ZHAW Zurich University of Applied Sciences

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    Sexueller Missbrauch im Kontext der stationären Erziehungshilfe : eine qualitative Untersuchung der Deutungen und Wissensbestände von Fachpersonen

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    Sexueller Missbrauch durch Bezugs- und Betreuungspersonen war lange Zeit tabuisiert. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Kinder und Jugendliche in der stationären Erziehungshilfe einem erhöhten Risiko der Viktimisierung ausgesetzt sind. Die vorliegende Untersuchung setzte sich deshalb zum Ziel, mit einer wissenssoziologischen Perspektive die Wissensbestände von Fachpersonen zu analysieren. Auf der empirischen Basis von fünf problemzentrierten Interviews und deren Auswertung durch den Kodierprozess der Grounded Theory wurde explorativ untersucht, wie Fachpersonen der stationären Erziehungshilfe das Phänomen des sexuellen Missbrauchs deuten. Die Ergebnisse weisen auf eine komplexe und multifaktorielle Konstitution des Deutungsmusters hin. Ein verbindendes Element scheint die handlungsweisende Deutung sexuellen Missbrauchs als Stigma zu sein. Die kollektive Orientierung unterschied sich dabei grundlegend, je nachdem, ob Fachpersonen über konkretes «Vorfallwissen» als Erfahrungswissen verfügten oder nicht. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine erste Grundlage für weiterführende Studien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch. Im Fokus solcher Untersuchungen sollten die Dynamiken zwischen Fachpersonen auf allen Ebenen einer Einrichtung, deren Schutzbefohlenen sowie die institutionelle und gesellschaftliche Rahmung dieses Phänomens stehen

    Drogenkonsum im öffentlichen Raum : Bedürfnisse und Risiken aus der Perspektive von User:innen in der Stadt Zürich

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    Diese Masterthesis befasst sich mit den Bedürfnissen von User:innen, die im öffentlichen Raum der Stadt Zürich Drogen konsumieren und den Risiken, welchen sie dabei ausgesetzt sind. Im Fokus der Forschungsinteressens liegen dabei die Perspektiven der User:innen, welche vorwiegend Crack konsumieren. Aus den identifizierten Risiken werden Massnahmen für die Soziale Arbeit im Bereich der Schadensminderung abgeleitet, die erforderlich sind, um diesen Risiken zu begegnen. In einer dreiteiligen qualitativen Forschungsstrategie wurde zunächst das bereits vorhandene Wissen aus der Praxis, in einem Fokusgruppengespräch mit Fachpersonen der Suchthilfe in der Stadt Zürich, abgeholt. In einem zweiten Schritt wurden leitfadengestützte Interviews mit User:innen, welche im öffentlichen Raum der Stadt Zürich konsumieren, geführt und mithilfe der konstruktivistischen Grounded Theory nach Charmaz (2014) ausgewertet. Aus den zentralen Erkenntnissen wurden Hypothesen abgeleitet, die wiederum mit Fachpersonen in einem Validierungsworkshop diskutiert und interpretiert wurden. Die Forschungsergebnisse zeigten auf, dass durch den Konsum im öffentlichen Raum primär die Bedürfnisse nach Autonomie, psychosozialer Handlungsfähigkeit und direkter Bedürfnisbefriedigung erfüllt werden. Hingegen sind die User:innen durch den Konsum im öffentlichen Raum den Risiken von Gesundheitsgefährdung, sozialer Stigmatisierung und mangelnder Sicherheit ausgesetzt. Es zeigte sich ein deutlicher Bedarf an aufsuchender Sozialer Arbeit, welche von einem ordnungspolitischen Auftrag getrennt ist, und der Förderung eines niederschwelligen Zugangs zu Angeboten im Bereich Safer Use sowie Wissensvermittlung zu diesem Themengebiet

