Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Abschlussbericht
Ziel des Projektes GAIA-X 4 PLC-AAD war der Aufbau eines souveränen Daten- und Dienstesystems, das Produktion, Fertigung, Betrieb und Maintenance automatisierter Fahrfunktionen datengestützt ermöglicht. Die Aufgabe der virtualcitySYSTEMS GmbH war es, im Zusammenhang mit den Projektschwerpunkten „Automobilitätsdatenraum und Ökosystem“ sowie der „automatisierten Fahrfunktion PLC“ Digitale Zwillinge aus der Sicht von digitalen, georeferenzierten 3D-Stadtmodellen für die automatisierte Fahrfunktion zu ergänzen.
Die Projektziele, Digitale Zwillinge zu ergänzen sowie Schnittstellen für 3D-Umgebungsmodelle zum GAIA-X Daten- und Dienste-Ökosystem zu entwickeln, wurden größtenteils erreicht. Dazu zählen u.a. Pilotanwendungen, wie z.B. das Testfeld Grafing in der Arbeitsgruppe der Data-Provider, sowie Transferprojekte u.a. mit LiangDao und INYO, die eine wechselseitige Bereicherung darstellten. Die Pilotanwendungen dienten als Grundlage für die Entwicklung eines Metadatenkatalogs sowie zur Erörterung von Anforderungen, Prozessen und Zuständigkeiten. Die Umgebungsmodelle dienten den Projektpartnern als Grundlage zur Schaffung von Simulationslandschaften für die Use Cases „Adaptive Lane Keeping System (ALKS) PLC“ und „Sensor PLC“. Außerdem ist eine Nutzung von modernen Blended-Learning-Konzepten für die Schulung von Urbanen Digitalen Zwillingen aus dem Projekt hervorgegangen.
Mit weiteren Aktivitäten hat VCS wertvolle Beiträge für die Standardisierung und Normung im äußerst dynamischen Bereich der Urbanen Digitalen Zwillinge geleistet, darunter zu den Formaten OpenDRIVE und CityGML sowie zur Erarbeitung der im Dezember 2024 veröffentlichten Din-Spec 91607 Digitaler Zwilling für Städte und Kommunen.The aim of the GAIA-X 4 PLC-AAD project was to develop a sovereign data and service system that enables the production, manufacturing, operation and maintenance of automated driving functions with data support. The task of virtualcitySYSTEMS GmbH was to supplement digital twins from the perspective of digital, georeferenced 3D city models for the automated driving function in connection with the project priorities ‘Automobility data space and ecosystem’ and the ‘PLC automated driving function’.
The project goals of supplementing digital twins and developing interfaces for 3D environment models to the GAIA-X data and services ecosystem were largely achieved. These include pilot applications, such as the Grafing test field in the data provider working group, as well as transfer projects with LiangDao and INYO, among others, which were mutually enriching. The pilot applications served as the basis for developing a metadata catalogue and for discussing requirements, processes and responsibilities. The environment models served the project partners as a basis for creating simulation landscapes for the use cases ‘Adaptive Lane Keeping System (ALKS) PLC’ and ‘Sensor PLC’. The project also resulted in the use of modern blended learning concepts for the training of urban digital twins.
With other activities, VCS has made valuable contributions to standardisation in the extremely dynamic field of urban digital twins, including the OpenDRIVE and CityGML formats and the development of Din Spec 91607 Digital Twin for Cities and Municipalities published in December 2024
Sammlung und Bewertung von internationalen Erfahrungen bei der Stilllegung von Anlagen der nuklearen Ver- und Entsorgung und Beteiligung am internationalen Erfahrungsaustausch
Im Rahmen des Eigenforschungsvorhabens 4722E03270 „Sammlung und Bewertung von internationalen Erfahrungen bei der Stilllegung von Anlagen der nuklearen Ver- und Entsorgung und Beteiligung am internationalen Erfahrungsaustausch“ wurden neue Erkenntnisse und Erfahrungen über den internationalen Stand der Technik und bewährte Verfahren im Bereich der Stilllegung von Anlagen der nuklearen Ver- und Entsorgung gewonnen. Ziel des Eigenforschungsvorhabens war es, relevante internationale Erfahrungen systematisch zu erfassen, diese im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf nationale Stilllegungsprojekte zu untersuchen und zu bewerten. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen die Durchführung laufender und zukünftiger Stilllegungsmaßnahmen in Deutschland unterstützen.
