opus htw (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)
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Working from home? Strategische Handlungsfelder hybrider Arbeitsplatzkonzepte an Hochschulen
In der COVID-19-Pandemie, dem größten Homeoffice-Experiment der Geschichte, werden grundlegend neue Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Digitalisierung von Arbeitsumgebungen gewonnen. Mit der radikalen Aktivierung des Homeoffice als alternativer Arbeitsort in der Pandemie wird die langfristige Etablierung hybrider Arbeitsplatzkonzepte in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Da auch Hochschulen von den Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitsplatzorganisation sowie der nachhaltigen Gestaltung von Arbeitsumgebungen betroffen sind, wurde im Wintersemester 2020/21 die Studie „Working from home?“ an der HTW Berlin durchgeführt. Mittels einer Online-Befragung waren Beschäftigte aller Statusgruppen an der HTW Berlin eingeladen, ihre Bedürfnisse, Anforderungen und Erfahrungen bei der Gestaltung und Organisation des Arbeitsplatzes an der Hochschule und im Homeoffice mitzuteilen. Mit dem Working Paper werden zentrale Erkenntnisse sowie die Ableitung strategischer Handlungsfelder bei der Einführung hybrider Arbeitsplatzkonzepte an Hochschulen zusammenfassend dargelegt
20.8% Slot‐Die Coated MAPbI3 Perovskite Solar Cells by Optimal DMSO‐Content and Age of 2‐ME Based Precursor Inks
Solar cells incorporating metal‐halide perovskite (MHP) semiconductors are continuing to break efficiency records for solution‐processed solar cell devices. Scaling MHP‐based devices to larger area prototypes requires the development and optimization of scalable process technology and ink formulations that enable reproducible coating results. It is demonstrated that the power conversion efficiency (PCE) of small‐area methylammonium lead iodide (MAPbI3) devices, slot‐die coated from a 2‐methoxy‐ethanol (2‐ME) based ink with dimethyl‐sulfoxide (DMSO) used as an additive depends on the amount of DMSO and age of the ink formulation. When adding 12 mol% of DMSO, small‐area devices of high performance (20.8%) are achieved. The effect of DMSO content and age on the thin film morphology and device performance through in situ X‐ray diffraction and small‐angle X‐ray scattering experiments is rationalized. Adding a limited amount of DMSO prevents the formation of a crystalline intermediate phase related to MAPbI3 and 2‐ME (MAPbI3‐2‐ME) and induces the formation of the MAPbI3 perovskite phase. Higher DMSO content leads to the precipitation of the (DMSO)2MA2Pb3I8 intermediate phase that negatively affects the thin‐film morphology. These results demonstrate that rational insights into the ink composition and process control are critical to enable reproducible large‐scale manufacturing of MHP‐based devices for commercial applications
(Re)Produktion vs. (Re)Konstruktion? Digitalisierung von Film
Das Ziel der Bachelorarbeit ist die Entwicklung einer Matrix mit Artefaktklassifizierungen. Es wird ein Umgang bei der Digitalisierung von Filmen mit analogen und digitalen Artefakten für restauratorisch-ethische Entscheidungen vorgeschlagen. Dazu wird eine Diskursanalyse um den Begriff des Artefakts zwischen Technik und Wahrnehmung geführt. In den einzelnen Kapiteln werden innerhalb der analogen und digitalen Domäne Prinzipien der Filmsicherung, konkret der Reproduktion und Rekonstruktion, herausgearbeitet. Es wird erläutert wie Artefakte (re)produziert oder (re)konstruiert werden. Anhand mikroskopischer Untersuchungen wird der Zusammenhang zwischen Materialität, Digitalisierung und der visuellen Wahrnehmung von Artefakten dargelegt und auf die Matrix angewendet.
Schlagwörter: Film; Reproduktion; Rekonstruktion; Digitalisierung; Artefakt; MatrixThe aim of this bachelor thesis is to develop a matrix with a classification of artifacts. It will be suggested how to deal with digitization of films with photochemical and digital artifacts, concerning ethical decisions for restorers. For this purpose an analyzing discourse between technology and perception is carried out around the term artifact. Principles of film preservation, especially reproduction and reconstruction, are worked out in individual chapters for photochemical and digital domains. It will be explained how artifacts are (re) produced or (re) constructed. The connection between materiality, digitization and the visual perception of artifacts is demonstrated by using microscopic examinations and will be adopted to the matrix.
Keywords: film; reproducion; reconstruction; digitization; artifact; matri
Auswahlordnung für Bachelorstudiengänge 1.AEO 26.21
Aufgrund von § 11 Abs. 3 des Gesetzes über die Zulassung zu den Hochschulen des Landes Berlin in zulassungsbeschränkten Studiengängen (Berliner Hochschulzulassungsgesetz – BerlHZG) in der Fassung vom 9. Oktober 2019 (GVBl. S. 695), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. September 2020(GVBl. S. 758), und von § 12 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 Neufassung der Satzung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zu Abweichungen von Bestimmungen des Berliner Hochschulgesetzes (AMBl.HTW Berlin Nr. 29/09) in Verbindung mit § 10 Abs. 5 des Gesetzes über die Hochschulen im Land Berlin(Berliner Hochschulgesetz - BerlHG) in der Fassung vom 26. Juli 2011 (GVBl. S. 379), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 2020 (GVBl. S. 1482), erlässt der Akademische Senat am 12. April 2021 die folgende Erste Ordnung zur Änderung der Auswahlordnung für Bachelorstudiengänge
Geht das nicht nachhaltiger?
