Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Gesamtbericht
Der Bericht befasst sich mit der Herleitung und Bereitstellung von allgemeingültigen Modellen und Regelungen für den Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit, zur baulichen Durchbildung sowie der CO2-Bilanz und der Recyclingfähigkeit von Betonbauteilen mit nichtmetallischer Bewehrung. Ziel ist die Überführung der Carbonbetonbauweise bzw. der Bauweise von Betonbauteilen mit nichtmetallischer Bewehrung in die baupraktische Anwendung entsprechend dem in Deutschland geltenden Baurecht
Internationale Entwicklungen auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit
Im BMUV-Vorhaben 4723R01400 mit einer Laufzeit vom 23.10.2023 bis 31.05.2025 hat die GRS ihre wissenschaftlich-technischen Untersuchungen zur Verfolgung der internationalen Entwicklungen auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit und der Wirksamkeit regulatorischer Systeme im Ausland systematisch fortgeführt.
Die inhaltliche Ausrichtung lag auf eigenen wissenschaftlich-technischen Forschungsarbeiten zur Verfolgung, Aufbereitung und systemtechnischen Bewertung von Reaktoranlagen und -konzepten in Betrieb, in Bau und in Entwicklung sowie der systematischen Verfolgung der Entwicklung der nuklearen Sicherheit in ausgewählten Staaten. Damit verbunden war die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zu sicherheitstechnischen Fragestellungen mit TSOs und Regulatoren im bilateralen Rahmen, in multilateralen Arbeitsgruppen sowie auf Workshops und Konferenzen.
Das Ziel des Vorhabens bestand in der Weiterentwicklung und Vertiefung des Wissensstandes und damit dem Erhalt der Aussage- und Urteilsfähigkeit der GRS zur nuklearen Sicherheit im Ausland.
Im vorliegenden Abschlussbericht werden die Ergebnisse, die in den sechs Arbeitspaketen des Vorhabens erzielt wurden, zusammenfassend dargestellt.In the framework of the BMUV project 4723R01400 with a term from October 23rd, 2023 to May 31st, 2025, GRS continued its scientific and technical research to systematically monitor international developments in the field of nuclear safety and the effectiveness of foreign regulatory systems.
The focus of the content was on own scientific-technical research activities for the tracking, processing and system-technical evaluation of systems and concepts of reactors in operation, under construction and in development as well as systematically tracking of the development of nuclear safety in selected countries. This involved cooperation and the exchange of experience on safety-related issues with TSOs and regulators in a bilateral framework, in multilateral working groups and at workshops and conferences.
The objective of the project was further development of knowledge, the preservation of the ability of GRS to make statements and to judge nuclear safety in other countries.
This final report summarizes the results that were achieved in the six work packages of the project
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Für den Betrieb einer KKA auf Basis eines digitalen Zwillings muss eine Vielzahl von Anlagendaten erfasst und per Cloud dem digitalen Zwilling zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus muss die Steuerung einer KKA, die mit dem digitalen Zwilling ermittelten Prozessparameter empfangen und die Anlagenparameter entsprechend anpassen können. Hierzu wurde eine KKA-Steuerung um die benötigte Funktionalität erweitert.
Datei-Upload durch TI
Schlussbericht
Mit Gründung der "Industrial Digital Twin Association" (IDTA) wurde ein von VDMA und ZVEI gemeinsam getragener Arbeitsrahmen für die Weiterentwicklung und Etablierung der Asset Administration Shell (AAS) geschaffen. Dieses Verbundvorhaben zwischen der IDTA und der Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) diente der Beschleunigung des Aufbaus der IDTA und der verhältnismäßig schnellen Erzielung konsistenter Ergebnisse. Die Zusammenarbeit von VDMA und ZVEI vermittelt ein klares Bekenntnis der Verbände zur Asset Administration Shell (AAS) und liefert damit Investitionssicherheit für Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektroindustrie und letztlich den Endanwendern bspw. aus der Automobil-, Pharma- oder Chemieindustrie. Die Zielgruppe des Vorhabens sind Komponenten- und Systemhersteller, Maschinenbauer, Softwareunternehmen und die Endanwender. Diese kommen als Mitgliedfirmen in der IDTA zusammen, um gemeinsam die offene Technologieentwicklung, Implementierung und Nutzung voranzutreiben. Die Adaptierbarkeit wird durch den Einbezug der Nutzer (Endkunden) sichergestellt. Die Digitalisierung wird auf eine neue Stufe der Umsetzbarkeit gehoben. In dem Teilvorhaben "Interoperabilitätskonzept und Validierung durch Demonstratoren und Testbed" (IVDT) liegt der Fokus auf der Fortentwicklung und Präzisierung des Interoperabilitätskonzeptes, das durch Demonstratoren und einem Testbed wesentliche Aspekte veranschaulichen und für Partnerfirmen nachvollziehbar machen soll
Abschlussbericht
Ziel des EfectroH2O-Projekts ist die Verbesserung der Qualität von Abwässern aus der Textilindustrie durch Verringerung der Toxizität und Rückgewinnung wertvoller Ressourcen wie Salze und aufgereinigtes Wasser. Dies beinhaltet die Entwicklung neuartiger Aufbereitungstechnologien, die selektive Entsalzung mit fortschrittlichen Oxidationsverfahren kombinieren, um die technisch-wirtschaftliche Machbarkeit des Recyclings von Prozessströmen zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verringerung des Ressourcenbedarfs und der Gewährleistung einer sicheren Wasserwiederverwendung durch wirkungsbasierte Überwachungsmethoden.
