Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Schlussbericht
Das zentrale Ziel von FB2-Prod war die Entwicklung und Erforschung einer skalierbaren qualitätsgesicherten Produktion leistungsfähiger Festkörperbatterien (SSB) auf Basis der in den Zellplattformen untersuchten Festelektrolyte (FE). Hierzu wurde am Institut für Partikeltechnik die Prozessierung von Kompositkathoden auf Basis von Polymer-/Hybridelektrolyten sowie sulfidischen Elektrolyten mittels skalierbarer Ansätze, sowie die Assemblierung und der Zellbau untersucht. Durch eine strukturelle und elektrochemische Charakterisierung anhand von Entwicklungszellen sollte eine Bewertung des Kathodenproduktionsprozesses sowie der Zellproduktion durchgeführt werden. Neben der Herstellung der FE-Zellkomponenten beinhaltete dies die Betrachtung der Zellfertigungsprozesse am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, um die Adaption etablierter Fertigungsprozesse und den Bau von mehrlagigen Testzellen mit den FE-Zellkomponenten der drei FE-Klassen Polymer, Oxid und Sulfid zu realisieren. Begleitend dazu umfassten diese Untersuchungen auch die Validierung und Definition einer hinreichenden konditionierten Prozessatmosphäre für die industrienahe Fertigung der Testzellen
Abschlussbericht
Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen ist eine der Stellschrauben für eine nachhaltigere Lebensweise und eine effizientere Nutzung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Allerdings sind die handelnden Personen entlang der Lebensmittelkette zur Beurteilung der Lebensmittelfrische auf ungenaue und leicht missverständliche Ressourcen, wie das Mindesthaltbarkeitsdatum oder die sensorische Einordnung von Lebensmittelverderb, angewiesen.
Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines Biosensors zur Anzeige der Aminkonzentration in der Gasphase. Dieser erlaubt Aufschlüsse über den Frischezustand von Fischen und eventuell anderen Lebensmitteln, die mit Hilfe von Machine Learning-Algorithmen ausgewertet, extrapoliert und mit kostengünstigen Geräten von den beteiligten Unternehmen, beziehungsweise visuell von den Endverbrauchern beurteilt werden können. Ein unerlässlicher Teil dieses Projekts war dabei die Durchführung einer Referenzanalytik, um die Sensorresponse objektiv einordnen zu können.
Es gelang die Entwicklung einer neuen HILIC-MS/MS-Analysemethode mit einfacher Probenaufarbeitung, die einen hohen Probendurchsatz erlaubt. Außerdem wurde diese Methode, sowie eine weitere Methode aus der Sammlung amtlicher Untersuchungsmethoden bei GALAB validiert und etabliert. Anschließend wurden Projektproben auf die vorher festgelegten chemischen Verderbsindikatoren untersucht und die Ergebnisse den Projektpartnern zur Verfügung gestellt.
Datei-Upload durch TI
ChemoTox-AI - Kombination von Physiologie und Künstlicher Intelligenz zur personalisierten Modellierung von Chemotherapietoxizität - Entwicklung eines Ansatzes und Werkzeugs
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Abschlussbericht im Rahmen des Eurostars Projekts: E! 113670 Akronym RELIEF - Arzneimittel-Transportsystem für eine verbesserte zielgerichtete Behandlung des Glioblastoma multiforme (GBM)
Durch die europäische Kooperation konnten alle geplanten Entwicklungen liposomaler Formulierungen von hochwirksamen antitumoralen Wirkstoffen erfolgreich und mit sehr guten klinischen Anwendungsperspektiven abgeschlossen werden. Um die wissenschaftlichen Ergebnisse optimal wirtschaftlich zu nutzen, bereiten die beteiligten Unternehmen ABNOBA und GlioCure liposomale Formulierungen der proprietären Wirkstoff-Komposition bzw. des Peptids (Mistellektinreicher Mistelextrakt bzw. NFL-TBS.40-63) vor. Damit werden die präklinischen Tests abgeschlossen und erste Studien zur Sicherheit und Verträglichkeit am Menschen vorbereitet. Das Konsortium hat durch die Kooperation 9 Publikationen in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. 3 weitere Fachveröffentlichungen sind einreichungsreif vorbereitet, so dass insgesamt 12 „peer review“ Veröffentlichungen erzielt sowie 2 Patente in den USA und Europa gewährt wurden