Die Forschungsarbeiten umfassten eine Vielzahl an Aktivitäten, darunter die Teilnahme an internationalen Fachkonferenzen, Symposien, Workshops und Seminaren, bei denen aktuelle Themen rund um die nukleare Ver- und Entsorgung erörtert wurden. Im Zentrum standen technologische Entwicklungen, regulatorische Anforderungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie gesellschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit der Stilllegung kerntechnischer Anlagen. Im Rahmen dieser Forschungsarbeiten wurden neue Ansätze zur Abfallbehandlung, innovative Abbautechnologien sowie Strategien zur Effizienzsteigerung identifiziert und dokumentiert. Ein besonderer Fokus lag auf dem internationalen Austausch zu spezifischen Herausforderungen und Problemlösungen bei der Stilllegung von Anlagen der nuklearen Ver- und Entsorgung. Hierzu zählen insbesondere Fragestellungen im Zusammenhang mit Besonderheiten bei der Stilllegung dieser Anlagen, Fragen zu Stilllegungskosten sowie zur Stilllegung von sogenannten kerntechnischen Small Facilities. Zusätzlich wurden Aspekte der Entwicklung geeigneter technischer und organisatorischer Herangehensweisen sowie der Steuerung und Planung bei Stilllegungsprojekten eingehend untersucht – ein Bereich, der für die nationale Projektplanung von großer Bedeutung ist. Ein zentraler Bestandteil der Forschungsarbeiten war die aktive Mitwirkung in internationalen Fachnetzwerken, Arbeitsgruppen und Kooperationsprojekten. Diese fanden hauptsächlich unter dem Dach der Internationalen Atomenergie-Organisation (International Atomic Energy Agency, IAEO) statt. Der enge fachliche Austausch in diesen Foren ermöglichte nicht nur das Sammeln von Informationen, sondern auch die aktive Mitgestaltung von IAEA-Publikationen, darunter TECDOCs.
Ergänzend zu den theoretischen Forschungsarbeiten wurden im Rahmen von Besichtigungen internationaler Abbauprojekte praxisnahe Erkenntnisse gesammelt. Vor Ort konnten die Umsetzung konkreter Stilllegungsmaßnahmen unter verschiedenen regulatorischen und kulturellen Rahmenbedingungen analysiert und dokumentiert werden. Dies lieferte wertvolle Hinweise auf Erfolgsfaktoren sowie mögliche Hindernisse bei der Durchführung von Stilllegungsmaßnahmen.
Insgesamt stellen die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse eine fundierte Wissensbasis dar, die zur Optimierung von Stilllegungsprozessen in Deutschland beitragen kann. Sie ermöglichen eine verbesserte Projektplanung, eine realistischere Risikobewertung sowie eine effektivere Kommunikation mit Behörden und der Öffentlichkeit. Damit leisten die Forschungsarbeiten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der nationalen Stilllegungsstrategie und zur nachhaltigen Gestaltung der Stilllegungsmaßnahmen.Within the framework of research project 4722E03270 "Collection and evaluation of in ternational experience in the decommissioning of nuclear fuel cycle and waste management facilities and participation in an international exchange of experience" new insights and experiences relating to the decommissioning of nuclear facilities were compiled and evaluated in terms of their potential applicability to national decommissioning projects.
The project aimed to systematically collect relevant international experience, examine its transferability to national decommissioning projects and evaluate it. These findings are intended to support the implementation of ongoing and future decommissioning measures in Germany. The research project involved various activities, including participating in international conferences, symposia, workshops and seminars where the latest
issues related to the decommissioning of fuel cycle facilities and waste management were discussed. The focus was on technological developments, regulatory requirements, economic frameworks, and the societal challenges associated with the decom missioning of such fuel cycle facilities. Focus was placed on international exchange regarding specific challenges and solutions to problems during decommissioning of fuel cycle facilities. These included issues relating to the unique aspects of decommissioning these facilities and questions of sustainability. Additionally, aspects of developing appropriate technical and organizational approaches, as well as project control and planning in decommissioning projects, were examined in detail A central component of the research work involved active participation in international professional networks, expert working groups and collaborative projects. These mainly took place under the auspices of the International Atomic Energy Agency (IAEA). Engaging in close professional exchanges within these forums not only facilitated the collection of information but also enabled active participation in and contribution to the development of IAEA publications, including TECDOCs. Alongside the theoretical work, practical insights were gained through visits to international decommissioning projects. Specific decommissioning measures implemented under different regulatory and cultural conditions could be analysed and documented on site.