Datei-Upload durch TI
Konsortialbericht 2024 Verbundvorhaben ID-Ideal
Das Projekt ID-Ideal zielte darauf ab, ein sicheres, interoperables Ökosystem für digitale Identitäten zu schaffen, das den Anforderungen an Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit entspricht. Der Fokus lag auf der Reduktion der Fragmentierung digitaler Identitäten, indem ein zentrales "Trust Framework" zu entwickeln war. Dieses Framework sollte die Grundlage für ein neues "Trustnet"-Ökosystem bilden, das bestehende Identitätsdienste mit selbstbestimmten Identitäten (SSI) vereint.
Das Projekt wurde in mehrere Arbeitspakete unterteilt, darunter die Entwicklung und Erprobung eines Regelwerks auf Basis bestehender und neuer Standards, die Förderung von Usability und Akzeptanz sowie die Anwendung in verschiedenen Szenarien wie Großstädten, Mobilität und Handel. Wichtige Ergebnisse umfassen die Entwicklung von Wallet-Anwendungen, Interoperabilitätsstandards, rechtliche Rahmenwerke und Anreizsysteme für eine datengetriebene Wirtschaft. Beispielhafte Anwendungen sind die digitale Verwaltung in Städten wie Dresden, Leipzig und Mittweida sowie CO₂-Nachweisführungen im Energiesektor.
Zukünftige Schritte beinhalten die Weiterentwicklung der Trustnet-Community, die internationale Etablierung des Ökosystems und die Einbindung in europäische Standards. Die entwickelten Technologien und Konzepte sollen langfristig Marktanteile sichern und Europas digitale Souveränität stärken
öffentlicher Schlussbericht
Im Rahmen des LuFo VI-1 Projektes MOREALIS wurden Teil-Aspekte zur Anhebung der operationellen Sicherheit durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) erarbeitet: Integration medizinischer Sensoren für das Monitoring des Piloten, Fehlerdetektion des Fluggerätes und fehlertoleranter Regelung wurde im Gesamtkontext eines Notlagenmanagements auf der Basis einer Referenzkonfiguration ("Leichtes Luftfahrzeug", LL) entwickelt. Entsprechende Beiträge zum Fluggerät, der Erkennung des kognitiven Pilotenzustands, des Entscheidungsmanagements, sowie der automatisierten Außen- bzw. Notlandung finden sich in den entsprechenden Berichten der Projektpartner.As part of the LuFo VI-1 MOREALIS project, the German Aerospace Center (DLR) developed aspects for improving operational safety: the integration of medical sensors for monitoring the pilot, aircraft fault detection, and fault-tolerant control were developed in the overall context of emergency management based on a reference configuration (“light aircraft,” LL). Relevant contributions to the aircraft, the detection of the pilot's cognitive state, decision management, and automated external or emergency landing can be found in the corresponding reports of the project partners
Gesamtlärm in der Praxis - Anwendung und Weiterentwicklung des Leitfadens zur Lärmkumulation
Das Forschungsvorhaben „Praxisanwendung der Methoden aus ExNet 1.0: Ge samtlärm“ ist eine Fortführung der im Forschungsvorhaben FE 02.0400/2016/IRB
„Verkehrsträgerübergreifende Lärmkumulation in komplexen Situationen“ als Leit faden erarbeiteten Vorgehensweise. Das Ziel war, die Prüfung des Leitfadens hin sichtlich seiner Praxistauglichkeit. Sie mündete in einer Überarbeitung des Leitfa dens, die einen Einsatz in der Praxis erleichtert.
