Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Abschlussbericht BUSSARD
Ein vielversprechendes Konzept für hohe Wirkungsgrade beziehungweise eine stetige Erhöhung sowie eine einfache Integration in bestehende Produktionslinien ist das sogenannte TOPCon (tunnel oxide passivating contact). Zu Projektbeginn erreichten industrielle TOPCon-Solarzellen mit siebbedruckter Metallisierung Wirkungsgrade von 22 % bis 23 %; in Laborumgebungen wurden sogar Werte von über 24 % erzielt. In Kombination mit einem busbarlosen Metallisierungsansatz ist dies ein sehr vielversprechendes Konzept für die nächste Generation der Solarzellentechnologie.
Das Projekt Bussard befasst sich mit der Entwicklung von Hochdurchsatzverfahren und kosteneffizienten Produktionsanlagen für moderne, hocheffiziente Zellkonzepte. Ziel des Projekts ist es, mithilfe innovativer ALD-Prozesse (atomic layer deposition) zur Verbesserung der Oberflächenpassivierung und neuartiger Feinliniendruckprozesse großflächige TOPCon-Solarzellen mit Wirkungsgraden bis zu 24 % zu realisieren. Außerdem wird die busbarlose Verschaltung dieser Solarzellen zu großflächigen Modulen mit der „Tape Solution“-Technologie des Partners Sticky Solar Power entwickelt und umgesetzt.
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Schlussbericht GAIA-X 4 PLC-AAD - Teilvorhaben der tracetronic GmbH
Im Forschungsprojekt GAIA-X 4 PLC-AAD erarbeitete tracetronic zusammen mit 20 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Methoden, Werkzeuge und Software für ein dezentrales Ökosystem, welches die Zusammenarbeit im gesamten Produktlebenszyklus automatisierter Fahrfunktionen effizienter und nachvollziehbarer macht.
Ziel des Teilvorhabens von tracetronic war der Aufbau einer Plattform für skalierendes, kontinuierliches Testen in allen Phasen der Entwicklung (MiL, SiL, HiL, Fahrzeug) bis hin zur Freigabe.In the GAIA-X 4 PLC-AAD research project, tracetronic worked with 20 partners from industry and academia to develop methods, tools, and software for a decentralized ecosystem that makes collaboration throughout the entire product lifecycle of automated driving functions more efficient and traceable.
The aim of tracetronic's subproject was to set up a platform for scalable, continuous testing in all phases of development (MiL, SiL, HiL, vehicle) through to approval
GN2plus: Vernetztes, kooperatives Manövrieren in sicherheitskritischen Bereichen (GalileoNautic2+/GN2plus) - Abschlussbericht Teilvorhaben RWTH Aachen University
Autonome und kooperative Schiffsführung erfordert robuste Umfeldsensorik, präzise Navigation und vernetztes Verkehrsmanagement. Während GALILEOnautic 2/GN2 automatisierte Manöver einzelner Schiffe demonstrierte, blieb das kooperative Manövrieren mehrerer Fahrzeuge weitgehend unerforscht. GN2plus/ GALILEOnautic 2+ baut ein integriertes System zur kooperativen Navigation in sicherheitskritischen Hafenbereichen auf. Das Teilvorhaben der RWTH Aachen fokussiert die Verkehrslagenerkennung: Zustandsschätzung, Nahfelderkennung und Kartierung statischer und dynamischer Objekte. Multimodale Sensorsysteme (LiDAR, Radar, GNSS, IMU, AIS) kamen auf drei Versuchsträgern zum Einsatz. Daten wurden in ROS2 verarbeitet, mittels Error-State-Kalman-Filter fusioniert und in Echtzeit bereitgestellt. Ein erweitertes PointPillars-Modell wurde für die Objekterkennung mit Gazebo-Simulationsunterstützung trainiert. Die Multi-LiDAR-Kalibrierung erfolgte mittels des neu entwickelten SIMPLE-C-Verfahrens. Systeme wurden über Precision Time Protocol für Kalman-Filter-basiertes Multi-Objekt-Tracking synchronisiert. Erprobungen fanden im Hafen Rostock statt. Sensorintegration, Kalibrierung und Zustandsschätzung wurden erfolgreich validiert. Die LiDAR-Objekterkennung funktionierte im Nahbereich, war jedoch durch sicherheitsbedingte Abstände und hohe Inferenzzeiten eingeschränkt. Das Objektverfolgen wurde konzeptionell umgesetzt, aber nicht real validiert. Die Synchronisation über alle Schiffe gelang. Die statische Kartierung mittels Occupancy-Grid war robust und echtzeitfähig. Die Systeme wurden erfolgreich in kooperativen Tests mit Deneb, Messin und simulativ integrierter BeLa eingesetzt. Die Architektur ermöglicht multimodale Wahrnehmung für kooperative Manöver. Optimierungsbedarf besteht bei der Echtzeitfähigkeit der Objekterkennung. Die Ergebnisse bilden eine Basis für autonome Hafenassistenzsysteme, kooperative Kollisionsvermeidung und maritime MASS-Technologien
Schlussbericht zum Teilprojekt im Kompetenzcluster: Festkörperbatterien - FestBatt
Das KIT war im Cluster "FestBatt II" für das Arbeitspaket 6 „Harmonisierung Zelltests und elektrochemische Charakterisierung“ verantwortlich.
In diesem Abschlussbericht werden die Arbeiten in den verschiedenen Unterarbeitspaketen 6.1 - 6.3 dargestellt
Sachbericht zum Verwendungsnachweis : Verbundvorhaben : gefördert durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Abschlussbericht
Das INNOVADE-Projekt verfolgt das Ziel, einen im akademischen Umfeld entwickelten innovativen Therapieansatz für Depressionen in die klinische Anwendung zu überführen. Ausgangspunkt ist die Identifizierung der GluN2D-Untereinheit des NMDA-Rezeptors als zentraler Wirkmechanismus der schnellen antidepressiven Effekte von Ketamin. Darauf aufbauend wurde die Leitsubstanz NAB-14 entwickelt, deren präklinische Sicherheit und Wirksamkeit im Projekt evaluiert wurden. Die Machbarkeitsphase diente dazu, die Anschlussfähigkeit an Investoren und Förderprogramme herzustellen sowie eine Ausgründung vorzubereiten. Ein Schwerpunkt lag auf präklinischen Sicherheitsstudien, regulatorischer Beratung, Businessplanentwicklung, IP-Strategien und Marktanalysen. NAB-14 erwies sich in non-GLP-Studien als „drugable“ ohne kritische Sicherheitsbedenken, was die Fokussierung auf diese Substanz rechtfertigte. Parallel wurde ein EEG-basiertes Verfahren als potenzieller objektiver Surrogatmarker für klinische Studien entwickelt, unterstützt durch internationale Kooperationen. Wesentliche Ergebnisse umfassen die Einwerbung von Fördermitteln (u.a. 0,5 Mio. € durch die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung), erfolgreiche Teilnahme an internationalen Kongressen und den Gewinn des Early-Stage Innovation Award 2024. Das Patentverfahren wurde fortgeführt, Lizenzbedingungen verhandelt und ein europäisches Konsortium zur Neuroplastizität bei Depressionen etabliert. Damit wurden entscheidende Grundlagen für eine Ausgründung und die Translation von NAB-14 in die klinische Entwicklung geschaffen