Overall, the project's findings represent a solid knowledge base that can contribute to optimising decommissioning processes in Germany. These findings enable improved project planning, more realistic risk assessment, and more effective communication with the relevant authorities and the public. Thus, this research makes an important contribution to the further development of the national decommissioning strategy and the sustainable design of decommissioning measures
Schlussbericht
Das Projekt BEST optimiert die Integration lokaler Energiemärkte und dezentraler Energiemanagementsysteme ins Stromnetz – mit Fokus auf flexiblen Energieeinsatz, Speichertechnologien und intelligente Steuerung. fortiss entwickelt hierfür die optimierte Betriebsstrategie zur Effizienzsteigerung dezentraler Systeme und eine Peer-to-Peer (P2P)-Stromhandelsplattform für flexiblen Energieaustausch. Die Praxistauglichkeit wurde erfolgreich im Real-Labor getestet.
fortiss übernahm die technische Entwicklung und Validierung des BEST-Systems, insbesondere in Optimierung, Simulation und Energiemanagement. Dazu gehören ein energiegerät-spezifisches Prognosemodell zur Betriebsstrategie-Optimierung und ein gemischt-ganzzahliges lineares Optimierungsalgorithmus (MILP) zur Nutzung von Nutzerflexibilität für Netzstabilität.
Zusätzlich entwickelte fortiss eine Pooling-Plattform für den P2P-Handel, die Nutzerpräferenzen und Fairness priorisiert. Mit einer Hardware-in-the-Loop-Laborumgebung wurde das BEST-System vor dem Feldtest hinsichtlich Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Robustheit evaluiert. Dies sichert eine reibungslose Übertragung von Simulation zur Praxis.
fortiss leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien, Netzstabilität und einem nachhaltigen Energiemarkt.
Datei-Upload durch TIBThe BEST project optimizes the integration of local energy markets and decentralized energy management systems into the power grid - with a focus on flexible energy use, storage technologies and intelligent control. fortiss is developing an optimized operating strategy to increase the efficiency of decentralized systems and a peer-to-peer (P2P) electricity trading platform for flexible energy exchange. The practicality of the system was successfully tested in a real laboratory.
fortiss was responsible for the technical development and validation of the BEST system, particularly in terms of optimization, simulation and energy management. This includes an energy device-specific forecasting model for operating strategy optimization and a mixed-integer linear optimization algorithm (MILP) to exploit user flexibility for grid stability.
In addition, fortiss developed a pooling platform for P2P trading that prioritizes user preferences and fairness. fortiss used a hardware-in-the-loop laboratory environment to evaluate the BEST system in terms of functionality, user-friendliness and robustness before the field test. This ensures a smooth transfer from simulation to practice.
fortiss thus makes an important contribution to the integration of renewable energies, grid stability and a sustainable energy market
Sachbericht AgiloDrive2 - Förderrahmen: "Zukunftsinvestitionen Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie" in der Förderrichtlinie "Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
Die erfolgreiche Produktion bei unsicheren Stückzahlentwicklungen erfordert neben hoher Anlagenflexibilität und schnellen Variantenwechseln einen skalierten Hochlauf mit reproduzierbarer Qualität über vollständige Prozessketten. Vor diesem Hintergrund entwickelte SCHUNK im Rahmen von AgiloDrive2 einen modularen Baukasten für Greif- und Spannsysteme, der hersteller- und prozessübergreifende Hardware- und Software-Schnittstellen, automatische Rüstbarkeit und digitale Zwillinge integriert. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern wurde ein multidisziplinärer Ansatz verfolgt, der die agile Rekonfiguration entlang unterschiedlicher Werkstück- und Werkzeugvarianten ermöglicht und Umrüst- sowie Stillstandszeiten signifikant reduziert.
