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    475 research outputs found

    Fürstliches Arkadien: Sommerresidenzen im 18. Jahrhundert

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    Fürstliche Sommerresidenzen gelten in der Forschung als Sehnsuchtsorte, an denen die Herrscher ihren Traum vom irdischen Paradies zu verwirklichen und den Zwängen des höfischen Zeremoniells zu entfliehen suchten. Traditionell ist diese Forschung in den Kunstwissenschaften angesiedelt. Welche Musik in den Sommerresidenzen gemacht wurde, und wie sich diese möglicherweise von der der jeweiligen Hauptresidenz unterschied, ist bisher noch nicht systematisch untersucht worden. Hierzu hat die Tagung einen Beitrag geleistet, indem sie das Musikleben an ausgewählten europäischen Sommerresidenzen des 18. Jahrhunderts untersuchte und miteinander in Beziehung setzte. Die einzelnen Beiträge stellen die jeweiligen Situationen der Musikpflege an ausgewählten Sommerresidenzen im deutschsprachigen Raum sowie in Italien, Spanien, England, Schweden und Russland dar.In academic research, princely summer residences are regarded as places of longing, where rulers sought to realize their dream of an earthly paradise and escape the constraints of courtly ceremonial. Traditionally, this research has been based in history of art. What music was made in the summer residences, and how it might have differed from that of the main residence, has not yet been systematically studied. The conference made a contribution to this by examining the musical life at selected European summer residences of the eighteenth century and relating it to one another. The individual contributions present the respective situations of the cultivation of music at selected summer residences in the German-speaking countries as well as in Italy, Spain, England, Sweden and Russia

    Marseille, Montpellier und das Mittelmeer: Die Entstehung des südfranzösischen Fernhandels im 12. und 13. Jahrhundert

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    Wie hat die Vernetzung lokaler südfranzösischer Kaufleute zum kommerziellen Aufschwung der Städte Marseille und Montpellier im 12. und 13. Jahrhundert beigetragen? Wie hat das Binnenland durch die Bereitstellung von Waren, Kapital und Menschen den expandierenden Mittelmeerhandel der größeren Küstenstädte ermöglicht? Der Ursprung des Fernhandels wird in dieser Studie nicht nur mit der Errichtung der Kreuzfahrerherrschaften im Osten erklärt, sondern direkt an seiner Wurzel erforscht, nämlich an den lokalen Handelskreisläufen im Hinterland der Hafenstädte. In mikrohistorischen Untersuchungen zu bestimmten Kaufmannsfamilien, Handelsschiffen und Handelsprivilegierungen werden bisher unbekannte Verbindungen zwischen den verschiedenen wirtschaftlichen Akteuren zum Vorschein gebracht und so neue Sichtweisen auf die Entwicklung des südfranzösischen Fernhandels im Mittelalter eröffnet.Comment les réseaux de marchands du sud de la France ont-ils contribué à l’essor commercial de Marseille et de Montpellier aux xiie et xiiie siècles? Comment les villes de l’intérieur des terres, en fournissant des biens, des capitaux et des personnes, ont-elles permis l’expansion du commerce méditerranéen des grandes villes côtières? Dans cette étude, les fondements du commerce à longue distance sont non seulement expliqués par l’établissement des États croisés au Levant mais ils sont aussi explorés directement à leur source, à savoir les circuits commerciaux actifs dans l’arrière-pays, aux alentours des villes portuaires. Des analyses microhistoriques de familles marchandes, de navires marchands et de privilèges commerciaux spécifiques mettent en lumière des liens jusqu’alors inconnus entre les différents acteurs économiques, ouvrant ainsi de nouvelles perspectives sur le développement du commerce à longue distance dans le sud de la France au Moyen Âge. The book examines how the integration of local merchants in the south of France contributed to the commercial expansion of the cities of Marseille and Montpellier in the 12th and 13th centuries. The origin of the flourishing long-distance trade is not sought in the establishment of the Crusader states in the East, but instead is explored at its roots, the local trade cycles in the hinterland of the port cities. The book is built around micro-historical sketches about specific merchant families, merchant ships and trade privileges, thus revealing unknown connections and new perspectives. Mediterranean trade is described from the perspective of inland merchants, and trade with the Levant is seen from the perspective of Provençal and Catalan merchants who traded through foreign financial centres and under foreign flags. The book explores how the hinterland made the long-distance trade of Marseille and Montpellier possible in the first place by providing goods, capital and manpower

