Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Projekt SMS-II: "SMART MODULAR SWITCHGEAR II" - Modulares Schutzsystem zur selektiven Fehlerabschaltung in Mittelspannungs-Gleichstrom-Netzkonfigurationen; Teilprojekt Technische Universität Braunschweig
Im Verbundprojekt SMS-II wird an den folgenden technischen Bereichen der Energietechnik gemeinsam geforscht: Schaltgerätetechnik, Schutztechnik, Energieübertragungsnetze, Leistungselektronik, Messtechnik und elektromagnetische Verträglichkeit. Hierbei werden alle Kompetenzen in einem DC-Demonstratornetz mit mehreren Spannungsebenen zusammengeführt
Teilvorhabenbeschreibung zur Fordermaßnahme "KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)" im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung
Das ubergeordnete Ziel des Projekts PRIMEnet lag in der Erarbeitung intelligenter, innovativer Analyseverfahren zur vorausschauenden Einschatzung von Dienstgüten in komplexen Kommunikationsnetzen. PRIMEnet wollte mit einem automatisierten Netz-Management Konfigurationsentscheidungen sicherstellen, so dass erstklassige Leistungswerte im Kern des Internets erzielt werden. Durch die Erprobung von Verfahren des maschinellen Lernens und der kunstlichen Intelligenz hat PRIMEnet Methoden und Werkzeuge entworfen und bewertet, mit denen Telekommunikationsanbieter Kapazitatsplanungen belastbar durchfuhren und langfristig eine hohe Servicequalität gewährleisten können.
Datei-Upload durch TIBThe overall goal of the PRIMENET project was to develop intelligent, innovative analysis methods for the proactive assessment of service quality in complex communication networks. PRIMENET aimed to ensure configuration decisions through automated network management, thereby achieving top-tier performance levels in the core of the Internet. By testing methods of machine learning and artificial intelligence, PRIMENET designed and evaluated methods and tools that enable telecommunications providers to carry out reliable capacity planning and ensure long-term high service quality
Kriminelle Netzwerke: Bekämpfung von Abrechnungsbetrug und Korruption im Gesundheitswesen
Dieses Projekt adressierte die Herausforderungen bei der Analyse großer Datenmengen zur Identifizierung krimineller Netzwerke mit Hilfe graphenbasierter Methoden, mit dem Ziel, die Effizienz und das Ressourcenmanagement von Ermittlungsbehörden zu verbessern. Um den Mangel an Softwarelösungen zu beheben, die eine textbasierte Auswertung mit grafischer Unterstützung für die Verarbeitung von Massendaten verbinden, haben wir einen Demonstrator entwickelt, der Anomalien in Netzwerken erkennt und erweiterte Visualisierungsfunktionen, die komplexe Analyseergebnisse auch für ein nicht-mathematisches Publikum verständlich darstellen, enthält.
Der Demonstrator hat Potenzial für weitere Verbesserungen. Aus diesem Grund hat das Konsortium weitere Finanzierung in der Förderlinie Praxisleuchttürme für die zivile Sicherheit beantragt, mit dem Ziel den verbesserten Demonstrator näher an eine kommerziell nutzbare Softwarelösung zu bringen. Diese innovative Software wäre die erste ihrer Art in Deutschland für Ermittlungszwecke und es gäbe zahlreiche zusätzliche mögliche Anwendungen auch im Gesundheits- und Finanzwesen. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Folgeprojekts wird nicht nur die Betrugsaufdeckung weiter verbessern, sondern auch die Behörden in die Lage versetzen, entschiedener und schneller gegen betrügerische Aktivitäten vorzugehen. Darüber hinaus werden die entwickelten Werkzeuge und Methoden zu Fortschritten im Bereich der KI, der Datenanalyse und der Auswertung von Ermittlungsdaten beitragen.
Datei-Upload durch TI
Schlussbericht
Ziel und Ergebnisse:
Das Projekt GALuWap verfolgte das Ziel, den Gefrierpunkt des Kältemittels Wasser deutlich zu senken, um es in Absorptionswärmepumpen effizient bei Temperaturen unter 0°C zu nutzen, beispielsweise um Luft als Umweltwärmequelle zu nutzen.
Betrieb unter 0 °C:
Durch Zugabe von Lithiumbromid zum Kältemittel konnte Wasser bis -17 °C betrieben werden.
- Leistung von bis zu 35 kW bei 0 °C Verdampfer-Eintritt.
- Wärmeverhältnis ζ ≈ 0,73, niedrige Antriebstemperatur von 60 °C geeignet für Abwärmenutzung.
- Verbesserungsbedarf besteht beim filmseitigen Wärmeübergang (derzeit 850 W/m²·K).
Stoffdaten und Unsicherheiten:
- Stoffdaten unterhalb 0 °C wurden umfassend gemessen.
- Abweichungen der berechneten Stoffwerte lagen bei ca. 10 %.
Technische Innovationen:
- Fallfilm-Plattenwärmeübertrager wurden mit neuen Strukturen entwickelt, die eine verbesserte Benetzung und Wärmeübertragung ermöglichen.
- Kapillarstrukturen zeigten experimentell gute Ergebnisse: bis zu 1,8 kW/(m²·K) bei Wasserverdampfung.
- Eine Kombination aus Wärmeübertrager und Druckbehälter senkt Bauraum und Kosten.
Systemeinsatz und Perspektiven:
- Eine gasbefeuerte Absorptionswärmepumpe mit bis zu 110 kW Heizleistung wurde konzipiert.
- Nutzung von Abwärme zur Kälteerzeugung bietet wirtschaftliches und ökologisches Potenzial.
- Gasnutzung zur Raumheizung wird kritisch gesehen; elektrische Wärmepumpen sind langfristig vorteilhafter.