    Statistics on outpatient midwifery services in Switzerland

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    Background: Since 2005, the Swiss Federation of Midwives has been conducting a national survey of the activities of midwives under their own professional responsibility. The data is also used to monitor outpatient midwifery care. The aim was to present the main results of the 2023 survey Methods: This ongoing, annually repeated, longitudinal study is based on electronically recorded outpatient midwifery services in Switzerland. In 2023, the dataset included a total of 704’939 services transmitted by fivesoftware providers. Data was analyseddescriptively using Stata 17. Results: In 2023, midwives cared for 85’909 women, n=28’144 (32.8%) during pregnancy, n=5’458 (6.4%) during labour, and n=78’031 (90.8%) in the postpartum period. A total of 983 women (18.0%) gave birth at home, 1’731 (31.7%) in a birthing centre and 241 (4.4%) in a birthing centre with an attending midwife. Additionally, 1’879 births (34.4%) took place in a hospital with an attending midwife, and 50 women (0.9%) were cared for prior to a planned hospital birth (e.g., early labour support). In 557 cases (10.2%), a transfer occurred. In 17 cases (0.3%), the birthplace birth was unknown. Midwives provided a total of 621’696 postpartum visits, averaging 8.0 visits per woman. The timing of the first postpartum visit was most frequently between one and four days after birth, increasing again after the Covid-19 period. Conclusion: These findings offer a comprehensive overview of outpatient midwifery services in Switzerland and their ongoing development. Special thanks go to the midwives, whose dedication ensures the availability of this important data

    Perception of sustainable investing

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    Sanierung des Spitals Wetzikon : ein Huhn-Ei-Problem hoch drei

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    KV-Reform – was bedeuten die Veränderungen an der Berufsfachschule für die Belastung der KV-EFZ-Lernenden? : erste Hinweise

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    Ausgangslage: Die kaufmännische EFZ-Ausbildung, ist seit Jahren die am häufigsten gewählte berufliche Grundbildung der Schweiz und wurde einer umfassenden Reform unterzogen. Die Reform wurde per Sommer 2023 umgesetzt. Jugendliche sind zum Zeitpunkt des Übertritts in die Ausbildung mit mehreren Entwicklungsaufgaben beschäftigt und befinden sich in einer vulnerablen Phase. Eine hohe psychische Belastung kann zu psychischen Erkrankungen führen. Ziel der Studie: Die Studie soll Hinweise darauf geben, ob die Reformumsetzung in der kaufmännischen Berufsfachschule eine Veränderung der psychischen Belastung zur Folge hat. Zudem wurde untersucht, ob die Neuerungen für psychisch erkrankte Lernende besonders relevant sind. Anschliessend sollen auf Basis der Ergebnisse Empfehlungen für Berufsberatende ausgearbeitet werden. Methodik: In einer Online-Umfrage bearbeiteten Bezugspersonen von Lernenden (Berufsfachschulleiter, Lehrpersonen, Ausbildungsverantwortliche und Praxisbetreuende, N = 39) einen Fragebogen zur psychischen Belastung von Lernenden vor und nach der Reform. Zusätzliche Fragen beschäftigten sich mit Lernenden mit psychischen Erkrankungen. Ergebnisse: Die Fragebogen-Ergebnisse zur psychischen Belastung geben ein uneinheitliches Bild. Im Vergleich zur Einschätzung zu den Bedingungen vor der Reform, erreichte die Subskala «Soziale Beziehungen und Führungsqualität» einen signifikant tieferen Wert (M = 3.94, beziehungsweise M = 3.61). Die Fragen dazu, wie sich die Veränderungen auf Lernende mit psychischen Erkrankungen auswirken, zeigen in der deskriptiven Auswertung, dass sich betroffene Lernende mit den neuen Bedingungen eher schwertun. Schlussfolgerungen: Es braucht zusätzliche Studien mit validierten und reliablen Instrumenten um die Forschungsfragen abschliessend zu beantworten. Diese ersten Hinweise deuten darauf hin, dass sich durch die Reform einzelne relevante Aspekte von psychischer Belastung verändert haben. Insbesondere die sozialen Beziehungen unter den Lernenden und die Klarheit von Zielen und Erwartungen hat sich negativ verändert. Aufgrund der kurzen Zeitspanne seit der Reformumsetzung, sollte in der Beratung darauf hingearbeitet werden, dass die Ratsuchenden realistische Einschätzungen zu den aktuellen Bedingungen erhalten

    Potato peel-based PBS/PBAT biocomposites : influence of composition and filler content on injection molded properties