Durchgeführt wurde vorab eine Recherche zu früheren Vorhaben zum Thema
„Gesamtlärm“ in Deutschland, nach der in den identifizierten bisherigen Ansätzen
zum Gesamtlärm keine Aspekte vorliegen, die im Verfahren zur Lärmkumulation
nicht berücksichtigt wurden bzw. die nicht grundsätzlich aufgenommen werden
können. Eine ebenfalls durchgeführte quantitative Analyse des Auftretens von Ge samtlärmsituationen in Deutschland zeigt, dass eine Belastung von jeweils LDEN ≥
55 dB(A) durch mehr als eine Verkehrslärmquelle für fast 3 % der Bevölkerung be steht, das Thema somit eine hohe Relevanz aufweist. Eine direkte Ansprache an
geeignete Kontakte zeigt, dass Prüfungen zu Gesamtlärm derzeit nur vereinzelt
vorgenommen werden. Bei der Maßnahmenfindung wurden in vielen Meldungen
keine einheitlichen Vorgaben erwähnt. Zur Findung der „besten Variante“ wurden
weitgehend keine Aussagen zu konkreten Verfahren getroffen.
Die Praxistauglichkeit des Leitfadens wurde im Rahmen eines Praxisworkshops
erprobt. Aufgrund der erhobenen Rückmeldungen wurde eine Bewertung des be stehenden Leitfadens anhand der Prüfkriterien „Aussagekraft“, „Verständlichkeit“,
„Transparenz“ und „Praxistauglichkeit“ durchgeführt. Abgeleitet wurden dann not wendige Änderungen am Verfahren sowie an den Materialien, um den Leitfaden
für einen Praxiseinsatz tauglich zu machen und die Verbreitung zu forcieren.
Es wurden für die Beschreibung des Verfahrens zur Lärmkumulation gezielte
Überarbeitungsbedarfe bzw. Hinweise für den Leitfaden abgeleitet. Es hat sich vor
allem gezeigt, dass eine zu frühe Fokussierung auf Nutzen-Kosten-Bewertungen
nicht unbedingt zu einem hohen Schutzniveau führt bzw. dass das erreichte Nut zen-Kosten-Verhältnis nicht in jedem Fall optimal ist. Eine frühe Einschränkung
auf ggf. wenige Varianten kann zudem dazu führen, dass bestimmte Maßnahmen
nicht betrachtet werden. Für die Überarbeitung stellt sich somit heraus, dass in der
Verfahrensbeschreibung herauszustellen ist, dass eine Maßnahmenprüfung mög lichst erst bei Erreichen eines Vollschutzes beendet wird. In der ersten Durchfüh rung ist eine „Ermittlung des Vollschutzes durch Abschirmung“ aber auch eine
Prüfung der möglichen emissionswirksamen Maßnahmen durchzuführen. Weitere
Überarbeitungen umfassen z.B. Empfehlungen für die Darstellung im Streudiagramm.
Die Erkenntnisse u.a. aus dem Praxisworkshop zeigen zudem, dass für das Ver-
ständnis des Leitfadens und seiner Methoden eine ausreichende Erklärung notwendig ist.
Es wurden Materialien erstellt, die eine Einarbeitung in den Leitfaden
erleichtern. Ein Schulungsvideo zu den Grundlagen des Leitfadens Lärmkumula-
tion umfasst eine allgemeine Einführung in die Thematik Gesamtlärm sowie das
Verfahren Lärmkumulation. Ziel des Videos ist weniger die praktische Anwendung,
sodass auf das Streudiagramm sowie konkretere Beispiele nicht eingegangen
wird. Das Schulungsvideo zur Einführung in die Anwendung des Leitfadens um fasst eine kurze Erläuterung des zweitstufigen Verfahrens. Kern der Vorstellung ist
das Streudiagramm. Dieses wird anhand eines vereinfachten Beispiels erklärt.
Anschließend wird ein exemplarischer Durchlauf des Leitfadens mit Auswirkungen
auf das Streudiagramm gezeigt. Eine Handlungsanleitung führt die Inhalte des
Leitfadens unabhängig von der im Schlussbericht veröffentlichten „formellen“
Beschreibung auf. Es werden jeweils Hinweise für die Praxisanwendung gegeben.
Im Rahmen des Projekts wurde auch geprüft, ob und wie der Praxiseinsatz des
Leitfadens umgesetzt werden kann. Im Rahmen eines von der BASt durchgeführ ten Werkstattgesprächs zeichnete sich ab, dass eine einheitliche Regelung zum
Vorgehen bei Gesamtlärmbelastungen fehlt, aber gewünscht und benötigt wird.
