Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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eProcessor: Schlussbericht Teil I und Teil II
Das eProzessor Projekt kombiniert Open-Source-Software (SW) und Hardware (HW), um das erste allumfassende, vollständig quelloffene, europäische CPU Ökosystem zu schaffen. Die Basis dafür ist ein neuer RISC-V CPU Kern, der mit mehreren verschiedenen Beschleunigern gekoppelt ist, die sowohl auf herkömmliches HPC abzielen, als auch High Performance Data Analytics (HPDA) Szenarien, (AI, ML, DL und Bioinformatik) mit variabler Gleitkommagenauigkeit unterstützen. Das "e" in eProzessor steht somit gleichermaßen für erweiterbar (Open Source), energieeffizient (geringer Strom-verbrauch) und extrem skalierbar (hohe Leistung). eProzessor ist für den Einsatz in HPC- und Embed-ded-Anwendungen geeignet und leicht erweiterbar.
Die deutschen Partner im eProcessor Projekt leisten wesentliche Beiträge im Bereich der niederlaten-ten Kommunikationsinfrastruktur, der Systemintegration sowie einer Edge Computing Anwendung
Sachbericht zum Verwendungsnachweis in der Fördermaßnahme: Lernende Produktionstechnik - Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion (ProLern)
Interaktives Kalkulations- und Informationssystem zu Tierwohl, Umweltwirkung und Ökonomie von zukunftsfähigen Tierhaltungsverfahren (InKalkTier)
Im Projekt InKalkTier entstand eine gleichnamige Web-Anwendung die Haltungsverfahren (HV) für Rinder, Schweine, Hühner und Puten beschreibt und hinsichtlich der Tiergerechtheit, der Emissionspotenziale sowie der Investitionskosten und jährlichen Gebäudekosten bewertet. Die Web-Anwendung steht Landwirtinnen und Landwirten, Mitarbeitenden von Behörden, der Politik, in der Beratung und der Wissenschaft zur Verfügung.
Im Projekt wurden das Datenmodell, die Datenstruktur sowie die Nutzerführung der Web-Anwendung neu entwickelt. Die Bewertungsmethoden und die erforderliche Berechnungssprache InKalkLang wurden für die Aspekte Tiergerechtheit und Emissionspotenziale komplett neu entwickelt.
Die Web-Anwendung bietet eine hohe Bedienerfreundlichkeit sowie ein breites und transparentes Informationsspektrum. Für die Bedienerfreundlichkeit wurden verschiedene Funktionalitäten wie Benutzerinteraktionen, ein Vergleichsmodus sowie eine Export-Funktion implementiert.
Ein wichtiger Teil der Web-Anwendung stellt die Infothek dar. Hier finden sich Informationen zur Tierhaltung, emissionsmindernden Maßnahmen sowie die detailliert, nachvollziehbar und transparent erläuterten Bewertungsmethoden für die Tiergerechtheit und die Emissionspotenziale.
Die Bewertung der Tiergerechtheit erfolgt in der Web-Anwendung für alle Tierarten durch die Angabe eines Tiergerechtheitspotenzials, welches in Anlehnung an Bracke et al. (2002) berechnet wird. Darüber hinaus bewertet die Web-Anwendung das Emissionspotenzial von HV der Milchkuhhaltung, Schweinemast und Legehennenhaltung.
Datei-Upload durch TIB
Die Grundlage für die Bewertungsmethode Ammoniak sind Stoffflussmodelle, die sich verfahrensspezifisch in Abhängigkeit von der Tierart, Produktionsrichtung und Haltungsform unterscheiden. Die Bewertung des Emissionspotenzials für Geruch der HV erfolgt mittels eines flächenbezogenen Ansatzes. Dabei wird das Emissionspotenzial von der Art und der Größe der geruchsrelevanten Flächen und deren Relevanz für die Immissionswirkung bestimmt.The project InKalkTier, short for "Interaktives Kalkulations- und Informationssystem für Tierhaltungsverfahren" developed a web application that describes husbandry systems for cattle, pigs, chickens and turkeys and evaluates them in terms of animal welfare, emission potential, investment costs and annual building costs. The web application is available to farmers, employees of authorities, politicians, consultants and scientists.
