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    475 research outputs found

    Corradino di Svevia (1252–1268) | Konradin (1252–1268): Un percorso nella storia, nel diritto e nel mito

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    Die schon zu Lebzeiten durch Anhänger und Unterstützer begonnene Mythisierung Friedrichs II. und seines Enkels Konradin hat sich im Laufe der Zeit nicht nur in Deutschland, sondern auch in Süditalien mit überraschenden Folgen lebendig erhalten. So war nämlich die Erinnerung an Konradin in dem kleinen Ort Aliano in der Provinz Matera (Basilikata) selbst zu Zeiten Carlo Levis, der dort während des Faschismus im Exil lebte, fassbar – man sprach vom letzten Staufer wie von einem Nationalhelden und betrauerte noch immer seinen Tod. Abgesehen vom menschlichen Mitgefühl, das der Tod eines Jünglings in besonderem Maße weckt, gibt der unglückliche Versuch Konradins, seine Erbansprüche auf das Königreich Sizilien geltend zu machen, immer wieder Anlass zu historiografischer Debatte. Denn er ermöglicht einen Einblick in die politischen Prozesse, die zu diesem Zeitpunkt nicht nur im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches, zu dem Mittel- und Norditalien gehörten, vonstattengingen, sondern auch in den mit dem Reich interagierenden politischen Formationen, darunter das Königreich Sizilien. Der Band ist das Resultat einer Konferenz, die anlässlich des 750. Jahrestages der Hinrichtung Konradins und seiner adligen Gefährten 2018 an der Universität Neapel Federico II gehalten wurde.La mitizzazione di Federico II e del nipote Corradino, iniziata quando erano ancora in vita ad opera dei loro sostenitori e aderenti, si è mantenuta inalterata nel corso del tempo sia in Germania sia Italia meridionale, e qui con esiti sorprendenti. Corradino era infatti ricordato nei primi decenni del Novecento nel piccolo centro di Aliano in provincia di Matera, dove Carlo Levi visse durante il Fascismo da confinato politico e dove dell’ultimo Svevo si parlava come di un eroe nazionale e si piangeva la morte. A prescindere dalla pietà umana, che scatta soprattutto quando la morte colpisce un adolescente, lo sfortunato tentativo di Corradino di far valere i suoi diritti ereditari sul Regno di Sicilia continua ad alimentare il dibattito storiografico, perché fornisce uno spiraglio di intelligibilità sui processi politici allora in corso non solo nell’area dell’Impero romano-germanico, di cui faceva parte l’Italia centro-settentrionale, ma anche in quella delle formazioni politiche che con esso si trovarono di volta in volta ad interagire, tra cui il Regno di Sicilia. Il volume è frutto del convegno tenutosi nel 2018 presso l’Università degli Studi di Napoli Federico II in occasione del 750° anniversario dell’esecuzione di Corradino e dei suoi nobili compagni

    Palliativmedizin : Das Heidelberger Skript für Studierende der Medizin

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    Was verstehen wir unter Palliativmedizin/Palliative Care/Palliativversorgung? Welchen Belastungen sind Patienten und deren Angehörige in unheilbaren und fortgeschrittenen Erkrankungssituationen ausgesetzt? Wie kann eine entsprechende umfassende Behandlung und Unterstützung bewerkstelligt werden? Wie kann eine Entscheidung zur Begrenzung oder zur Fortführung therapeutischer Maßnahmen am Lebensende begründet werden? Das vorliegende Skript soll Medizinstudierenden und allen Interessierten einen Einblick in die Notwendigkeiten und Möglichkeiten umfassender palliativmedizinischer Unterstützung ermöglichen und zum Nachlesen sowie für die Vorbereitung für die palliativmedizinischen Prüfungen im QB 13 und im Staatsexamen eine Hilfe sein.What is Palliative Medicine / Palliative Care? What stresses are patients and their relatives exposed to in incurable and advanced disease situations? How can appropriate comprehensive treatment and support be managed? How can a decision to limit or continue therapeutic measures at the end of life be justified? This script is intended to provide medical students and all interested parties with an insight into the necessities and possibilities of comprehensive palliative medical support and to be of assistance for reference and preparation for the palliative medicine examinations in QB 13 and the state examination

    „... der Augenblick ist mein und nehm ich den in Acht“: Daseinsthemen und Lebenskontexte alter Menschen

