Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 02/2025
agency, survival and representation
EHS Volume 5 presents child-oriented research approaches by scholars from the fields of Holocaust Studies, Genocide Studies, and Second World War History. The authors highlight key concepts of Childhood Studies, arguing that children are historical actors with their own ideas, identity-forming experiences, and agency. The contributions demonstrate the importance of children`s accounts of war and postwar experiences for deeper understanding of the history of war and society in the twentieth century. The volume showcases a variety of children`s voices including child survivors of the Armenian Genocide, Jewish child survivors of the Holocaust, non-Jewish Slavic children, and war children of the Second World War by utilising testimonies from lesser-known archival and oral history collections
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 07/2024
Privatisierung, Kommunikation und Staat in den 1990er-Jahren
Sachsen hat den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in den 1990er-Jahren nicht schlechter, aber auch nicht besser bewältigt als die anderen ostdeutschen Bundesländer. Der wirtschaftliche Aufstieg Sachsens zum selbst ernannten Klassenprimus in Ostdeutschland ging vor allem auf Kurt Biedenkopfs Imagepolitik zurück und wirkt lange nach. Das Bild einer Staatsregierung, die vermeintlich alles im Griff hatte, passte nicht zu dem politischen Kräftefeld, in dem sich der Freistaat gegenüber der Bundesregierung und der Treuhandanstalt bewegte. Dierk Hoffmann untersucht die Kommunikations- und Privatisierungsstrategien der Landesregierung in Dresden sowie den Aushandlungsprozess bei der Privatisierung sächsischer Betriebe. Und er zeigt, wie Biedenkopf seine neoliberalen Leitbilder dem Transformationsprozess anzupassen versuchte
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 03/2024
die Privatisierung der ostdeutschen Chemie- und Mineralölindustrie in den 1990er-Jahren
Im Jahr 1990 stellte sich die Frage, ob eine eigenständige ostdeutsche Großchemie überhaupt noch gebraucht wird. Belegschaftsproteste zwangen die Treuhandanstalt nach dem Verkauf moderner Werke zu einem Strategiewechsel. Die Altlastensanierung und die Modernisierung des mitteldeutschen Chemiedreiecks entwickelten sich zu dem mit Abstand teuersten Vorhaben der Treuhand und dauerten mehr als zehn Jahre. Rainer Karlsch zeichnet strukturpolitische Entscheidungen sowie Machtkämpfe anhand von Akten der Treuhandanstalt, der Ministerien, der Landesregierungen, der Betriebe und von Nachlässen nach. Er analysiert erstmals die Privatisierungen der mittelständischen chemischen Betriebe und zieht eine fundierte und differenzierte Bilanz der umstrittenen Arbeit der Treuhandanstalt
Die Besuchstagebücher Michael Kardinal von Faulhabers
Der Münchner Erzbischof Michael Kardinal von Faulhaber (1869–1952) war in Deutschland der bedeutendste Bischof seiner Zeit – und zugleich ein geradezu notorischer Schreiber
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 08/2024
Jahresbericht 2023
Herausgeber:
Institut für Zeitgeschichte München–Berlin; Prof. Dr. Andreas Wirsching;
Redaktion:
Simone Paulmichl, Kristina Milz;
Mitarbeit:
Petra Albrecht, Lena Drecoll, Sophia Munoz Ott;
Lektorat:
Angelika Reizl