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Hämodynamische Charakteristika und klinische Ergebnisse von Patienten, die mit transkutaner Aortenklappenimplantation behandelt werden
Detektion von Aneuploidie als möglicher Weg zur markerunabhängigen Identifikation von zirkulierenden Tumorzellen
eine theoretische und empirische Analyse
The central question of this thesis is: What are the development opportunities for physiotherapy on the example of Germany? This research interest is based on two main directions. The first one is an empirical one using the checklists CROSS and COREQ. The second perspective focuses on the theoretical framework of physiotherapy.
First, the questionnaire of the explanatory sequential mixed-methods design gathers information on the feasibility of physiotherapy activities in daily practice. A total of 120 practicing physiotherapists are surveyed, providing also insights into the importance of physiotherapy as a profession. To complement this data, six expert interviews are conducted, contributing to a holistic representation of the reality of physiotherapy in Germany. These data are collected using the qualitative content analysis according to Kuckartz with the MAXQDA program. In addition to that, all data are used for triangulation.
The results of the survey reveal untapped potential in everyday professional practice, as well as a limited perception of the profession. The responses from the surveyed experts confirm that physiotherapy is a highly complex field. The three-dimensional pyramid model developed in this thesis is able to include the entirety of physiotherapy reality. Furthermore a wide range of possibilities is highlighted that leads to professionalization and the establishment of physiotherapy as a scientific discipline. It is conceivable that the model developed could be transferred to other professional groups in order to simplify interprofessional collaboration and facilitate its application at international level.Die Fragestellung der vorliegenden Arbeit lautet: Wie gestalten sich die Entwicklungsmöglichkeiten der Physiotherapie am Beispiel von Deutschland? Diese resultiert aus einem Forschungsinteresse hinsichtlich zweier Blickrichtungen. Eine empirische, für welche die beiden Checklisten CROSS und COREQ verwendet werden. Die zweite Blickrichtung fokussiert den theoretischen Rahmen der Physiotherapie. Zuerst werden mit dem Fragebogen des sequentiell vertiefenden Mixed-Methods-Designs Informationen über die Durchführbarkeit von physiotherapeutischen Tätigkeiten gesammelt. Dafür werden 120 Physiotherapeut*innen befragt, welche zusätzlich zur Bedeutung der Physiotherapie als Profession Auskunft geben. Sechs Experteninterviews vervollständigen den Datensatz und tragen zur gesamtheitlichen Darstellung der physiotherapeutischen Realität in Deutschland bei. Diese Auswertung erfolgt anhand einer strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz mit dem Programm MAXQDA. Zusätzlich wird eine Triangulation aller erhobenen Daten vorgenommen. Die Ergebnisse des Surveys zeigen viele unausgeschöpfte Potenziale im beruflichen Alltag sowie eine enge Sicht auf die Vorstellung der Profession. Die Antworten der befragten Expert*innen bestätigen: Die Physiotherapie ist ein hochkomplexes Gebiet. Mithilfe des in der Arbeit entwickelten dreidimensionalen Pyramidenmodells kann eine Verortung der physiotherapeutischen Realität in ihrer Gesamtheit erfolgen. Zudem kristallisieren sich vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Professionalisierung und wissenschaftlicher Disziplinbildung heraus. Eine Übertragung des entwickelten Modells auf andere Berufsgruppen zur Vereinfachung interprofessioneller Zusammenarbeit ist denkbar, ebenso wie eine Anwendung auf internationaler Ebene
Expressionsanalyse von histonmodifizierenden Enzymen und deren Rolle im Nierenzellkarzinom
Einfluss der Expression von Serpin B2, Ki-67 und EGFR auf das Überleben von Patienten mit einem Rezidiv eines Plettenepithelkarzinoms der Mundhöhle
Krebs in der Mundhöhle gehört zu den zehn häufigsten Krebserkrankungen der Welt, wobei über 90% dieser soliden Tumore Plattenepithelkarzinome sind. Etwa 20% der Patienten entwickeln ein lokoregionäres Tumorrezidiv, was der häufigste Grund für ein tumorbedingtes Versterben ist. Aktuelle Standardtherapien beinhalten die chirurgische Resektion sowie adjuvante Strahlen- und/oder Chemotherapie, zunehmend stehen aber Immuntherapien und immunologische Marker im Zentrum der Forschung.
Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der Expression der Markerproteine SERPIN B2, Ki-67 und EGFR in rezidiviertem Tumorgewebe auf die post-Rezidiv-Überlebenswahrscheinlichkeit zu untersuchen.
Die Untersuchung wurde mithilfe einer prospektiv geführten Untersuchungskohorte von 94 Patienten vorgenommen, die zwischen 1992 und 2019 mit einem nicht-metastasierten Primärtumor des oralen Plattenepithelkarzinoms in der Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie der Universität zu Lübeck diagnostiziert wurden und im Verlauf einen lokoregionären Rezidivtumor entwickelten. Tumorgewebeproben wurden immunhistochemisch unter Verwendung der Bildanalysesoftware Qupath in Kombination mit einer automatisierten H- Score-Berechnung durchgeführt. Die Überlebensanalysen erfolgten mittels Kaplan-Meier- Methode und der Log-Rank-Test.
Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten mit einer erhöhten SERPIN B2-Expression ein signifikant besseres post-Rezidiv-Gesamt- und krankheitsfreies Überleben hatten (p = 0,0027 bzw. p = 0,0035). Anders als anhand des aktuellen Standes der einschlägigen Literatur zu erwarten war, zeigten erhöhte Ki-67- und EGFR-Expressionen keinen signifikanten Einfluss auf die post-Rezidiv-Überlebenszeit.
Zusammenfassend unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung von SERPIN B2 für das Überleben von Patienten mit rezidiviertem oralen Plattenepithelkarzinom. Sie werfen zudem die Frage auf, ob sich das Tumorverhalten zwischen Primär- und Rezidivtumor verändert. Es besteht die Annahme, dass sich die gängigen Marker Ki-67 und EGFR in rezidiviertem Tumorgewebe anders auf die Überlebenszeit der Patienten auswirken als bisher angenommen. Aufgrund der hohen Rezidivrate des oralen Plattenepithelkarzinoms sollte in künftigen Studien in Frage gestellt werden, inwieweit sich die Tumorbiologie zwischen Primär- und Rezidivtumoren unterscheidet. Zukünftige Studien könnten auch den prognostischen Wert von SERPIN B2 und der weiteren Komponenten des uPA-Signalweges sowie deren Rolle in der Chemoresistenz und Strahlentherapie des oralen Plattenepithelkarzinoms untersuchen
Langfristige Einstellung der modifizierbaren kardiovaskulären Risikofaktoren und unerwünschte Ereignisse bei jungen Patientinnen und Patienten mit Myokardinfarkt
Bei jungen Patienten (≤ 45 Jahre) mit Myokardinfarkt zeigt sich, dass die langfristige Kontrolle kardiovaskulärer Risikofaktoren oft unzureichend ist. In einer Analyse von Patienten, die zwischen 2015 und 2021 im überregionalen Herzzentrum Bremen stationär aufgenommen wurden, wurden Risikofaktoren sowohl zum Zeitpunkt des MI als auch nach einem Jahr bewertet. Dabei stellte sich fest, dass ein erheblicher Anteil der Patienten trotz eventueller Therapie weiterhin rauchte und körperlich inaktiv blieb. Zudem nahmen Adipositas, Dysglykämie und Diabetes mellitus signifikant zu, was sich in unzureichenden HbA1c-Werten und dem Nichterreichen der Lipidziele widerspiegelte. Über eine mittlere Nachbeobachtungsdauer von 49 Monaten traten unerwünschte kardiale und zerebrovaskuläre Ereignisse (MACCE) in 20 % der Fälle auf. In der multivariablen Analyse erwiesen sich insbesondere fortgesetztes Rauchen und körperliche Inaktivität als signifikante Prädiktoren für MACCE. Die Studie verdeutlicht somit den dringenden Bedarf an effektiveren Strategien der Sekundärprävention in dieser jungen Patientengruppe
MPC-based vehicle trajectory tracking using machine learning for parameter optimization and fault detection
This thesis explores advancements in trajectory tracking control and fault
detection within automated vehicle systems, focusing on two main areas: developing
a learning-based model predictive control algorithm to enhance tracking
accuracy and evaluating various neural networks as fault detection systems
for trajectory tracking controllers. Both parts are assessed in a high-fidelity simulation
environment.
The first part presents two adaptive model predictive controllers that use vehicle
information, trajectory data, and tracking information to adapt the vehicle
model within the model predictive control system, compensating for lost tracking
accuracy due to model mismatches. One approach employs a trajectorydynamic
lookup table, while the more advanced approach uses Gaussian process
regression with clustering. A thorough simulation study on real-world
racetracks with varying dynamics demonstrates that the advanced approach
effectively manages condition changes, significantly improves tracking performance,
handles unknown trajectories with similar improvements, and memorizes
adapted behavior through clustering.
The second part evaluates the effectiveness of four types of neural networks
as fault detection systems. These networks detect changes in the vehicle, environmental
shifts, or discrepancies between the applied vehicle model and the
real vehicle. Trained a priori through supervised learning, the networks use
tracking information, controller outputs, and vehicle data. The evaluation distinguishes
between known and unknown fault conditions. The results suggest
that neural networks are generally suitable for fault detection systems. Differences
in effectiveness among the network types are minor for known fault
conditions but more significant for unknown conditions.
Integrating adaptive model predictive control and neural network-based
fault detection systems shows promise for developing robust and fault-tolerant
control systems, enhancing accuracy and maintaining operational integrity in
dynamic environments for trajectory tracking