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    The growing demand for sustainable materials has intensified interest in bio-based and biodegradable polymers as alternatives to fossil-based plastics. This study investigated the development of injection-molded biocomposites based on poly(butylene succinate) (PBS), poly(butylene adipate-co-terephthalate) (PBAT), and their blends, reinforced with 30–70 wt% potato peels (PP), an abundant by-product of food processing. The effects of filler content and polymer composition on thermal, mechanical, and moisture-related properties were systematically evaluated. All composites remained thermally stable below 228 °C, confirming the suitability of PP for melt processing. FTIR spectroscopy showed no evidence of chemical bonding between filler and polymer matrices, although weak physical interactions were observed, particularly in PBS-rich systems. In contrast, blending PBS with PBAT indicated polymer–polymer interactions, suggesting partial compatibilization, as reflected in a 1.8-fold increase in elongation at break. PP addition consistently altered composite structure and significantly enhanced stiffness, with the elastic modulus increasing from 698 to 1825 MPa for PBS (+162%) and from 77 to 1161 MPa for PBAT (+1418%) at 70 wt% PP. Conversely, tensile strength decreased from 35.0 to 10.6 MPa (PBS) and from 17.1 to 6.5 MPa (PBAT), and elongation at break dropped below 3% for all composites containing ≥40 wt% PP. Overall, PBS/PBAT-potato peel composites exhibited more balanced mechanical performance compared to neat PBS or PBAT composites. DSC analysis revealed that PP acted as a nucleating agent in PBS and PBS-rich blends, increasing crystallization temperature with only minor impact on overall crystallinity. Collectively, these findings demonstrate the feasibility of producing high-filler-content biocomposites for sustainable packaging and agricultural materials

    Prevention of maltreatment and sexual violence in institutions

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    Symposium at EuSARF 202

    Entwicklung eines Governance-Modells für den Einsatz von generativer künstlicher Intelligenz im Unternehmenskontext

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    Gegenstand dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Governance-Modell für den verantwortungsvollen Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) in Unternehmen. Ausgehend von der Tatsache, dass Technologien wie Large Language Models zunehmend informell in Unternehmensprozesse integriert werden, jedoch meist ohne klare Regeln, Zuständigkeiten oder strategische Zielausrichtung, wird ein praxisnaher Ordnungsrahmen konzipiert. Grundlage bilden eine systematische Analyse bestehender IT- und KI-Governance-Modelle, ergänzt um domänenspezifische Anforderungen, die sich aus der Nutzung generativer Systeme ergeben. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird ein eigenes Framework entworfen, das zentrale Handlungsfelder wie Steuerung, Kultur und Prinzipien abbildet. Zur Validierung des Modells wurden fünf Experteninterviews mit Fachpersonen aus Wissenschaft, Beratung und Industrie durchgeführt. Die Rückmeldungen bestätigten die Relevanz des Modells, führten aber auch zu gezielten Weiterentwicklungen, insbesondere hinsichtlich Managementverankerung, Business-Fokus, operativer Verantwortlichkeiten und Systemintegration. Das Ergebnis ist ein modular aufgebautes, anschlussfähiges Governance-Modell, das Unternehmen bei der strategischen und operativen Steuerung von GenAI-Initiativen unterstützt. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Schliessung bestehender Forschungslücken im Umgang mit generativer KI und bietet eine Grundlage für die praktische Anwendung und zukünftige Forschung

    Sensory processing in office environments : association with burnout, well-being, and environmental satisfaction

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    Sensory challenges at work are a growing concern with recent evidence suggesting a link between sensory sensitivity, occupational stress, and burnout. Yet, while variance in sensory sensitivity among the general population is recognized, their relationship with office environment characteristics and occupational health remains underexplored. This study addresses this gap by conducting a cross sectional survey of 327 office workers in Great Britain, aged 18 to 64, from diverse industries and job roles. Participants were included if they worked at their primary office location for at least three days per week. Regression analyses revealed a positive association between sensory sensitivity (measured via the Adult/Adolescent Sensory Profile; AASP, low neurological thresholds) and burnout (Burnout Assessment Tool; BAT), reduced well-being (WHO-5), and lower satisfaction with the work environment, independent of office type. Notably, perceived control over the workspace was a moderately strong predictor of these outcomes, whereas specific office characteristics played a minimal role. These findings provide initial evidence linking sensory sensitivity to occupational health outcomes and perceived environmental attributes. The results underscore the need for replication using longitudinal and experimental designs. Future research should investigate the efficacy of targeted sensory interventions to alleviate environmental stressors and enhance workplace well-being and satisfaction

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