit zur einfachen Bedienung der technischen Anlagen. Der hier vorgestellte Ansatz betrachtet am Beispiel einer Bestandsanlage, wo sich Potenziale in der Stressreduzierung im Bereich der visuellen Benutzerschnittstellen befinden und welche Auswirkungen eine Veränderung der Leitführung ermöglicht. Hierfür wurde eine mehrphasige Studie durchgeführt dessen Ergebnisse im Bereich des Eye-Trackings sowie anhand von Vitalwerten im vorliegenden Beitrag diskutiert werden

    Netzwerkarchitektur mobiler Systeme zwischen Security, Usability und begrenzten Ressourcen

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    Moderne mobile Systeme in der Smart Factory werden über WLAN oder Zellfunk angebunden und stationäre Teilnehmer finden sich üblicherweise in einer kabelgebundenen LAN-Infrastruktur. Eine Vielzahl unterschiedlicher Steuerungen und Leitsysteme verteilen sich auf lokale Rechenressourcen, Rechenzentren der Anlagenbetreiber oder zunehmend auch auf public Clouds. In diesem Umfeld ergibt sich besonders für mobile Systeme ein Spannungsfeld zwischen Usability, Security und den begrenzten Systemressourcen spezialisierter Controller. In diesem Kurzbetrag und seinem zugehörigen Vortrag werden Lösungsansätze und deren inheränte Widersprüche aufgezeigt

    Automatisierte Erkennung von Messarealen bei robotergestützten In Vivo Messungen

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    Dieser Beitrag schlägt ein Bildverarbeitungsmodell zur automatisierten Bestimmung von Messarealen bei robotergestützten In Vivo Messungen vor. Es wird angenommen, dass moderne Verfahren der Deep-Learning-Objekterkennung in der Lage sind die einzelnen Areale wiederholbar genau genug zu erkennen, um die benötigten Messareale im dreidimensionalen Raum einzupassen. Für das Einpassen werden Tiefeninformationen aus einer stereoskopischen Kamera verwendet. Weiter wird untersucht inwiefern diese Tiefeninformationen als zusätzlicher Eingang für die Deep-Learning-Modelle verwendet werden können. Hierfür wird ein Konzept ausgearbeitet, ein Datensatz erstellt und Modelle zur Objekterkennung in verschiedenen Implementierungen trainiert. Das Verwenden von Tiefeninformationen führt zu einer besseren Generalisierbarkeit der Modelle, insbesondere auf tätowierten Hautarealen. Das Bildverarbeitungsmodell erreicht beim Einpassen der Messareale eine gemittelte Wiederholgenauigkeit bzw. Abweichung von 6, 1 mm bei einer Bildwiederholrate von 2, 3 bis 3, 3 Bildern die Sekunde

    Implementierung von Convolutional Neural Networks zur echtzeitfähigen Bildklassifizierung auf konventionellen Industriesteuerungen

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    Eine individualisierte Produktion wird benötigt, um Produkte einer Losgröße von bis zu 1 zu niedrigen Kosten herstellen zu können. Damit für jedes Werkstück die individuellen Fertigungsschritte ausgeführt werden, müssen die Werkstücke vorher klassifiziert werden. RFID-Tags oder Barcodes können im Produktionszyklus beschädigt oder verdeckt werden und Bildanalyse-Methoden durch Maschine Vision benötigen bei der Implementierung viel Zeit und Expertenwissen. Bei komplexen Problemen kann Maschinelles Lernen (ML) für die Klassifizierung von Werkstücken eingesetzt werden. Hierbei erzielen besonders Modelle der Convolutional Neural Networks (CNNs) hohe Klassifikationsgenauigkeiten. Sie erfordern jedoch einen höheren Rechenaufwand, was die Ausführung von CNNs in Echtzeit in einer SPS-Laufzeitumgebung deutlich erschwert. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem es möglich ist, rechenintensive CNNs für die Bilderkennung in Echtzeit und in Koordination mit Maschinen- und Bewegungssteuerungsaufgaben einzusetzen. Innerhalb eines produktionsnahen Anwendungsbeispiels werden CNNs in eine SPS-Laufzeitumgebung auf einer Soft-SPS eingesetzt. Die Ausführungszeiten sowie die erreichten Genauigkeiten der CNNs werden gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass die CNNs in der Lage sind, die Werkstücke im Produktionssystem zuverlässig zu klassifizieren und konkurrenzfähige Ausführungszeiten in Hinblick auf weniger rechenintensive Multilayer Perceptrons erreichen

