Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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Schulpolitik in Bayern im Spannungsfeld von Kultusbürokratie und Besatzungsmacht 1945 - 1949
Diese Pilotstudie zur Schulpolitik in der amerikanischen Besatzungszone stellt die Reformbestrebungen vor, beschreibt die Positionen des bayerischen Kultusministeriums (personifiziert in Alois Hundhammer) und thematisiert die Entnazifizierung der Lehrerschaft. Eindringlich ist das Bild vom Schulalltag in der Trümmerzeit::Bis zu 85 Schüler pro Klasse wurden in mehreren Schichten unterrichtet - mit knurrenden Mägen bei eisigen Temperaturen. Verständlich, daß die Ideen der Schulreformer nicht selten auf Unverständnis stießen. Viele Schulhäuser waren zerstört und mußten erst wieder aufgebaut werden. Arbeitsschulmodell und Gruppenarbeit konnten - trotz der Widerstände - ihren Einzug in pavillonartige neue Schulgebäude halten
Die Judenpolitik des SD 1935 bis 1938
Die Dokumentation erhellt ein bisher unbekanntes Kapitel der nationalsozialistischen Judenverfolgung vor dem Zweiten Weltkrieg. Sie zeigt, wie sich innerhalb des Sicherheitsdienstes der SS jene "Mentalität des Genozids" herausbildete, die in den Mord an den europäischen Juden mündete. Neue Aktenfunde aus Moskauer Archiven geben Aufschluss über die Entwicklung und Tätigkeit des Judenreferats des Sicherheitsdienstes in den Jahren von den Nürnberger Gesetzen bis zum Novemberprogrom 1938
Inventar der Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) 1945-1949
Amerikanische Geheimdienstanalysen über Deutschland 1942 - 1949
Das nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg eingerichtete Office of Strategic Services (OSS) war eine höchst unorthodoxe Organisation, in der neben Wall-Street-Bankiers, Hollywood-Regisseuren und namhaften Wissenschaftlern auch emigrierte deutsche Linksintellektuelle ihren Beitrag zum Kampf gegen Hitler zu leisten suchten, vor allem in der für politische Analysen zuständigen Research and Analysis Branch (R&A). Die von den Mitarbeitern dieser Abteilung zwischen 1942 und 1949 verfaßten deutschlandpolitischen Analysen wurden bisher meist als Dokumente der Emigration interpretiert. Im letzten Jahrzehnt freigegebene Akten des OSS erlauben es jedoch, die Deutschlandanalysen in ihrer ursprünglichen Zweckbestimmmung zu bewerten als "intelligence" für die an der Formulierung, Planung und Umsetzung der amerikanischen Deutschlandpolitik beteiligten Beamten, Politiker und Militärs. Die vorliegende Studie eröffnet einen neuen Blick auf die in Washington geführten Diskussionen über Deutschland und liefert zugleich einen unverzichtbaren Beitrag zur Genese des "Kalten Krieges"
Die amerikanische Besetzung Deutschlands
Dieses Buch beschreibt nur ein einziges Jahr, aber es ist ein Jahr wie selten eines in der Geschichte. Es beginnt mit der Existenzkrise des Dritten Reiches im Sommer 1944, und es endet mit der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945. Im Finale des Weltanschauungskrieges auf deutschem Territorium treffen Amerikaner und Deutsche, Sieger und Besiegte aufeinander. In diesem einen Jahr berühren sich zwei Zeitalter, es bildet ferner die Kernzone der deutschen Katastrophen- und Transformationsphase zwischen Stalingrad und Währungsreform, und es sind Monate größter historischer Beschleunigung, in denen das Erleben der Menschen eine Verdichtung erfährt wie selten zuvor und selten danach. Krieg, Eroberung und Besetzung, Sturz der Diktatur und Sieg der Demokratie, Rettung und Vernichtung sind auch ein menschliches Drama und ein geschichtliches Epos gewesen: In wissenschaftlicher Analyse und eindringlicher Erzählung eine Gesamtansicht dieses einen Jahres im Übergang vom Krieg zum Frieden zu geben, ist das Ziel dieses Buches. Klaus-Dietmar Henke, geb. 1947 bei Kamenz/Sachsen, Dr. phil., Historiker, von 1979 bis 1992 am Institut für Zeitgeschichte in München, von 1992-1997 Abteilungsleiter Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, 1997-2001 Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung der Technischen Universität Dresden, wo er seit 1997 den Lehrstuhl für Zeitgeschichte inne hat.3. Auflag
Zur Auseinandersetzung um die Frankfurter Dokumente vom Juli 1948
Mit den "Frankfurter Dokumenten" erteilten die westalliierten Militärgouverneure den Ministerpräsidenten ihrer Besatzungszonen im Juli 1948 den Auftrag zur Ausarbeitung einer Verfassung für den Weststaat. Die Autorin stellt den Beitrag der Länder zur Entstehung der Bundesrepublik in das Zentrum ihrer Untersuchung und fragt nach den Motiven und Interessen hinter den Entscheidungen. Neben dem Aspekt der Verfassung behandelt sie das Problem des Besatzungsstatuts und der Ländergrenzenreform. Ihre Studie zeigt, welche bedeutende Leistung Ministerpräsidenten 1948 vollbrachten: Trotz länderpolitischer Sonderinteressen, taktischer Rücksichtnahmen und persönlicher Eitelkeiten sowie innen- und außenpolitischer Sachzwänge trafen die Länderchefs Entscheidungen, die ihre Tragfähigkeit bis auf den heutigen Tag bewiesen haben
Regionale Behörden und wissenschaftliche Hochschulen für die fünf ostdeutschen Länder, die ehemaligen preußischen Ostprovinzen und eingegliederte Gebiete in Polen, Österreich und der Tschechischen Republik mit Nachträgen zu Teil 1
Regionale Behörden und wissenschaftliche Hochschulen für die fünf ostdeutschen Länder, die ehemaligen preußischen Ostprovinzen und eingegliederte Gebiete in Polen, Österreich und der Tschechischen Republik mit Nachträgen zu Teil