opus htw (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)
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Einstellungen junger Männer und Frauen zum Produktgeschlecht in der Kosmetikbranche
Derzeit ändern sich weltweit die Vorstellungen von Geschlechterrollen. Insbesondere junge Menschen hinterfragen diese kritisch. Sie sind, langfristig gesehen, eine wichtige Zielgruppe für die Kosmetikbranche und stellen hohe Ansprüche an Marken. Wie denken sie darüber, dass Kosmetikunternehmen ihre Produkte größtenteils in Frauen- und Herrenkosmetik segmentieren?
Diese Arbeit untersucht die Präferenzen junger Menschen hinsichtlich des Produktgeschlechts und geht der Forschungsfrage nach: Wie denken Männer und Frauen im Alter von 20-28 Jahren über geschlechtsspezifische Kosmetikprodukte und welche Implikationen resultierendaraus für die Produktentwicklung neuer Kosmetika? Dazu wurden sowohl eine Frauen- als auch eine Männergruppe gebeten, ihre Erfahrungen mit Kosmetik in einer Gruppendiskussion zu teilen. Anschließend wurden beide Gruppendiskussionen anhand der dokumentarischen Methode ausgewertet.
In den Ergebnissen zeigt sich, dass Geschlechternormen weiter bestehen, aber von beiden Gruppen hinterfragt werden. Die Frauengruppe interessiert sich zudem stärker für das Thema Kosmetik und verfügt hierzu über einen größeren Kenntnisstand als die Männergruppe. Beide Gruppen bevorzugen feminine Düfte und ein minimalistisches Produktdesign, wobei es auch weitere, abweichende Präferenzen gibt. Obwohl das Produktgeschlecht von den Teilnehmenden kritisch beleuchtet wird, bietet es ihnen Orientierung. Wie es durch Kosmetikunternehmen so angepasst werden kann, dass es den Bedürfnissen der jungen Zielgruppe entspricht, wird in dieser Arbeit exemplarisch aufgeführt.The perceptions of gender roles are currently experiencing a shift on a global scale. They are critically questioned, especially so by young people. These people are an important target audience for the cosmetics industry in the long term, and they demand high standards from brands.
How do they think about the fact that cosmetics manufacturers typically segment their products into cosmetics for women and for men? This paper studies the preferences of young people regarding the product gender, and pursues the research question: What do men and women at the age of 20-28 years think about gender specific cosmetics and what are the implications for the product development of new cosmetics?
To this end, a group of women and a group of men were asked to share their experiences with cosmetics in a group discussion. Afterwards, the documentary method was employed to evaluate both group discussions. The results show that gender norms continue to exist, but they are questioned by both groups. The group of women shows more interest in the topic of cosmetics and has a higher level of expertise when compared to the group of men. Both groups prefer feminine scents and a minimalist product design, but there are also other, diverging preferences.
Despite the participants critically examining the product gender, it also serves as orientation.
Finally, the paper gives several examples on how cosmetics manufacturers can adapt this to match the demands of the young target audience
Parasoziale Beziehungen und Überzeugungskraft von SocialMedia-Influencern
Social-Media-Influencer (SMI) mit hoher Reichweite spielen eine entscheidende Rolle für Unternehmen. Denn sie erreichen eine große Anzahl relevanter Konsumenten und schaffen durch starke parasoziale Beziehungen (PSB) Vertrauen. Diese Vertrauensbasis wirkt sich positiv auf Kaufabsichten von Mediennutzern aus. SMI sind mittels PSB in der Lage, eine starke Überzeugungskraft auf ihre Follower auszuüben. Unterschiedliche Studien zeigen, dass bestimmte Eigenschaften der SMI und ihrer Follower die Entstehung von PSB beeinflussen. Diese literaturbasierte Systematisierung der Ursachen von PSB und der Überzeugungskraft von SMI zeigt diesbezüglich verschiedene relevante Faktoren des Forschungsstandes auf. PSB werden durch Faktoren wie physische Attraktivität, Ästhetik der Inhalte, Affinität zwischen SMI und Followern sowie hohe Medienpräsenz gefördert. Weitere Einflussfaktoren sind Selbstdarstellung, Inhaltsqualität, Kommunikation auf Augenhöhe, soziale Aktivität und Beliebtheit der SMI. Die Anzahl der Follower beeinflusst ebenfalls die PSB, wobei Mega-SMI als populärer wahrgenommen werden, während Mikro-SMI stärkere PSB aufweisen.
