Tübingen Open Journals (Univ. Tübingen)
Not a member yet
    1973 research outputs found

    Martin Greschats »Kirchliche Zeitgeschichte«

    No full text
    Rezensiertes Werk: Martin Greschat. 2005. Kirchliche Zeitgeschichte. Versuch einer Orientierung. Forum Theologische Literaturzeitung 16. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. 105 Seiten, 14,80€. ISBN: 3374-02318

    Der Begriff der Religion

    No full text
    Rezensiertes Werk: Mathias Hildebrandt und Manfred Brocker (Hg). 2008. Der Begriff der Religion. Interdisziplinäre Perspektiven. Politik und Religion. Wiesbaden: VS. 301 Seiten, 34,90€. ISBN: 978-3-531-16057-

    The Secular Future of Religious Education in Europe

    No full text
    Rezensiertes Werk: Wanda Alberts. 2007. Integrative Religious Education in Europe. A Study-of-Religions Approach. Religion and Reason. Berlin et al.: Walter de Gruyter. Xvi + 442 pp, 98,00€. ISBN: 978-3-11-019661-

    Sich in Gott versenken: Zazen als Bestandteil katholischer ritueller Praxis in Deutschland

    No full text
    Das ursprünglich aus dem japanischen Zen-Buddhismus stammende Zazen erfreut sich heute in katholischen Meditationszentren und Gemeinden in Deutschland einiger Beliebtheit. Dieser Artikel geht unter anderem den Fragen nach, wie es dazu kam und wie die Kombination des Zazen mit der katholischen rituellen Praxis theologisch gerechtfertigt wird. Als Ergebnis zeigt sich, dass theoretisches und praktisches Wissen über Zazen vor allem durch die Auseinandersetzung von in Japan tätigen katholischen Missionaren mit dem Zen-Buddhismus nach Deutschland gelangte. Dort wurde das Zazen schließlich transkulturell transformiert. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es nicht nur BefürworterInnen, sondern auch GegnerInnen der Integration der katholischen Variante des Zazen in die katholische rituelle Praxis. Parallel dazu verlief ein theologischer Diskurs, der sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Zen-Buddhismus und Katholizismus befasste. Von katholischen Zazen-LehrerInnen wird Zazen im Allgemeinen als eine meditative Form angesehen, die losgelöst vom Buddhismus besteht. Zazen könne deshalb mit christlichen Lehren kombiniert werden. Aus religionswissenschaftlicher Perspektive ist hier ein Phänomen transkultureller religiöser Beeinflussung zu beobachten, das exemplarisch für die Globalisierung religiöser Ideen steht. Originating from Japanese Buddhism, Zazen is very popular in Catholic mediation centers and communities in Germany today. This article shows how Zazen became so popular, and how the combination of Zazen and Catholic ritual practice is legitimated theologically. It is illustrated how theoretical and practical knowledge about Zazen came to Germany through catholic Missionaries working in Japan. Back in Germany Zazen was transculturally transformed, which makes the phenomenon relevant to the Study of Religions. Since the middle of the 20th Century there have been both supporters and critics of the integration of Zazen into Catholic ritual practice. At the same time, a theological debate about similarities and differences between Zen-Buddhism and Christianity has arisen. Catholic Zazen teachers generally see Zazen as a style of meditation that exists independently from Buddhism. That is why, in their eyes, Zazen can be combined with Christian teachings. Scholars of Religion find here a phenomenon of transcultural religious influence, which is an example for the globalisation of religious ideas

    Horst Junginger, Die Verwissenschaftlichung der »Judenfrage« im Nationalsozialismus

    No full text
    Rezensiertes Werk: Horst Junginger. 2011. Die Verwissenschaftlichung der »Judenfrage« im Nationalsozialismus. Darstadt : WBG. 480 Seiten, 59,90 €. ISBN 978-353423977

    Vergangenheit, Gegenwart und populäre Geschichte im Frühen Judentum zwischen »Fortschrittsoptimismus« und »Kulturpessimismus«

