Tübingen Open Journals (Univ. Tübingen)
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    Dal deserto delle illusioni all’albero della vita: un cammino biblico alla scoperta della speranza

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    L’articolo analizza il tema della speranza in una prospettiva biblica, utilizzando l’albero della vita come simbolo centrale del cammino umano verso la redenzione e la pienezza della comunione con Dio. Partendo dalla Genesi, con la perdita dell’accesso all’albero della vita a causa del peccato, il testo attraversa i Proverbi, che collegano la speranza alla sapienza e alla giustizia, per culminare nella figura di Cristo, descritto come la “speranza vivente” e il compimento delle promesse divine. L’analisi si chiude con l’Apocalisse, che presenta l’albero della vita come emblema della vita eterna nella nuova creazione. In ogni fase, la speranza è descritta come una forza capace di trasformare la sofferenza in grazia, la croce in vittoria, e la mortalità in comunione eterna con Dio, illuminando tanto il presente quanto l’attesa del futuro.   The article explores the theme of hope from a biblical perspective, using the tree of life as the central symbol of the human journey towards redemption and the fullness of communion with God. Starting from Genesis, with the loss of access to the tree of life due to sin, the analysis proceeds through Proverbs, which connect hope to wisdom and justice, culminating in the figure of Christ, portrayed as the “Living Hope” and the fulfilment of divine promises. The study concludes with Revelation, where the tree of life is presented as an emblem of eternal life in the new creation. At every stage, hope is depicted as a force capable of transforming suffering into grace, the cross into victory, and mortality into eternal communion with God, illuminating both the present and the anticipation of the future.   El artículo analiza el tema de la esperanza desde una perspectiva bíblica, utilizando el árbol de la vida como símbolo central del camino humano hacia la redención y la plenitud de la comunión con Dios. Partiendo del Génesis, con la pérdida del acceso al árbol de la vida debido al pecado, el texto atraviesa los Proverbios, que conectan la esperanza con la sabiduría y la justicia, para culminar en la figura de Cristo, descrito como la “esperanza viva” y el cumplimiento de las promesas divinas. El análisis concluye con el Apocalipsis, que presenta el árbol de la vida como emblema de la vida eterna en la nueva creación. En cada etapa, la esperanza se describe como una fuerza capaz de transformar el sufrimiento en gracia, la cruz en victoria, y la mortalidad en comunión eterna con Dios, iluminando tanto el presente como la espera del futuro

    Identità sessuale e identità di genere: di cosa stiamo parlando

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    L’Autrice fa riferimento alla Cass Review, il report pubblicato nell’aprile 2024 in Gran Bretagna sul trattamento della disforia di genere che sta “ridisegnando” il Servizio sanitario britannico per i ragazzi e bambini con problematiche legate al genere. Uno strumento che pure messo a punto per offrire ai minori coinvolti il miglior supporto e competenze possibili durante tutto il periodo della loro cura, pone gravi interrogativi sulla possibile pressione verso scelte a volte irreversibili sul piano fisico e psicologico e conseguentemente familiari e sociali

    Ist die Religion der Germanen wiedererweckt? Mögliche Traditionslinien und historische Wurzeln bei rechtsgerichteten Neugermanen

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    Rechtsgerichtete neugermanische Gruppen sehen teilweise in der Religion der alten Germanen die anzustrebende »deutsche Volksreligion«. Diese Arbeit zeigt auf, wie sie zu dieser Einschätzung kommen und sie zeichnet chronologisch das Bild der Germanen und ihre Rezeptionsgeschichte nach, um mögliche Traditionslinien und Einflüsse nachzuweisen. Die Quellen über die alten Germanen sind wenig aussagekräftig. Schriftliche und mündliche Überlieferungen stammen aus späteren Zeiten und waren daher fremden Einflüssen ausgesetzt. Erst mit der Wiederentdeckung (1473) von Tacitus' Germania beginnt die Beschäftigung mit der germanischen Vergangenheit. Vermeintlich germanische Kultur (und Religion) dient im Zeitalter des Nationalismus als eine Grundlage der »deutschen Volksidentität«. Darwinismus und Biologismus werden uminterpretiert, es entsteht der Gedanke der »natürlichen Ungleichheit« der Menschen und die Entwicklung der »hierarchischen Rassenlehre«. Neben anderen Gruppen greift besonders die ariosophische Bewegung um Guido (von) List dieses Gedankengut auf und gibt Impulse an die NSDAP weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind als wichtige rechtsgerichtete Neugermanen mit rassistisch-exklusiven Lehren der »Armanen-Orden« und die »Artgemeinschaft e.V. - Glaubensbund wesengemäßer Daseinsgestaltung« zu nennen. Die zahlreichen Religionsgruppierungen im neugermanischen bzw. gesamten neuheidnischen Bereich sind sehr heterogen - zusätzlich zu unterschiedlichen Inhalten erschweren neben Doppelmitgliedschaften auch Abspaltungen oder Umbenennungen den genauen Überblick. Daher wird der Beitrag keine verallgemeinernde Schlussfolgerungen ziehen können

