Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 04/2024
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 12/2024
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 05/2024
Bibliographischer Informationsdienst der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte 11/2024
Katalog zur Sonderausstellung
Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte herausgegeben von Sven Keller, Albert A. Feiber und Sebastian PetersAm 20. Oktober 1999 wurde die Dokumentation Obersalzberg eröffnet: Erstmals bot eine Ausstellung umfangreiche und fundierte historische Informationen über den Ort, den Hitler zu seiner Wahlheimat und zu einer Machtzentrale des NS-Staates gemacht hatte. Mit ungeahnter Dynamik entwickelte sich „die Doku“ zu dem lebendigen und aktiven Ort der Information und des Lernens, der sie 25 Jahre später ist: Ein umfangreiches Bildungs- und Seminarangebot gehört mittlerweile ebenso selbstverständlich dazu wie das vielfältige Veranstaltungsprogramm unserer „Obersalzberger Gespräche“.
Die Sonderausstellung und der dazu erschienene Katalog zum 25. Jahrestag dokumentieren die kleinen Schritte und großen Meilensteine auf dem Weg zu dem modernen historischen Museum und Erinnerungsort der Gegenwart. Darüber hinaus enthält der Band zahlreiche Essays mit Hintergrundinformationen zur Architektur des Ausstellungsgebäudes, zur inhaltlichen Konzeption und Gestaltung der Dauerausstellung, zum neuen Außenauftritt, zu unseren Bildungs- und Veranstaltungsangeboten oder zu unserer Sammlungstätigkeit
Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer in Nachkriegseuropa
Ehemalige Verfolgte des Nationalsozialismus spielten in der Nachkriegszeit eine wichtige politische, soziale und kulturelle Rolle. Es waren vor allem sie – in erster Linie ehemalige politische Häftlinge sowie Angehörige des Widerstands – und ihre zahlreichen Organisationen, die für die Erinnerung an Widerstand und Konzentrationslager, für eine Aufklärung der Öffentlichkeit und besonders der nachwachsenden Generationen, für eine Bestrafung der Täter und für die Rechte der Verfolgten eintraten. Überlebende waren zudem auf beiden Seiten in den Kampagnen des Kalten Krieges engagiert und setzten sich früh mit dem Rechtsextremismus auseinander. Dabei waren sie grenzüberschreitend aktiv und zählten zu den Akteuren mit Verbindungen über den »Eisernen Vorhang«.Maximilian Becker untersucht am Beispiel der kommunistisch dominierten Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR), des bedeutendsten internationalen Verfolgtenverbands mit Mitgliedern aus Ost und West sowie Israel, diese transnationalen Verbindungen und Aktivitäten. Der Einsatz für »Frieden« war dabei zentral und machte die FIR zur Propagandaagentur im Dienste des Ostblocks und zur Vertreterin politischer Interessen Überlebender
zur Diskussion über die Instrumente und die Unabhängigkeit der Zentralbank in der Ära Schiller (1966–1972)
Keynesian-inspired macro regulation gained importance in West German econo-mic policy from the mid-1960s and was enshrined in law through the Stability and Growth Actin 1967. In the context of the legislative process, the question arose as to what extent the Deut-sche Bundesbank should be given new central bank instruments in order to achieve the goalof price stability. In the end, their implementation was rejected as the government demandedparticipation rights that contradicted the principle of central bank independence. Based ondocuments from the Historical Archive of the Deutsche Bundesbank and the Federal Archives,the article examines the arguments in favor of the new instruments and the reasons that pre-vented their implementatio