Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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PMT-uro: Using phages in combination with fecal microbiota transfer to access different reservoirs of uropathogens
Schlussbericht - zur Navigation für Blinde und Sehbehinderte am Beispiel des Shared Guide Dog 4.0
Das Projektziel ist es, den Gehweg für selbstfahrende kleine Fahrzeuge nutzbar zu machen, indem wir verschiedene Datenquellen des mFUNDs kombinieren und erweitern. Wir möchten einen Datensatz erstellen, mit dem die Fahrzeuge den Gehweg sicher navigieren können. Dazu nutzen wir eine Teststrecke und überprüfen den Erfolg anhand eines Assistenzsystems für Blinde und Sehbehinderte namens Shared Guide Dog 4.0.
Das autonome Fahren auf der spurgeführten Straße ist auf den Weg gebracht, aber für die autonome Navigation auf Gehwegen gibt es noch viele Hindernisse. Dazu gehören Schlaglöcher, Unebenheiten, Pfützen, Hindernisse wie Poller und Mülltonnen sowie umgefallene E-Scooter. All diese Dinge machen es schwierig für Fahrzeuge, sich autonom auf Gehwegen zu bewegen.
Die wichtigste Frage ist, wie wir vorhandene Daten über Gehwege und Hindernisse wie Poller, Briefkästen und Verkehrsschilder effizient zusammenführen können, um daraus einen navigierbaren Datensatz zu machen, den alle nutzen können. Aktuell fehlt es an solch einer nutzbaren Kombination der Daten. Die nächste Frage betrifft die Möglichkeit, dass Menschen und technische Assistenzsysteme wie der Shared Guide Dog 4.0 und Lieferroboter kontinuierlich Daten über Veränderungen auf Gehwegen erfassen und aktualisieren. So können beispielsweise Baustellen oder temporäre Hindernisse berücksichtigt werden, um Routenplanungen zu verbessern und Hindernisse zu umgehen
Schlussbericht Gesamtvorhaben - AVF - automatisiertes und vernetztes Fahren (BMV)
Das Verbundprojekt ALFRIED – Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik am Testfeld Friedrichshafen – verfolgte das Ziel, eine integrierte, datenbasierte Infrastruktur- und Systemarchitektur zur Unterstützung automatisierten und vernetzten Fahrens (AVF) zu entwickeln und unter Realverkehrsbedingungen prototypisch zu erproben. Der Fokus lag dabei nicht auf der Entwicklung automatisierter Fahrzeuge, sondern auf der Konzeption, Integration und Verifikation intelligenter Verkehrsinfrastruktur, digitaler Plattformkomponenten sowie einer offenen Leitstellenarchitektur, die Daten aus Infrastruktur, Fahrzeugen und Umwelt zusammenführt, verarbeitet und für operative wie strategische Anwendungen nutzbar macht.
Das Projekt wurde im Zeitraum von Januar 2021 bis Dezember 2023 im Rahmen der AVF-Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr durchgeführt und vereinte elf Partner aus Industrie, Mittelstand, Forschung und Hochschulen. Als zentrales Reallabor diente das Digitale Testfeld Friedrichshafen, das aufgrund seiner Kombination aus innerstädtischem Verkehr, Industrie- und Logistikstandorten, Bundes- und Landstraßen sowie saisonal stark variierendem Verkehrsaufkommen eine hohe Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Regionen ermöglicht.
Kern des ALFRIED-Ansatzes ist ein modular aufgebautes Gesamtsystem, bestehend aus (1) intelligenter Verkehrsinfrastruktur, (2) vernetzten Fahrzeugen als Datennutzer, (3) einer skalierbaren digitalen Plattform zur Datenintegration (in Echt- bzw. Neartime) sowie (4) einer Smart-City-Leitstelle als zentraler Mensch-Maschine-Schnittstelle, Vorbereitung einer externen technischen Aufsicht im SAE-Level 4-Fahren und als (öffentlicher) Demonstrator. Diese Architektur erlaubt die standardkonforme Zusammenführung heterogener Sensordaten – unter anderem aus intelligenten Leitpfosten, Leitbaken, Kreuzungssensorik, Sensortestbrücken sowie GNSS-Referenzsystemen – und deren Bereitstellung für Sicherheits-, Effizienz- und Optimierungsanwendungen.
Ein zentrales technisches Ergebnis des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung einer nachrichtenbasierten Middleware-Architektur (Message-oriented Middleware, MoM), die als zentraler Datenhub fungiert. Sie ermöglicht den ereignis- und zeitbasierten Austausch von Daten zwischen Infrastruktur, Plattform, Leitstelle und angebundenen Anwendungen und unterstützt etablierte Standards (u. a. ETSI-DENM, MAPEM, SPATEM). Die Architektur ist skalierbar, interoperabel und auf eine Weiterverwendung in anderen Testfeldern und Smart-City-Kontexten ausgelegt.
