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    Professionswissen von Lehrpersonen zu Grundlagen des Leseerwerbs und Diagnostik bei Leseschwierigkeiten – Entwicklung und Validierung eines Befragungsinstruments für ausgebildete und angehende Lehrpersonen und Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen

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    Leseschwierigkeiten gehören zu den häufigsten Lernproblemen in der Schule, und die Folgen für betreffende Kinder sind gravierend. Lehrpersonen und Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen (SHP) übernehmen im Rahmen der Diagnostik von Leseschwierigkeiten eine zentrale Aufgabe. Um diese Aufgabe wahrnehmen zu können, müssen entsprechendes Wissen und Können zu Grundlagen des Leseerwerbs und Diagnostik bei Leseschwierigkeiten vorliegen. In den vergangenen Jahren hat sich ein reges Forschungsinteresse entwickelt, das Professionswissen von Lehrpersonen in den Blick zu nehmen und kognitive Wissensbestände objektiv zu messen. In der vorliegenden Arbeit wurde, ausgehend von bestehenden Modellen zum Professionswissen von Lehrpersonen in verschiedenen Fächern und Domänen, ein Befragungsinstrument entwickelt. Dies wurde an einer Stichprobe (N = 507), bestehend aus Laien, Lehrpersonen mit und ohne Berufserfahrung sowie SHP empirisch geprüft. Die Analysen erfolgten auf Grundlage der klassischen Testtheorie und des eindimensionalen Rasch-Modells. Das Instrument wurde im Hinblick auf psychometrische Gütekriterien und die Dimensionalität (u.a. Fachwissen und fachdidaktisches Können) beurteilt. Zudem wurde untersucht, ob sich das Professionswissen in verschiedenen Substichproben (Lehrpersonen und SHP mit unterschiedlicher Berufserfahrung und Ausbildung) unterscheidet und ob das Instrument somit ausbildungssensitiv misst. Die Ergebnisse belegen, dass das Instrument mit Einschränkungen geeignet ist, das Wissen und Können objektiv, reliabel und valide zu messen. Die theoretisch postulierten Dimensionen haben sich nicht wie erwartet gezeigt. Das Instrument ist in der Lage, Unterschiede im Wissen und Können der Substichproben zu erfassen und erfüllt damit das Validitätskriterium der Ausbildungssensitivität

    Zum Zusammenhang zwischen der Einstellung der Lehrkraft zu inklusivem Sportunterricht und sozialer Interaktionen von Kindern

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    Im Zentrum des Beitrags stehen zwei Fragen: 1. Unterscheiden sich Kinder mit und ohne kognitive Beeinträchtigung im inklusiven Sportunterricht in ihren sozialen Interaktionen? 2. Besteht dabei ein Zusammenhang mit der Einstellung der Sportlehrkraft gegenüber inklusiver Bildung? Dazu wurden in einer Querschnittsanalyse 1502 Kinder und 84 Lehrkräfte auf Grundschulstufe befragt. Soziale Netzwerkanalysen zeigen, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) im Sportunterricht signifikant weniger soziale Interaktionen erhalten als Kinder ohne SPF, jedoch gleich viele ausgehende Interaktionen aufweisen. Die sozialen Interaktionen hängen jedoch nicht mit der Einstellung der Lehrkraft zusammen. Auf dieser Basis wird die Rolle der Lehrkraft für die sozialen Interaktionen der Kinder diskutiert

    Lesen in der Fremdsprache Französisch: Kompetenzen von Drittklässlerinnen und Drittklässlern mit unterschiedlichen Schrift- und Sprachfähigkeiten in der Erstsprache Deutsch

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    Diese Publikation widmet sich dem Erwerb von Lesekompetenzen in der Fremdsprache Französisch bei Schülerinnen und Schülern mit und ohne (Schrift-)Sprachstörungen in der dritten Primarstufe. Die Längsschnittstudie liefert empirische Evidenz für Unterschiede in verschiedenen Teillesekompetenzen zu Beginn des frühen Fremdsprachenunterrichts. Das für die Datenerhebung entwickelte Screening, dessen empirische Validierung und die Berechnung von Strukturgleichungsmodellen zur Überprüfung von Einflussfaktoren auf die Lesekompetenzen in Französisch werden präsentiert. Die Forschungsresultate zeigen, dass der Leseerwerb in der Fremdsprache Französisch von den hierarchieniederen Lesekompetenzen in der Erstschriftsprache Deutsch und den Erwerbsmechanismen auf kognitiv-linguistischer Prozessebene beeinflusst ist. Die Unterschiede in den Teillesekompetenzen sprechen für eine frühzeitige Überprüfung des Lernstandes und gezielte Fördermassnahmen, die in der Publikation skizziert werden

    Wollen wir Geschlechter machen?

