ZHAW Zurich University of Applied Sciences

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    Floristisches und faunistisches Monitoring der SRF-Flachdachbegrünung in Leutschenbach ZH

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    Dachbegrünungen sind eine mögliche Massnahme für grünere Städte und mehr Artenvielfalt, da die naturnahen Flächen und damit die Biodiversität mit der zunehmenden Verdichtung in den Siedlungsräumen abnehmen. Insbesondere die meist ungestörten, extensiven Gründächer sind wichtige Ersatzlebensräume für Pflanzen und überwiegend flugfähige Tierarten. Die Substratwahl und Begrünungsmethode haben dabei grossen Einfluss auf die Entwicklung einer Dachbegrünung. Um diese Faktoren zu vergleichen und die Biodiversität zu fördern, wurde im Jahr 2020 auf dem SRF-Dach eine Versuchsfläche angelegt. Die verwendeten Zusatzmaterialien in den Plots waren gehäckseltes Chinaschilf (Miscanthus x giganteus), ungewaschene Schafwolle und ungeladene Pflanzenkohle. Die Kontrollflächen enthielten keine Zusätze. Zudem wurde auf der Hälfte der Plots Pflanzen angesät. Im Jahr 2021 wurden bereits Vegetationsaufnahmen im Rahmen einer anderen Bachelorarbeit durchgeführt. Seit der Erstellung wurden keine Pflegeeinsätze vorgenommen. Die vorliegende Arbeit untersuchte die Veränderungen der Flora im Vergleich zum Jahr 2021 und die Auswirkungen der unterschiedlichen Substrate auf die Arten. Dazu wurde pro Plot eine Vegetationsaufnahme durchgeführt. Zudem wurden Tagfalter als Bioindikatoren kartiert und weitere faunistische Beobachtungen dokumentiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Ruderalstrategen auf dem Dach im Vergleich zu den angesäten Stress- und Konkurrenzstrategen dominierten. Die am häufigsten gefundenen Arten waren Bromus erectus und Lactuca serriola (beide 77-mal), gefolgt von Arenaria serpyllifolia und Erigeron annuus (beide 71-mal) und Sonchus oleraceus (67-mal). Drei Arten waren potenziell gefährdet (Allium carinatum, Clematis recta, Euphorbia exigua) und drei weitere Arten wurden als verletzlich eingestuft (Anthemis arvensis, Crepis tectorum, Teucrium botrys). Es wurden zudem fünf gebietsfremde Arten (Neophyten) gefunden. Die Substratzusätze hatten den stärksten Einfluss auf die Vegetationsentwicklung. Die Varianten mit Wolle wiesen tendenziell eine höhere Gesamtdeckung, Krautschichtdeckung und -höhe sowie Nährstoffzahl auf. Die Plots mit Chinaschilf hatten hingegen eher eine höhere Humuszahl sowie mehr Konkurrenzstrategen. Die Begrünungsmethode und Verwendung von Pflanzenkohle spielten unter den vorliegenden Bedingungen nur eine untergeordnete Rolle. Beispielsweise wurden nach drei Jahren keine Unterschiede mehr bei der Gesamtdeckung und Artenzusammensetzung zwischen begrünten und unbegrünten Plots festgestellt. Es ist aber gut möglich, dass die Effekte von Pflanzenkohle erst in einigen Jahren sichtbar werden. Bei den Tagfaltern und Vögeln wurden vor allem Generalisten beobachtet, wobei lediglich Cupido argiades als potenziell gefährdet eingestuft wurde. Die hohe Biodiversität, einschliesslich gefährdeter Arten, unterstreicht das Potenzial extensiver Dachbegrünungen. Bei der Planung von Dachbegrünungen sollte folgendes beachtet werden: Für nährstoffreiche Böden eignet sich Wolle als Substratzusatz, während bei mageren Standorten besser Chinaschilf verwendet werden sollte. Zudem ist es wichtig hervorzuheben, dass spontan wachsende Ruderalstrategen auch längerfristig eine Dachbegrünung dominieren