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    475 research outputs found

    Ernst Kurth und Sergej Taneev: Philosophie linearer Satztechniken zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen auf zeitgenössische Kompositionen

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    Das Aufkommen linearer Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellt ein bemerkenswertes und bislang wenig beschriebenes Phänomen der Musikgeschichte dar. Zwei Hauptprotagonisten waren Ernst Kurth (Bern) und Sergej Taneev (Moskau), deren Kontrapunkttheorien Grundlagenwerke für das Wirken zahlreicher Musikschaffender der Zeit bildeten. Obwohl denselben Gegenstand betreffend, weisen beide Theorien fundamentale Unterschiede auf, in musiktheoretischer wie in musikästhetischer Hinsicht. Es stellt sich heraus, dass diese unterschiedlichen Philosophien sich in zahlreichen Werken von Komponisten wie Ernst Křenek, Artur Schnabel, Alexander Skrjabin und Nikolaj Metner widerspiegeln.The emergence of Linearity at the beginning of the 20th century represents a remarkable but yet rarely dealt with phenomenon in music history. Two main protagonists of the time were Ernst Kurth (Bern) and Sergei Taneev (Moscow), whose counterpoint theories formed the basis for the work of numerous musicians of the time. Although concerning the same subject, both theories show fundamental differences, in music-theoretical as well as in music-aesthetic respect. It turns out that these different philosophies are reflected in numerous works by composers such as Ernst Křenek, Artur Schnabel, Alexander Scriabin and Nikolaj Metner

    Stadtgeschichte(n): Stadt und Kultur in Mittelalter und Früher Neuzeit

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    Der Titel ‚Mittelalterliche Stadtgeschichte(n)‘ evoziert die zweifache Bedeutung des Wortes ‚Stadtgeschichte(n)‘ als Ereignis und als Erzählung. Zum einen geht es um das Geschehen an sich, zum anderen um das über dieses Geschehen Berichtete und Erzählte, also die Stadtgeschichtsschreibung sowie die in der Stadt produzierte Literatur. Der Sammelband vereint Beiträge, die nach der Repräsentation der Stadt in Literatur, Kunst und Historiografie sowie nach einer spezifisch städtischen Kultur in Mittelalter und Früher Neuzeit fragen. Dazu werden aus dem umfassenden Corpus solche Quellen herausgegriffen, in denen Topografie und Institutionen, Bauten und Bewohner explizit zur Sprache kommen und zum Gegenstand der Erzählung, des Lobs und der Geschichtsdarstellung werden. Ziel ist es, ältere Ansätze der Sozialgeschichte mit jüngeren, wie etwa imagologischen Ansätzen zu verbinden. The title \u27Medieval urban history/stories\u27 evokes the dual meaning of the word as an event and as a narrative. On the one hand, it is about the event itself, and on the other, about what is reported and narrated about this event, i.e. urban historiography and the literature produced in the city. This anthology brings together contributions that examine the representation of the city in literature, art and historiography as well as a specifically urban culture in the Middle Ages and early modern period. To this end, sources are selected from the extensive corpus in which topography and institutions, buildings and inhabitants are explicitly addressed and become the subject of narration, praise and historical representation. The aim is to combine older approaches to social history with more recent ones, such as imagological approaches.

    Baden-Baden, Sommerhauptstadt Europas: Eine deutsch-französische Beziehungsgeschichte, 1840–1870