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    Daseinsthemen alter Menschen werden im Kontext unterschiedlicher Lebenswelten betrachtet: unterschiedliche Sozialschichten, unterschiedliche Wohnkontexte, unterschiedliche Grade von Selbstständigkeit bilden zentrale Komponenten der differenzierten Lebenswelten. Dabei zeigt sich, wie wichtig der erlebte Aufgabencharakter des Lebens sowie die Erfahrung, von anderen gebraucht zu werden, für Zufriedenheit und Sinnerleben sind. Zudem werden Risikofaktoren für Lebenszufriedenheit aufgezeigt: zu diesen zählen vor allem Isolation und ausgeprägter Pflegebedarf. Das Erleben alter Menschen ist nicht allein von Verletzlichkeit bestimmt; es spricht auch für seelisches Wachstum und Bewältigungskompetenz.Themes of existence of elderly people are considered in the context of different : different social classes, different residential contexts, different degrees of independence are understood as central components of the differentiated life-worlds. It is shown how significant the subjectively experienced “task character of life” as well as the experience of being needed by others are for satisfaction and a sense of meaning. In addition, risk factors for life satisfaction are identified: these include, above all, isolation and a pronounced need for care. The experience of old people is not solely determined by vulnerability; it also speaks for mental growth and coping skills.       &nbsp

    The ‘White’ Mask and the ‘Gypsy’ Mask in Film

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    Die Studie widmet sich einem in der Filmwissenschaft bislang vernachlässigten Thema: dem ‚Zigeuner‘-Phantasma auf der Kinoleinwand. Sie verbindet die Rekonstruktion der Geschichte der ‚Zigeuner‘-Darstellungen im Film seit den Anfängen des Mediums mit einer systematischen filmtheoretischen Verortung ihrer ästhetischen und gesellschaftlichen Funktion. Auf der Grundlage von über 150 Werken aus dem europäischen und US-amerikanischen Kino wird aufgezeigt, dass den ,Zigeuner‘-Spielfilmproduktionen unabhängig von Ort und Zeit ihrer Entstehung das Grundgerüst einer ,ethno-rassischen‘ Maskerade gemeinsam ist. Damit erweitert die Autorin die bisherigen, auf das Gebiet der Literatur konzentrierten Forschungen um ein weiteres Medium, den Film, und erschließt neue Dimensionen des (populär-)kulturellen Antiziganismus.  The study ventures into a topic that has been so far largely neglected in film studies: the ‘gypsy’ phantasm on the big screen. It reconstructs the history of ‘gypsy’ representations in film since the birth of the medium providing a systematic film-theoretical analysis of their aesthetic and social functions. Based on a corpus of over 150 works from European and US cinema, it is shown that ‘gypsy’-themed feature films share the pattern of an ‘ethno-racial’ masquerade, irrespective of the place and time of their origin. The author thus expands the research, concentrated until now in the field of literature, with another art form, film, opening up new dimensions of (popular) cultural antigypsyism. &nbsp

    Statistical Physics: Linking the Microscopic with the Macroscopic World

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    Statistische Physik ist die mikroskopische Theorie, die den thermodynamischen makroskopischen Eigenschaften physikalischer Systeme zugrunde liegt. Diese Lecture Notes sind eine Einführung in die notwendigen statistischen und mechanischen Konzepte, die für die Thermodynamik im Gleichgewicht und die Konstruktion von Zustandssummen benötigt werden. Die Lecture Notes decken die klassische Statistik und die Quantenstatistik ab und behandeln weiterführende Themen wie die Langevin-Dynamik, die Fokker-Planck-Gleichung und Phasenübergänge. Dabei werden viele Systeme wie ideale klassische und relativistische Gase detailliert ausgearbeitet. 2. Auflage unter https://doi.org/10.17885/heiup.1518Statistical physics provides the microscopic theory for thermodynamic macroscopic properties of a physical system. These lecture notes introduce the necessary concepts of statistics and analytical mechanics for equilibrium thermodynamics with partition functions. They cover classical and quantum statistics, and treat advanced topics such as Langevin dynamics, the Fokker-Planck equation and phase transitions. Many systems like ideal classical and relativistic gases are worked out in detail. 2nd version under https://doi.org/10.17885/heiup.151