For the web application InKalkTier the project team developed the data model, the data structure and the user guidance of the web application completely new. The evaluation methods and the therefore required calculation language InKalkLang were also created for the aspects of animal welfare and emission potential.
The web application is highly user-friendly and offers a wide and transparent range of information. Various functionalities such as user interactions, a comparison mode and an export function have been implemented to make it user-friendly.
The information system Infothek is an important part of the web application. Here you can find information on animal husbandry, emission-reducing measures and the detailed, comprehensible and transparently explained evaluation methods for animal welfare and emission potential.
The assessment of animal welfare is carried out in the web application for the above-mentioned animal species by specifying an animal welfare potential, which is calculated based on Bracke et al. (2002). In addition, the web application assesses the emission potential of husbandry systems for dairy cows, fattening pigs and laying hens.
The basis for the ammonia assessment method are material flow models that differ process-specifically depending on the animal species, production direction and type of husbandry system. The assessment of the emission potential for odor from husbandry systems is carried out using an area-related approach. The emission potential is determined by the type and size of the odor-relevant areas in the specific husbandry system and their relevance for the immission effect
Schlussbericht
Unsere Beteiligung am High-D-Konsortium bestand aus der Entwicklung von kostengünstigen und skalierbaren Detektoren zur Energiemessung (hadronische und elektromagnetische Kalorimeter) und zur Spurrekonstruktion. Hierfür entwickelten und testeten wir Prototypen einer mit wellenlängenschiebenden Fasern strukturierten Kalorimeterlage aus extrudiertem Plastikszintillator und eines Spurdetektors aus Szintialltor-Fasern mit 500 μm Dicke. Wir testeten beide Detektoren erfolgreich am CERN.
Datei-Upload durch TI
Evaluierung der Wirksamkeit bestehender Überflughilfen für Fledermäuse an Straßen
Das vorrangige Ziel dieser Studie war es, zu klären, ob und inwieweit die an Straßen
in Deutschland installierten Überflughilfen für Fledermäuse ihre Funktion erfüllen. Der
Fokus lag dabei auf schmalen, hohen Konstruktionen entlang des Straßenrandes,
insbesondere Zäunen beidseitig der Straße. In einer Standortrecherche wurden neun
Überflughilfen ähnlichen Bautyps in unterschiedlichen Naturräumen Deutschlands für
die Untersuchung ausgewählt und beprobt. Das Verhalten von Fledermäusen an den
Überflughilfen wurde sowohl visuell als auch akustisch erfasst. Hierzu wurden je
Überflughilfe an drei Beobachtungspunkten auf einer Straßenseite Aufnahmesysteme
positioniert. Die Rufsequenzen in den Audioaufnahmen wurden mit den entsprechenden
Videosequenzen synchronisiert, um die Flugbahnen von Fledermäusen
zu rekonstruieren und mithilfe einer App zu analysieren. An einer Überflughilfe wurde
das großräumige Verhalten der Fledermäuse zusätzlich mittels automatisierter Telemetrie
untersucht. Dabei wurden Tiere mit Sendern versehen und ihre Bewegungen
an fest installierten Stationen aufgezeichnet.
Die beobachteten Fledermäuse nutzten den Luftraum an den untersuchten Überflughilfen
hauptsächlich zur Querung der Straßen, ohne dass eine relevante Sperr- oder
Barrierewirkung festgestellt wurde. Eine mögliche Leitfunktion war dabei der Querungsfunktion
untergeordnet. Die Wirksamkeit der Überflughilfe wurde als Reduktion
des Anteils der Straßenquerungen in kollisionsgefährdeter Höhe definiert und betrug
über die Standorte und Arten gemittelt 50 %. Ob eine Fledermaus die Straße in kollisionsgefährdeter
Höhe überquerte, wurde dabei signifikant vom Ort des Querung an
der Überflughilfe, der Flugrichtung (in Richtung Straße oder von der Straße kommend)
und der Starthöhe beim Überflug beeinflusst. Die genannten Zusammenhänge
konnten für Mücken- und Zwergfledermäuse gesichert nachgewiesen werden, wobei
artspezifische Unterschiede deutlich wurden. Für Mückenfledermäuse wurde in den
statistischen Modellen eine geringere Querungssicherheit ermittelt als für Zwergfledermäuse.
