Informationspraxis
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    83 research outputs found

    Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

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    In der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover wurde ab Wintersemester 2012 ein Experiment mit Roving Librarians durchgeführt, um die Auskunftsqualität zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek liefen zu diesem Zweck mit einem Netbook ausgerüstet durch den Benutzungsbereich der Bibliothek, um Fragen der Nutzer und Nutzerinnen gleich dort aufzufangen, wo sie entstehen. Der Versuch kann nicht als erfolgreich bezeichnet werden, doch konnten während des Experiments wertvolle Einblicke in Nutzerwünsche gewonnen werden

    Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015)

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    Der Text berichtet von einem Workshop zum Thema "Armut und Bibliotheken", der auf dem Bibliothekstag 2015 in Nürnberg durchgeführt wurde. Im Text werden die Diskussionen, die an drei Tischen zu den Themen "Können Bibliotheken Menschen in Armut dabei helfen, ihren Alltag zu gestalten?", "Können Bibliotheken Menschen in Armut dabei helfen, aus der Armut auszusteigen?" und "Können Bibliotheken Kinder und Jugendliche in Armut unterstützen?" vorgestellt und diese zusammengefasst. Im Workshop kristallisierte sich heraus, dass viele Kolleginnen und Kollegen am Thema interessiert sind, aber wenig Austausch dazu stattfindet. Grundsätzlich wäre Menschen in Armut zu helfen, wenn Angebote so gestaltet werden, dass sie diese Menschen nicht in ihrer sozialen Situation diskriminieren, aber sie gleichzeitig am meisten unterstützen. Gleichzeitig wurden viele Formen von Kooperationen angedacht

    Erstellung wiederverwendbarer RDF-Geodaten mit Google Refine

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    Das Forschungsinformationssystem VIVO bietet als Linked-Data-basiertes System die Möglichkeit, Daten aus anderen Quellen wiederzuverwenden. In der Praxis kann man dabei auf Konvertierungsprobleme stoßen. Oft liegen Daten nur in tabellarischem Format vor, z.B. als CSV-Datei. Zur Konvertierung dieser Daten existieren verschiedene Werkzeuge, viele dieser Werkzeuge erfordern jedoch entweder spezielle technische Umgebungen (oft Linux-Systeme) oder sie sind in der Bedienung sehr anspruchsvoll. Im Artikel wird ein Workflow für die Konvertierung von Daten aus GeoNames für VIVO mit Google Refine beschrieben

    Die App „Weltbrand 1914“ der SUB Hamburg – Ein Werkstattbericht

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    Wie kommt eine wissenschaftliche Bibliothek  dazu, eine App entwickeln zu lassen, auf der 100 Jahre alte Zeitungsseiten der Hamburger Nachrichten gelesen werden können, in denen auf Volltextebene recherchiert werden kann und die einen Einblick in Fotos gibt, die zu Beginn des Ersten Weltkrieges veröffentlicht wurden? Wie ist die Vorgeschichte der Tablet-App für iOS und Android, wie ist die SUB Hamburg an diese Aufgabe herangegangen und wie hat sie das Projekt zusammen mit dem Hamburger Softwareunternehmen CCS realisiert? Auf diese Fragen gibt der folgende Werkstattbericht eine Antwort und liefert auch ein erstes persönliches Zwischenfazit von einem der Projektbeteiligten

    Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität?

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    Hybrid Open Access steht in einer heftigen Diskussion. Ein Knackpunkt ist dabei die Frage, ob 'Double Dipping' stattfindet, ob also für den gleichen Artikel sowohl Subskriptionsgebühren als auch Publikationsgebühren gezahlt werden. Um die Zusicherung von Verlagen, kein Double Dipping zu betreiben, zu überprüfen wurden 30 nationale und internationale Verlage anhand konstruierter Beispiele um Auskünfte zu ihrer Preispolitik gebeten. Das Resultat ist ernüchternd: Die Spannbreite der Rückmeldungen reicht von sehr allgemeinen, unüberprüfbaren Aussagen über teilweises Double Dipping bis zu völligem Double Dipping. Nur sehr wenige Verlage scheinen ihre Einnahmen annähernd vollständig zu erstatten

    Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht

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    Das Schlagwort „Dritter Raum” beziehungsweise „Dritter Ort” hat sich in den letzten Jahren im Bibliothekswesen etabliert. Es beschreibt strategische Entscheidungen von Bibliotheken, sich als Kommunikationsort und gesellschaftlichen Raum zu entwerfen. In einem Seminar an der HTW Chur wurde das Schlagwort einer kritischen Prüfung unterzogen (1). Zuerst wurden die Herkunft und heutige Nutzung des Schlagworts überprüft (2). Dabei zeigten sich relevante Differenzen sowohl zwischen der Originalliteratur, die im US-amerikanischen Rahmen der 80er und 90er Jahre angesiedelt ist und der heutigen bibliothekarischen Verwendung, als auch zwischen Bibliotheken, die das Schlagwort nutzen. In einem weiteren Schritt überprüften Studierende in verschiedenen neu- oder umgebauten schweizerischen Bibliotheken forschend die These vom „Dritten Ort” (3). Die Arbeiten der Studierenden zeigten vor allem Bibliotheken, die infrastrukturell „Dritte Orte” sein wollen, aber von den Nutzerinnen und Nutzern nicht als solche akzeptiert werden. Der Text stellt die im Seminar geleistete Arbeit dar und schliesst (4) mit offenen Fragen, die sich aus den festgestellten Differenzen zwischen bibliothekarischem Diskurs, Realität in den Bibliotheken und Zielen der Originalliteratur ergeben. The term "Third Place" has become popular in librarianship in recent years. It describes strategic decisions made by libraries in order to turn themselves into places of communication and social interaction. In a seminar at HTW Chur, the term was critically discussed. (1) The origin and current use of the term “third place” were examined. (2) Some relevant differences were considered between its use in the original literature which is situated within the US context of the 80s and 90s, and today's library use, as well as between libraries that use the term; following this discussion, students examined the thesis of the "third place" in the context of various new or rebuilt Swiss libraries. (3) The research carried out by the students in particular libraries showed that they want to be "third places", but are not accepted as such by their users. This article presents the proceedings and outcomes of the seminar and concludes (4) with open questions that arise from the identified differences between the discourse of librarians, the reality in the libraries, and the intentions of the original literature

    Curriculumsreform des Bachelor-Studiengangs Information Science an der HTW Chur

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    Der Lehrplan für den Studiengang Bachelor Information Science an der HTW Chur wurde beginnend im Herbst 2013 grundlegend überarbeitet und auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und der Studierenden ausgerichtet. Im Beitrag wird aufgezeigt, wie bei der Curriculumsreform vorgegangen wurde, welche Überlegungen bei der Neuausrichtung angestellt wurden und wie der neue Lehrplan schliesslich ausgestaltet wurde

    Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz

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    Für die Gestaltung bibliothekarischer Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz stellen die bisherigen Ergebnisse und Befunde der Forschung zum Informationssuchverhalten eine wertvolle Grundlage dar, indem bestimmte und v.a. typische Verhaltensmuster, Routinen und Präferenzen im Umgang mit Informationsressourcen und Informationen in konzeptionelle und inhaltliche Anpassungen von IK- Veranstaltungen eingebracht und eingesetzt werden. Das Informationssuchverhalten untersucht sowohl individuelle als auch kollektive Informationsprozesse und Faktoren, die diese maßgeblich beeinflussen. Hierzu werden der gesamte Informationsprozess oder einzelne Abschnitte untersucht, die den Information Need, Seeking und Using (INSU)-Prozess bilden. Die Befunde der einzelnen INSU-Prozesses-Einheiten zeigen, dass Faktoren wie Informationsbedarf, Informationsart und -form sowie die Einbindung in übergeordnete Arbeitsprozesse wesentlichen Einfluss auf das Informationssuchverhalten haben. Des Weiteren konnte die ISB-Forschung eine Klassifizierung von Benutzergruppen entwickeln und z.B. Fast Surfers, Broad Scanners und Deep Divers charakterisieren bzw. auch das Bouncing oder Flicking Behavior beschreiben. Hinzu kommen mehrere Modelle, die Informationssuchverhalten und Informationsverhalten in bestimmten Situationen nachbilden und darstellen können

    7. Wildauer Bibliothekssymposium – RFID und wirklich noch viel mehr …

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    Tagungsbericht über das 7. Wildauer Bibliothekssymposium vom 9. Bis 10. September 2014 an der Technischen Hochschule Wilda

    Eine Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien

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    Sichtbarkeit ist ein zentrales Argument für Open Access. Der einfachste Weg zum Open Access ist die Publikation auf einem Repositorium. Zahlreiche Qualifikationsarbeiten werden hier über institutionelle Repositorien frei zugänglich gemacht. In der Untersuchung über die Nachweissituation schnitten die deutschen institutionellen Repositorien passabel ab, bei einem thematischen Sucheinstieg jedoch stellt sich die Sichtbarkeit dieser Publikationen als schlecht heraus

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