    Die Debatte um Neue Religiöse Bewegungen in der BRD: Kirchliche Deutungsmuster und die Rolle der Religionswissenschaft

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    Obwohl die Religionswissenschaft über neue religiöse Bewegungen (NRB) (möglichst) neutrale und objektive Fakten und Informationen hätte bieten können, wurde sie in der sehr hitzig geführten öffentlichen Debatte um dieses Thema nicht gefragt bzw. nur am Rande wahrgenommen. So wurde die Diskussion maßgeblich von den Großkirchen, den Medien und staatlichen Stellen gestaltet, wobei auffällt, dass die Art, wie die Auseinandersetzung geführt wurde, einen gewissen Grundkonsens voraussetzt, der inhaltlich vornehmlich durch konfessionell geprägte Überzeugungen vorbestimmt ist. Informationen über NRB stammten über längere Zeit hauptsächlich aus theologischen Schriften; bis heute gelten kirchlich geprägte Schriften auch staatlichen Institutionen in der Öffentlichkeit als wichtige Informationsquellen über neue Religionen. Woher diese Monopolstellung der Kirche und die unreflektierte Übernahme in einer Gesellschaft, die sich grundsätzlich als säkular versteht, kommen und auf welche Ursachen diese zurückzuführen ist, bedarf einer Erklärung.Die Rolle der Religionswissenschaft in der Debatte ist vielschichtig: Eine Auseinandersetzung mit diesem Bereich führt zu den zentralen Punkten bezüglich ihrer gesellschaftlichen Positionierung und ihres Selbstverständnisses. Religionswissenschaft findet sich in diesem emotional sehr aufgeladenen Diskurs im Spannungsfeld zwischen dem Ruf nach einer stärkeren öffentlichen Wahrnehmung und dem Postulat um Wissenschaftlichkeit wieder, woran sich auch Fragen der Marginalisierung und Selbstmarginalisierung der Religionswissenschaft anschließen

    Wie Feindbilder entstehen: Eine Theorie religiöser und ethnischer Konflikte

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    Rezensiertes Werk: Günther Schlee. 2006. Wie Feindbilder entstehen. Eine Theorie religiöser und ethnischer Konflikte. München: C. H. Beck. 224 Seiten, 14,90€. ISBN: 978-3-406-54743-

    Neugründung innerhalb der DVRW: der »Arbeitskreis Nachwuchs«

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    The use of the »Brainwashing« Theory by the Anti-cult Movement in the United States of America, pre-1996