können. In weiteren Arbeiten sollte untersucht werden, wie sich die Artenzusammensetzung weiterentwickelt und welche längerfristigen Effekte die Substratzusätze haben.As semi-natural areas and biodiversity continue to decline due to increasing urbanisation, green roofs offer a promising measure for creating greener cities and enhancing biodiversity. Extensive green roofs, in particular, which are largely undisturbed, serve as important substitute habitats for plants and airborne animal species. The choice of substrate and greening method have a major influence on the development of a green roof. In order to compare these factors and promote biodiversity, a trial area was created on the SRF roof in 2020. The materials used in the plots were chopped Chinese reed (Miscanthus x giganteus), unwashed sheep's wool and untreated biochar. The control plots contained no added materials. Additionally, plants were sown on half of the plots. In 2021, vegetation surveys were already carried out as part of another bachelor thesis. No maintenance work was carried out during the entire period. In this study, vegetation surveys were conducted to assess changes in the flora on the test area of the SRF roof in Leutschenbach, Zurich since 2021 and to examine how different substrates influence species composition. Butterflies were also mapped as bioindicators, and other faunistic observations were documented. The results revealed that ruderal species dominated the roof compared to the sown stress- and competition-tolerant species. The most frequently recorded species were Bromus erectus erectus and Lactuca serriola (each observed 77 times), followed by Arenaria serpyllifolia and Erigeron annuus (both observed 71 times) and Sonchus oleraceus (67 times). Three species were potentially endangered (Allium carinatum, Clematis recta, Euphorbia exigua) and three other species were categorised as vulnerable (Anthemis arvensis, Crepis tectorum, Teucrium botrys). Five neophyte species were also found. The substrate emerged as the most significant factor influencing vegetation development. While the variant with wool tended to show higher total cover, herb layer cover, height, and nutrient values, Chinese reed exhibited higher humus values and supported more competitive strategists. The revegetation method and the use of biochar played only a minor role under the given conditions. For example, after three years, no more differences were found in the species composition between greened and ungreened plots. However, it is quite possible that the effects of biochar will only become visible in a few years. Regarding butterflies and birds, primarily common species were observed. Among butterflies, only Cupido argiades was classified as potentially endangered. The high biodiversity, including the presence of endangered plant species, highlights the potential of extensive green roofs. The following should be considered when planning future green roofs: If the target vegetation grows well on nutrient-rich soil, wool should be used as a substrate addition. If the site is rather poor, however, it is better to use Chinese reed. It is also important to emphasise that spontaneously growing ruderal strategists can also dominate a green roof in the longer term and should therefore also be taken into account in the planning. Further work should investigate how the species composition develops and what longer-term effects the substrate additions and any maintenance work have