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    Zwischen Mitte der 1840er-Jahre und dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 avancierte der Kurort Baden-Baden zum führenden Modebad Europas und zu einem bedeutenden interkulturellen Zentrum. Der ausgeprägte französische Einfluss brachte der Stadt auf beiden Seiten des Rheins den Ruf einer »französischen Kolonie« und einer »Filiale von Paris« ein, wobei dies unterschiedlich interpretiert wurde. Eva Zimmermann geht der Entwicklung dieses einzigartigen Ortes der deutsch-französischen Kulturbeziehungen im Spannungsfeld zwischen Kosmopolitismus und erstarkendem Nationalismus nach. Sie analysiert die vielfältigen Faktoren, die zur Entstehung der »Sommerhauptstadt Europas« beitrugen, und identifiziert Phänomene und Grenzen des Austauschs und Kulturtransfers, welche die gesamte Bäderkultur prägten. Entre le milieu des années 1840 et la guerre franco-prussienne de 1870–1871, la ville thermale de Baden-Baden s’est imposée comme la première destination à la mode en Europe et comme un carrefour interculturel majeur. L’influence française particulièrement marquée a valu à la ville, des deux côtés du Rhin, la réputation de » colonie française « et de » filiale de Paris «, même si cela a été interprété de manières différentes. Eva Zimmermann se penche sur l’évolution de ce lieu unique quant aux relations culturelles franco-allemandes dans un contexte de tensions entre cosmopolitisme et nationalisme croissant. Elle analyse les multiples facteurs qui ont contribué à l’émergence de la »capitale d’été de l’Europe« et identifie les phénomènes et les limites des échanges et des transferts culturels qui ont façonné l’ensemble de l’expérience thermale. Between the mid-1840s and the Franco-Prussian War of 1870/71, the spa town of Baden-Baden emerged as Europe\u27s leading fashion destination and a significant intercultural hub. On both sides of the Rhine, the city gained a reputation as a “French colony” and a “branch of Paris”, albeit with varying connotations. Eva Zimmermann delves into the development of this unique site of German-French cultural relations amidst the dynamics of cosmopolitanism and growing nationalism. She analyzes the diverse factors that contributed to the emergence of the “Summer Capital of Europe” and identifies phenomena and limitations of exchange and cultural transfers that shaped the entire spa experience

    Florentine Banks in Germany: The Market Strategies of the Alberti, Medici, and Spinelli, 1400–1475

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    "Florentinische Banken in Deutschland" bietet eine Untersuchung der Marktstrategien, die von den florentinischen Bankiersfamilien Alberti, Medici und Spinelli zwischen 1400 und 1475 angewandt wurden. Kurt Weissen zeigt auf, wie diese Kaufleute die Herausforderungen und Chancen des deutschen Marktes nutzten und Finanztransfers zwischen Deutschland und der römischen Kurie ermöglichten. Durch den Einsatz fortschrittlicher Bankpraktiken spielten sie eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des mittelalterlichen Handels und Finanzwesens und hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Wirtschaftssysteme der Frühen Neuzeit, insbesondere im Bereich des Handels und Bankwesens. Der Band ist auch in einer deutschsprachigen Version erhältlich https://doi.org/10.17885/heiup.675"Florentine Banks in Germany" offers a thorough examination of the market strategies employed by the influential Florentine banking families Alberti, Medici, and Spinelli from 1400 to 1475. Kurt Weissen reveals how these powerful merchants navigated the challenges and opportunities of the German market, facilitating key financial transfers between Germany and the Roman Curia. By leveraging advanced banking practices and building extensive networks across Europe, they played a crucial role in shaping medieval trade and finance, leaving a lasting impact on the development of economic systems in the early modern period, particularly within the realms of commerce and banking. The volume is also available in a German-language version  https://doi.org/10.17885/heiup.67

    Im Geisteskampf: Der Verlag Philipp Reclam jun. 1933–1945

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    Dem Verlag Philipp Reclam jun. kommt als einem bildungsbürgerlichen Idealen verpflichteten und in Volksbildung und Schule fest verankerten Traditionshaus eine exponierte Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung und in gesellschaftlich-politischen Diskursen zu. Das vorliegende Buch beleuchtet die wirtschaftliche Entwicklung und das unternehmerische Handeln des Verlags in der Zeit von 1933 bis 1945 und arbeitet anhand einer systematischen Analyse der Programmentwicklung heraus, wie sich der Reclam Verlag im Kultursystem des Nationalsozialismus positionierte. An der Schnittstelle von Medien- und Zeitgeschichte, Buchwissenschaft und Verlagskunde verbindet die Studie historisch-hermeneutische und sozialwissenschaftliche Methoden.As a publishing house committed to ideals of Bildungsbürgertum and firmly anchored in national education and schooling, Philipp Reclam jun. plays a prominent role in the formation of public opinion and in socio-political discourse. In addition to examining the economic development and entrepreneurial activities of the publisher, the systematic analysis of the publishing program in particular sheds light on the positioning and position of Reclam in the cultural system of National Socialism. At the intersection of media and contemporary history, book science and publishing studies, the research combines historical-hermeneutic and social science methods