FGZ-Schlussbericht zur Förderphase 2020-2024
Der Bericht fasst die erste Förderphase der Arbeiten am Standort Hamburg des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) zusammen. Das Gesamtziel des Verbunds „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)“ ist die Erforschung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der dialogische Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik. Damit stellt sich das FGZ die Aufgabe, Grundlagenforschung zum Zusammenhalt von Gesellschaften mit Forschung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu verbinden, die dafür nötigen Dateninfrastrukturen zu schaffen beziehungsweise vorhandene zu erschließen, innovative Transferkonzepte zu erproben sowie politikberatend und öffentlichkeitswirksam an Auseinandersetzungen über den Zusammenhalt teilzunehmen. Der Standort Hamburg hatte im Rahmen des Verbundes von insgesamt elf Standorten insbesondere die Aufgabe, die Rolle von Medien und Kommunikation für die Herstellung oder Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu untersuchen. Neben drei interdisziplinären Forschungsprojekten umfasste diese Aufgabe auch, das Social Media Observatory als eine der zentralen Dateninfrastrukturen des FGZ aufzubauen und über vielfältige Transferaktivitäten die Arbeit des FGZ Hamburg in die Medienpraxis, die Medienpolitik und an die interessierte Öffentlichkeit zu vermitteln
Abschlussbericht
Das Projekt FLEXITILITY hatte das Ziel, die sozio-technische Flexibilisierung städtischer Infrastrukturen zu untersuchen, um Klimaresilienz und Effizienz zu steigern. Im Fokus stand die Integration dezentraler Trinkwasserspeicher in bestehende Versorgungsnetze unter veränderten klimatischen Bedingungen. Dabei sollten technische, hygienische, ökonomische und regulatorische Aspekte berücksichtigt werden. Zusätzlich wurde die Wirkung solcher Speicher auf die hydraulische Netzstabilität und Versorgungssicherheit analysiert.
Im Projektverlauf wurden zwei dezentrale Speicheranlagen in Herzberg installiert: ein Trinkwasserspeicher im Rathaus (2 m³, Edelstahl) und ein Löschwasserspeicher bei der Feuerwehr (8 m³, Kunststoff). Die Speicher wurden geplant, errichtet und in Betrieb genommen. Beide Speicher wurden überwacht und wissenschaftlich begleitet. Parallel wurde ein hydraulisches Netzmodell für Herzberg erstellt, das auf Verbrauchs-, Wetter- und Einwohnerdaten basierte. Eine Wasserbedarfsprognose wurde entwickelt, um Szenarien für den Netzbetrieb zu simulieren. Die Auswirkungen dezentraler Speicher auf den Netzdruck wurden unter verschiedenen Bedingungen untersucht. Ein digitales Lernvideo wurde zur Wissensvermittlung erstellt.
Der Speicher im Rathaus zeigte eine hygienisch stabile Betriebsweise mit nur kurzzeitigen Grenzwertüberschreitungen nach Inbetriebnahme. Die Materialwahl (Edelstahl) und kühle Aufstellung trugen zur mikrobiologischen Stabilität bei. Der Feuerwehrspeicher wies aufgrund von Kunststoffmaterial und höheren Temperaturen eine deutlich höhere mikrobiologische Aktivität auf, inklusive Nachweisen von Pseudomonas aeruginosa und Legionellen (v. a. Legionella anisa), jedoch ohne akute Gesundheitsgefährdung. Die hydraulische Modellierung zeigte, dass dezentrale Speicher Lastspitzen glätten und den Netzdruck stabilisieren können. Bis zu einem Anschlussgrad von 30 % war der Einfluss auf den Netzdruck gering, aber positiv. Eine zentrale, intelligente Steuerung der Speicherbefüllung ist entscheidend für die Effizienz. Der Betrieb dezentraler Speicher ist hygienisch möglich, erfordert jedoch regulatorische Anpassungen, klare Betreiberverantwortung und technische Steuerungssysteme