    Facilitating Cross-Border Family Life – Towards a Common European Understanding: EUFams II and Beyond

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    Die Beiträge dieses Tagungsbandes stellen zugleich den Abschlussbericht des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts EUFams II dar und behandeln aktuelle Entwicklungen im Bereich des Europäischen Familien- und Erbrechts. Das Projekt hatte zum Ziel, die Funktionalität und die Effektivität des Europäischen Familien- und Erbrechts zu bewerten, etwaige Probleme aufzuzeigen und Lösungsansätze zu unterbreiten. Der Abschlussbericht will zur Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Verständnisses sowie zur einheitlichen und widerspruchsfreien Anwendung des Europäischen Familien- und Erbrechts beitragen.This volume constitutes the final study of EUFams II, a research project on European family and succession law funded by the European Commission. Its contributors present historical developments, discuss the status quo, and draw the lines along which European family and succession law may develop in the near future. The volume endeavors to inspire its readership and the scientific community at large to engage in further research along and across these lines

    Facilitating Cross-Border Family Life – Towards a Common European Understanding: EUFams II and Beyond

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    Die Beiträge dieses Tagungsbandes stellen zugleich den Abschlussbericht des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts EUFams II dar und behandeln aktuelle Entwicklungen im Bereich des Europäischen Familien- und Erbrechts. Das Projekt hatte zum Ziel, die Funktionalität und die Effektivität des Europäischen Familien- und Erbrechts zu bewerten, etwaige Probleme aufzuzeigen und Lösungsansätze zu unterbreiten. Der Abschlussbericht will zur Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Verständnisses sowie zur einheitlichen und widerspruchsfreien Anwendung des Europäischen Familien- und Erbrechts beitragen.This volume constitutes the final study of EUFams II, a research project on European family and succession law funded by the European Commission. Its contributors present historical developments, discuss the status quo, and draw the lines along which European family and succession law may develop in the near future. The volume endeavors to inspire its readership and the scientific community at large to engage in further research along and across these lines

    Agonale Invektivität: Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung im italienischen und deutschen Humanismus

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    Was bedeutet Humanismus, wer gehört zu den Humanisten? Von den Zeitgenossen wurde das nicht zuletzt durch Invektiven geklärt. Intellektuelle, die seit Mitte des 14. Jahrhunderts Rhetorik als vornehmste Methode der Tugendförderung, Wahrheitssuche und Gotteserkenntnis betrachteten, sahen gerade in gegenseitigen persönliche Herabsetzungen das Mittel zur Durchsetzung ihrer Positionen. Bei einer interdisziplinären Zusammenschau werden Konjunkturen und Diffusionsformen der Invektiven deutlich. Welche Bedeutung kam dabei den kulturellen Milieus dies- und jenseits der Alpen zu, welche Rolle spielten wettbewerbliche Momente, wie wurden die frühen reformatorischen Auseinandersetzungen davon beeinflusst?What does humanism mean, who is a humanist? Contemporaries clarified this not least through diatribes. Intellectuals who, since the middle of the fourteenth century, have regarded rhetoric as the most noble method of promoting virtue, searching for truth and knowledge of God, saw mutual personal degradation as the means of asserting their positions

    Tradition und Traditionsverhalten: Literaturwissenschaftliche Zugänge und kulturhistorische Perspektiven

