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    Antiziganismus im baden-württembergischen Staatsapparat 1945–1970

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    Der Zusammenbruch des NS-Regimes bedeutete für die in Deutschland lebenden Sinti und Roma noch nicht das Ende von Unterdrückung und Ausgrenzung. Auch nach 1945 waren sie mit Diskriminierung konfrontiert, denn insbesondere auf staatlicher Ebene waren antiziganistische Vorurteilsstrukturen weiterhin handlungsleitend. Mit Blick auf die drei Themenschwerpunkte Entschädigung, Gesetzgebung und juristische Ahndung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen fokussiert sich die vorliegende Studie auf den baden-württembergischen Staatsapparat und seine Minderheitenpolitik bis in die 1970er-Jahre. Im Vordergrund steht der Umgang der Behörden mit den überlebenden Sinti und Roma sowie deren Perspektive auf ihre staatlichen Verfolgungs- und Vernichtungserfahrungen im Nationalsozialismus.Even after 1945, Sinti and Roma were confronted with marginalisation and discrimination, as antigypsyist prejudice structures continued to guide action, especially at state level. This study examines the state apparatus in Baden-Württemberg and its minority policy up to the 1970s, addressing three main topics (compensation, legislation and the legal punishment of National Socialist crimes of violence). The focus is on how the authorities dealt with the survivors of the Sinti and Roma and their perspective on their experiences of state persecution and extermination under National Socialism.

    Being Single in the City: Cultural Geographies of Gendered Urban Space in Asia

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    Was bedeutet es, eine alleinstehende Frau in Indien oder China zu sein? Singles sind auf dem Vormarsch, auch in Asien. Es gibt eine ambivalente Faszination für die alleinstehende Frau als neuen Typus der selbstbewussten, kompetenten „Lifestyle-Surferin“ und engagierten Karrieremacherin. Und doch wird die alleinstehende Frau auch stigmatisiert, diskriminiert oder als jemand stereotypisiert, der soziale Normen herausfordert. Orte sind wichtig für das Singledasein: dieses Buch konzentriert sich insbesondere auf urbane Räume Indiens, des chinesischen Festlandes und Hongkongs. Schließlich manifestieren sich hier soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Transformationen, werden neue Lebensmöglichkeiten erprobt und lebhaft diskutiert.What does it mean to be a single woman in India or China? Being single is an advancing trend, also in Asia. There is an ambivalent fascination with the single woman as a new type of empowered, pleasure-seeking, competent lifestyle-surfer, and dedicated career-maker. And yet, the single woman is also stigmatized and isolated, discriminated against or stereotyped as someone who challenges social norms. Place matters for singlehood. This book focuses on the urban fabric of India, mainland China, and Hong Kong. For it is here that social, economic, cultural, and political transformations become manifest and new possibilities of living are tested and vividly contested

    Florentine Banks in Germany: The Market Strategies of the Alberti, Medici, and Spinelli, 1400–1475

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    "Florentinische Banken in Deutschland" bietet eine Untersuchung der Marktstrategien, die von den florentinischen Bankiersfamilien Alberti, Medici und Spinelli zwischen 1400 und 1475 angewandt wurden. Kurt Weissen zeigt auf, wie diese Kaufleute die Herausforderungen und Chancen des deutschen Marktes nutzten und Finanztransfers zwischen Deutschland und der römischen Kurie ermöglichten. Durch den Einsatz fortschrittlicher Bankpraktiken spielten sie eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des mittelalterlichen Handels und Finanzwesens und hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Wirtschaftssysteme der Frühen Neuzeit, insbesondere im Bereich des Handels und Bankwesens. Der Band ist auch in einer deutschsprachigen Version erhältlich https://doi.org/10.17885/heiup.675"Florentine Banks in Germany" offers a thorough examination of the market strategies employed by the influential Florentine banking families Alberti, Medici, and Spinelli from 1400 to 1475. Kurt Weissen reveals how these powerful merchants navigated the challenges and opportunities of the German market, facilitating key financial transfers between Germany and the Roman Curia. By leveraging advanced banking practices and building extensive networks across Europe, they played a crucial role in shaping medieval trade and finance, leaving a lasting impact on the development of economic systems in the early modern period, particularly within the realms of commerce and banking. The volume is also available in a German-language version  https://doi.org/10.17885/heiup.67