Im Bereich der intelligenten Infrastruktur wurden energieeffiziente und teilautarke Leitpfosten- und Leitbakenlösungen mit integrierter Sensorik entwickelt und im Realverkehr validiert. Diese ermöglichen eine infrastrukturbasierte, redundante Erfassung des Verkehrsgeschehens und tragen dazu bei, sicherheitsrelevante Informationen auch dann bereitzustellen, wenn fahrzeugseitige Sensorik eingeschränkt oder nicht verfügbar ist. Die Ergebnisse zeigen, dass eine funktionale Verlagerung ausgewählter Wahrnehmungs- und Analyseprozesse in die Infrastruktur sowohl Sicherheits- als auch Effizienzpotenziale bietet.
Ein weiterer Schwerpunkt von ALFRIED lag auf der datenbasierten Optimierung des innerstädtischen Waren- und Lieferverkehrs. Auf Grundlage realer Logistik- und Auftragsdaten industrieller Partner wurden statistische und KI-gestützte Prognosemodelle zur Bedarfs- und Störungsprädiktion entwickelt und in simulationsgestützten Szenarien evaluiert. Die Ergebnisse belegen signifikante Einsparpotenziale bei Fahrten, Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen, ohne die Produktionsversorgung zu beeinträchtigen, und unterstreichen den Beitrag datengetriebener Logistikoptimierung zur nachhaltigen Mobilität.
Die im Projekt entwickelte Smart-City-Leitstelle wurde explizit als offener, modularer Demonstrator konzipiert. Sie dient sowohl der Visualisierung, Analyse und Interpretation von Echtzeit-Verkehrsdaten als auch als Experimentierraum für Szenarien, Simulationen und Mensch-Maschine-Interaktionen im Kontext von AVF. Durch ihre teilweise öffentliche Zugänglichkeit unterstützt sie Transparenz, Wissensvermittlung und Akzeptanzforschung, während sicherheitskritische Funktionen durch geeignete Cybersecurity-Konzepte abgeschirmt sind.
Die entwickelten Komponenten und Systeme wurden schrittweise integriert und in Feld- und Realverkehrstests am Testfeld Friedrichshafen verifiziert. Dabei konnte die grundsätzliche Funktionsfähigkeit, Interoperabilität und Robustheit der Systemarchitektur nachgewiesen werden. Gleichzeitig wurden Grenzen, Skalierungsfragen und Weiterentwicklungsbedarfe identifiziert, insbesondere im Hinblick auf Standardisierung, Datenqualität, Governance-Strukturen und institutionelle Einbettung.
ALFRIED leistet einen substanziellen Beitrag zur Erforschung und Erprobung intelligenter Verkehrsinfrastrukturen für automatisiertes und vernetztes Fahren. Das Projekt zeigt, wie datenbasierte Infrastrukturansätze, digitale Plattformen und Leitstellenkonzepte in realen Verkehrsumgebungen wirksam kombiniert werden können. Die Ergebnisse sind grundsätzlich übertragbar und bieten Anknüpfungspunkte für Folgeforschung, kommunale Anwendungen, industrielle Verwertung sowie den Ausbau digitaler Testfelder und offener Forschungsdateninfrastrukturen
Sachbericht zum Verwendungsnachweis : zur Bekanntmachung: Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen - Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen
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Verbesserung der regionalen Versorgungsqualität des akuten Herzinfarktes durch intelligentes Datenmanagement und Interoperabilität für Rettungswesen und Krankenhaus - Projektbericht
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - Förderprogramm: RUBIN - Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation
Abschlussbericht/Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Das BMWE-Verbundvorhaben „Shuttle2X“ adressierte erfolgreich den sicheren und effizienten Einsatz automatisierter Shuttle-Fahrzeuge in komplexen urbanen Verkehrsszenarien. Ziel war die Überwindung von Informationslücken fahrzeugeigener Sensorik mittels eines hybriden Systemkonzepts, das intelligente Infrastruktur-Vernetzung und zuverlässige Vehicle-to-Everything (V2X)-Kommunikation integriert. Diese Arbeit ist entscheidend für den sicheren Betrieb automatisierter Shuttles im städtischen Umfeld. Methodisch umfasste das Projekt die Entwicklung und Validierung eines hybriden Sicherheitskonzepts zur optimalen Verteilung von Sicherheitsaufgaben zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. Umfassende rechtliche Grundlagenarbeit ermöglichte Level 4-Zulassungen als