    No full text
    Die Dichotomie der Begrifflichkeiten »Fortschrittsoptimismus« und »Kulturpessimismus« wird häufig genutzt, um die verschiedenen Auffassungen moderner Kulturen von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft darzustellen. Für diesen Kontext wurde sie bisher als ausreichend für die Beschreibung der modernen Geschichtsbilder angesehen. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass eine Übertragung dieser Dichotomie auf die Geschichtsbilder innerhalb der vormodernen Religionsgeschichte nicht ohne Weiteres möglich ist. Beispielhaft wird dafür die Eschatologie des antiken Judentums angeführt, welche in ihrem Zukunftsbild durch den Rückbezug auf die eigene idealisierte Vergangenheit geprägt ist und auf deren erneutes Aufleben im Reich Gottes hofft. Dem entgegen steht als Vergleich die offizielle Auffassung der römischen Kaiser, welche in dem von ihnen propagierten aureum saeculum die Verkörperung des Ideals in der Gegenwart sehen. Daneben ist die Vorstellung der senatorischen Oberschicht vom moralischen und kulturellen Verfall des Imperium sine fine greifbar. Es wird deutlich, dass das Begriffspaar »Fortschrittsoptimismus« und »Kulturpessimismus« nicht ausreicht, um diese vielfältigen Auffassungen und die daraus resultierenden Arten des Umgangs mit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu beschreiben. Anhand der genannten Beispiele wird die Dichotomie um Ableitungen der ursprünglichen Begrifflichkeiten erweitert. Am Ende steht die Feststellung, dass diese es zwar vermögen, Untersuchungen zu vereinheitlichen und Vergleiche zu vereinfachen, dass es jedoch keinen Begriff geben kann, der alle drei Aspekte - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft - in sich vereint, sodass für deren Darstellung stets eine ausgewählte Dichotomie notwendig bleibt. The dichotomy of the terms »belief in progress« and »cultural pessimism« is often used to represent the views of past, present and future in modern cultures. In this context, it is denominated as sufficient to describe the various treatments and images of history. In this paper it is shown that, for other than the history of religions, this cannot be taken for granted. To illustrate this, the eschatology of ancient Judaism is explored, as it is characterized in its visions of the future by referring back to his own idealized past, and looks forward to the re-emergence in the Kingdom of God. Opposed to this was the official view of the Roman Empire, which saw in the propagated aureum saeculum already the embodiment of the ideal in the present. Besides, the concept of moral and cultural decline of the empire sine fine is tangible for the senatorial elite. It becomes clear that the original terms »belief in progress« and »cultural pessimism« are insufficient to describe these diverse beliefs and the resulting ways of dealing with past, present and future. Based on the examples, the dichotomy is then extended by derivatives of the original terminology. In conclusion, these terms are indeed able to unify studies and simplify comparisons, even if there can be no concept that combines all three aspects – present, past and future. For their portrayal, a selected dichotomy will remain necessary

    »Ein solches Kind ist ein wahrer Erlöser«: Eugenik und die religiöse Konstruktion menschlicher Normalität bei Mazdaznan

    No full text
    Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts propagierten im englisch- und deutschsprachigen Raum autoritative wie Laien-VertreterInnen der religiösen Bewegung Mazdaznan ein System von Verhaltens- und Umgangsregelungen für die Zeugung von Kindern bzw. für Schwangere und den Umgang mit ihnen, um eine Höherentwicklung der Menschheit und damit ihre Erlösung zu erreichen. Wie sollte diese »vorgeburtliche Erziehung« im Einzelnen aussehen und welche Eigenschaften wurden durch sie angestrebt? In welchem funktionellen Zusammenhang steht die »vorgeburtliche Erziehung« mit weiteren Aspekten des Lehrsystems und welche Rückschlüsse lassen sich auf ihren Stellenwert in Lehre und Praxis Mazdaz­nans ziehen? Diese Fragen werden auf der Grundlage einer qualitativen Inhaltsanalyse von Quellentexten aus den 1910er Jahren beantwortet. In dem Artikel wird darüber hinaus diskutiert, inwiefern sich über die Analyse religiös konnotierter eugenischer Vorstellungen und Maßnahmen Rückschlüsse auf Normalitätskonstruktionen in Bezug auf die körperliche und geistige Konstitution des Menschen innerhalb religiöser Felder ziehen lassen. During the first three decades of the twentieth century in the english and german speaking sphere, leading representatives as well as laymen of the religious movement Mazdaznan advocated a code of conduct for sexual reproduction and pregnant women respectively. It aimed at creating a higher developed mankind, and, hence, reaching its salvation. How exactly was this »prenatal education« Imagined? Which qualities did it aspire? What functions does the idea of a »prenatal education« fulfill in the wider context of the Mazdaznan religious teachings? Which conclusions can be drawn with respect to its importance in their teaching and practice? By means of a qualitative content analysis, this article examines a range of sources from the 1910s. Moreover, it discusses in how far the analysis of religiously connoted eugenic ideas and practices helps in drawing conclusions about normative constructions of the physical and mental human constitutions in religious fields