    Bilder von Überresten: Eine visuelle Gedächtnisgeschichte des Mittelalters im Frankreich der Neuzeit und Moderne

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    Vom Mittelalter sind nur Überreste geblieben. Sie verkörpern eine Epoche, die in Neuzeit und Moderne vielfältige historische, politische und kulturelle Bedeutungszuweisungen erfahren hat, an denen neben Texten auch Bilder beteiligt waren. Materielle Relikte vom Schwertknauf bis zur Kathedrale stehen uns in visuellen Repräsentationen der Graphik, Photographie oder Buchillustration vor Augen. Durch die Transformationsprozesse gezielter künstlerischer Aneignung und medialer Übertragung nehmen dort nicht nur die Überreste selbst, sondern auch die Sicht- und Verständnisweisen Gestalt an, denen die Vergangenheit unterliegt. Diesem Zusammenhang spürt das Buch am Beispiel Frankreichs von der Druckgraphik des ausgehenden 16. Jahrhunderts bis zur Computersimulation des beginnenden 21. Jahrhunderts nach. Es entwirft eine visuelle Gedächtnisgeschichte des Mittelalters an der Schnittstelle von Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft.Only vestiges of the Middle Ages remain. They embody a period that has been assigned a wide range of historical, political and cultural meanings in modern and contemporary times. In addition to texts, images have also contributed to this. Material relics from sword pommels to cathedrals are presented to us in visual representations of printmaking, photography or book illustration. Through the transformation processes of targeted artistic appropriation and media transfer, not only the remains themselves take shape, but also the ways of seeing and understanding the past. The book traces this connection using the example of France, from the graphic arts of the late sixteenth century to the computer simulation of the early twenty-first century. It sketches a visual history of memory of the Middle Ages at the intersection of art history and history

    Ernst Kurth und Sergej Taneev: Philosophie linearer Satztechniken zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen auf zeitgenössische Kompositionen

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    Das Aufkommen linearer Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellt ein bemerkenswertes und bislang wenig beschriebenes Phänomen der Musikgeschichte dar. Zwei Hauptprotagonisten waren Ernst Kurth (Bern) und Sergej Taneev (Moskau), deren Kontrapunkttheorien Grundlagenwerke für das Wirken zahlreicher Musikschaffender der Zeit bildeten. Obwohl denselben Gegenstand betreffend, weisen beide Theorien fundamentale Unterschiede auf, in musiktheoretischer wie in musikästhetischer Hinsicht. Es stellt sich heraus, dass diese unterschiedlichen Philosophien sich in zahlreichen Werken von Komponisten wie Ernst Křenek, Artur Schnabel, Alexander Skrjabin und Nikolaj Metner widerspiegeln.The emergence of Linearity at the beginning of the 20th century represents a remarkable but yet rarely dealt with phenomenon in music history. Two main protagonists of the time were Ernst Kurth (Bern) and Sergei Taneev (Moscow), whose counterpoint theories formed the basis for the work of numerous musicians of the time. Although concerning the same subject, both theories show fundamental differences, in music-theoretical as well as in music-aesthetic respect. It turns out that these different philosophies are reflected in numerous works by composers such as Ernst Křenek, Artur Schnabel, Alexander Scriabin and Nikolaj Metner