    Life cycle inventories of wind energy : electricity generation from onshore and offshore wind farms for the Swiss and European context

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    Dieser Bericht enthält eine umfassende Aktualisierung der Lebenszyklusinventare (LCI) für die Stromerzeugung aus Windkraft im Schweizer und europäischen Kontext. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und des Bundesamtes für Energie (BFE) wurde diese Studie von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) durchgeführt. Die aktualisierten LCIs umfassen Onshore- und Offshore-Windparks mit modernen Turbinenkapazitäten von 2.3 MW bis 15 MW. Insgesamt wurden 39 Datensätze erstellt, darunter Infrastrukturdatensätze und Stromproduktionsdatensätze auf Windparkebene sowie aggregierte Strommixe für die Schweiz und Europa. Diese Inventare entsprechen dem Datenbankprotokoll des BAFU und basieren auf dem Referenzjahr 2024. Das modellierte Inventar deckt alle Lebenszyklusphasen über Herstellung, Transport, Installation, Betrieb und Wartung (O&M), Rückbau und Abfallbehandlung ab. Für jede Turbinengrösse wurden separate LCI für bewegliche Teile (Rotor, Nabe, Gondel), Turm und Fundament sowie elektrische Komponenten wie Umspannwerke und Kabel erstellt. Die Modelle berücksichtigen realistische Transportwege, Schiffsaktivitäten, Austauschraten über 25 Jahre und SF6-Leckage. Der Schweizer Windkraftmix wurde anhand von 2.3-MW- und 3.4-MW-Onshore-Turbinen mit dem nationalen Kapazitätsfaktor aus der Schweizer Windenergie-Statistik modelliert. Für den europäischen Kontext umfasst der Strommix sowohl Onshore- als auch Offshore-Anlagen. Die Onshore-Turbinen haben eine Leistung von 2.3 MW, 3.4 MW, 4.5 MW und 6.2 MW, während die Offshore-Turbinen eine Leistung von 5 MW, 10 MW und 15 MW haben. Mit dieser Auswahl werden tatsächliche Marktanteile sowie zukünftige Trends abgedeckt (z. B. die wachsende Bedeutung von 10–15-MW offshore Turbinen). Die Umweltauswirkungen wurden auf der Grundlage des Treibhauspotenzials (GWP, IPCC 2021), des kumulativen Energiebedarfs (CED) und der Gesamtumweltbelastung gemäss der Methode der ökologischen Knappheit bewertet. Die Treibhausgasemissionen liegen zwischen 10.4 und 22.7 g CO2-eq./kWh. Offshore-Windenergie führt aufgrund der Schiffsaktivitäten zu höheren Resultaten, trotzt höheren Kapazitätsfaktoren (~34% für offshore gegenüber ~23% für onshore in Europa und ~19 % in der Schweiz). Der Schweizer Windmix ergibt 18.1 g CO2-eq./kWh und liegt damit über dem europäischen Durchschnitt von 14.9 g CO2-eq./kWh, was auf niedrigere Kapazitätsfaktoren und kleinere Turbinen zurückzuführen ist. Die gesamten Umweltauswirkungen und die CED für den Schweizer Mix sind ebenfalls 13–16% höher als für den europäischen Mix. Diese Studie verbessert die Qualität und Repräsentativität der Windkraftdaten für Ökobilanzstudien und unterstützt so genauere Berechnungen von Umweltauswirkungen und politische Entscheidungen im Zusammenhang mit Klimazielen und Strategien zur Energiewende. Ausserdem gewährleistet sie die Angleichung der Schweizer BAFU-Datenbank an den aktuellen Stand der Windtechnologie

    Das Kollektiv hinter dem Individuum : OER, KI und die strategische Rolle von Bibliotheken am Beispiel der ZHAW Hochschulbibliothek

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    Die fortschreitende Digitalisierung hat Open Educational Resources (OER) stark vorangebracht, doch eine nachhaltige Integration in den Bildungsalltag bleibt bisher aus. OER sind noch keine Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig steht das OER-System vor einer neuen Herausforderung: der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). KI kann eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung von OER und Open Educational Practices (OEP) spielen, bringt jedoch rechtliche Unsicherheiten und komplexe Kooperationsanforderungen mit sich. Wissenschaftliche Bibliotheken nehmen in diesem Wandel eine Schlüsselrolle ein, indem sie aktive Unterstützung anbieten, um OER von individuellen Initiativen zu breit akzeptierten Standards zu entwickeln. Anhand eines Fallbeispiels der ZHAW Hochschulbibliothek – der Erstellung eines Massive Open Online Course (MOOC) – untersucht der Artikel konzeptionelle und praktische Herausforderungen für Bibliotheken im Kontext von OER und KI. Ziel ist es, die sich verändernde Rolle wissenschaftlicher Bibliotheken in Hochschulen aufzuzeigen sowie Strategien zur Bewältigung rechtlicher Unsicherheiten zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei die kollektive Intelligenz: Diese entsteht durch vertrauensbasierte interne Vernetzung und enge Verbindungen. Bibliotheken sollen nicht nur reagieren, sondern vorausschauend agieren, Bedarfe frühzeitig erkennen und Handlungsoptionen entwickeln. Kollektive Intelligenz und organisatorische Antizipation gelten als zentrale Elemente, um den wachsenden Herausforderungen durch KI zu begegnen. English abstract: The digitalization has significantly advanced Open Educational Resources (OER), yet their integration into everyday education remains lacking. OER are still far from becoming the norm. At the same time, OER face a new challenge: artificial intelligence (AI). AI can play a central role in the further development of OER and Open Educational Practices (OEP), but it also brings legal uncertainties and complex collaboration requirements. Academic libraries play a key role by providing active support to help OER evolve from individual initiatives into widely accepted standards. Using a case study from the ZHAW University Library—the development of a massive open online course (MOOC)—the article explores conceptual and practical challenges for libraries in the context of OER and AI. The aim is to illustrate the changing role of academic libraries within higher education institutions and to reflect on strategies for addressing legal uncertainties. At the core is collective intelligence: it emerges through trust-based internal networking and strong connections. Libraries are expected not just to react, but to act proactively, recognize emerging needs early, and develop appropriate courses of action. Collective intelligence and organizational anticipation are key to navigating the growing challenges posed by A