Erprobungsfahrzeuge (mit mitfahrender technischer Aufsicht) vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) und etablierte eine praxisrelevante Anforderungsmatrix. Zudem erfolgte eine breite Evaluierung in drei Testgebieten (Renningen, Karlsruhe, Bad Wimpfen) sowie aktive Beiträge zur europäischen Standardisierung (ETSI) der V2X-Kommunikation. Wesentliche Ergebnisse sind nachweisbare Effizienzgewinne und erhöhte Sicherheit durch kollektive Perzeption, mit reduzierten Überquerungszeiten und weniger Eingriffen durch Sicherheitsfahrer. Die Pionierarbeit in der Standardisierung fördert Interoperabilität und Akzeptanz neuer Technologien. Basierend auf diesen Erkenntnissen trieb Shuttle2X technologische Entwicklungen voran und förderte den interdisziplinären Dialog. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für nachgelagerte Industrialisierung und zukünftige Projekte im automatisierten Fahren, die die Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen unterstützen. Umfangreiche Veröffentlichung, Patente und Demonstrationen sichern nachhaltigen Wissenstransfer und treiben die zukünftige Mobilität voran
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Unter den Konstruktionswerkstoffen des Bauwesens nimmt Beton eine führende Rolle ein. Er zeichnet sich durch eine enorme Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Anforderungen aus. Lange betraf die Weiterentwicklung vornehmlich den technischen Fortschritt, in den letzten Jahrzehnten sind zunehmend auf den ganzen Lebenszyklus zu beziehende, materialbezogene Aspekte des Umwelt-/Klimaschutzes hinzugekommen, mit besonderem Augenmerk auf Ressourceneffizienz und Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen.
Mit dieser aktuellen Entwicklung geht eine zunehmende Komplexität hinsichtlich der Ausgangsstoffe, Rezepturen und des Herstellprozesses einher. Um die Wirtschaftlichkeit gleichzeitig mit verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit und technischen Leistungsfähigkeit einer konkreten Betonkonstruktion zu optimieren, ist die Verfügbarkeit nachvollziehbarer und verifizierter Materialdaten unabdingbar.
Vor diesem Hintergrund hat sich das Verbundprojekt LeBeDigital das Ziel gesetzt, die Basis für ein allgemein verfügbares und für den Prozess der Betonherstellung maßgeschneidertes Daten- und Wissensmanagement zu schaffen. Gelingt es, die Interoperabilität betonbezogener Daten zu verbessern, zunächst für die anwendungsnahe Forschung und Prüfung, perspektivisch aber auch die in unübersichtlich viele Einzelakteure fragmentierte Bauindustrie, ist ein sprunghafter Innovationsschub möglich.
Für das Verbundprojekt wurde der Fokus zunächst auf den Herstellprozess von Beton gelegt, weil ein Perspektivwechsel vom deskriptiv (in Regelwerken) vorgezeichneten Betonentwurf zum wissensbasierten, performanceorientierten Materialdesign besonders signifikante Fortschritte verspricht. Zudem ist der Herstellungsprozess materialtechnisch betrachtet der maßgebliche Teil des Lebenszyklus, weil hier die Weichen für die vielen nachlaufenden Prozesse gestellt werden, wie z.B. die Bauwerks-Instandhaltung und die hochwertige Rezyklierung, welche idealerweise in der Erzeugung neuer Ausgangstoffe für Beton mündet. Diese weiteren Aspekte wurden bei der Projektbearbeitung permanent berücksichtigt, insbesondere mit dem Ziel der späteren Erweiterbarkeit und der Anschlussfähigkeit.
Ziel der Digitalisierung war es dabei, skalenübergreifend die für die Betonherstellung relevanten, experimentellen und simulierten Daten wissensbasiert zu verknüpfen, zu validieren und für zukünftige Anwendung nutzbar zu machen. Dafür wurden Ontologien und Workflows mit dem Anspruch entwickelt, öffentlich zugängliche Erfahrungs- und Forschungsdaten auf hohem Niveau und mit tiefem Informationsgehalt über Grenzen von Forschungseinrichtungen und Firmen hinweg nachhaltig nutzbar zu machen. Angestrebte Effekte, die für die Industrie mit einer nachhaltigkeits- und kostenbezogenen Effizienzsteigerung einhergehen, sind z.B. eine verbesserte Grundlage für numerische Simulationen zur Materialoptimierung oder für die Steuerung und Automatisierung der Produktion von Betonfertigteilen