    Methoden für die Religionswissenschaft: Professionalisierung und Fachidentität

    No full text
    Angeregt durch zwei neuere Publikationen zu Methodenfragen in der Religionswissenschaft (Kurth und Lehmann 2011, Stausberg und Engler 2011), die in diesem Artikel vorgestellt werden, wird der Frage nach dem institutionellen Ort und der Rolle der Methodenausbildung für die Religionswissenschaft nachgegangen. Dabei wird zum einen eine Professionalisierung der Ausbildung gefordert, um im Konzert der Wissenschaften eine Rolle spielen zu können. Zum anderen wird davor gewarnt, einem »strukturellen Sui-Generis-Problem« zu erliegen, das heißt, trotz aller Kritik an Vorstellungen der Religionsphänomenologie, Religion doch wieder zu einem einzigartigen Gegenstand zu stilisieren. This article is inspired by two recent publications focused on the notion of methods in the (scientific) study of religion (Kurth and Lehmann 2011, Stausberg and Engler 2011). Introducing their central topics, we discuss the question of the institutional location of those methods and the role of instructing them. In order to be able to compete with other scientific disciplines, we issue the demand for a professionalization of instruction. Also, we warn not to succumb to a »structural sui generis problem«, i.e., although claiming to have overcome the phenomenology of religion, to conceptualize religion as a unique phenomenon

    Wolfgang Eßbach, Religionssoziologie, Band 1

    No full text
    Rezensiertes Werk: Wolfgang Eßbach. 2014. Religionssoziologie 1: Glaubenskrieg und Revolution als Wiege neuer Religionen. Band 1. Paderborn: Wilhelm Fink. 892 Seiten, 128,00 €, ISBN: 978-3-7705-2971-

    Eine Einführung in das Religionsverständnis der zeitgenössischen chinesischen Religionswissenschaft

    No full text
    Die postkoloniale Religionswissenschaft fragt nach der wissenschaftlichen Definition des Begriffs "Religion", während im Alltag ein konsensbasiertes Verständnis von Religion existiert. Der vorliegende Beitrag untersucht welche Auswirkung diese Sichtweisen auf die Religionswissenschaft in China hat. Er geht der Frage nach, inwiefern ein Phänomen wissenschaftlich als "religiös" definiert bzw. anerkannt werden kann. Dazu werden im Folgenden die Theorien von drei zeitgenössischen chinesischen Religionsforschenden - Zhuo Xinping, Lv Daji und Mu Zhongjian - vorgestellt. Alle drei Religionswissenschaftler/innen betonen den kulturellen Charakter und die soziale Bedeutung von Religion, anstatt, wie bisher üblich, Religion als Instrument der Politik oder als psychologisches Gift zu interpretieren: Zur Etablierung einer objektiven und neutralen Position in der Religionswissenschaft verwendet Zhuo Xinping vor allem die Methode "Xuanzhi" (Beobachten vor Beurteilen). Lv Daji interpretiert Religion als eigenständiges System kultureller Symbole, indem er die Marxistische Religionstheorie wieder aufgreift. Mu Zhongjian versucht, die Besonderheit der Religion(en) in China herauszuarbeiten. Im Zuge der Bemühungen der chinesischen Religionsforschenden wird Religion, so die in diesem Beitrag vertretende These, in der chinesischen Gesellschaft zunehmend als kulturelles Phänomen betrachtet. Post-colonial studies of religions ask how the concept of religion can be scientifically defined when there is a consensus-based understanding of religion in everyday life. The subsequent investigation examines to which extent the Studies of Religion in contemporary China deal with this issue: namely, how a phenomenon can be scientifically defined or recognized as "religious". For this purpose, the theories of three contemporary Chinese researchers in Studies of Religion - Zhuo Xinping, Lv Daji, and Mu Zhongjian - will be discussed in detail. The primary concern of these contemporary Chinese researchers is to emphasize the cultural character of religion in society instead of interpreting religion as an instrument of politics or as a psychological poison. To achieve this goal, Zhuo Xinping uses "Xuanzhi" (observing before judging) as the primary method to protect his objective and neutral position in the Studies of Religion. Lv Daji interprets "religion" as a unique system of cultural symbols in resuming the Marxist theory of religion. Mu Zhongjian tries to figure out the particularity of "Chinese religion" by clarifying the relationship between "Chinese religion" and Confucianism. This study claims, that as a result of their efforts, religion is increasingly treated as a normal cultural phenomenon in Chinese society

    142

    full texts

    1,973

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Tübingen Open Journals (Univ. Tübingen)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