    Vertrauen in Business-Ökosystemen : Grundvoraussetzung für das Teilen von Daten in B2B-Geschäftsbeziehungen

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    Die Bedeutung von Vertrauen im B2B-Kontext ist nicht neu, da fehlendes Vertrauen als eine der größten Barrieren für die Datenteilung gilt. Vertrauenswürdige Unternehmen profitieren von niedrigeren Transaktionskosten, besserem Informationsaustausch und höherer Innovationsleistung. Vertrauen in einem B2B-Ökosystem basiert auf mehreren Erfolgsfaktoren und kann systematisch erarbeitet werden. In diesem Beitrag werden die Treiber und Barrieren sowie die wichtigsten Prinzipien für den Aufbau von Vertrauen in B2B-Geschäftsbeziehungen erläutert und praxisbezogene Handlungsempfehlungen abgeleitet

    Das Potenzial von Castanea sativa als Stadtbaum der Alpennordseite am Beispiel der Stadt Zürich

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    Die Europäische Edelkastanie (Castanea sativa Mill.) gewinnt als potenzieller Stadtbaum zur Anpassung an den Klimawandel zunehmend an Bedeutung. Diese Bachelorarbeit untersucht das Potenzial der Edelkastanie in der Stadtbegrünung am Beispiel der Stadt Zürich und diskutiert ihre Eignung als Stadtbaum. Mit Hilfe von GIS-Daten wurde eine umfassende Standortanalyse durchgeführt, bei der Faktoren wie Bodentyp, Höhenlage, Exposition und Hangneigung in Bezug auf bestehende Pflanzstandorte von Castanea sativa in Zürich analysiert wurden. Ergänzend wurde eine Multikriterienanalyse unter Berücksichtigung der Nähe zu städtischen Infrastrukturen wie Schulanlagen, Aussichtspunkten, Gemeinschaftszentren und verkehrsberuhigten Strassenabschnitten durchgeführt, um geeignete öffentliche Pflanzflächen entsprechend der Vision des Projekts Stadtzürcher Maroni zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verbreitung von Castanea sativa in Zürich besonders gut in mittleren Höhenlagen, nordexponiert, an flachen Hängen und auf kalkreichen Bodentypen gedeiht, wobei die Verteilung eng mit historischen Pflanzungen, der Flächenstruktur und der Stadtentwicklung verknüpft ist. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde eine Pflanzpotenzialkarte entwickelt, die die Flächen mit einem Wertebereich von 0 bis 320 bewertet. Von den insgesamt 4,8 Mio. m² als potenzielle Pflanzfläche ausgewiesenen Flächen sind 2,2 Mio. m² Flächen mit geringer Priorität, 2 Mio. m² Flächen mit mittlerer Priorität, 569’284 m² Flächen mit hoher Priorität und 12’970 m² Flächen mit sehr hoher Priorität. Neben ökologischen Vorteilen wie der Kühlung durch Schatten und Evapotranspiration sowie der Förderung der Biodiversität bietet die Castanea sativa auch einen soziokulturellen Mehrwert, insbesondere durch ihre essbaren Früchte. Die erfolgreiche Integration von Castanea sativa als Stadtbaum setzt jedoch eine gezielte Pflege, ausreichende Wasserversorgung und Schutz vor Schädlingen voraus. Diese Arbeit liefert konkrete Handlungsempfehlungen für die nachhaltige Integration von Castanea sativa in urbane Ökosysteme und unterstützt die Weiterentwicklung des Projekts Stadtzürcher Maroni.The European sweet chestnut (Castanea sativa Mill.) is becoming increasingly important as a potential urban tree for adaptation to climate change. This bachelor thesis examines the potential of the sweet chestnut in urban greening using the example of the city of Zurich and discusses its suitability as an urban tree. With the help of GIS data, a comprehensive site analysis was carried out in which factors such as soil type, altitude, exposure and slope inclination were analyzed in relation to existing planting sites of Castanea sativa in Zurich. In addition, a multi-criteria analysis was carried out, considering the proximity to urban infrastructure such as school facilities, viewpoints, community centers and traffic-calmed road sections, in order to identify suitable public planting areas in line with the vision of the Stadtzürcher Maroni project. The results show that the distribution of Castanea sativa in Zurich is particularly good at medium altitudes, exposed to the north, on flat slopes and on calcareous soil types, with the distribution closely linked to historical plantings, land structure and urban development. Based on these findings, a planting potential map was developed, which rates the areas with a value range from 0 to 320. Of the total of 4.8 million m² identified as potential planting areas, 2.2 million m² are low priority areas, 2 million m² are medium priority areas, 569,284 m² are high priority areas and 12,970 m² are very high priority areas. In addition to ecological benefits such as cooling through shade and evapotranspiration and the promotion of biodiversity, Castanea sativa also offers socio-cultural added value, particularly through its edible fruit. However, the successful integration of Castanea sativa as an urban tree requires targeted care, sufficient water supply and protection against pests. This work provides concrete recommendations for the sustainable integration of Castanea sativa into urban ecosystems and supports the further development of the Stadtzürcher Maroni project

