Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
Not a member yet
895 research outputs found
Sort by
relaunching careers in Germany and Austria
The continuity of Nazi elites in politics, society, economy, and culture is a central problem in the post-1945 history Germany and Austria, and forms the focus of the fifth volume of the German Yearbook of Contemporary History. At the heart of the volume are case studies of four individuals: Kurt Ziesel, Otto Brunner, Anton Reinthaller, and Max Frauendorfer. These cases are examined with reference to several central, overarching themes, including the diverse strategies for rehabilitation pursued by highly incriminated individuals after 1945, the continuity of ideas and mentalities that had figured into Nazism, and the social and political limits to the reintegration of former Nazis in in postwar Germany and Austria
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 07/2021
Western and Northern Europe 1940–June 1942
In April-May 1940 the German Wehrmacht invaded Northern and Western Europe. The subsequent occupation of Norway, Denmark, the Netherlands, Belgium, Luxembourg, and France brought the Jewish population of these countries – both established residents and refugees – under German control. From autumn 1941 in Luxembourg and from spring/summer 1942 in Belgium, the Netherlands and occupied France, Jews were required to wear the ‘Jewish star’ and many were subjected to forced labour. By mid-1942, deportations from Luxembourg and France to the ghettos and extermination camps in occupied Eastern Europe had already begun, while in the other occupied countries they were imminent. In April 1942 Alfred Oppenheimer, the Jewish elder in Luxembourg, wrote: ‘A dreadful fate hangs over our community again. The worst that can happen has now happened and the Poland transport is a certainty.’ This volume covers Norway and Western Europe during the period from the German invasion to mid 1942 (developments in Denmark for this period are documented in vol. 12) and records how Jews in these parts of Europe were excluded from society and stripped of their rights, livelihoods, and property. Letters and diary entries by the persecuted Jews detail life under German occupation and the attempts by many Jews to emigrate. The sources show how Jewish organizations sought to alleviate the impact of persecution, and how the German occupiers and local collaborators targeted Jews with increasingly stringent measures and clamped down on any form of resistance
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 04/2021
die Europäische Rektorenkonferenz und die internationale Politik 1955-1975
In jüngster Zeit werden Forderungen nach einer Stärkung von Forschung und Bildung auf europäischer Ebene laut. Die Studie legt offen, dass viele der heute diskutierten Ideen und Konzepte für eine vertiefte hochschulpolitische Kooperation in Europa bereits seit den 1950er Jahren existierten. Der Autor schildert eine spannungsreiche Geschichte voller Kontroversen über Möglichkeiten und Grenzen der tertiären Bildung auf europäischer Ebene. Europas Hochschulleiter organisierten sich und stritten mit Regierungen sowie hohen Beamten über das Für und Wider europäischer Hochschulpolitiken. Der Gründung der Europäischen Rektorenkonferenz lag dabei ein Paradoxon zugrunde: Rektoren und Vizekanzler begannen ihre Zusammenarbeit zu europäisieren, um eine Europäisierung im Hochschulwesen zu verhindern. Erst in den 1970er Jahren änderte sich ihre Einstellung, was in entscheidender Weise zur Herausbildung der europäischen hochschulpolitischen Gegenwart beitrug
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 12/2021
Die Quellenedition der Reden Adolf Hitlers 1933–1945
Die Reden Adolf Hitlers von 1933 bis 1945 sind eine zentrale Quelle für das Verständnis der NS-Diktatur. Ziel des Projekts ist, die Reden vollständig zu erfassen, die erhaltenen Texte und Tonaufnahmen wissenschaftlich zu kommentieren, umfassend zu kontextualisieren sowie Forschung, Lehre und einer interessierten Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Eine Print- und Online-Edition im Open Access sowie eine zugangsbeschränkte Höredition werden den Kommentar und die Reden – soweit möglich – in ihrem vollständigen, mündlich vorgetragenen Wortlaut zugänglich machen. Damit geht die Edition weit über bislang verfügbare Sammlungen von Hitler-Reden hinaus; mit der ausschließlich Originaltöne enthaltenden Höredition betritt sie technisch und medial Neuland
Enttäuschung als historische Erfahrung in Deutschland im 20. Jahrhundert
Obwohl Enttäuschung immer wieder große Bedeutung an historischen Zäsuren zugeschrieben wird, ist dieses Gefühl für die Zeitgeschichte noch kaum erforscht worden. Dieser Band lotet Gründe, Erscheinungsformen und Folgen von kollektiver und individueller Enttäuschung systematisch aus. Als analytische Kategorie integriert Enttäuschung Erfahrungen im Sinne von gedeuteter Vergangenheit sowie Zukunft in der Form von Erwartungen. Heuristisch öffnet Enttäuschung daher den Blick für die Vielfalt denkbarer und wünschenswerter Zukünfte. Die hier versammelten Beiträge unterstreichen dieses explorative Potenzial. Sie verdeutlichen, wie Erwartungen und die Schlussfolgerungen daraus kollektiv verhandelt wurden. Erwartungsmanagement zielte darauf ab, Enttäuschung zu vermeiden oder ihre Folgen zu minimieren. Dies gelang nicht immer. Doch Enttäuschung bedeutete niemals das „Ende der Geschichte". Die Beiträge illustrieren vielmehr, welche Wege Personen und Gruppen fanden, um Enttäuschung zu überwinden
Jahresbericht 2020
Herausgeber:
Institut für Zeitgeschichte München–Berlin, Prof. Dr. Andreas Wirsching;
Redaktion:
Simone Paulmichl, Kristina Milz, Kerstin Schwenke, Nadine Gebhardt;
Lektorat:
Angelika Reizl