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Integrierte durchgängige Sprachbildung – Übergänge als Handlungsfeld
Im Projekt «bisKidS»1 geht es um Sprachbildungsmassnahmen in Berner Kitas sowie Erfahrungen und Anliegen (vor-) schulischen pädagogischen Fachpersonals in Bezug auf die Sprachbildung von Kindern. Ein besonderes Interesse gilt der Durchgängigkeit der Sprachbildungsmassnahmen in der Kita sowie im ersten Zyklus. Mit dem Fokus auf ebendiese Durchgängigkeit werden entsprechende Ergebnisse aus einer Befragung von vorschulischen Fachpersonen und solchen aus der Kindergartenstufe vorgestellt und durch Interviewaussagen ergänzt
Paired Reading with parent or volunteer tutors: Do implementation, process features, or tutor characteristics explain differential effects?
Within intervention research, there is still little attention paid to explaining effects. This paper intends to explain differential effects of a Paired Reading study (RCT) of third grade students struggling with reading (N = 129). The study showed differential effects on reading fluency, depending on whether volunteers or parents conducted the training. The mediating role of several implementation and process features, and the role of tutor characteristics, are investigated. Even though volunteers and parents differed in several aspects regarding implementation, process features and tutor characteristics, these differences cannot explain the differential effects. The difficulty uncovering the components responsible for the efficacy of the method is discussed, and implications for future research presented
Guilt is effectively induced by a written auto-biographical essay but not reduced by experimental pain
Introduction: The aim of the present study was (1) to validate the method of guilt-induction by means of a written auto-biographical essay and (2) to test whether experimental pain is apt to alleviate the mental burden of guilt, a concept receiving support from both empirical research and clinical observation.
Methods: Three independent groups of healthy male participants were recruited. Group allocation was not randomized but within group pain/sham administration was counterbalanced over the two test-days. Groups were tested in the following consecutive order: Group A: guilt induction, heat-pain/sham, N = 59; Group B: guilt induction, cold-pressure-pain/sham, N = 43; Group C: emotionally neutral induction, heat-pain/sham, N = 39. Guilt was induced on both test-days in group A and B before pain/sham administration. Visual analog scale (VAS) guilt ratings immediately after pain/sham stimulation served as the primary outcome. In a control group C the identical heat-pain experiment was performed like in group A but a neutral emotional state was induced.
Results: A consistently strong overall effect of guilt-induction (heat-pain: p < 0.001, effect size r = 0.71; CPT-pain p < 0.001, r = 0.67) was found when compared to the control-condition (p = 0.25, r = 0.08). As expected, heat- and cold-pressure-stimuli were highly painful in all groups (p < 0.0001, r = 0.89). However, previous research supporting the hypothesis that pain is apt to reduce guilt was not replicated.
Conclusion: Although guilt-induction was highly effective on both test-days no impact of pain on behavioral guilt-ratings in healthy individuals could be identified. Guilt induction per se did not depend on the order of testing. The result questions previous experimental work on the impact of pain on moral emotions
Bedeutung einer «wissenschaftlichen» Fachdidaktik im Hinblick auf die Professionskompetenz von Lehrpersonen zum interdisziplinären Fachbereich «Natur, Mensch, Gesellschaft»
Die vorliegende Standortbestimmung zum Fachbereich «Natur, Mensch, Gesellschaft» (NMG) geht der Frage nach, wie Lehrpersonen der deutschsprachigen Schweiz die nötige Professionskompetenz hinsichtlich «wissenschaftlicher» NMG-Fachdidaktik aufbauen können. Im Rahmen der Lehrpersonenbildung für den 1., 2. und 3. Zyklus geschieht dies in der Ausbildung im Fachbereich NMG mit den vier Teilfachbereichen «Natur und Technik» (NT), «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt» (WAH), «Räume, Zeiten, Gesellschaften» (RZG) sowie «Ethik, Religionen, Gemeinschaft» (ERG). Neue Möglichkeiten der Professionalisierung bieten fachdidaktische Masterstudiengänge, welche die Vernetzung und die wissenschaftliche Weiterentwicklung stärken. Des Weiteren wird NMG in fachdidaktischen Forschungsprojekten sichtbar, die in den letzten Jahren durch methodische Professionalisierung einen spürbaren Innovationsschub erhalten haben
Aha! WAH. Band 1: Arbeiten, Produzieren, Konsumieren
In Aha! WAH setzen sich die Lernenden mit Fragen und Situationen der alltäglichen Lebensführung auseinander.