    Ernst Kurth und Sergej Taneev: Philosophie linearer Satztechniken zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen auf zeitgenössische Kompositionen

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    Das Aufkommen linearer Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellt ein bemerkenswertes und bislang wenig beschriebenes Phänomen der Musikgeschichte dar. Zwei Hauptprotagonisten waren Ernst Kurth (Bern) und Sergej Taneev (Moskau), deren Kontrapunkttheorien Grundlagenwerke für das Wirken zahlreicher Musikschaffender der Zeit bildeten. Obwohl denselben Gegenstand betreffend, weisen beide Theorien fundamentale Unterschiede auf, in musiktheoretischer wie in musikästhetischer Hinsicht. Es stellt sich heraus, dass diese unterschiedlichen Philosophien sich in zahlreichen Werken von Komponisten wie Ernst Křenek, Artur Schnabel, Alexander Skrjabin und Nikolaj Metner widerspiegeln.The emergence of Linearity at the beginning of the 20th century represents a remarkable but yet rarely dealt with phenomenon in music history. Two main protagonists of the time were Ernst Kurth (Bern) and Sergei Taneev (Moscow), whose counterpoint theories formed the basis for the work of numerous musicians of the time. Although concerning the same subject, both theories show fundamental differences, in music-theoretical as well as in music-aesthetic respect. It turns out that these different philosophies are reflected in numerous works by composers such as Ernst Křenek, Artur Schnabel, Alexander Scriabin and Nikolaj Metner

    Die Münchner Residenz als kommentierte 3D-Rekonstruktion: Eine Analyse der räumlichen und funktionalen Entwicklung im Gefüge der Stadt zwischen 1467 und 1614

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    Die vorliegende Arbeit bietet eine neue Synthese der architekturgeschichtlichen Entwicklung der Münchner Residenz und ihres urbanistischen Umfeldes zwischen der Mitte des 15. Jahrhunderts und dem Vorabend des Dreißigjährigen Krieges. Sie beruht vor allem auf einer erstmals systematischen und vollständigen Auswertung der schriftlichen und bildlichen Quellen und ihrer Kombination mit dem Baubestand. Dazu implementiert sie auch neue Methoden der digitalen Kunstgeschichte in Form von kommentierten und quellenkritischen 3D-Rekonstruktionen einzelner Bauperioden.This study provides a new synthesis of the architectural history of the Munich Residence and its urban environment from the mid-fifteenth century to the eve of the Thirty Years’ War. It is primarily based on a systematic and comprehensive analysis of written and visual sources, combined with the existing architectural structure. Additionally, it incorporates new methods of digital art history, including annotated and source-critical 3D reconstructions of selected building periods

    Emperor and God: Passion Relics and the Divinisation of Byzantine Rulers, 944–1204

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    Diese Studie untersucht, wie sich das Verständnis des byzantinischen Kaisers als heilige oder göttliche Figur in der mittelbyzantinischen Periode veränderte. Sie stützt sich dabei auf die genaue Lektüre und das Studium dreier mittelalterlicher Passionsreliquien, die in Konstantinopel aufbewahrt wurden: des Mandylions, des Reliquienensembles der Limburger Staurotheke sowie des Heiligen Steins. Begleitet von ins Englische übersetzten mittelalterlichen griechischen Quellentexten, die sich auf diese Reliquien beziehen, zeigt Sprecher, dass die Passionsreliquien in dieser Zeit dazu dienten, den Kaiser nicht nur als von Gott ernannten und gesalbten Herrscher zu präsentieren, sondern ihn auf überraschende Weise auch selbst als göttlich erscheinen zu lassen.This study explores how the understanding of the Byzantine emperor as a sacred or divine figure changed in the Middle Byzantine period. It is based on close readings and studies of three medieval Passion relics held in Constantinople: the Mandylion, the relic-reliquary ensemble of the Limburg Staurotheke; and the Holy Stone. Accompanied by English-language translations  of medieval Greek source texts pertaining to these relics, Sprecher demonstrates that the Passion relics in this period served to focus and narrow an understanding of the emperor not only as divinely appointed and anointed ruler, but also in surprising ways as being somehow divine himself

