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    eine Einordnung

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    Typisierung von Wochenganglinien für den Radverkehr

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    Um eine gezielte Förderung des Radverkehrs zu ermöglichen, ist das Wissen über das räumliche Vorkommen verschiedener Nutzergruppen wichtig. Daher wurden in dieser Arbeit mit den Daten aus dem 2022 errichteten und aus 274 Zählstellen bestehenden Dauerzählstellennetz für Fahrräder in Hessen typisierte Wochenganglinien für den Radverkehr erstellt und anhand der Ergebnisse die räumliche Verteilung von Wegezwecken untersucht. Nach der Aufbereitung des Datensatzes konnten mit 237 Standorten und 462 richtungsgetrennten Zählstellen die Ganglinientypen erstellt werden. Für die Typisierung wurde das K-Means-Verfahren mit vorgeschalteten hierarchischen Clusterverfahren zur Filterung von Ausreißern und der Ermittlung der Clusterzahl verwendet. Die Ganglinien wurden für Tage, die keine Feier- oder Brückentage sind, sich außerhalb der Schulferien befinden, Durchschnittstemperaturen von über 10 C° haben und keinen Schneefall aufweisen, berechnet. Es konnten drei Ganglinientypen bestimmt werden, die sich vor allem am Sonntag im Wochenanteil des Verkehrsaufkommens unterscheiden. Anhand der Silhouettenbreiten, verschiedener Stabilitätstests und statistischer Werte der Cluster wurde das Ergebnis als stabil eingeschätzt. Teilweise überschnitten sich die Cluster allerdings, wodurch 4,5 Prozent der Ganglinien, die zur Typisierung genutzt wurden, nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Mit der Prüfung der inhaltlichen Interpretierbarkeit wird vornehmlich touristischer Verkehr an Cluster 1 und überwiegend Alltagsverkehr an Cluster 3 angenommen. An Cluster 2 ist keine eindeutige Interpretation möglich. Um genauere Aussagen zu den Wegezwecken treffen zu können, wird die zusätzliche Analyse von Tagesganglinien empfohlen. In einer Analyse mit QGIS wurde mit den ermittelten Ganglinientypen auf die Wegezwecke an den Zählstandorten in Hessen geschlossen. Es wurde festgestellt, dass innerorts, in zentralen Städten und in Siedlungsräumen mit hoher Bevölkerungsdichte, mehr Alltagsverkehr auftritt als außerorts und in kleineren Orten. In größerer Distanz zu Ortslagen wurde geringerer Alltagsverkehr beobachtet. Die Hessischen Radfernwege scheinen vor allem von touristischem Freizeitverkehr genutzt zu werden, während auf dem Radhauptnetz etwas mehr Alltagsverkehr stattfindet. In Hinblick auf die überwiegenden Einteilung der Zählstellen auf dem RNI in Cluster 2 gibt es aber noch Verbesserungspotenzial. Die Erkenntnisse dieser Arbeit tragen dazu bei, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Nutzungsstrukturen des Radverkehrs in verschiedenen Räumen zu gewinnen. Somit wird dabei geholfen, gezielte Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Hessen zu entwickeln

    Quartalsbericht Q4/2023

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    Abschlussbericht

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    Forschungsschwerpunkt „Frauen- und Geschlechterforschung“ gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und KunstJugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren sind in Bewegung. Sie legen täglich verschiedene Wege zurück, sei es zum Schulweg, in der Freizeit oder zu anderen Anlässen. Dabei nutzen sie ein breites Angebot an Verkehrsmitteln. Die Wahl des Verkehrsmittels ist jedoch nicht nur abhängig vom Alter und der Mobilitätssozialisation, also der Verkehrsmittelnutzung in der Familie. Auch das Geschlecht und die Siedlungsstruktur des Wohnumfelds spielen eine Rolle. Mädchen in Hessen nutzen aktive Mobilitätsformen, wie den Fuß- und Radverkehr, deutlich weniger als Jungen. Während ähnlich viele Mädchen wie Jungen zu Fuß gehen, fahren jugendliche Mädchen deutlich seltener Rad. Dies gilt insbesondere für den ländlichen Raum. Es gilt, je ländlicher und peripherer die Raumstruktur wird, desto seltener fahren jugendliche Mädchen Fahrrad. Zudem werden Bedürfnisse von Gendergruppen, wie beispielsweise auch jugendliche Mädchen, in Verkehrsplanungsprozessen selten berücksichtigt. Das Forschungsprojekt „Aktiv & Selbstständig unterwegs – Mobilitätsbedürfnisse jugendlicher Mädchen“ knüpft an eine Vorstudie an, die die Fahrradnutzung jugendlicher Mädchen in Wiesbaden untersucht hat

    Potentiale zur Emissionsreduzierung von Stickstofftrifluorid (NF3) und Schwefelhexafluorid (SF6) in der Halbleiterindustrie

