Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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    Juli - September 1944

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    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1964

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    Hauptherausgeber: Hans-Peter Schwarz ; Mitherausgeber: Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey ; Wissenschaftlicher Leiter: Rainer Blasius ; Bearbeiter: Wolfgang Hölscher, Daniel KosthorstAls am 28. Juli Alexej Adschubej, der Schwiegersohn des sowjetischen Ministerpräsidenten, in Bonn von Bundeskanzler Erhard empfangen wurde, glaubten viele, dass damit eine Chance für die Wiedervereinigung Deutschlands eröffnet sei. Doch die geheimnisumwitterte Unterredung verlief, wie das hier erstmals veröffentlichte Protokoll zeigt, eher unspektakulär. Wenige Wochen später zerstörte der Sturz Chruschtschows auch jene Hoffnungen, die sich an das Zustandekommen einer deutsch-sowjetischen Gipfelbegegnung geknüpft hatten. Anhand einer Fülle bislang geheimer Schriftstücke dokumentiert der vorliegende Jahrgang der „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ diesen und weitere außenpolitische Themenschwerpunkte des Jahres 1964, wie etwa den Misserfolg der Bemühungen um eine Fortsetzung der europäischen Integration und das schwierige Vorantasten der „Politik der Bewegung“ gegenüber den Ostblock-Staaten. Nicht zuletzt bietet der Band spannende Einblicke in die Vorgeschichte der Nahost-Krise, die mit dem Bekanntwerden der Waffenlieferungen an Israel im Oktober 1964 anhob

    Herbert Wehner in Schweden 1941 - 1946

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    Bisher unveröffentlichte Dokumente aus schwedischen Archiven, der Gauck-Behörde und dem Zentralen Parteiarchiv (KPD/SED) in Berlin sowie aus dem Nachlass Herbert Wehners bringen Klarheit in einen wichtigen Teil der Biographie eines der bedeutendsten deutschen Nachkriegspolitiker. Herbert Wehners aktive Tätigkeit als Spitzenfunktionär der KPD im schwedischen Exil wird ebenso beleuchtet wie die Umstände seiner Verhaftung und der anschließende Prozess gegen ihn. Im Mittelpunkt steht Wehners komplizierte Abkehr vom Kommunismus, die endgültig mit der Zwangsvereinigung von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone im Frühjahr 1946 vollzogen war. Da der Verratsvorwurf unbegründet war, mussten die wiederholten Versuche der SED und ihres Geheimdienstes, Wehner mit seiner Vergangenheit zu erpressen, erfolglos bleiben. Die von Ostberlin forcierte Legendenbildung um Wehners Verhalten in Schweden gibt zudem neue Aufschlüsse über Mechanismen kommunistischer Kaderpolitik und Erpressungsmethoden der Staatssicherheit

    Januar - April 1945

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    Aufzeichnungen 1961 - 1966

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    Die erste Hälfte der sechziger Jahre ist reich an innen- wie außenpolitischen Ereignissen: Mauerbau, Spiegel-Affäre, Rücktritt Adenauers und Beginn der Kanzlerschaft Erhards, Vietnamkrieg, Passierscheinverhandlungen. Die Deutschlandpolitik gerät in Bewegung und die deutschen Parteien modernisieren sich programmatisch wie organisatorisch. Schollwer selbst ist daran innerhalb der FDP maßgeblich beteiligt: als „Erfinder" einer neuen Deutschland-und Ostpolitik legt er seinen ersten „Schollwer-Plan" vor; als Chefredakteur des FDP-Pressedienstes vertritt er in vielem Meinungen, die weit über den offiziellen Standpunkt der Partei hinausgehen. Schollwers Beschreibung der Jahre des Umbruchs ist ebenso eindrucksvoll wie spannend, seine Urteile über einzelne Personen deutlich. Die Motive derer, die Ende der 60er Jahre eine Wende in der Deutschland- und Ostpolitik der Bundesregierung einleiten wollten, treten klar zutage

