IRF: Institutional Repository FHNW (Hochschule für Wirtschaft FHNW)
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Editorial. Inclusive Education is not dead, it just articulates differently. Approaches and pitfalls to the international comparison
CONTEXT: Over the past three decades, inclusive education has evolved into a global paradigm embedded in the policies of international organizations and reflected in major agreements such as the Salamanca Statement, the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD), or the UN Sustainable Development Goals (SDGs). While aiming to combat discrimination, marginalization, and foster participation for all, inclusive education faces increasing political resistance and varying interpretations across cultural and national contexts. This diversity of interpretations has rendered inclusive education a fuzzy concept, posing significant challenges to international comparative educational research.
APPROACH: This special issue addresses these conceptual and methodological complexities and engages with the further development of the methodology and conception of international comparative research on inclusive education. The selected contributions engage in differing ways with the question of how such research can be conducted appropriately and, thereby, focus on a specific challenge in international research on inclusive education.
FINDINGS: The challenges addressed by the included contributions include the following topics: The problematisation of knowledge production regarding the dominance and unequal power relations between the Global North and the Global South, as well as the question of how participatory, dialogical, and postcolonial research approaches can manage these power relations methodologically. The use of ‘culture’ as a concept in research, considering the rarely explicitly addressed role of culture as a methodological reference point in international inclusion research. The use of ‘participation’ to measure inclusion in early childhood education, and the need for, but also the difficulty of achieving, a shared understanding in international research. The challenge of translatability in systematic reviews and the need for transparent and critically reflexive review processes embedded therein. The terminological ambiguity in ‘diagnostics’ and ‘assessment’ (as central concepts in the context of inclusive education), and the challenge of translating terminologies in other languages without losing their local and language-bound context.
CONCLUSION: The included contributions give a detailed insight into research practices and highlight the complexity of doing international comparative research on inclusive education. On the one hand, comparative research should be aware of topic-specific issues such as the challenge to deal with normative debates surrounding inclusive education, its impetus for social change or the change of power relations. On the other hand, awareness of general challenges in international comparative research is needed, such as translation of terminologies between different contexts, or varying methodologies and research practices
Gefährt und Gefährt:innen. Kollektives Bauen und Nutzen von Lastenrädern
Im ersten Semester des zweiten Jahres meines Studiums der Prozessgestaltung am HyperWerk der HGK Basel habe ich ein Lastenrad aus einem alten Fahrrad-Rahmen gebaut und in eine kollektive Nutzung übergeben. In meiner zweiten Pre-Thesis habe ich das Projekt dann analysiert und die drei Fokusse Material und Umweltbelastung, Wissensteilung und kollektive Nutzung ausgearbeitet. Im Rahmen meines Diplomprozesses habe ich mich schliesslich ganz dem Projekt gewidmet, indem ich weitere Lastenräder baute und in kollektive Nutzungen übergab. In dieser schriftlichen Bachelor-Arbeit habe ich mir den Schwerpunkt der kollektiven Nutzung ausgesucht, weil sich dieser als besonders anspruchsvoll herausstellte. Eine kollektive Nutzung kann drei potenzielle Vorteile gegenüber einer privaten Nutzung haben. Diese sind: ökonomische Effizienz, kollaborative zwischenmenschliche Beziehungen und das Lernen von Selbstverwaltung. Ob sich diese Vorteile entfalten, ist eine Frage der Gestaltung der kollektiven Nutzung. Im Text habe ich ausgearbeitet, inwiefern mir dies gelungen ist. Wichtige Referenzen, welche mich durch das Projekt begleiteten, waren folgende. Das Buch «Die Welt wieder verzaubern» von Silvian Federici, die ehemalige Autofabrik GKN in Florenz, das Lastenrad Kollektiv Berlin, die französische Organisation L’Atelier Paysan und die Publikation «Öffentlicher Luxus» von Communia. Im Anschluss habe ich meinen Diplomprozess dargelegt. Ich