    Sterbefasten : „der“ palliativpflegerische Auftrag?!

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    Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF), in der Allgemeinbevölkerung häufig als Sterbefasten bezeichnet, ist eine bewusste Entscheidung und Handlung, die darauf abzielt, den Tod vorzeitig herbeizuführen (Feichtner et al., 2018; Ivanovic et al., 2014; Walther & Birnbacher, 2019). Dabei ist zu beachten, dass sowohl gesunde als auch kranke Menschen sowie jüngere und ältere Personen unterschiedlich lange und individuell geprägte Prozesse oder Phasen durchlaufen, um diesen Schritt zu gehen – Sterbefasten ist nicht gleich Sterbefasten (Stängle et al., 2019). Aus dieser Perspektive lässt sich der FVNF dem übergeordneten Themenfeld des „Hastened Death“, also des vorzeitigen Herbeiführens des Todes, zuordnen (Fringer, 2015). Vor diesem Hintergrund ergibt sich eine potenzielle Spannung zwischen dem ausdrücklichen Wunsch zu sterben und den grundlegenden Prinzipien der Palliativversorgung, die auf die Linderung von Leiden und den Erhalt der Lebensqualität ausgerichtet sind. Ziel dieses Beitrags ist es, das Phänomen des Sterbefastens in einen reflektierten Zusammenhang mit den Konzepten und Haltungen der Palliative Care zu stellen

    Passenger delight in liminal spaces : uncovering the dynamics of airport airside F&B

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    The airport airside environment is a unique and highly consequential setting for consumer behavior, where passengers’ food and beverage (F&B) decisions are shaped by time pressure, emotional states, and spatial constraints. This study empirically validates two complementary frameworks - the CX Delightors Framework and the Airport Airside Consumption Model - in the U.S. context to deepen understanding of passenger behavior in this liminal space. Using survey data from 1,374 passengers across three major U.S. hub airports (DEN, PHX, SLC), we conducted principal component analyses to refine the original nine CX Delightors attributes into five robust dimensions: Hospitality & Ambiance, Value for Money, Brand Appeal, Speed of Service, and Product Quality & Menu Variety. We further confirmed the relevance of the three-factor Airport Airside Consumption Model (AirsideStress, AirsideEnjoy, AirsideFear), with the novel finding that “travelling by plane as a special occasion” loads onto AirsideStress rather than AirsideEnjoy, highlighting context-specific emotional dynamics and potential “emotion blind spots” in passenger decision-making. Theoretically, this study advances research on liminal consumption by demonstrating that passenger delight is a holistic construct and by offering a modular, scalable framework that can extend beyond F&B to retail and the entire curb-to-gate passenger journey. Practically, the results call for emotionally intelligent airport design and targeted experience curation, addressing stress points while amplifying moments of delight. By integrating emotional, spatial, and service design perspectives, airports and concessionaires can transform F&B from a functional necessity into a strategic lever for engagement, differentiation, and revenue growth