Das vorgestellte Verfahren zum Umgang bei Lärmkumulation bietet ein mögliches
Verfahren, es fehle jedoch noch ein rechtlicher Rahmen bzw. es besteht keine
ausreichende Verbindlichkeit zur Anwendung. Für mögliche verbindliche Umset zungen werden Änderungen an Verordnungen, Richtlinien, Normen sowie Rund schreiben durch das Bundesministerium genannt.
Im durchgeführten Projekt wurden Anmerkungen aus einer ersten Praxisanwen dung sowie aus einem weiten Beteiligtenkreis gesammelt. Nach ausführlicher Be wertung ist das Konzept in der angepassten Fassung geeignet für einen Praxisein satz. Ergänzende Materialien wie Schulungsvideos unterstützen die Verbreitung.
Obwohl der Leitfaden selbst weiterhin weitgehend unabhängig von Regelungen
zum Schallschutz ist, fehlt eine verbindliche Verankerung z. B. in relevanten Ver ordnungen, um einen Praxiseinsatz zu unterstützen.
Datei-Upload durch TIBThe research project ‘Practical application of methods from ExNet 1.0: Overall
noise’ is a continuation of the approach developed as a guideline in the research
project FE 02.0400/2016/IRB ‘Cross-modal noise accumulation in complex situa tions’. The aim here was not so much to fundamentally rework a method, but ra ther to test the guidelines in terms of their practical suitability. This resulted in a re vision of the guidelines, which facilitates their use in practice.
Preliminary research was conducted on previous projects on the topic of ‘total
noise’ in Germany, which revealed that the approaches to total noise identified to
date do not contain any aspects that were not taken into account in the noise ac cumulation procedure or that cannot be included in principle. A quantitative analy sis of the occurrence of overall noise situations in Germany also shows that almost
3% of the population is exposed to LDEN ≥ 55 dB(A) from more than one source of
traffic noise, making this a highly relevant issue. Direct contact with suitable con tacts shows that overall noise tests are currently only carried out in isolated cases.
When determining measures, many reports did not mention any uniform specifica tions. For the most part, no statements were made on specific procedures for find ing the ‘best option’.
The practical suitability of the guide was tested in a practical workshop. Based on
the feedback collected, the existing guide was evaluated using the criteria of ‘in formativeness’, ‘comprehensibility’, “transparency” and ‘practicality’. Necessary
changes to the procedure and materials were then derived in order to make the
guide suitable for practical use and to promote its dissemination.
Specific revisions and recommendations for the guidelines were derived from the
description of the noise accumulation process. Above all, it became apparent that
focusing too early on cost-benefit analyses does not necessarily lead to a high
level of protection, and that the cost-benefit ratio achieved is not always optimal.
An early restriction to a small number of variants may also mean that certain
measures are not considered. For the revision, it is therefore necessary to empha sise in the procedure description that a measure review should only be completed
once full protection has been achieved. In the first implementation, however, a ‘de termination of full protection through shielding’ must also be carried out, as well as
a review of possible emission-effective measures. Further revisions include, for example,
recommendations for presentation in the scatter diagramm.
The findings from the practical workshop, among other things, also show that suffi cient explanation is necessary for understanding the guide and its methods. Mate rials have been created to facilitate familiarisation with the guide. A training video
on the basics of the noise accumulation guideline provides a general introduction
to the topic of overall noise and the noise accumulation procedure. The video is
not intended for practical application, so it does not cover the scatter plot or spe cific examples. The training video introducing the application of the guideline pro-
vides a brief explanation of the two-stage procedure. The core of the presentation
is explained using a simplified example. This is fol lowed by an exemplary run-through of the guidelines with effects on the scatter di agram. A guide to action lists the contents of the guidelines independently of the
‘formal’ description published in the final report. Tips for practical application are
provided in each case.
The project also examined whether and how the guide can be implemented in
practice. During a workshop discussion conducted by the BASt, it became appar ent that there is a lack of uniform regulations on how to deal with overall noise pol lution, but that such regulations are desired and needed. The procedure presented
for dealing with noise accumulation offers a possible approach, but a legal frame work is still lacking and there is insufficient binding force for its application. The
Federal Ministry mentions changes to regulations, guidelines, standards and circu lars as possible binding implementations.
In the project, comments were collected from an initial practical application and
from a wide range of participants. After detailed evaluation, the adapted version of
the concept is suitable for practical use. Supplementary materials such as training
videos support its dissemination. Although the guide itself remains largely inde pendent of noise protection regulations, there is no binding anchoring, e.g. in rele vant regulations, to support its practical application