Geleitet von kompetenzorientierten Aufgaben füllen die Lernenden das Heft mit ihren Gedanken, Beobachtungen und Erkenntnissen und schaffen so eine Sammlung ihrer persönlichen Lernspuren.
In Band 1 erkunden die Schülerinnen und Schüler verschiedene Produktions- und Arbeitswelten. Sie lernen, wie Märkte und Handel funktionieren, wie sie bewusste Konsumentscheidungen treffen können und welche gesellschaftliche Bedeutung Arbeit hat
Introduction: Experiencing and Contesting Spatialized Injustice in the City
This introduction presents an overview of the key concepts discussed in the subsequent chapters of this book. The book deals in different ways with experiences of spatialized injustice in the contemporary city. It addresses shocking aspects of city life produced by social inequality and examines how social exclusion and diverse forms of social violence are contested, debated, and represented. The book addresses urban space as a site and object of struggle between social groups and reveals how in these struggles space, social inequality and social difference, inscribed in physical and symbolic boundaries, intersect. It reveals variegated ways of how ‘territories of injustice’ are fought over. The book explores spatialized social boundaries, established through social differences that result from unequal access to and unequal distribution of resources and social opportunities
Sonderklassen und integrative Förderung im nationalen Vergleich
Die integrative Förderung und die Sonderklassen sind niederschwellige sonderpädagogische Massnahmen, die in der Schweiz ganz unterschiedlich vergeben, benannt und umgesetzt werden. Gesetzliche Grundlagen und Forschungsbe- funde zeigen zwar, dass die integrative Förderung den separativen Settings vorzuziehen ist. Trotzdem führen rund zwei Drittel der Kantone noch Sonderklassen. Im Bereich der integrativen Förderung zeigen sich Unterschiede bezüg- lich Finanzierung, Gutachten, Zeugniseintrag und Kombination mit weiteren Massnahmen. Diese wirken sich auf Betroffene und auf die Ausgestaltung der Schulsettings vor Ort aus
Diskussion erster Ergebnisse des Projekts: «Differenzierung im lehrwerkbasierten Französischunterricht: Eine Fallstudie in vier jahrgangsübergreifenden Klassen»
Aktuelle fremdsprachendidaktische Debatten intendieren neuere didaktische Prinzipien, darunter bspw. der Umgang mit Differenzierung. Dieser Umgang mit Differenzierung, wie er u.a. in den Lehr- und Lernmaterialien Mille feuilles angelegt ist, erfordert einen Paradigmenwechsel aller Beteiligten. Die Lehr- und Lernmaterialien Mille feuilles wurden für den Französischunterricht ab dem 3. Schuljahr auf der Grundlage des Lehrplans Passepartout / 21 entwickelt, der 2011 in Kraft getreten ist. Mille feuilles wurde für Jahrgangsklassen konzipiert. Im Kanton Bern, in dem die Daten für das vorliegende Projekt erhoben wurden, stellt die Zunahme an Mehrjahrgangsklassen – aus pädagogischen oder finanziellen Gründen – die Lehrpersonen vor zusätzliche Herausforderungen. Ziel des vorliegenden Dissertationsprojekts ist es, herauszufinden, wie Lehrpersonen mit Binnendifferenzierung im jahrgangsübergreifenden Französischunterricht umgehen. Mittels einer explorativen Fallstudie (Caspari 2016, S. 68), die als Methodentriangulation (Knorr & Schramm 2016, S. 90) angelegt ist, werden für die Aussenperspektive je vier bis sechs Lektionen an vier verschiedenen Klassen videografiert (Schramm & Schwab 2016, S. 146) und für die Innenperspektive problemzentrierte Interviews (Trautmann 2012, S. 220) mit den Lehrpersonen durchgeführt. Fallstudien sind in der Fremdsprachenforschung insofern wichtig, als dass davon ausgegangen wird, dass sich in Einzelfällen über das ihnen Spezifische hinaus generellere Strukturen manifestieren (Caspari 2016, S. 68). Für das vorliegende Paper wird der Fokus auf die adaptive Unterstützung bzw. auf Scaffolds der Lehrperson als mögliche Form der qualitativen Differenzierung gelegt und erste Resultate hierzu werden diskutiert