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    ‚Tradition‘ zählt zu den zentralen Reflexionskategorien der abendländischen Kulturgeschichte, wenn es darum geht, Rezeptionsprozesse und deren Wirkmächtigkeit zu beschreiben. Gerade auch in der Literaturwissenschaft wird häufig von Traditionen gesprochen, etwa davon, dass ein Text ‚in der Tradition‘ eines anderen Texts stehe. Dennoch bleibt dabei das Konzept theoretisch oft unterbestimmt. Der vorliegende Band nähert sich mit theoretischen Grundlagenreflexionen und exemplarischen literatur- und kulturhistorischen Fallstudien aus verschiedenen literarischen Konstellationen und Epochen der generellen Frage „Was ist Tradition?“ und der spezifischeren Frage „Wie kann man adäquat über literarische Traditionen sprechen?“ an.In Western cultural history, \u27tradition\u27 is one of the central concepts to describe processes of reception and their impact. Especially in literary studies, traditions are often claimed by stating, for example, that a particular text stands \u27in the tradition\u27 of another text. Nevertheless, coherent theoretical reflection is often lacking. This volume approaches the general question "What is tradition?" and the more specific question "How can one adequately speak about literary traditions?" by theorizing the premises of the concept and by discussing its theoretical capacity on the basis of case studies from various constellations throughout literary and cultural history

    Visuelle Dimensionen des Antiziganismus

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    Visuelle Medien spielen seit der Frühen Neuzeit eine Schlüsselrolle für die Genese des Antiziganismus. Der interdisziplinär angelegte Sammelband untersucht die zentralen Motive und Semantiken von „Zigeuner“-Bildern in unterschiedlichen Repräsentationsformen wie Literatur, bildender Kunst, Fotografie, Postkarten, Oper, Theater, Comic, Film oder Computerspielen. Dabei werden insbesondere Verbindungslinien und Wechselbeziehungen in den Blick genommen. Die Beiträge legen die inhaltlichen, zeitlichen, geografischen und medienspezifischen Ausprägungen eines der wirkmächtigsten Stereotype in der europäischen Kulturgeschichte frei. Bis heute haben antiziganistische Imaginationen negativen Einfluss auf die Positionierung von Sinti und Roma in den europäischen Gesellschaften.Visual media have played a key role in the genesis of antigypsyism since the early modern period. This interdisciplinary anthology examines the central motifs and semantics of "Gypsy" images in various forms of representation such as literature, visual art, photography, postcards, opera, theatre, comics, film and computer games. Particular attention is paid to connecting lines and interrelationships. The contributions uncover the content-related, temporal, geographical and media-specific manifestations of one of the most powerful stereotypes in European cultural history. To this day, antigypsyist imaginations have a negative impact on the positioning of Sinti and Roma in European societies

    Marktstrategien der Kurienbanken: Die Geschäfte der Alberti, Medici und Spinelli in Deutschland (1400–1475)

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    Die florentinischen Banken beherrschten mit ihren Filialnetzen und Partnern die internationalen Geldgeschäfte des 15. Jahrhunderts. Dank ihrer Präsenz an den wichtigen Handelszentren des Kontinents dominierten die Händler-Bankiers aus der Toskana die bargeldlose Abwicklung der großen Geldtransfers aus ganz Europa an die römische Kurie. Kurt Weissen untersucht, wie Kurienbankiers wie die Alberti und die Medici Deutschland von Brügge und Venedig aus an dieses Zahlungssystem anschlossen. Er zeigt auf, welche Rolle dabei die Gründung eigener Niederlassungen in Lübeck, Köln, Basel und Konstanz spielten und welche Bedeutung Kooperationen mit deutschen Handelsgesellschaften zukam. Der Band ist auch in einer englischsprachigen Version erhältlich https://doi.org/10.17885/heiup.1284With their branch networks and partners, the Florentine banks dominated  international monetary transactions of the 15th century. Thanks to their presence in the main commercial centres of the continent, the merchant bankers from Tuscany dominated the cashless processing of large transfers of money from all over Europe to the Roman Curia. Kurt Weissen examines how curia bankers, such as the Alberti and the Medici, connected Germany to this payment system via Bruges and Venice. He analyses the role played by the establishment of branches in Lübeck, Cologne, Basel and Constance and the importance of cooperation with German merchant companies. The volume is also available in an English-language version https://doi.org/10.17885/heiup.128