Arten der Gattung Myotis (nicht auf Artniveau unterschieden) und die
Mopsfledermaus wurden seltener aufgezeichnet, zeigten jedoch ähnliche Verhaltenstendenzen.
Von den untersuchten standortspezifischen Parametern korrelierten das
Verkehrsaufkommen signifikant positiv und die Straßenbreite tendenziell negativ (statistisch
nicht signifikant) mit der Querungssicherheit.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass der untersuchte Typ von Überflughilfen dazu
beitragen kann, die Kollisionsgefahr für Fledermäuse deutlich zu verringern und daher
als sinnvolle Minderungsmaßnahme zu bewerten ist. Je nach Konfliktbewertung in
einer konkreten Situation ist i. d. R. eine Kombination mit weiteren Maßnahmen, wie
Unterführungen, Faunabrücken, Grünbrücken, Aufweitung von Durchlässen oder der
Verlängerung von Brücken erforderlich, um das Tötungsrisiko ausreichend zu senken.
Die Flugaktivität an den ungeschützten Straßenabschnitten, die an die untersuchten
Überflughilfen angrenzten, lag annähernd genauso hoch wie an den Überflughilfen
selbst, weshalb bei der Planung auf Positionierung und Gestaltung der Enden
ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte. Anzustreben sind eine ausreichende
Länge über die ermittelte Austauschbeziehung hinaus, eine Anbindung an
andere Querungshilfen oder dichte Vegetation und die spiegelbildliche Positionierung
der Zaunenden an beiden Straßenseiten. Im Hinblick auf die optimale Gestaltung einer
Überflughilfe wird noch weiterer Forschungsbedarf gesehen. Ebenso zur Frage
der Wirksamkeit für akustisch schwer zu erfassende Arten oder in sensiblen Phasen.The primary objective of this study was to clarify whether and to what extent the road
crossing mitigation measures for bats, installed on roads in Germany, fulfill their function.
Focus was placed on road-crossing aids for bats in terms of tall structures along
the roadside, more specifically fences placed on both sides of the road. Based on a
search for suitable study locations nine crossing aids of a similar construction type,
located in different natural regions in Germany, were selected for study and sampled.
Bat behaviour was recorded both visually and acoustically at the crossing aids. At
each site, recording systems were positioned at three observation points on one side
of the road. Call sequences within the audio recordings were automatically matched
to the temporally corresponding video sequences, in order to reconstruct bat flight
paths and analyse them using an app. At one of the nine study sites, the behaviour of
bats in the vicinity of a crossing aid site was additionally investigated, using net trapping
and automated telemetry. Bats were fitted with radio tags and their movements
were recorded at stationary loggers.
The bats observed mainly used the airspace at the crossing aids investigated to cross
the roads. There were no indications of the crossing aid presenting a relevant barrier
effect. A possible guiding effect is considered subordinate to the crossing function of
the crossing aid. The effectiveness of the crossing aids was defined here as the reduction
in the proportion of all road crossings that occur at an unsafe height. On average,
across all sites and species, the effectiveness as defined above was 50 %.
Whether a bat crossed the road at an unsafe height was significantly influenced by
the location of the crossing at the crossing aid, the direction of flight (towards the road
or away from the road) and the starting height of the crossing. These correlations
were confirmed for soprano pipistrelle and common pipistrelle bats, although speciesspecific
differences were also apparent. For soprano pipistrelle bats, the statistical
models determined an overall lower crossing safety than for common pipistrelle bats.
Species of the genus Myotis (not differentiated to species level) and the western barbastelle
bat were recorded less frequently but showed similar behavioural tendencies
to the other species. Of the site-specific parameters investigated, traffic volume correlated
significantly and positively with crossing safety and road width tended to correlate
negatively with crossing safety but was not statistically significant.