    Im Geisteskampf: Der Verlag Philipp Reclam jun. 1933–1945

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    Dem Verlag Philipp Reclam jun. kommt als einem bildungsbürgerlichen Idealen verpflichteten und in Volksbildung und Schule fest verankerten Traditionshaus eine exponierte Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung und in gesellschaftlich-politischen Diskursen zu. Das vorliegende Buch beleuchtet die wirtschaftliche Entwicklung und das unternehmerische Handeln des Verlags in der Zeit von 1933 bis 1945 und arbeitet anhand einer systematischen Analyse der Programmentwicklung heraus, wie sich der Reclam Verlag im Kultursystem des Nationalsozialismus positionierte. An der Schnittstelle von Medien- und Zeitgeschichte, Buchwissenschaft und Verlagskunde verbindet die Studie historisch-hermeneutische und sozialwissenschaftliche Methoden.As a publishing house committed to ideals of Bildungsbürgertum and firmly anchored in national education and schooling, Philipp Reclam jun. plays a prominent role in the formation of public opinion and in socio-political discourse. In addition to examining the economic development and entrepreneurial activities of the publisher, the systematic analysis of the publishing program in particular sheds light on the positioning and position of Reclam in the cultural system of National Socialism. At the intersection of media and contemporary history, book science and publishing studies, the research combines historical-hermeneutic and social science methods

    Menschen in ihrer Gegenwart: Die Fülle spätmittelalterlichen Lebens im Spiegel der Apostolischen Pönitentiarie

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    Dieser Band mit ausgewählten Aufsätzen von Arnold Esch und Ludwig Schmugge aus über dreißig Jahren Forschungsarbeit hat Quellen zum Gegenstand, die aus den Beständen der Apostolischen Pönitentiarie stammen, des obersten Buß- und Gnadenamts der katholischen Kirche – genauer gesagt Register, die diese ‚Behörde‘ über von ihr positiv beschiedene Bittschriften (Suppliken) aus allen Regionen der lateinischen Christenheit führte. Was sind das für Quellen und warum sollte man sie studieren? Wie wurden sie entdeckt und erschlossen? Welche neuen Perspektiven eröffnen sich durch ihre Analyse? Zu diesen Fragen geben die Beiträge beider Autoren Antworten und Anregungen.Questa raccolta di saggi, frutti di ricerche svolte da Arnold Esch e Ludwig Schmugge nell’arco di oltre trent’anni, esplora le fonti provenienti dall’archivio della Penitenzieria apostolica, il supremo tribunale della Chiesa cattolica in materia di indulgenze e dispense. Più precisamente, si tratta dei registri di tutte le suppliche che, arrivate da tutto il mondo della cristianità latina, vennero accolte positivamente. Che tipo di fonti sono e perché andrebbero studiate? Come sono state scoperte e rese accessibili alla ricerca? Quali nuove prospettive si aprono attraverso la loro analisi? Dalle risposte dei due autori si possono trarre interessanti suggerimenti. This volume of selected essays by Arnold Esch and Ludwig Schmugge, the fruit of over thirty years of research, deals with sources from the archives of the Apostolic Penitentiary, the Catholic Church’s supreme tribunal of penitence and mercy – more precisely, with the registers that this ‚dicastery‘ kept on petitions from all regions of Latin Christendom, which were positively decided upon by it. What new perspectives does their analysis open up? The contributions by both authors provide answers and suggestions to these questions.

    Religion, Recht und Säkularisierung in der Frühen Neuzeit: Zur kulturellen Signatur der westlichen Christenheit