Zur Erreichung aktueller Klimaziele benötigt es u.a. suffizientes Konsumverhalten.
Da Unternehmen Kaufentscheidungen durch ihre Kommunikation maßgeblich beeinflussen, tragen sie hierfür eine große Verantwortung. Suffizienzfördernde Kommunikation scheint jedoch im Widerspruch zur gegenwärtigen Konsumkultur und dem kapitalistischen Wirtschaftssystem zu stehen und wird daher von nur wenigen kommerziellen Unternehmen eingesetzt.
Die Arbeit zeigt daher Herausforderungen für den Einsatz suffizienzfördernder Kommunikation auf, um diesen perspektivisch zu begegnen und Handlungsoptionen zu eröffnen. Dazu wurde eine qualitative Inhaltsanalyse leitfadengestützter Interviews mit Marketingexperten:innen fünf suffizienzorientierter Unternehmen des Lebensmittelsektors durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen die bisherige Forschung und zeigen, dass mit suffizienzfördernder Kommunikation sowohl wirtschaftliche Herausforderungen als auch Chancen zur Wettbewerbsdifferenzierung einhergehen.
Die Ergebnisse verdeutlichen zudem den Einfluss Konsumierender und ihrer (negativen) Reaktionen (bspw. Nachhaltigkeits-Bashing), die Unternehmen von suffizienzfördernder Kommunikation zurückhalten könnten. Ferner scheinen Unternehmen insbesondere die Heterogenität ihrer Zielgruppen bisher unzureichend zu berücksichtigen. Diese Unterschiedlichkeiten der Zielgruppe zu berücksichtigen könnte jedoch zu einer positiveren Wahrnehmung der Kommunikation führen. Möglichkeiten der personalisierten, zielgruppenspezifischen Ansprache könnten daher von zukünftigem Forschungsinteresse sein.Achieving the current climate targets requires, among other things, sustainable consumer behavior. Since companies have a significant influence on purchasing decisions through their communication, they bear a great responsibility in this regard. However, sufficiency-promoting communication seems to contradict the current consumer culture and the capitalist economic system and is therefore used by only a few commercial companies. Hence, the thesis shows challenges for the use of sufficiencypromoting communication to provide options for action. For this purpose, a qualitative content analysis of guided interviews with marketing experts of five sufficiencyoriented companies in the food sector was conducted. The results confirm the previous research and show that both economic challenges and opportunities for competitive differentiation go hand in hand with sustainability-promoting communication.
The results also highlight the importance of consumers and their (negative) reactions (e.g., sustainability bashing) that may hold companies back from communicating sufficiency. Furthermore, companies seem to take insufficient account of the heterogeneity of their target groups. However, this could lead to a more positive communication perception. Possibilities of personalized, target group-specific addressing could therefore be of future research interest
Entwicklung einer Router-Software für ein WIFI-Mesh-Protokoll
Ein WLAN-Netz hat eine begrenzte Reichweite, die von der Sendeleistung des Access Point, der Dämpfung der Wände und anderen störenden Einflüssen abhängig ist. Mit sogenannten WLAN-Repeatern kann man das WLAN-Netz vergrößern. Diese fungieren als Relay-Stationen, indem sie ihr eigenes Netz aufspannen und empfangene Pakete wei- terreichen. Moderne WLAN-Repeater bieten zusätzlich die Möglichkeit ein WLAN-Mesh- Netzwerk zu errichten. Dabei handelt es sich um ein sich selbstorganisierendes Netzwerk, das in ihm befindliche Geräte je nach Empfangsqualität eine Verbindung zum nächstgelegenen Knoten aufbauen lässt. Das WLAN-Mesh-Netzwerk wirkt somit wie ein großes WLAN-Netzwerk, bei dem der Endbenutzer den Wechsel seines WLAN-Gerätes zu einem anderen WLAN-Access-Point nicht wahrnimmt.
Die chinesische Firma Espressif Systems, die sich seit 2008 auf die Herstellung von energiesparenden Bluetooth- und WLAN-fähigen Mikrocontrollern spezialisiert hat, stellte im Jahr 2016 den ”ESP32” vor. Die Firma entwickelte ebenfalls das Espressif IoT Development Framework, mit dessen Hilfe man eigene Anwendungen für den ESP32 schreiben kann. Das Framework bietet beispielsweise eine API, um ein WLAN-Mesh-Netzwerk zu errichten.