    Built, not born : how education predicts billionaire wealth

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    This study investigates the key drivers behind the wealth accumulation of America’s 100 richest self-made billionaires, using data from the Forbes 400 list. Focusing on five individual and contextual factors—education, innovation, networks, inheritance, and geographic origins—the research applies regression analysis to evaluate the statistical significance and predictive power of each. The results show that education, especially from elite institutions, is a strong and consistent predictor of wealth. Innovation, measured by patents and entrepreneurial activity, shows the strongest correlation, emphasizing its centrality in modern wealth creation. Networks—both personal and professional—also play a crucial role, though they interact with other variables. In contrast, inheritance and geographic origins, while influential, exhibit weaker statistical associations. Notably, 89% of the cohort received little or no family funding, underscoring the importance of individual agency and external investment. The findings challenge assumptions about inherited wealth and highlight the role of human capital, innovation ecosystems, and urban opportunity structures in financial success

    Concussion im Sport – aerobes Training oder Ruhe als Intervention? Ein Vergleich zwischen Ruhe und aerobem Training und deren Einfluss auf die Symptomentwicklung im ersten Monat nach einer Concussion im Sport, gemessen an der Postconcussion Symptom Scale

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    Darstellung des Themas: Concussions sind in vielen Sportarten häufig, jedoch werden diese oft nicht vollständig erkannt und behandelt. Als Intervention wird Ruhe empfohlen, doch die Evidenz dafür ist begrenzt. Aerobes Training gewinnt an Bedeutung und verspricht eine verbesserte Erholung im Vergleich zu verordneter Ruhe. Die Physiotherapie übernimmt dabei eine vielseitige Rolle und zielt darauf ab, die Erholungszeit zu verkürzen. Ziel: Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist, die Wirksamkeit eines aeroben Trainings mit verordneter Ruhe zu vergleichen. Dabei wird die Entwicklung von Symptomen, gemessen an der Postconcussion Symptom Scale, nach einer Concussion im Verlauf des ersten Monats untersucht. Methode: Um die Fragestellung dieser Arbeit zu beantworten, wurde ein systematisches Literaturreview durchgeführt. Dazu wurden die Datenbanken PubMed, MedLine und CiNAHL via Ovid durchsucht. Vier Studien wurden ausgewählt und mithilfe des Instruments von Letts und Law kritisch beurteilt. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass aerobes Training keine negativen Auswirkungen auf die Schwere der Symptome hat. Stattdessen beschleunigt aerobes Training die Symptomreduktion nach einer SRC. Schlussfolgerung: Aerobes Training trägt im Vergleich zu verordneter Ruhe positiv zur Symptomentwicklung bei. Es bleibt offen, inwiefern aerobes Training sich auf Langzeitfolgen auswirkt.Background: Concussions are common in many sports but are often not fully recognized and treated. Rest is recommended as an intervention, but the evidence for this is limited. Aerobic exercise is gaining momentum and promises improved recovery compared to prescribed rest. Physiotherapy has a multifaceted role and aims to shorten recovery time. Purpose: The present bachelor thesis aims to investigate the effectiveness of aerobic exercise compared to rest on the development of symptoms following a concussion during the first month. This will be assessed using the Postconcussion Symptom Scale Methods: For the systematic literature review, the databases PubMed, Medline and CiNAHL via Ovid were searched. Four studies were selected and subsequently critically assessed using the Letts and Law instrument. Results: The results indicate that aerobic training has no negative impact on the severity of symptoms. Instead, aerobic exercise accelerates symptom reduction after SRC. Conclusion: Aerobic exercise contributes positively to symptom development compared to prescribed rest. It remains to be seen to what extent aerobic training influences longterm consequences

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