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    Die stimulierende Polarität von Religion und Recht bestimmt von Anfang an die Geschichte des Christentums. Sie verbindet sich im Mittelalter mit dem Ringen von geistlicher und weltlicher Gewalt und seit der Reformationszeit mit dem Streit der sich herausbildenden Konfessionen. Nicht zuletzt dadurch kommt es zu einem dauernden Wechselspiel von säkularisierenden Tendenzen und Bestrebungen einer religiösen Intensivierung. Beides wirkt sich auf die Rechtsentwicklung aus, vielfach katalytisch-verstärkend oder beschleunigend, in einzelnen Situationen sogar impulsgebend, mitunter aber auch hemmend. Im Miteinander dieser Polaritäten wird das Eigentümliche des westlichen Christentums sichtbar.The stimulating polarity of religion and law has determined the history of Christianity from the very beginning. In the Middle Ages, it is associated with the struggle between spiritual and secular power and, since the Reformation, with the dispute between the emerging denominations. Not least because of this, there is a constant interplay between secularizing tendencies and efforts to intensify religion. Both have an effect on the development of the law, often catalytically reinforcing or accelerating it, in some situations even providing a stimulus, but sometimes also inhibiting it. In the coexistence of these polarities, the peculiarity of Western Christianity becomes visible

    Bilder von Überresten: Eine visuelle Gedächtnisgeschichte des Mittelalters im Frankreich der Neuzeit und Moderne

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    Vom Mittelalter sind nur Überreste geblieben. Sie verkörpern eine Epoche, die in Neuzeit und Moderne vielfältige historische, politische und kulturelle Bedeutungszuweisungen erfahren hat, an denen neben Texten auch Bilder beteiligt waren. Materielle Relikte vom Schwertknauf bis zur Kathedrale stehen uns in visuellen Repräsentationen der Graphik, Photographie oder Buchillustration vor Augen. Durch die Transformationsprozesse gezielter künstlerischer Aneignung und medialer Übertragung nehmen dort nicht nur die Überreste selbst, sondern auch die Sicht- und Verständnisweisen Gestalt an, denen die Vergangenheit unterliegt. Diesem Zusammenhang spürt das Buch am Beispiel Frankreichs von der Druckgraphik des ausgehenden 16. Jahrhunderts bis zur Computersimulation des beginnenden 21. Jahrhunderts nach. Es entwirft eine visuelle Gedächtnisgeschichte des Mittelalters an der Schnittstelle von Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft.Only vestiges of the Middle Ages remain. They embody a period that has been assigned a wide range of historical, political and cultural meanings in modern and contemporary times. In addition to texts, images have also contributed to this. Material relics from sword pommels to cathedrals are presented to us in visual representations of printmaking, photography or book illustration. Through the transformation processes of targeted artistic appropriation and media transfer, not only the remains themselves take shape, but also the ways of seeing and understanding the past. The book traces this connection using the example of France, from the graphic arts of the late sixteenth century to the computer simulation of the early twenty-first century. It sketches a visual history of memory of the Middle Ages at the intersection of art history and history

    Digitising Heritage: Transoceanic Connections between Australia and Europe

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    „Digitising Heritage“ versammelt neue interdisziplinäre Studien zu den verschiedenen digitalen Erscheinungsformen Kulturellen Erbes in Museen, akademischen Institutionen, Politik und Geschichte. Die Beiträge stammen unter anderem aus den Bereichen Archäologie, Forensik, Medienwissenschaft, Klangforschung, Literaturwissenschaft, Migrationsforschung, Museumswissenschaft, Physik, Postkoloniale Studien und Recht. Wie können Forscher:innen und Praktiker:innen digitale Technologien effektiv nutzen und ein nachhaltiges Engagement für Kulturerbe in der Gesellschaft fördern? Inwieweit können kritische Konzepte von Kulturerbe im digitalen Zeitalter ihren Ausdruck finden? Der Band beantwortet diese Fragen in einem multimedialen Format, das Audio-, Video-, 3D-Grafiken und -Technologien kombiniert.‘Digitising Heritage’ presents new interdisciplinary studies about the diverse manifestations of heritage in digital form, in museums, academic institutions, politics, and history. Individual contributions span across literary studies, forensics, physics, sound studies, law, postcolonial studies, archaeology, migration and museum studies. How can researchers and practitioners make effective use of digital technologies to foster a sustainable heritage engagement? To what extend can critical heritage concepts find expression in the digital age? The volume answers these questions in a multimedia format that combines audio, video, 3D graphics and technologies

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