erzählte, wie ich ins Diplomjahr gestartet bin, indem ich ein weiteres Lastenrad baute, Menschen einlud und Lotte-Mo, Juno und Salome Teil des Projektes wurden. Dann kam das Open House der HGK Basel, wo wir das erste fertige Lastenrad ausstellten und Menschen zur kollektiven Nutzung einluden. Danach bauten wir weiter und planten ein Lastenrad mit kollektiver Nutzung für Zürich, Basel und Bern zu erstellen. Als nächstes kam die Ausstellung «Tools for Transformations», an der wir nochmals Menschen für die kollektiven Nutzungen gewinnen konnten. Zum Schluss gestalteten wir eine Website, auf der alle Informationen gebündelt sind: der Zugang zu den kollektiven Nutzungen, die Baupläne und Dokumentationen. In der Reflexion ging es darum, meine Ausgangsfrage zu beantworten. Die ökonomische Effizienz, in diesem Fall die volle Auslastung des Lastenrads, ist nicht erreicht worden. Es sind jedoch durch die kollektive Nutzung kollaborative zwischenmenschliche Beziehungen entstanden. Auch konnte Selbstverwaltung in einem kleinen Rahmen erfahren werden.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-r0zgga0
The adjustable fit. Parenthood edition
Körper sind nicht konstant. Sie verändern sich, wandeln sich, manchmal sehen sie von aussen gleich aus – fühlen sich aber ganz anders an. Und manchmal drückt die Hose am Nachmittag an Stellen, an denen sie am Morgen noch bequem war. Auch das ist normal. Und genau deshalb gibt es «The Adjustable Fit» – Kleidung, die sich verstellen und dem Körper anpassen lässt. Die erste Edition von «The Adjustable Fit» ist Menschen gewidmet, die geboren haben. Die Kleidungsstücke sind grössenverstellbar und stillfreundlich. Das Design bleibt dabei klar und reduziert, mit Details, die funktional und ästhetisch zugleich sind. Jedes Piece lässt sich dem Moment anpassen – über Schnitt, Material, Öffnungssysteme oder Tragweise. Kleidung und Schmuck greifen ineinander. Sie ergänzen sich, setzen Akzente, schaffen Verbindung. Mal sichtbar, mal subtil – aber immer in Beziehung zueinander. Es entsteht ein System, das sich tragen lässt – im wörtlichen und im übertragenen Sinn. Das Sicherheit gibt, ohne zu verstecken. Das Nähe zulässt – und das Gefühl, ganz bei sich zu sein. Entstanden ist die Kollektion aus einem gemeinsamen gestalterischen Prozess von Samira Frehsner und Alexis Barreto im Rahmen ihrer Masterarbeit. Sie vereint zwei Designansätze – die Liebe zu präzisem Handwerk, zu klarer Linie und zu Detailarbeit – mit dem Blick für das grosse Ganze: das Spiel mit Layern, Farben, Materialien, Formen. Und nicht zuletzt mit Humor. Denn sie trägt auch Spuren persönlicher Erfahrungen – mit Mutterschaft, mit Körpern, die neu kennengelernt werden müssen, und mit dem Versuch, in einem fordernden Alltag nicht nur zu funktionieren, sondern auch sich selbst wiederzufinden. Dabei wird vor allem gelacht - aber weinen ist natürlich auch erlaubt. «The Adjustable Fit: Parenthood Edition» ist eine Einladung, sich zu zeigen – so, wie man gerade ist. Offen für Bewegung, weich im Umgang, klar in der Haltung. Eine Kollektion, die begleitet, statt zu bestimmen, die mitgeht – egal, was kommt.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-nyosrhp
Wolkige Qualitäten. Eine künstlerische Forschungsarbeit über Wolken und das Wolkige in der Kunstvermittlung
Diese Master-Arbeit untersucht die «wolkigen» Qualitäten in der Kunstvermittlung und Kunstpädagogik. Das Wissen aus einer künstlerischen Forschung über Wolken wird analysiert und Parallelen zwischen den wolkigen Qualitäten und der Vermittlungsarbeit werden gesucht. Darauf aufbauend wird ein Selbstverständnis der Kunstvermittlung und Kunstpädagogik sowie der zugrundeliegende Bildungsbegriff skizziert.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-z221rw7
Identitätsbasierte Markenführung im digitalen Zeitalter: Entwicklung einer differenzierenden Markenidentität und Kommunikationsstrategie für eine neue Kaffeemarke im Schweizer Markt
Die kolumbianische Spezialitätenkaffeefarm "Casa San Roque" plant den Markteintritt in die Schweiz. Aktuell werden lediglich Rohkaffeebohnen in der Region verkauft. Die zukünftige Marke soll gerösteten Kaffee über einen Onlineshop vertreiben, dabei dient Instagram als Hauptkommunikationskanal. Angesicht des gesättigten Marktes und hoher Konkurrenz wird eine innovative und wissenschaftlich fundierte Strategie benötigt um eine differenzierte Markeidentität zu generieren und eine erfolgreiche Social Mediastrategie zu fahren
A conceptual framework for AI-based decision systems in critical infrastructures