Auch die Follower selbst zeigen unterschiedliche Reaktionen auf SMI. Einige Studien zeigen, dass Follower eine stärkere PSB entwickeln, während andere betonen, dass dies nicht automatisch geschieht. Persönlichkeitsmerkmale wie Extrovertiertheit, Einsamkeit und soziale Kontakte der Follower sowie deren Geschlecht beeinflussen die Stärke von PSB. Diese Erkenntnisse sind vor dem Hintergrund, dass PSB sich auf die Einstellungen und das Verhalten der Mediennutzer auswirken können, von großer Bedeutung. PSB verstärken die wahrgenommene Authentizität von SMI und fördern eine emotionale Bindung zwischen SMI und Followern. Kognitive Effekte von PSB auf Mediennutzer umfassen Einstellungsveränderungen gegenüber Marken, gesteigertes Produktinteresse und erhöhte Glaubwürdigkeit der SMI. Auf der Verhaltensebene beeinflusst PSB Handlungen wie Weiterempfehlungen und verstärkt Kaufabsichten der Mediennutzer
Introduction of the Experimental Setup for the Investigation of the Novel Selective Melt Dispersion (SMD): A Directed Energy Deposition (DED) Process
This study focuses on developing an experimental setup to investigate the Selective Melt Dispersion (SMD), a Directed Energy Deposition (DED) process. SMD as a means of in-process joining (IPJ) aims to integrate components and assemblies during additive manufacturing, combining the advantages of various processes for eco-friendly and economical resource utilization. The research initially analyzed DED systems and defined requirements for subsystems and the overall system. Critical subsystems, including the energy source, material feed, and others, were sequentially developed, and a proof of concept involved building 20 stacked welded tracks, validated through micrograph analysis. The study concludes by evaluating and discussing the fulfillment of the defined requirements. The system comprises a centrally arranged vibration-assisted powder feed; a laterally arranged laser incidence at a 45° angle; a kinematic structure where all axes are arranged on the workpiece, so the powder supply does not require movement; and a shield gas supply
Replay - a playbook for future labs
In a world of constant change and polycrises, new leadership and employee competencies are essential: creativity, systems thinking, and the ability to navigate uncertainty.
The book presents a unique collection of play-based methods designed to foster transformative leadership and collaboration. Developed in collaboration with companies such as Siemens Energy and Bayer AG, and funded as a research project by IfaF Berlin, this playbook offers practical tools like Purpose Prototyping, the Iceberg Model, Social Dreaming, and Horizon Makers to drive change through playful reflection and collaborative action.
A guide for anyone looking to playfully explore new paths in the world of work through systems and futures thinking—powered by creativity, hope, and the drive for change.In einer Welt des Wandels und der Polykrisen sind neue Führungs- und Mitarbeiterkompetenzen gefragt: Kreativität, systemisches Denken und die Fähigkeit, mit Unsicherheiten umzugehen.
Das Buch bietet eine einzigartige Sammlung spielbasierter Methoden, um transformative Führung und Mitarbeit zu fördern. Getestet in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Siemens Energy und Bayer AG, und gefördert als Forschungsprojekt durch das IfaF Berlin, liefert dieses Playbook praxisorientierte Tools wie das Purpose Prototyping, Iceberg-Model, Social Dreaming und Horizon Makers, um Wandel durch spielerische Reflexion und gemeinschaftliches Handeln zu fördern.
Ein Wegweiser für alle, die spielend neue Wege in der Arbeitswelt durch System- und Zukunftsdenken beschreiten möchten - mit Kreativität, Hoffnung und Veränderungskraft
Dekolonialisierung der Museumsdokumentation: Eine exemplarische Analyse der digitalen Erfassung und Vermittlung ethnologischer Sammlungen in deutschen Museen
Diese Bachelorarbeit befasst mit Kolonialismus in der digitalen Museumsdokumentation. Es wird eine Analyse durchgeführt, um die Erfassungsprozessen und die Vermittlungsstrategie von drei deutschen Museen, die aus kolonialen Kontexten entstanden sind und eine ethnologische Sammlung bewahren, zu untersuchen. Die Analyse erfolgt durch eine Expert*innen Befragung und die Bewertung ihrer Online-Katalogen anhand der heutigen Standards der Vermittlung ethnologischen Sammlungen. Aus dieser Analyse werden die aktuelle postkoloniale Best Practices für Erfassung und Veröffentlichung von Objekten aus kolonialen Kontexten identifiziert
Handwerk im Wandel der Zeit - Relevanz und Bedeutung des Handwerks für die heutige globale Textilindustrie
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen kunsthandwerklichen Fertigkeiten und der Wertschätzung des Handwerks sowie deren Bedeutung für eine zukünftige, nachhaltigere Modeindustrie. Entlang einer kulturgeschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Strickhandwerk wird im ersten Teil der Arbeit der Frage nachgegangen, ob handwerkliche Fertigkeiten in einer industriellen Textilfertigung geeignet sein können, den wachsenden Trend zu immer mehr Fast Fashion zu durchbrechen. Im zweiten Teil der Arbeit dient die Kulturgeschichte des Strickhandwerks als Ausgangspunkt, eine handwerklich orientierte Strickkollektion zu entwickeln. Die Kollektion greift verschiedene historische Handwerkstechniken auf und verbindet sie mit modernen Methoden, um Handwerk in einen kontemporären Kontext zu setzen. Im Vordergrund steht nicht ein Designer oder ein Label, sondern das Handwerk des Kleidermachens
Analyse des Energiebedarfs von Datenbankmanagementsystemen
Der steigende Energieverbrauch in Rechenzentren, welcher mit der Nutzung von Datenbankmanagementsystemen einhergeht, stellt eine künftige Herausforderung für die Umwelt dar. Derzeit mangelt es an praktischen Mess- und Optimierungsmethoden sowie Informationen, die sich auf den Energiebedarf bzw. die Energieeffizienz von DBMS beziehen. Aus diesem Grund zielt die Arbeit darauf ab, den Energieverbrauch, sowie die Energieeffizienz von zwischen einer relationalen, sowie einer nicht-relationalen Datenbanksystems unter verschiedenen Belastungsszenarien zu messen.