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    Das Thema »Sekten« (engl.: »cults«) oder »Neue Religiöse Bewegungen« (NRMs) wird in der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Im Kontext der massiven kulturellen Transformationsprozesse der 1960er Jahre erschien die Debatte um das »Sektenproblem« häufig im Lichte einer Theorie der »Gehirnwäsche«. Dieser Artikel beschäftigt sich zunächst mit dem Inhalt und der zentralen These dieser Theorie. Dann zeigt er auf, dass sie nicht dafür geeignet ist zu erklären, warum Menschen sich »Neuen Religiösen Bewegungen« anschließen. Ihre Geschichte bis zu ihrer Entstehung im Kontext von Ermittlungsmethoden von Geheimdiensten in den USA und Nazi-Deutschland zurückverfolgend, wird die Theorie in diesem Artikel falsifiziert. Die »Anti-Sekten-Bewegung« (engl. »anti-cult movement«; ACM) in den USA koppelte die Konzepte »Sekte« und »Gehirnwäsche« in den 1960er Jahren aneinander. Sie werden zu Beginn des Artikels erläutert. Sodann wird die Geschichte der »Anti-Sekten-Bewegung« nachgezeichnet. Die Bewegung warf den »Neuen Religiösen Bewegungen« in Amerika den Gebrauch von »Gehirnwäsche«-Techniken vor, um Anhänger/-innen zu gewinnen. Zudem entwickelte sie rabiate und gefährliche Techniken zur »Deprogrammierung« vermeintlicher Sekten-Opfer, die 1996 schließlich zu einem Verbot der Bewegung führten. Die Autorin zeigt Parallelen auf zwischen den Techniken, welche die »Anti-Sekten-Bewegung« den »Neuen Religiösen Bewegungen« unterstellte, und den Techniken, die sie zur »Deprogrammierung« selbst anwendete. The »problem« of cults, or new religious movements (NRMs), has been a polarising issue for centuries. The massive culture shift that took place in the 1960s saw the »problem« of cults coupled with the emergent »brainwashing« theory. This article sheds light on exactly what this so-called brainwashing theory is, providing ample evidence for its illegitimacy as an explanation as to why people join new religious movements. Tracing the history of the theory back to its inception by secret arms of both the US government and Nazi Germany, the article provides evidence for the falsity of the theory. The two concepts – brainwashing and cults – were brought together by the »anti-cult movement« (ACM) in the United States in the 1960s. After detailing these initial concepts, the article moves on to the history and development of the ACM, which accused many NRMs of using »cultic brainwashing« techniques in order to gain converts. In order to rid »victims« of these beliefs, the ACM often used violent and dangerous »deprogramming« techniques leading to the eventual downfall of the movement in 1996. Moreover, the author invites the reader to see the parallels between the actions of the alleged »cults« and those of the ACM, highlighting that the two are not so different

    Editorial

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    Kryptozoologie als Legitimationsstrategie im Kreationismus

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    Kreationisten betonen in der öffentlichen Auseinandersetzung häufig, ihre Ansichten seien nicht nur biblisch offenbart, sondern auch wissenschaftlich bewiesen. Im Kampf gegen ein als dogmatisch empfundenes wissenschaftliches Establishment greifen einige Kreationisten dabei auf Theorien und Methoden der ebenfalls marginalisierten Kryptozoologie zurück. Vor allem die Suche nach lebenden Dinosauriern gilt ihnen als aussichtsreiche Strategie, um wissenschaftlich etablierte Positionen über Entstehung der Arten und Alter der Erde zu widerlegen. Die Szene der kreationistischen Kryptozoologen ist wenig bekannt und bisher kaum untersucht worden. Dieser Artikel möchte eine Forschungslücke schließen, indem er Publikationen wichtiger Akteure dieses Feldes vorstellt. Dazu werden ihre Schriften zuerst als religiöse Quellentexte interpretiert, bevor versucht wird, die gemeinsame Position der Autoren zu rekonstruieren. Es stellt sich heraus, dass die Autoren die sozio-kulturelle Autorität der Wissenschaft für die Wissensproduktion zwar anerkennen, wissenschaftliche Theorien aber immer an ihrer Vereinbarkeit mit einer wörtlichen Bibelinterpretation messen. In the public dispute over creationism, its proponents often insist upon their position being not only scripturally revealed, but also scientifically proven. In their struggle against an alledgedly dogmatic scientific establishment, some creationists employ the methods and theories of the similarly marginalized field of cryptozoology. Especially the search for living dinosaurs is considered a promising strategy to disprove the established view of the origin of species and the age of the earth. Creationist cryptozoologists are a little known and underresearched phenomenon. This article wants to fill this gap by presenting publications of some important actors in the field. Primarily, their works will be interpreted as religious texts. The article then tries to reconstruct the authors common position. As it turns out, the authors do recognise the sociocultural authority of science for the production of knowledge, but always judge scientific theories on the basis of a literal reading of the bible

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