    Frankreichs Bildungspolitik in Deutschland 1945 - 1949

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    Im Sommer 1945 bezog eine Vorhut französischer Intellektueller in Baden-Baden Quartier. Sie sollte im Dienst der Militärregierung das südwestdeutsche Bildungswesen im demokratischen Sinne reformieren und dem Kulturleben durch Impulse aus Frankreich eine neue Richtung geben. Ein vielköpfiges Heer zumeist junger Landsleute folgte ihnen, um die Ideen von abendländischem Humanismus, europäischer Aufklärung und französischer "civilisation" in alle Winkel der Besatzungszone zu tragen. Dem von Sicherheits- und Prestigedenken getragenen Anliegen der "Umerziehung" und der "Kulturmission" folgte bald das Bemühen um Begegnung, Aussöhnung und Verständigung. So stellten Jahre der Besatzung zugleich eine wichtige Etappe auf dem Weg zu deutsch-französischer Zusammenarbeit und europäischer Integration dar

    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1963

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    Hauptherausgeber: Hans-Peter Schwarz ; Mitherausgeber: Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey ; Wissenschaftlicher Leiter: Rainer Blasius ; Bearbeiter: Mechthild Lindemann, Ilse Dorothee PautschDas Jahr 1963 sah im Herbst mit dem Rückzug des Bundeskanzlers, der Anfang des Jahres mit dem Elysée-Vetrag noch die Grundlage für eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit gelegt hatte, das Ende der Ära Adenauer. Durch den Rücktritt des britischen Premierministers Macmillan und die Ermordung Kennedys im November kam es gegen Jahresende somit zu einem umfangreichen Führungswechsel in der westlichen Welt. Zahlreiche der 492 hier erstmals veröffentlichen Dokumente bilden daneben die letztlich erfolglosen bundesdeutschen Bemühungen ab, einen Beitritt der DDR zum Atomteststoppabkommen – und damit deren völkerrechtliche Anerkennung – zu verhindern. Die Bände zeigen zudem die langsame Abkehr der Bundesrepublik von der Hallstein-Doktrin und Öffnung nach Osten durch die Errichtung von Handelsvertretungen in Polen, Rumänien und Ungarn

    Occupation Diary and Private Correspondence 1945 - 1948

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    James K. Pollock, Professor der Politischen Wissenschaften an der University of Michigan, wurde im Juni 1945 als Sonderberater der amerikanischen Militärregierung für politische Institutionen, Verfassungs- und Verwaltungsfragen in das zerstörte Deutschland entsandt. In dieser Funktion war er maßgeblich am Aufbau der Verwaltung und des demokratischen Verfassungsstaats in Deutschland beteiligt. Der enge Mitarbeiter General Clays gilt als geistiger Vater des Länderrats der US-Zone, dessen Arbeit er von Anfang an überwachte und mit seinem Rat unterstützte. Pollocks tägliche Aufzeichnungen und seine Privatkorrespondenz bieten nicht nur einen genauen Einblick in die schwierigen Lebensbedingungen der deutschen Bevölkerung, die Not in den Städten und das wirtschaftliche Chaos. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Arbeitsweise der amerikanischen Militärregierung. Pollock erweist sich dabei als kritischer Beobachter der Besatzungspolitik, der von Anfang an den raschen Wiederaufbau Deutschlands verfocht und sich für die baldige Rückgabe der Verwaltungsund Regierungsfunktionen an die Deutschen einsetzte

    Die amerikanische Militärregierung in Deutschland 1945 - 1949

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    Von 1945 bis 1949 war das Office of Military Government for Germany, United States (OMGUS) die oberste politische Instanz im amerikanisch besetzten Teil Deutschlands und stellte – gemeinsam mit den drei Militärregierungen – im alliierten Kontrollrat die „Regierung“ für das besetzte Deutschland. Das vom Institut für Zeitgeschichte herausgegebene und von sachkundigen Archivaren und Zeithistorikern erarbeitete OMGUS-Handbuch zeichnet Entstehung und Geschichte der OMGUS-Zentrale und der regionalen amerikanischen Militärregierungen in den Ländern Bayern, Bremen, Hessen und Württemberg-Baden sowie im amerikanischen Sektor Berlins nach. Die zahlreichen Abteilungen der Militärregierungen mit ihren vielfältigen Kompetenzen und Aktivitäten und ihrem Personal werden ausführlich dargestellt. Detaillierte Quellenbeschreibungen, Personen- und geographisches Register und diverse Verzeichnisse erleichtern die Benutzung des Handbuchs, das für jeden, der sich mit der Geschichte der Besatzungszeit in Deutschland beschäftigt, ein unentbehrlichen Nachschlagewerk ist

    Januar - März 1944

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