The interaction between humans and AI in safety-critical systems presents a unique set of challenges that remain partially addressed by existing frameworks. These challenges stem from the complex interplay of requirements for transparency, trust, and explainability, coupled with the necessity for robust and safe decision-making. A framework that holistically integrates human and AI capabilities while addressing these concerns is notably required, bridging the critical gaps in designing, deploying, and maintaining safe and effective systems. This paper proposes a holistic conceptual framework for critical infrastructures by adopting an interdisciplinary approach. It integrates traditionally distinct fields such as mathematics, decision theory, computer science, philosophy, psychology, and cognitive engineering and draws on specialized engineering domains, particularly energy, mobility, and aeronautics. Its flexibility is further demonstrated through a case study on power grid management
The Power to Name and Frame
Originally published as part of “Unbound Libraries” documentation, a worksession convened by Constant (Brussels) in 2020 (https://constantvzw.org/wefts/unboundlibraries.en.html), “The Power to Name and Frame” examines the political nature of cataloguing and classification systems that shape what is recognised, legitimised, and made findable as knowledge in libraries. Drawing on insights from library and information science, particularly the work of Emily Drabinski, Hope Olson, Suzanne Briet, and Sanford Berman, it explores how naming, categorising, and standardising are never neutral acts, but practices embedded in histories of power, hierarchy, and exclusion. Through eight scenes, it traces everyday experiences of sorting, structural dilemmas in classification, the violence of context-less naming, the possibilities and limits of uninscription, the paradox of the “document” exemplified by Briet’s case of a caged animal, and Melvil Dewey’s drive for universalising order. The text reflects on activist and scholarly efforts to challenge biased descriptors, while highlighting the structural constraints of library systems that aim for universality. It concludes by calling for a “radical catalogue”, an approach that treats the catalogue itself as a contested, meaning-making structure and invites users to critically engage with its assumptions, openings, and exclusions
Die Potentiale von verkörperter und virtueller Intelligenz
In dieser Präsentation werden Verkörperungen künstlicher Intelligenz in Form eines Mixed-Reality-Avatars und eines sozialen Roboters erlebbar gemacht. Gleichzeitig werden Daten zu ersten Untersuchungen präsentiert
Universe of care. Exploring interconnected worlds of care
This Master's thesis delves into the Universe of Care, marking my first academic exploration of this often invisible yet invincible and resilient world. Situated within a design-artistic practice, the project is research-led, weaving together ethnographic observation, reflective writing, video documentation, and participatory engagement with humans and more-than-humans to answer the research question, “Who cares for us?” Through close collaborations and field research based on a “Care-Chat”, I aim to highlight the lived realities of six female healthcare practitioners and their worlds, bringing attention to how care is perceived, distributed, and sustained. These conversations have deepened my understanding of their world. The recorded testimonies are in shared ownership, and by turning them into a film/video-essay (currently a work in progress), their knowledge becomes accessible, supporting them and providing a possibility for further change within their universe of care.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-bt94wtp
Ilhas no Asfalto (Inseln im Asphalt). Ein klimapoetischer Eingriff auf dem Platz der Kaserne Basel
Der überhitzte, versiegelte Platz der Kaserne Basel wird durch gezielte Entsiegelung und das Einbetten flacher Wasserbecken transformiert. Inmitten dieser Wasserflächen entstehen begrünte Inseln, die als kühle Rückzugsorte dienen. Sie sind zugleich sozialer Treffpunkt, Klimaoase und Ausdruck eines neuen städtischen Denkens. Die Vegetation besteht aus heimischen Wildpflanzen, die die Biodiversität fördern und dem veränderten Stadtklima standhalten. Das Wasser bleibt nicht nur Symbol, sondern wird zum raumprägenden Element – erfahrbar, begehbar und beruhigend. Die geschwungene Form des Stegs ist inspiriert vom Verlauf des Rheins, der Basel durchzieht und Bewegung, Wandel und Verbindung in sich trägt. «Ilhas no Asfalto» bricht die starre Struktur des Ortes auf und verwandelt ihn in einen Raum der Ruhe, der Begegnung und des Wandels.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-6xzfaf4