    Reading Objects in the Contact Zone

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    Die kulturellen Auswirkungen der Globalisierung gehören heute zu den bedeutendsten Herausforderungen für das Fach Kunstgeschichte. Ziel dieser Publikation ist eine kritische Betrachtung kunsthistorischer Narrative auf der Basis von transkulturellen Objekt-Biografien. Der Band versammelt Analysen von Objekten und Bildern, deren Entstehungs- und Rezeptionsgeschichten sich über Kulturräume und Epochen hinwegbewegen. Sie führen beispielhaft vor, wie Wissen und Erkenntnis in kulturellen Kontaktzonen erzeugt, transportiert oder auch herausgefordert werden. Auf diese Weise versteht sich die Publikation als methodischer Beitrag zu einer transkulturellen Kunst- und Kulturgeschichte. Sie ist auch für den Einsatz in der universitären Lehre konzipiert und beinhaltet ein kritisch-diskursives Glossar von Schlüsselbegriffen, die Theorie und Praxis der transkulturellen Kunstgeschichte miteinander verbinden.The cultural effects of globalization constitute one of the most important challenges for the discipline of art history today. The aim of this publication is to take a critical look at art historical narratives. Based on transcultural object biographies, the volume brings together analyses of objects and images that circulate in transcultural contact zones: their histories of origin, circulation and perception slice through space and time. The histories of these objects and images thus demonstrate in exemplary fashion how knowledge and understanding can be generated, communicated or also challenged in cultural contact zones. Hence, the publication is designed as a methodological contribution to a transcultural art and cultural history. It is also conceived as an instrument for teaching and contains a critical-discursive glossary of key-terms that combines theory and practice of transcultural art history

    Marseille, Montpellier und das Mittelmeer: Die Entstehung des südfranzösischen Fernhandels im 12. und 13. Jahrhundert

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    Wie hat die Vernetzung lokaler südfranzösischer Kaufleute zum kommerziellen Aufschwung der Städte Marseille und Montpellier im 12. und 13. Jahrhundert beigetragen? Wie hat das Binnenland durch die Bereitstellung von Waren, Kapital und Menschen den expandierenden Mittelmeerhandel der größeren Küstenstädte ermöglicht? Der Ursprung des Fernhandels wird in dieser Studie nicht nur mit der Errichtung der Kreuzfahrerherrschaften im Osten erklärt, sondern direkt an seiner Wurzel erforscht, nämlich an den lokalen Handelskreisläufen im Hinterland der Hafenstädte. In mikrohistorischen Untersuchungen zu bestimmten Kaufmannsfamilien, Handelsschiffen und Handelsprivilegierungen werden bisher unbekannte Verbindungen zwischen den verschiedenen wirtschaftlichen Akteuren zum Vorschein gebracht und so neue Sichtweisen auf die Entwicklung des südfranzösischen Fernhandels im Mittelalter eröffnet.Comment les réseaux de marchands du sud de la France ont-ils contribué à l’essor commercial de Marseille et de Montpellier aux xiie et xiiie siècles? Comment les villes de l’intérieur des terres, en fournissant des biens, des capitaux et des personnes, ont-elles permis l’expansion du commerce méditerranéen des grandes villes côtières? Dans cette étude, les fondements du commerce à longue distance sont non seulement expliqués par l’établissement des États croisés au Levant mais ils sont aussi explorés directement à leur source, à savoir les circuits commerciaux actifs dans l’arrière-pays, aux alentours des villes portuaires. Des analyses microhistoriques de familles marchandes, de navires marchands et de privilèges commerciaux spécifiques mettent en lumière des liens jusqu’alors inconnus entre les différents acteurs économiques, ouvrant ainsi de nouvelles perspectives sur le développement du commerce à longue distance dans le sud de la France au Moyen Âge. The book examines how the integration of local merchants in the south of France contributed to the commercial expansion of the cities of Marseille and Montpellier in the 12th and 13th centuries. The origin of the flourishing long-distance trade is not sought in the establishment of the Crusader states in the East, but instead is explored at its roots, the local trade cycles in the hinterland of the port cities. The book is built around micro-historical sketches about specific merchant families, merchant ships and trade privileges, thus revealing unknown connections and new perspectives. Mediterranean trade is described from the perspective of inland merchants, and trade with the Levant is seen from the perspective of Provençal and Catalan merchants who traded through foreign financial centres and under foreign flags. The book explores how the hinterland made the long-distance trade of Marseille and Montpellier possible in the first place by providing goods, capital and manpower

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