    Chronologics: Periodisation in a Global Context

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    Viele Periodisierungsschemata haben ihre Wurzeln in Europa und spiegeln bestimmte nationale, religiöse oder historiographische Traditionen und Teleologien wider. Im Zuge der kolonialen Begegnung konnten sie in Amerika, Asien und Afrika neuartige eigene Zeitvorstellungen begründen. Solche kulturell bedingten Periodisierungsschemata bedürfen eines systematischen Vergleichs, um ihre Besonderheiten im jeweiligen Kontext und ihre Kontingenz zu ermitteln. Ein interdisziplinärer und transregionaler Ansatz ermöglicht es, Kategorien der historischen Analyse zu erarbeiten, die über national gebundene Deutungsmuster hinausgehen. Durch die Betrachtung von Fallstudien aus verschiedenen Teilen der Welt will dieser Band einige der Dynamiken aufdecken, die hinter der partikularen Verwendung von Periodisierungsschemata als Konzepten zur Ordnung der Vergangenheit stehen.Many contemporary periodisation schemes have their roots in Europe, reflecting particular national religious or historiographical traditions and teleologies. As part of the colonial encounter they have been translated into new temporal authenticities in the Americas, Asia and Africa. Culturally determined as they are, these periodisation schemes are begging for systematic comparison in order to identify their contextual specificity and contingency. An interdisciplinary and transregional approach allows to work out categories of historical analysis that go beyond nation-bound interpretative patterns. In considering case studies from different parts of the world, the aim of this volume is to uncover some of the dynamics behind particular uses of periodisation schemes, as concepts for ordering the past

    Le roi, son favori et les barons: Légitimation et délégitimation du pouvoir royal en Angleterre et en France aux XIVe et XVe siècles

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    Die politische Rolle des Favoriten und die Art seiner Beziehung zum König sind in der Forschung oft nicht klar gesehen worden, da in den Diskursen des frühen und späten Mittelalters die besondere Nähe zum Herrscher regelmäßig in der Sprache der Liebe und in Gesten der körperlichen Nähe und Intimität zum Ausdruck kam. So entstand der Eindruck, dass der König aus homosexueller Neigung seinem Günstling übermäßigen Einfluss gewährte – auf Kosten der Barone, die ebenfalls einen Anteil an der Macht beanspruchten. In dieser Studie wird die Figur des Favoriten neu betrachtet und in ihrer Bedeutung über den Einzelfall hinaus verständlich gemacht. Sie setzt den Vorwurf sexuellen Fehlverhaltens als politisches Argument in Bezug zur Entwicklung der Vorstellung von Königtum und Herrschaft und eröffnet so neue Perspektiven einer Kulturgeschichte des Politischen im Spätmittelalter.Dans la recherche, le rôle politique du favori et la nature de sa relation avec le roi ont souvent été obscurcis par le fait que, dans les discours du haut et du bas Moyen Âge, la proximité particulière avec le souverain était régulièrement exprimée dans le langage de l’amour et dans des gestes de proximité physique et d’intimité. Ainsi, l’impression est née que le roi, par inclination homosexuelle, accordait une influence excessive à son favori – aux dépens des barons, qui revendiquaient, eux aussi, une part du pouvoir. Dans l’esprit d’une »histoire culturelle de la politique«, le présent ouvrage reconsidère la figure du favori, la rend compréhensible et tangible dans sa signification au-delà du cas individuel. Il met en évidence le caractère constructif des modèles modernes de perception du désir sexuel et souligne l’importance de l’inconduite sexuelle comme argument politique dans le discours médiéval.   At the end of the Western Middle Ages, the new notions of the legitimacy of royal power and its exercise were made more visible by the presence of royal favourites whose figure should be reconsidered. The present study links the reproach of sexual misconduct as a political argument in medieval discourse to medieval ideas about royalty and government, opening new perspectives of a cultural history of politics in the Later Middle Ages

    Le roi, son favori et les barons: Légitimation et délégitimation du pouvoir royal en Angleterre et en France aux XIVe et XVe siècles