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    Stickstofftrifluorid (NF3) ist eine synthetische gasförmige anorganische Verbindung aus den Elementen Fluor und Stickstoff. Das Gas wird in der Halbleiterindustrie zur Reinigung der Innenwände von Kammern eingesetzt, in denen durch den Prozess der chemischen Gasphasenabscheidung (Chemical Vapor Deposition; CVD) Siliciumschichten auf ein Grundsubstrat aufgebracht werden. Im Zuge des Prozesses verbleibt Silicium auf den Kammerinnenwänden. Eine Reinheit von Prozessgasen, Substrat und Kammer ist jedoch entscheidend für die Prozesseffizienz. Daher werden unter der Verwendung von NF3 durch plasmagestützte Zersetzung Fluorradikale freigesetzt, die mit dem Silicium auf den Wänden reagieren. Das Reaktionsprodukt wird aus der Kammer abgeführt. Je nach Art der Hochfrequenzleistung zur Plasmaerzeugung beträgt der Gasumsatz von NF3 im Prozess 80 – 99 %. Ist dem Prozess kein Abluftreinigungssystem nachgeschaltet, welches NF3 zersetzen kann, so entstehen Emissionen. Das Treibhauspotential von NF3 beträgt nach dem 5. Sachstandsbericht (AR5) des Weltklimarats 16.100 im Vergleich zu CO2. Durch eine Kombination aus Brenner und Wäscher ließe sich NF3 zu 99,99 % aus der Abluft reinigen. Nach aktuellem Kenntnisstand ist eine flächendeckende Verbreitung von anwendungsspezifischer Abluftreinigung in Halbleiterfertigungsbetrieben selbst in Deutschland nicht gegeben. Emissionen ließen sich vollständig mit dem Ersatz durch eine klimaneutrale Alternative vermeiden. Aktuell gibt es zwei verfügbare Alternativen. Die Firma Linde bietet on-site Generatoren an, um elementares Fluor (F2) direkt vor Ort zur Reinigung von CVD-Anlagen zu generieren. Die Firma Solvay hat ein Gasgemisch aus F2, Argon (Ar) und Stickstoff (N2) entwickelt, bei dem im Vergleich zu reinem F2 die Reinigungseffizienz gesteigert und die bei der Handhabe von reinem Fluor anfallenden sicherheitsrelevanten Risiken minimiert werden konnten. Die Verbreitung der beiden Alternativen ist aktuell nicht groß. Es ist fraglich, ob die alleinige Motivation der Industrie zu einer flächendeckenden Umrüstung führen würde. Schwefelhexafluorid (SF6) ist eine synthetische gasförmige anorganische Verbindung aus den Elementen Fluor und Schwefel. Das Gas weist mit 23.500 (AR5) das höchste bekannte Treibhauspotential auf. In der Halbleiterindustrie wird es zum Tiefenätzen von Kanälen eingesetzt. Die zunehmende Miniaturisierung von Halbleiterbauteilen erfordert das Ätzen von Kanälen mit gewisser Ätzrate, also Ätztiefe pro Zeit, sowie gewissem Aspektverhältnis, also Kanäle, die bis zu 50-mal so tief sind, wie breit. Hierfür ist ein reaktives Gas erforderlich, das im Ätzprozess chemisch mit dem gewünschten zu ätzenden Material reagiert und gleichzeitig nicht mit den maskierten Bereichen, die als eine Art Schablone zur Abbildung des jeweiligen Chip-Designs dienen. Nach aktuellem Stand liegt noch keine Alternative für SF6 in dieser Anwendung vor. Eine flächendeckende Verbreitung von Abluftreinigungssystemen ist insbesondere hier erforderlich, da der Gasumsatz von SF6 in Ätzprozessen etwa 30 % beträgt. Die Halbleiterindustrie ist heute eine der umsatzstärksten Industrien und wird voraussichtlich bis 2030 jährlich um 6 bis 8 % wachsen. Auch in Europa wird die Industrie mit der Grundlage des EU-Chip-Gesetzes weiter ausgebaut werden, bis 2027 eröffnen sechs neue große Standorte in Deutschland. Die flächendeckende Verbreitung von anwendungsspezifischen Abluftreinigungssystemen ist hinsichtlich Emissionsreduzierung notwendig. Falls technisch umsetzbar, sollten klimarelevante Gase wie NF3 und SF6 jedoch vollständig substituiert werden. Weiterführende Forschung hinsichtlich SF6-Ersatz in Tiefenätzprozessen erfordert die Vernetzung innerhalb der Industrie, aber auch mit Forschungseinrichtungen und Universitäten. Eine staatliche Förderung stellt hierbei eine Option zur Motivationssteigerung dar, ebenso Regulierungen hinsichtlich Einsatz der beiden Substanzen

    Monitoringbericht Q1/2024

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    Feldbericht zur quantitativen Datenerhebung im Projekt „Wachstum findet InnenStadt“

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    Editorial: Psychological Safety in Healthcare Settings

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