In dieser Arbeit wurde untersucht, ob man mit Hilfe des ESP32 eine kostengünstige Alternative zu oft teuren WLAN-Repeatern schaen kann. Dazu wurde ein Prototyp unter Verwendung des Espressif IoT Development Framework entwickelt und anschließend dessen Leistungsfähigkeit in Bezug auf den Datendurchsatz und die Latenz geprüft. Die Ergebnisse der Tests haben gezeigt, dass der Einsatz des Prototypen eine Kommunikation zwischen einem WLAN-Netz und einem Endgerät ermöglicht. Jedoch wird die Leistungsfähigkeit mit einer steigenden Anzahl an ESP32-Mikrocontrollern immer unzuverlässiger
Design, Modellierung und Einführungskonzept des Strategieentwicklungsprozesses am Beispiel eines Unternehmens der IT-Branche
Täglich müssen sich Unternehmen neuen Herausforderungen, wie beispielsweise neuen Technologien, stellen und die richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen für den gesamten Betrieb treffen. Zur Erleichterung der Wahl bei diesen Entscheidungen wird eine Unternehmensstrategie verwendet, welche die Handlungsrichtung in solchen Situationen vorgibt und das Unternehmen bei der Entscheidungsfindung und somit auch bei der Zielerreichung unterstützt
Entwicklung einer Webanwendung zur automatisierten Ermittlung von Optimierungsmöglichkeiten in Heizungsanlagen
Die Effizienzoptimierung von Heizungsanlagen kann einen wichtigen Beitrag zum Umsetzen des Klimaschutzplans 2050 leisten. Die EWUS Effiziente Wärme- und Stromlieferung GmbH hat sich auf diese Anlagenoptimierung spezialisiert und plant regelmäßig Optimierungsmaßnahmen für mehr als 1000 Anlagen. In der vorliegenden Arbeit wird eine Webanwendung entwickelt, welche diese Planung der Optimierungsmaßnahmen der Heizungsanlagen durch Generierung von Textbausteinen, unterstützt. Im Rahmen der Arbeit werden dafür zunächst vier Analysen umgesetzt, welche über eine Benutzeroberfläche ausgelöst werden können. In dieser Benutzeroberfläche können Ingenieure der EWUS GmbH definieren, welche Analysen ausgeführt werden sollen, und die daraus resultierenden Textbausteine bearbeiten und schließlich speichern.
Das Ziel der Arbeit ist es, den Prototyp so zu entwickeln, dass dieser um zusätzliche Analysen erweiterbar ist, und die darin umgesetzte Datenbeschaffung für andere Funktionalitäten wiederverwendet werden kann. Um dies zu ermöglichen, und um die Softwareentwicklung in der EWUS GmbH zu unterstützen, liegt der Fokus dieser Arbeit auf der Auswahl und Umsetzung geeigneter Architekturmuster, Entwurfsmuster und bewährter Richtlinien der Softwareentwicklung. Der Aufbau der Arbeit ist dabei, entsprechend des Vorgehens in Grundlagen, Analyse, Entwurf, Umsetzung und eine Demonstration und Evaluierung unterteilt.
Das Ergebnis dieser Arbeit ist ein lauffähiger Prototyp, welcher die erhobenen Anforderungen umsetzt. Dieser Prototyp wurde im Wesentlichen unter Anwendung einer serviceorientierten Architektur umgesetzt, und verwendet Spring Boot und React als zentrale Technologien. Eines der Teilsysteme des entwickelten Prototyps ist ein Dienst zur Beschaffung der Daten der Heizungsanlagen, welcher für verschiedene Anwendungsfälle wiederverwendet werden kann. Die in der schriftlichen Ausarbeitung erläuterten Entwurfsentscheidungen und Richtlinien zur Entwicklung von einfach verständlichem und anpassbarem Quellcode, sowie eingesetzte Werkzeuge zur Quelltextformatierung, sind weitere Ergebnisse, welche die Softwareentwicklung in der EWUS GmbH unterstützen werden
Global warming potential of the production phase based on the example of a hotel regarding two different construction variants
The construction industry has a major influence on man-made carbon dioxide emissions. Being sustainable also means reducing or neutralizing our carbon dioxide pollution in the future. This research and the corresponding work are therefore guided by the following question: Is it possible and useful to conduct life cycle assessments and at the same time analyze the environmental impact of the construction sector? In the context of this work, a life cycle assessment of a building is performed using the example of a hotel building. All construction elements of the thermal envelope are examined from an environmental point of view by considering the global warming potential of each part of the construction. The aim of the study is to draw conclusions about the parameters that are decisive for the construction of a hotel building from an ecological standpoint in the production phase. Based on the results of the study, we want to drive the development of a “future” energy performance certificate forward that graphically illustrates the evaluation of buildings under both aspects - energy efficiency (final energy) and sustainability (GWP - global warming potential)
Gesetzlicher Mindestlohn für entsandte ausländische Pflegekräfte in Privathaushalten
Anmerkung zu BAG, Urt. v. 24.06.2021 – 5 AZR 505/20.
Leitsatz des Gerichts: Nach Deutschland in einen Privathaushalt entsandte ausländische Betreuungskräfte haben, soweit nicht der Anwendungsbereich der Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche eröffnet ist, Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn nicht nur für Vollarbeit, sondern auch für Bereitschaftsdienst