Empfehlungen:
- Weiterentwicklung des Systems wird empfohlen, insbesondere zur Automatisierung und Marktreife.
- Fertigung in Europa, könnte Wertschöpfung und Umweltschutz fördern.
- Im Kontext gesetzlicher Vorgaben (Abwärmenutzungspflicht ab 2025) gewinnt die Technologie an Relevanz
Sachbericht AgiloDrive2
Die erfolgreiche Produktion bei unsicheren Stückzahlentwicklungen bedingt neben einer hohen Anlagenflexibilität zur Umstellung auf unterschiedliche Produkttypen einen in der Kapazität skalierten Hochlauf, um effizient und ökonomisch vollständige Prozessketten mit hohem Qualitäts- und Reproduzierbarkeitsniveau installieren zu können. In diesem Zusammenhang strebte Gehring im Rahmen von AgiloDrive2 die Erarbeitung neuartiger Produktionstechnik für das Setzen und Einbringen von Hairpins, für deren Aufweiten und Twisten sowie für die Träufelimprägnierung von Statoren mit Flachdraht-Wicklung an. Hierfür war die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern unentbehrlich, um den multidisziplinäre Lösungsansatz der Entwicklung und Implementierung eines agilen Produkt- und Produktionsbaukastens für elektrische Traktionsmotoren zu erarbeiten.
Nach Abschluss des Vorhabens konnte Gehring, das erworbene Know-how über die drei Prozesse kurzfristig für die Abwicklung neuer Entwicklungsprojekte an den deutschen Unternehmensstandorten zu nutzen und damit in die direkte Anwendung zu transferieren. Zudem ist es Gehring gelungen durch die Zusammenarbeit im Forschungsvorhaben bereits projektbegleitend die neuen und bestehenden Partnerschaften für zukünftige Kooperationen zu etablieren und zu vertiefen.
Darüber hinaus kann Gehring das bestehende Produktportfolio auf Basis der Ergebnisse des Vorhabens mittelfristig hin zu Turnkey-Lösungen und Fertigungslinien sowie der Maschinenfertigung und dem Musterbau für die Elektromotorenfertigung weiterentwickeln und damit neue Märkte erschließen zu können. Zudem ist davon auszugehen, dass auf Grundlage von AgiloDrive2 mittelfristig innovativ Lösungsansätze in mögliche Zukunftsmärkte für elektrische Traktionsmotoren, wie z. B. die Luft- und Raumfahrttechnik übertragen werden können. Langfristig werden die Ergebnisse des Forschungsvorhabens dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Automobil- und Maschinenbaustandortes Deutschland im internationalen Vergleich nachhaltig zu steigern
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Das Thema des Wissenschaftsjahres "Freiheit" sollte bei der siebten Ausgabe des SILBERSALZ Festivals (30. Oktober bis 3. November 2024 in Halle [Saale]) in vielfältiger Form sichtbar und erlebbar gemacht werden - etwa durch Vorträge, Debatten, Filmvorführungen sowie Ausstellungsstücke und künstlerische Installationen.
Im Zentrum sollte das gemeinsam mit dem MDR umgesetzte Kunstprojekt "HÖRT HIN - MITTELDEUTSCHLAND SPRICHT" stehen. Ziel war es, den Bürger:innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Stimme zu geben und ihre individuellen Perspektiven auf das Thema Freiheit künstlerisch aufzugreifen. Die Beiträge sollten auf innovative und ästhetisch ansprechende Weise vermittelt und zugleich Denkanstöße für die eigene Auseinandersetzung mit dem Begriff Freiheit gegeben werden.
Insgesamt sollte das Wissenschaftsjahrthema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und ein Raum für öffentlichen Diskurs und gesellschaftliche Reflexion im Rahmen des Festivals geschaffen werden
Schlussbericht HEALTH-X dataLOFT
Derzeit sind Datenquellen im Gesundheitswesen in Silos für Bürger:innen und Patient:innen nicht oder nur schwer zugänglich. Ziel von HEALTH-X dataLOFT war es, auf Basis von Gaia-X bürger:innenzentrierte Gesundheitsdatenräume zu entwickeln. In einem interdisziplinären Team an Projektpartnern wurden Komponenten entwickelt, die individuelle Einwilligungen von Bürger:innen für Datenzugriffe über den Gaia-X Datenraumprototypen HEALTH-X dataLOFT als Bedingung stellen. Ergebnis ist ein Datenraumprototyp des TRL5, anhand dessen vier Use Cases technisch umgesetzt werden konnten. Ein Use Case übergreifender Use Case konnte als Live Demo des Datenraums auf der Gaia-X EXPO 2024 und auf der HEALTH-X Abschlussveranstaltung gezeigt werden. Die entstandene HEALTH-X Technologie wird in weiteren Projekten weiterentwickelt. Zur Verstetigung und Weiterentwicklung wurde der EHDA e.V. gegründet. Die Gründung einer Betreibergesellschaft ist in Vorbereitung.Currently, data sources in healthcare are siloed and are either inaccessible or difficult to access for citizens and patients. The goal of HEALTH-X dataLOFT was to develop citizen-centered health data spaces based on Gaia-X.
The interdisciplinary team of project partners developed components that enable citizens to directly access their data, and to give their consent to the data holders for data access and use through a patient-centered consent management.
The result is the HEALTH-X dataLOFT data space prototype at TRL 5, with which four use cases were implemented. A cross-use case was demonstrated as a live demo of the data space at the Gaia-X EXPO 2024 and at the HEALTH-X closing event.
The developed HEALTH-X technology is being further advanced in additional projects. To ensure sustainability and further development, the EHDA e.V. was founded. The establishment of an operating company is currently underway