In diesem Zusammenhang wird das Yahoo! Cloud Serving Benchmark, sowie ein simples erstelltes Benchmark verwendet. Zum Erfassen des Energieverbrauchs erfolgt die Kombination des Shelly Plugs und dem im Intel-Prozessor integrierten Rapl-Wert. Aus den erfassten Messdaten lässt sich schlussfolgern, dass der Einsatz eines energieeffizienten Datenbanksystems vom jeweiligen Anwendungsszenario abhängt. Für komplexe Abfragen wie Aggregation ist MariaDB eine bessere Auswahl, da diese eine höhere Energieeffizienz aufweist. Im Gegensatz dazu zeigt sich, dass MongoDB bei Szenarien mit vielen Lese- und Schreibvorgängen sowie bei skalierbaren Datenstrukturen, insbesondere mit zunehmender Datenbankgröße, effizienter ist.The increasing energy consumption in data centers, which is linked to the use of
database management systems, represents a future challenge for the environment.
Currently, there is a lack of practical measurement and optimization methods as well
as information related to the energy consumption and energy efficiency of DBMS. For
this reason, the thesis aims to measure the energy consumption and energy efficiency
of relational and non-relational database systems under dierent load scenarios.
In this context, the Yahoo! Cloud Serving Benchmark and a simple benchmark are used.
The combination of the Shelly plug and the Rapl value integrated in the Intel processor is used to record energy consumption. From the measurement data collected, it can be concluded that the use of an energy-efficient database system depends on the respective application scenario. For complex queries such as aggregation, MariaDB is a better choice as it has a higher energy efficiency. In contrast, MongoDB is more efficient in scenarios with many read and write operations and with scalable data structures, especially with increasing database size
LCT-Based Framework for the Assessment of Sustainability: From the Perspective of Literature Review
In the context of sustainable development, urban transformation should encourage the use of life cycle thinking tools for infrastructure development. By adopting sustainable economic, social, and environmental criteria, this study presents a review of sustainability assessment tools to build a framework for urban infrastructure. It incorporates a variety of methods that economists and industrial ecologists use for evaluating their projects, in addition to the LCT approach. To recognize the strategic sustainability indicators and criteria, the framework uses LCC, LCA, and SLCA in conjunction with stakeholder evaluation and multi-criteria decision analysis, which recognizes the foremost three pillars of sustainability, i.e., economy, environment, and society. Additionally, system dynamics and agent-based modelling are used to optimise the framework. The prominence of the framework is to understand the route an urban infrastructure development should follow to achieve key sustainability interests involving the interconnected environmental and socio-economic aspects. This sustainability assessment framework can be utilised by consultants or supporting agencies to help organisations carry out and monitor such projects
Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg: Geschichtsvermittlung und kollektive Erinnerung an Orten der Verbrechen des Nationalsozialismus
Diese Arbeit setzt sich mit der Bedeutung der Geschichtsvermittlung und der kollektiven Erinnerung an Orten der Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander. Anhand des Fallbeispiels „Das Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg“ werden die Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung und der kollektiven Erinnerung an sogenannten „authentischen Orten“ untersucht. Das Gelände und seine Funktion während des Nationalsozialismus sind auf der ganzen Welt einmalig. Dadurch steht Nürnberg seit Jahrzehnten vor der Herausforderung, einen angemessenen Umgang mit diesem Ort zu finden
Gespräche mit NPCs – Dialogerzeugung mit großen Sprachmodellen in Computerspielen
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Erzeugung von Dialogen für Non-Player-Character (NPC) in Computerspielen. Zur Erzeugung von Dialogen wird ein vortrainiertes großes Sprachmodell verwendet. Dafür wurde ein Dialogsystem konstruiert, welches sowohl Natural Language Understanding (NLU)-, Dialogue Manager (DM)- als auch Natural Language Generation (NLG)-Komponenten enthält. Darauf aufbauend übernimmt das Sprachmodell sowohl die Aufgabe der NLU, um die Nutzereingabe zu klassifizieren, als auch der NLG, um eine Antwort für den NPC zu generieren. Damit das Model bei einem Dialog stets zur aktuellen Spielsituation glaubwürdigen Text erzeugen kann, wird, zusätzlich zur Klassifizierung der Intention des Spielers, der aktuelle Kontext und Fortschritt des Spieles mit an das Modell übergeben.
Zusammen mit ausgewählten Sprachmodellen wurden daraus vielversprechende Ergebnisse erzielt, welche die Fähigkeiten von vortrainierten großen Sprachmodellen und deren Einsatzmöglichkeiten beim Verarbeiten von natürlicher Sprache in Computerspielen zeigen