Nach Abschluss des Vorhabens konnte SCHUNK das gewonnene Know-how unmittelbar in Pilotlinien und neue Kundenprojekte überführen und so die direkte Anwendung sichern. Die Projektzusammenarbeit stärkte bestehende Partnerschaften und schuf die Basis für künftige Kooperationen. Mittelfristig erlaubt der Baukasten die Erweiterung des Produktportfolios hin zu standardisierten, skalierbaren Greif- und Spannlösungen bis hin zu Turnkey-Modulen für die Elektromotorenfertigung. Die Ergebnisse sind auf weitere Branchen mit hohen Anforderungen an Handhabung und Spannung übertragbar, etwa Medizintechnik und Logistik.
Langfristig trägt die Standardisierung und Modularisierung zu Effizienz-, Qualitäts- und Time-to-Market-Vorteilen bei und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Automobil- und Maschinenbaustandorts Deutschland im internationalen Vergleich
Abschlussbericht des Verbundprojekts für den Projektzeitraum 11/2021 bis 10/2024
Die Mobilität in urbanen Räumen ist eine unverzichtbare Basis für gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftliche Stabilität, wird jedoch zunehmend durch lokal begrenzte, hochintensive Starkregenereignisse bedroht. Solche Ereignisse zeigen, dass herkömmliche Warnsysteme, basierend auf Niederschlagsprognosen und flussbasierte Messdaten für urbane Szenarien nicht ausreichen. Ihnen fehlt die nötige räumliche und zeitliche Auflösung, um in Echtzeit konkrete Wasserstände oder sichere Verkehrsführungen vorherzusagen.
Hier setzt das ISRV-Projekt ("Intelligente starkregenbedingte Überflutungsrisikowarnung im Verkehrssektor", Nov. 2021–Okt. 2024) an: Es verbindet Wetter- und Überflutungsvorhersagen mit Verkehrsdaten zu einem KI-gestützten Frühwarnsystem. Kern des Verfahrens ist ein Deep-Learning-Modell, das auf synthetisch generierten Starkregenszenarien und Echtzeit-Radar-Nowcasts trainiert wurde und binnen Sekunden präzise Überflutungstiefenkarten erzeugt. Parallel dazu erfassen LoRaWAN-Sensoren an kritischen Stellen in Aachen Verkehrsdaten sowie Wasserstände und speisen alle Daten automatisiert in eine cloudbasierte Plattform ein.
Die Praxistauglichkeit wurde für das Ereignis am 2. Mai 2024 in Aachen beispielhaft erprobt. Das System prognostizierte zuverlässig Überflutungstiefen im Unterführungsbereich des Westbahnhofs, auf welchen Verkehrslenkungs- und Umleitungsmaßnahmen aufbauen können. Durch diese vollautomatisierte Prozesskette stellt das ISRV-Projekt eine skalierbare Lösung dar, die die Resilienz urbaner Verkehrsinfrastrukturen gegenüber extremen Niederschlagsereignissen nachhaltig stärkt
Schlussbericht zum Teilvorhaben "Gelato" im Rahmen des Verbundvorhabens "Bellissima"
Ziel des Forschungsprojektes BELLISSIMA war die effizientere, schnellere und umweltfreundlichere Oberflächenbearbeitung von Flugzeugen im OEM und MRO Betrieb durch die Einführung von automatisierten, qualitätskontrollierten Konzepten (Entlackung / Reinigung / Aktivierung / Lackierung). Das Teilvorhaben GELATO sah dabei die Implementierung von Vorbehandlungsmethoden und kantenscharfen Lackierköpfen auf eine Robotereinheit zur schnelleren Oberflächenbearbeitung von Flugzeugen bzw. Flugzeugteilen vor. Es sollten Automatisierungskonzepte bewertet und diese auf die Oberflächenbearbeitung von Flugzeugen übertragen werden. Die Demonstration des Gesamtkonzeptes sollte anhand eines Demonstratorbauteils unter praxisnahen Bedingungen stattfinden.
Datei-Upload durch TI