The results of the study show that the type of crossing aids investigated can help to
reduce the risk of collision for bats and can therefore be regarded as a sensible mitigation
measure. Depending on each specific situation a combination with other
measures, such as underpasses, fauna bridges, green bridges, the widening of culverts
or the lengthening of bridges, is usually necessary to sufficiently reduce the risk
of bat mortality. The flight activity on the unprotected road sections, adjacent to the
crossing aids investigated, was almost as high as at the crossing aids themselves,
meaning that special attention should be paid to the positioning and design of the
ends of these structures during planning. Crossing aids should be of a sufficient
length, extending beyond the determined or predicted area in which bats cross the
road. Furthermore, they should be connected to other crossing aids or dense vegetation
and the ends of these structures should be parallel (i. e. positioned on either side
of the road directly opposite each other). Further research is still required regarding
the optimal design of a crossing aid. The same applies to the question of their effectiveness
for species that are difficult to detect acoustically or during sensitive phases
in the year for bats
Abschlussbericht 2025 : Projekt / Project: LuFo6-1 eVolve
In diesem Zwischenbericht sind die Tätigkeiten und Aktivitäten der Firma Airbus DS im Vorhaben eVolve für das Projektjahr 2024 zusammengefasst.
Datei-Upload durch TI
Schlussbericht zum Vorhaben
In dem Projekt HanfKom geht es um einen reproduzierbaren Ansatz des biologischen Aufschlusses um feine Fasern aus dem Hanf zu gewinnen aus denen dann Hanfgarne gesponnen werden können. Dieser biologische Aufschluss wird in einem Kompostiercontainer durchgeführt, in welchem die bereits mechanisch aufgeschlossenen Hanffasern einer Teilkompostierung unterzogen werden.
Ziel ist es die Substanzen, wie Pektin und Lignin währen des Kompostierprozesses zu zersetzen, da diese Substanzen einen feinen Aufschluss der Fasern behindern. Um die Veränderung der chemischen Bestandteile des Hanfes über die Kompostierdauer bewerten zu können, werden in definierten Abständen Proben aus der Kompostiereinheit entnommen und deren chemischen Bestandteile analysiert. Die Proben werden, gespült und getrocknet und zu einem Garn weiterverarbeitet. Das Ziel ist es ein feines Garn für die Verwendung in der Bekleidungsindustrie herzustellen.
Um den Ansatz der Degummierung in dem Forschungsprojekt mit bisher bestehenden Ansätzen vergleichen zu können, wird eine Ökobilanz (LCA) des Prozesses durchgeführt. Da für die eingesetzte Kompostierungseinheit bislang keine Erfahrungswerte vorliegen, wurden im Projektverlauf zwei Kompostierungsdurchläufe geplant. Die Ergebnisse der ersten Kompostierung dienen dabei als Grundlage für die Optimierung und Durchführung der zweiten.The HanfKom project focuses on a reproducible approach to biological retting in order to obtain fine fibers from hemp, which can then be spun into hemp yarns. This biological retting is conducted in a composting container, where the mechanically processed hemp fibers undergo partial composting.
The goal is to decompose substances such as pectin and lignin during the composting process, as these substances hinder the fine separation of the fibers. To evaluate the changes in the chemical components of hemp over the duration of composting, samples are taken from the composting unit at defined intervals and their chemical constituents are analyzed. The samples are rinsed, dried, and further processed into yarn. The aim is to produce a fine yarn suitable for use in the clothing industry.
To compare the degumming approach in this research project with existing methods, a life cycle assessment (LCA) of the process will be conducted. Since there are currently no experiential values for the employed composting unit, two composting cycles have been planned throughout the project. The results of the first composting serve as a foundation for optimizing and carrying out the second cycle
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Das Verbundvorhaben "HyPerform Fuel Cell / HyFleet Phase 1" zielte darauf ab, eine neuartige Brennstoffzellen-Basis-Technologie für den Fernbus-Bereich (Heavy-Duty Segment) zu entwickeln. Im Rahmen des Teilvorhabens von Flix SE wurde die Entwicklung eines Anforderungsprofils für einen Brennstoffzellen-Batterie-Hybrid-Reisebus angestrebt. Ziel war es, die spezifischen Anforderungen für den operativen Einsatz in der FlixBus-Flotte zu definieren