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    Blitzrechenkartei 2 zum Schweizer Zahlenbuch

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    Zahlenraum bis 100 Die Blitzrechenkartei ist inhaltlich exakt auf das «Schweizer Zahlenbuch 2» – neue Ausgabe abgestimmt und vollständig Lehrplan-21-konform. Sie ist das passende Zusatzmaterial für das selbstständige Üben aller Kinder und ideal für eine gezielte Einzelförderung bei Lernschwierigkeiten. Am Ende der Kartei befinden sich knapp 60 vermischte Aufgabenkarten. Damit können die Kinder am Ende eines Schuljahrs ihre mündlichen Rechenfertigkeiten prüfen. Im «Blitzrechenpass», der als Kopiervorlage beigefügt ist, können die Fertigkeiten der einzelnen Kinder Übung für Übung dokumentiert werden

    Leadership in schools and teacher well-being: an investigation of influence processes

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    Towards a model of teachers’ moral health: Professional satisfaction, moral emotions and teacher ethos

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    Teaching involves a wide variety of tasks, many of which are quite challenging as they are strongly interwoven with moral values and ethical aspects. The moral dimension contributes largely to the attractiveness of this profession. Still, while teachers predominantly experience positive emotions and high levels of job satisfaction throughout their professional careers, they might also suffer from the sometimes stressful requirements of this occupation. This chapter contributes to the question of whether or to what extent teachers’ sense of professional ethics can be regarded a major driver or inhibitor to their positive emotions, job satisfaction and occupational health. We discuss why teachers’ skills to sense and morally reflect their professional behaviour can be considered both a blessing and a curse with regard to their job satisfaction. We conclude with a theoretical model on moral stress and health in the teaching profession and give an outlook on options to foster teachers’ health and prevent teacher burnout

    Developmental trajectories of children's spatial skills: Influencing variables and associations with later mathematical thinking

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    Few studies have examined the long-term relations between children's early spatial skills and their later mathematical abilities. In the current study, we investigated children's developmental trajectories of spatial skills across four waves from age 3–7 years and their association with children's later mathematical understanding. We assessed children's development in a large, heterogeneous sample of children (N = 586) from diverse cultural backgrounds and mostly low-income homes. Spatial and mathematical skills were measured using standardized assessments. Children's starting points and rate of growth in spatial skills were investigated using latent growth curve models. We explored the influence of various covariates on spatial skill development and found that socioeconomic status, language skills, and sex, but not migration background predicted children's spatial development. Furthermore, our findings showed that children's initial spatial skills––but not their rate of growth––predicted later mathematical understanding, indicating that early spatial reasoning may play a crucial role for learning mathematics

    Definitionskompetenzen von Erst- und Zweitklässlern. Mit einem Ausblick auf die weitere Entwicklung

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    Gegenstand dieses Beitrags sind die Definitionskompetenzen von Kindern im ersten und zweiten Schuljahr sowie von jungen Erwachsenen. Auf der Grundlage eines aus der internationalen Forschungsliteratur abgeleiteten Kategorienrasters wird untersucht, welche sprachliche Form Kinder in der ersten Klasse für Definitionen von konkreten und abstrakten Nomen sowie Verben wählen (N = 303). Anhand von Vergleichsdaten derselben Kinder aus der zweiten Klasse wird ihre Entwicklung innerhalb eines Jahres analysiert. Den Kinderdefinitionen der beiden Zeitpunkte werden die Definitionen junger Erwachsener (N = 63) gegenübergestellt, um im Sinne einer Apparent-time-Analyse einen Ausblick auf die weitere Entwicklung von Definitionskompetenzen bis ins junge Erwachsenenalter zu geben. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder bereits im ersten Schuljahr ein Bewusstsein für die Form von Definitionen entwickelt haben. Bereits innerhalb eines Jahres ist gesamthaft eine leichte Tendenz zu abstrakteren Kategorien erkennbar. Vergleicht man die Ergebnisse mit denen junger Erwachsener, so wird die generelle Entwicklung von funktionalen über deskriptive in Richtung kategorialer Formen sehr deutlich. Eine Gegenüberstellung verschiedener Wortarten zeigt, dass in allen Altersgruppen konkrete Nomen am abstraktesten definiert werden (schon einzelne Erstklässler verwenden kategoriale Formen mit Hyperonym und Spezifizierung), diese Kompetenz aber nicht automatisch auf andere Wortarten übertragen wird. Innerhalb des kurzen Zeitraums von einem Jahr lässt sich auf individueller Ebene keine gezielte Entwicklung in Richtung abstrakterer Definitionen feststellen, sondern es sind klar auch »Rückschritte « auszumachen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität einer Definition nicht nur vom Alter der Person und ihren Wortschatzkompetenzen, sondern auch vom individuellen Definiendum sowie seiner Wortart beeinflusst wird

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