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    Bedeutung für das Infektionsrisiko

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    Eine retrospektive Kohortenstudie

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    Im Rahmen der Behandlung und Qualitätssicherung erfolgen seit mehreren Jahren eine spezialisierte und strukturierte Behandlung und Follow-up bei Patienten mit Pankreasresektion am UKSH Campus Lübeck, was eine detaillierte Analyse anhand eines großen Kollektivs (n>500) möglich macht. Die Datenerhebung erfolgt auf der Grundlage der Patientenakten und Qualitätssicherungsdaten der Klinik für Chirurgie am UKSH Campus Lübeck in Form der pseudonymisierten Erhebung mit anschließender Anonymisierung und Auswertung. Die vorliegende Studie geht der Forschungsfrage nach, ob Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von postoperativen Komplikationen nach einer Pankreaskarzinomoperation (PC) und der Volumentherapie während der Operation und der Volumentherapie in den ersten 24 Stunden postoperativ bestehen. Steigt mit zunehmender Flüssigkeitsbilanz (intra- und/oder postoperativ) das Risiko des primären Endpunktes der Studie einer POPF Grad B/C? Auf Grund des Forschungsstandes wird die Hypothese formuliert, dass mit zunehmender intraoperativer Flüssigkeitsbilanz das Risiko für eine POPF B/C zunimmt. Zum Einfluss der postoperativen Flüssigkeitsbilanz in den ersten 24 Stunden nach einer PC auf das Auftreten von Komplikationen lässt sich dagegen aufgrund fehlender Studien eine derartige Hypothese nicht formulieren, sie werden jedoch als sekundäre Endpunkte in der Studie untersucht. Das Studiendesign entspricht einer retrospektiven, im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen der Volumenbilanz bei der PC und dem Auftreten von POPF hypothesengeleiteten Studie und im Hinblick auf die Risiken für die übrigen Endpunkte einer explorativen Studie. Es werden univariate und multivariate binär logistische Regressionen mit „backward elimination“ für binäre Variablen durchgeführt. Für die verhältnisskalierten Variablen werden multivariate lineare Regressionen mit „backward elimination“ durchgeführt. Als Kontrollvariablen wurden Geschlecht, Alter, BMI, Operationszugang, intraoperative Gabe von Erythrozytenkonzentraten, Operationsdauer und Zugehörigkeit zur histologischen Risikogruppe in den Analysen berücksichtigt

    Charakterisierung und Differentialdiagnostik des Pseudohypoparathyreoidismus

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    Die Studie handelt vom Pseudohypoparathyreoidismus (PHP), der eine Gruppe von sehr seltenen Erkrankungen beschreibt, die durch eine Endorganresistenz gegenüber Parathormon gekennzeichnet ist. Zugrunde liegen Mutationen oder epigenetische Veränderungen des GNAS-Genlokus auf Chromosom 20q13.3.. Die Betroffenen können verschiedene klinischen Merkmale wie Kleinwuchs, Brachymetakarpie, subkutane Ossifikationen aber auch mentalen Auffälligkeiten aufweisen (Albright, et al., 1942). Hinzu kommen hormonelle Auffälligkeiten. Es werden verschiedene Untergruppen des PHPs differenziert, die sich anhand des Vererbungsmusters und Ausprägung der Genmutation unterscheiden (Mantovani, et al., 2018) (Jüppner, 2021). In dieser Studie werden die Daten von 55 Patienten ausgewertet und auf eine Phänotyp-Genotyp-Korrelation untersucht. Die Patienten haben aufgrund einer Verdachtsdiagnose der zu behandelnden Ärzte, die auf unterschiedlichsten klinischen oder auch laborchemischen Auffälligkeiten beruhen, eine genetische Blutanalyse in Auftrag gegeben. Sie wurde über das Hormonzentrum der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKSH Lübecks ausgewertet. Das Ziel der Studie bestand dann darin, die klinischen Daten mit den genetischen, epigenetischen Ergebnissen und laborchemischen Parametern in Korrelation zu bringen, um daraus eine verbesserte Aussage über die PHP-Typ 1A und PHP-Typ 1B Unterscheidung oder auch mögliche Überlappungsbereiche treffen zu können. Mögliche Hypothesen zur Phänotyp-Genotyp-Korrelation wurden anschließend mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft in Zusammenhang gebracht und diskutiert. Hierzu beschränkte sich die Literaturrecherche hauptsächlich auf die Plattform „PubMed“. Als Übersichtspaper diente das Consensus Statement „Diagnosis and management of pseudohypoparathyreoidism and related disorders: first international Consensus statement“ von Mantovani et.al 2018

    Untersuchung der physiologischen Variabilität der Hämodynamik in der thorakalen Aorta abhängig von Tageszeit und Nahrungsaufnahme mit 4D Fluss MRT

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    Fragestellung. 4D Fluss MRT hat das Potenzial, kardiovaskuläre Erkrankungen besser zu verstehen und frühzeitig zu erkennen. Vor ihrem Einsatz in der klinischen Diagnostik müssen Faktoren untersucht werden, die zu physiologischen Abweichungen der Hämodynamik führen können. In dieser Arbeit werden die Einflüsse der Tageszeit und Nahrungsaufnahme auf die aortale Hämodynamik untersucht und geschlechtsspezifische Unterschiede dargestellt. Material und Methoden. 37 gesunde Proband*innen (25±3 Jahre, 18♂, 19♀) wurden mit einer 4D Fluss Sequenz an 3 Tesla MRT untersucht. Am gesamten Kollektiv wurde ein diurnaler sowie an der Hälfte ein prä-/postprandialer Vergleich durchgeführt. Für jede Messung wurde der Blutfluss in der thorakalen Aorta registriert, visualisiert und ausgewählte hämodynamische Parameter (u.a. Schlagvolumen, Spitzenfluss, Blutflussgeschwindigkeit, Gefäßgröße und Wandschubspannung) in acht definierten Aortensegmenten erfasst. Ergebnisse. Im diurnalen sowie prä-/postprandialen Vergleich konnten signifikante Abweichungen der hämodynamischen Parameter erfasst werden. Postprandial sowie abends wurden höhere Werte gemessen. Männer wiesen höhere Werte auf als Frauen, sodass geschlechtsspezifische Referenzwerte angeführt werden. Diskussion. Der Einfluss der Tageszeit und der Nahrungsaufnahme auf die Hämodynamik in der thorakalen Aorta konnte bestätigt werden und ist im Wesentlichen auf eine Änderung des systemischen Gefäßwiderstands im Tagesverlauf sowie nach Nahrungsaufnahme zurückzuführen. Die physiologischen Abweichungen sind jedoch in einem geringerem Ausmaß ausgeprägt als bei pathologischen Veränderungen, sodass darauf momentan noch keine Rücksicht genommen werden muss. Im zukünftigen Einsatz der 4D Fluss MRT sollte die physiologische Variabilität Berücksichtigung bei der Definition von Referenzwerten finden, wenn die Abweichung von der Norm eine Diagnosestellung oder Therapieempfehlung zur Folge hat. Die in dieser Studie ermittelten Referenzwerte können geschlechtsspezifisch für dieselbe Altersgruppe verwendet werden

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