    Homicide Law in 19th-Century Nepal: A Study of the Mulukī Ains and Legal Documents

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    Hauptziel dieses Buches ist eine detaillierte Analyse der Entstehung und Durchsetzung des nepalesischen Mulukī Ain von 1854, wobei das Hauptaugenmerk auf den Bestimmungen zum Mord innerhalb der Mulukī Ains von 1854 und 1870 liegt. Daneben untersucht die Studie auch zeitgenössische juristische Aufzeichnungen, die die Komplexität der Umsetzung des Ain aufzeigen. Die Paragraphen zu Tötungsdelikten dienen als Mikrokosmos, anhand derer sich die allgemeine Entwicklung des nepalesischen Rechtssystems veranschaulichen lässt. Dieses löste sich von veralteten Strafen wie der Genitalverstümmelung und führte stattdessen Geld- und Freiheitsstrafen ein. Dennoch sind die Neuerungen, die in das Ain von 1854 aufgenommen wurden, nicht durchweg fortschrittlich. Somit zeigt das Ain in seinen verschiedenen Entwicklungsstadien die komplexen Veränderungen, die Rechtssysteme unweigerlich durchlaufen.The main ambition of this book lies in a detailed analysis of the formation and enforcement of Nepal’s Mulukī Ain of 1854, specifically focusing on the provisions regarding homicide within the Mulukī Ains of 1854 and 1870. This study also examines contemporaneous legal records, revealing the complexities of the Ain’s implementation. The articles on homicide serve as a microcosm illustrating the broader evolution of Nepal’s legal code, which departed from outdated punishments like genital mutilation and introduced fines and imprisonment instead. Still, the innovations introduced into the Ain of 1854 were not uniformly progressive. The Ain in its various stages of development thus showcases the complex ways in which legal systems inevitably undergo transformation

    Baden-Baden, Sommerhauptstadt Europas: Eine deutsch-französische Beziehungsgeschichte, 1840–1870

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    Zwischen Mitte der 1840er-Jahre und dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 avancierte der Kurort Baden-Baden zum führenden Modebad Europas und zu einem bedeutenden interkulturellen Zentrum. Der ausgeprägte französische Einfluss brachte der Stadt auf beiden Seiten des Rheins den Ruf einer »französischen Kolonie« und einer »Filiale von Paris« ein, wobei dies unterschiedlich interpretiert wurde. Eva Zimmermann geht der Entwicklung dieses einzigartigen Ortes der deutsch-französischen Kulturbeziehungen im Spannungsfeld zwischen Kosmopolitismus und erstarkendem Nationalismus nach. Sie analysiert die vielfältigen Faktoren, die zur Entstehung der »Sommerhauptstadt Europas« beitrugen, und identifiziert Phänomene und Grenzen des Austauschs und Kulturtransfers, welche die gesamte Bäderkultur prägten. Entre le milieu des années 1840 et la guerre franco-prussienne de 1870–1871, la ville thermale de Baden-Baden s’est imposée comme la première destination à la mode en Europe et comme un carrefour interculturel majeur. L’influence française particulièrement marquée a valu à la ville, des deux côtés du Rhin, la réputation de » colonie française « et de » filiale de Paris «, même si cela a été interprété de manières différentes. Eva Zimmermann se penche sur l’évolution de ce lieu unique quant aux relations culturelles franco-allemandes dans un contexte de tensions entre cosmopolitisme et nationalisme croissant. Elle analyse les multiples facteurs qui ont contribué à l’émergence de la »capitale d’été de l’Europe« et identifie les phénomènes et les limites des échanges et des transferts culturels qui ont façonné l’ensemble de l’expérience thermale. Between the mid-1840s and the Franco-Prussian War of 1870/71, the spa town of Baden-Baden emerged as Europe\u27s leading fashion destination and a significant intercultural hub. On both sides of the Rhine, the city gained a reputation as a “French colony” and a “branch of Paris”, albeit with varying connotations. Eva Zimmermann delves into the development of this unique site of German-French cultural relations amidst the dynamics of cosmopolitanism and growing nationalism. She analyzes the diverse factors that contributed to the emergence of the “Summer Capital of Europe” and identifies phenomena and limitations of exchange and cultural transfers that shaped the entire spa experience

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