    Low-Cost Automation: An Open Source Laser-Triangulation Sensor based on ROS2

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    This paper presents the development of an open-source laser triangulation sensor system for automation tasks. The prototype system is based on the Robot Operating System 2 (ROS2) and aims to provide a low-cost alternative to commercially available sensors while achieving comparable accuracy. The proposed system aims to facilitate the adoption of automation in smaller applications and make it more accessible, particularly in academic contexts. With the system, we achieve an average depth estimation deviation of approximately 200 μm

    Durchgängige Digitalisierung industrieller Abläufe am Beispiel der Modellfabrik der FH Münster

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    Die Modellfabrik der FH Münster erlaubt durch den Umfang und die Komplexität der enthaltenen Automatisierungsaufgaben sowie einen Aufbau aus industriellen Komponenten eine praxisnahe Lehre im Bereich aktueller Anlagenautomatisierung und darüber hinausgehenden Funktionen im Sinne einer durchgängigen Digitalisierung. Die verwendete Unterscheidung der durchgängigen Digitalisierung in horizontale und vertikale Verknüpfungen wird veranschaulicht. Aufbauend auf Erfahrungen mit der Vorgängeranlage werden Neuerungen der 2021 aufgebauten neuen Modellfabrik vorgestellt. Neuerungen umfassen insbesondere die Modularisierung der Anlage, das umgesetzte Sicherheitskonzept, einen Webshop mit Onlinekonfigurator, eine Webvisualiserung des Anlagenzustandes inklusive der Energieverbräuche, sowie Möglichkeiten zur virtuellen Inbetriebnahme. Weiterhin wird das aktuelle Konzept zur Erweiterung der horizontalen digitalen Durchgängigkeit mittels der Einbindung eines autonomen mobilen Roboters in die Modellfabrik vorgestellt

    Künstliche Intelligenz und Digitaler Zwilling in der Produktion – Forschung zu Leitanwendungen und dem Transfer in die Industrie

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    Der Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) in der automatisierten Produktion ist aktuell noch immer sehr herausfordernd. Angepasste Lösungen der KI lassen sich zu wenig auf andere Anwendungsfälle übertragen, die Einrichtung und Bedienung der KI-Ansätze erfordert tiefes fachliches Knowhow und deren Ergebnisse sind durch Menschen oft schwer und nicht vollständig nachvollziehbar. Zudem liegen Datenschätze zum Teil in Unternehmen vor, es fehlt aber an Werkzeugen, diese auszuwerten. In einem von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten interdisziplinären Projekt wird diesen Problemstellungen forschungsmäßig begegnet und Lösungsmöglichkeiten anhand industrieller Leitanwendungen aufgezeigt. Neben den Leitanwendungen und der zugesagten industriellen Kooperation wird das „Center for industrial AI“ als dauerhafte Struktur an der Hochschule Heilbronn eingerichtet, um den Ergebnistransfer nachhaltig zu sichern

    IDEA-Box Industrial Digitalization in Education of Automation out of the box

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    Im produktionstechnischen Umfeld bedeutet die Nutzung der Digitalisierung „Industrie 4.0“. In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Technologien und Konzepte in diesem Bereich herauskristallisiert und bereits etabliert. Dieser Beitrag zeigt, wie sich einerseits klassische, vor allem aber auch neue Lehrinhalte aus dem Bereich der industriellen Digitalisierung mithilfe der IDEA-Box praxis- und anwendungsorientiert lehren lassen. In diesem Beitrag wird die in der IDEA-Box zum Einsatz kommende Hardware beschrieben und durch Anwendungsfälle die verwendeten Softwarekomponenten aufgeführt und erklärt. Hierbei soll gezeigt werden, dass das Gesamtkonzept sowohl hörsaalunabhängig als auch vorlesungsübergreifend ist. Des Weiteren lassen sich damit industrietaugliche Konzepte und Lösungen entwickeln

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