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    Die politische Rolle des Favoriten und die Art seiner Beziehung zum König sind in der Forschung oft nicht klar gesehen worden, da in den Diskursen des frühen und späten Mittelalters die besondere Nähe zum Herrscher regelmäßig in der Sprache der Liebe und in Gesten der körperlichen Nähe und Intimität zum Ausdruck kam. So entstand der Eindruck, dass der König aus homosexueller Neigung seinem Günstling übermäßigen Einfluss gewährte – auf Kosten der Barone, die ebenfalls einen Anteil an der Macht beanspruchten. In dieser Studie wird die Figur des Favoriten neu betrachtet und in ihrer Bedeutung über den Einzelfall hinaus verständlich gemacht. Sie setzt den Vorwurf sexuellen Fehlverhaltens als politisches Argument in Bezug zur Entwicklung der Vorstellung von Königtum und Herrschaft und eröffnet so neue Perspektiven einer Kulturgeschichte des Politischen im Spätmittelalter.Dans la recherche, le rôle politique du favori et la nature de sa relation avec le roi ont souvent été obscurcis par le fait que, dans les discours du haut et du bas Moyen Âge, la proximité particulière avec le souverain était régulièrement exprimée dans le langage de l’amour et dans des gestes de proximité physique et d’intimité. Ainsi, l’impression est née que le roi, par inclination homosexuelle, accordait une influence excessive à son favori – aux dépens des barons, qui revendiquaient, eux aussi, une part du pouvoir. Dans l’esprit d’une »histoire culturelle de la politique«, le présent ouvrage reconsidère la figure du favori, la rend compréhensible et tangible dans sa signification au-delà du cas individuel. Il met en évidence le caractère constructif des modèles modernes de perception du désir sexuel et souligne l’importance de l’inconduite sexuelle comme argument politique dans le discours médiéval.   At the end of the Western Middle Ages, the new notions of the legitimacy of royal power and its exercise were made more visible by the presence of royal favourites whose figure should be reconsidered. The present study links the reproach of sexual misconduct as a political argument in medieval discourse to medieval ideas about royalty and government, opening new perspectives of a cultural history of politics in the Later Middle Ages

    Tradition und Traditionsverhalten: Literaturwissenschaftliche Zugänge und kulturhistorische Perspektiven

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    ‚Tradition‘ zählt zu den zentralen Reflexionskategorien der abendländischen Kulturgeschichte, wenn es darum geht, Rezeptionsprozesse und deren Wirkmächtigkeit zu beschreiben. Gerade auch in der Literaturwissenschaft wird häufig von Traditionen gesprochen, etwa davon, dass ein Text ‚in der Tradition‘ eines anderen Texts stehe. Dennoch bleibt dabei das Konzept theoretisch oft unterbestimmt. Der vorliegende Band nähert sich mit theoretischen Grundlagenreflexionen und exemplarischen literatur- und kulturhistorischen Fallstudien aus verschiedenen literarischen Konstellationen und Epochen der generellen Frage „Was ist Tradition?“ und der spezifischeren Frage „Wie kann man adäquat über literarische Traditionen sprechen?“ an.In Western cultural history, \u27tradition\u27 is one of the central concepts to describe processes of reception and their impact. Especially in literary studies, traditions are often claimed by stating, for example, that a particular text stands \u27in the tradition\u27 of another text. Nevertheless, coherent theoretical reflection is often lacking. This volume approaches the general question "What is tradition?" and the more specific question "How can one adequately speak about literary traditions?" by theorizing the premises of the concept and by discussing its theoretical capacity on the basis of case studies from various constellations throughout literary and cultural history

    The Mulukī Ain of 1854: Nepal’s First Legal Code

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    Der Mulukī Ain von 1854, das erste Gesetzbuch Nepals, gehört zu den bedeutendsten Werken der modernen nepalesischen Rechtsgeschichte. Vom Staatsaufbau und Gerichtswesen über Tötungs- und Eigentumsdelikte bis hin zu Kasten- und Reinheitsvorschriften werden nahezu alle Aspekte des Straf- und Privatrechts, des öffentlichen, religiösen und Gewohnheitsrechts eingehend behandelt. Dadurch ist der Mulukī Ain nicht nur eine einzigartige Quelle für das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Nepal zur Zeit des 19. Jahrhunderts, sondern auch für die Stellung der hinduistischen Jurisprudenz in den Rechtskulturen Südasiens.The Mulukī Ain of 1854—the law code with constitutional features drafted at the initiative of Prime Minister Jaṅga Bahādura Rāṇā—is the foundational legal text for modern Nepal. It covers almost every aspect of public, criminal, private and religious law, ranging from the organisation of the state and courts to murder and other delicts, the workings of the caste system and the joint family, matters of purity and penance, customary law, widow-burning and witchcraft. As such, the Mulukī Ain is a unique source not only for the political, social and economic life of 19th-century Nepal, but also for the place of traditional Hindu jurisprudence in South Asian legal cultures

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