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    4109 research outputs found

    Einblicke in die professionelle Entwicklung von Lehrpersonen im ersten Berufsjahr

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    Eine der Schlüsselphasen in der professionellen Entwicklung von Lehrpersonen ist der Einstieg in den Beruf. Nach dem Studium an der Hochschule mit Einblicken in die Praxis in den schulpraktischen Anteilen treten die Lehrpersonen direkt in den Beruf ein. Sie werden mit einer Reihe von neuen Herausforderungen konfrontiert, die sie nun eigenständig bewältigen müssen. Dafür greifen sie auf personale und soziale Ressourcen zurück, die ihre Entwicklung beeinflussen. In diesem Beitrag haben wir mit einem qualitativen Zugang diesen Professionalisierungsprozess untersucht. Es zeigte sich, dass Lehrpersonen Herausforderungen unterschiedlich angehen und ihre professionelle Entwicklung durch deren Bewältigung voranbringen

    Fachkräftesicherung durch die Integrationsvorlehre: Ergebnisse zum Schweizer Pilotprogramm INVOL

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    Das von Bund und Kantonen finanzierte Pilotprogramm Integrationsvorlehre – INVOL soll Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene auf eine qualifizierende Berufsausbildung und die Integration in den Schweizer Arbeitsmarkt vorbereiten. Gleichzeitig soll in Branchen, die unter Fachkräftemangel leiden, für Fachkräftenachwuchs gesorgt werden. Ergebnisse aus der Evaluation der ersten INVOL-Abschlusskohorte 2019 zeigen auf, dass die INVOL sowohl zur Fachkräftesicherung als auch zur Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen einen Beitrag leistet

    Lernmodule Hochwasserrisiken: Vom Verstehen zum Handeln

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    Staff-perceived social status and social skills of students with intellectual disabilities in special needs schools.

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    An individuals’ social status in the classroom is of major concern in students’ social and academic development. The present study attempted to examine the staff-perceived proportion of students with intellectual disabilities (ID) in special needs schools classified sociometrically as accepted, rejected, neglected, controversial, or average, and the ways in which students with ID in different sociometric status groups differ in terms of their social skills. School staff reported on the social skills and social status of 1,068 students with ID ( M = 11.98 years, SD = 3.74; 31.5% female) in special needs schools. While some results mirrored those seen among typically developing students in studies using peer nominations, school staff reports suggest that there appear to be many students with ID in special needs schools who are considered neglected. Moreover, students classified as accepted and rejected had significantly higher and lower social skills, respectively, than average students. These results provide an initial exploration of the role of staff-perceived sociometric status groups and their association with social skills in special needs schools

    Factors affecting the percept of Yanny v. Laurel (or mixed): Insights from a large-scale study on Swiss German listeners

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    In May 2018, Yanny v. Laurel went viral: when listening to the same audio clip, some people claimed to hear only Yanny, others insisted it must be Laurel, and some had a mixed percept. Phoneticians have identified the acoustic features which caused this perceptual ambiguity, but we still know little about the factors affecting individuals' perception of the illusion. We conducted a controlled study with 974 Swiss German listeners, balanced for age, gender, and regional origin. Overall, nearly two thirds heard Yanny, one quarter Laurel, and about 12% had a mixed percept. We found age, gender, and electronic device to play a significant role: younger, female, and laptop-using participants demonstrated higher proportions of Yanny responses. These findings contribute to the growing body of research on polyperceivable words

    Differenzierung zur Teilhabe: Ein handlungsorientiertes Konzept für die historisch-politische Bildung

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    Der Nexus Migration – Integration – Flucht ist ein beliebtes Unterrichtsthema, wenn es darum geht, Schüler*innen im Sinne einer grundrechtsbasierten und antirassistischen Bildung für Werte wie Toleranz und Offenheit zu sensibilisieren. Zum einen greifen damit die Lehrpersonen im Sinne Wolfgang Klafkis (1996) ein epochaltypisches Schlüsselproblem auf. Der Unterricht soll dazu beitragen, rassistische Strukturen, Diskriminierungsformen und damit die „Spaltung der Gesellschaft“ (Achour 2018, 40) kritisch zu beleuchten, Vorurteile abzubauen und den Gemeinsinn zu stärken. Zum anderen wird in der Umsetzung der didaktische Anspruch sichtbar, die Lebensrealitäten der Schüler*innen im Sinne einer Subjektorientierung in der Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen. Im Forschungsprojekt Doing/Undoing Difference in der Politischen Bildung wird dabei deutlich, dass dieser Unterricht entgegen den Zielen der Lehrpersonen mehrheitlich in ein Doing Difference mündet – sprich, dass die anwesenden Schüler*innen auf ihren sogenannten Migrationshintergrund zurückgeworfen werden, ohne dass Zugehörigkeitsordnungen einer kritischen Reflexion unterzogen werden (Sperisen/Affolter 2020a). Die Analyse des Datenmaterials hat gezeigt, dass die Unterrichtspraxis und die dahinter liegenden fachlichen und pädagogischen Ziele der Lehrpersonen weit auseinanderdriften. Diese Diskrepanz soll hier als didaktisches Dilemma kritisch diskutiert werden. Schließlich soll mit „Differenzierung zur Teilhabe“ ein handlungsorientiertes Konzept für die pädagogische Praxis vorgestellt werden. Das didaktische Dilemma besteht darin, dass die Lehrpersonen angesichts ihres didaktischen Anspruchs der Subjektorientierung einen bedeutenden Aspekt aufgreifen: Die Schüler*innen sind in unterschiedlicher Weise von den eingangs erwähnten gesellschaftlichen Verhältnissen betroffen. Dabei werden ihre (familiären) Migrationsbiografien in vielerlei Hinsicht relevant, sei es hinsichtlich gesellschaftlicher Zugehörigkeitserfahrungen oder gesetzlicher Rechte und Pflichten. Doch wie lässt sich dies in der pädagogischen Praxis berücksichtigen, ohne dabei natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeitsordnungen zu reproduzieren? Mit dem Ansatz der Differenzierung zur Teilhabe wird in diesem Beitrag eine Orientierungshilfe für unterschiedliche schulische Alltagssituationen etabliert. Es geht um eine pädagogisch-didaktische Entscheidungshilfe, die sich an der Teilhabe aller Lernenden orientiert und natio-ethno-kulturelle Fremdzuschreibungen möglichst vermeidet. Ziel dieses Ansatzes ist es, die Lernsettings so auszurichten, dass dem Spannungsfeld zwischen der Gleichbehandlung aller Schüler*innen (Gleichheit) und der gerechten Berücksichtigung von Unterschieden zwischen den Schüler*innen (Gerechtigkeit) aufmerksam und reflexiv begegnet werden kann. Die Differenzierung zur Teilhabe bezieht sich einerseits auf Interaktionen mit den anwesenden Schüler*innen im Unterricht. Für die historisch-politische Bildung stellen sich folgende Fragen: Wie bringe ich die Schüler*innen mit den Unterrichtsinhalten in Verbindung? Wie unterscheide ich dabei die Schüler*innen im Sinne einer Subjektorientierung? Welche Rolle spielt für mich die (zugeschriebene) Herkunft der Schüler*innen für ihren Einbezug in den Unterricht und deren Beurteilung? Andererseits bezieht sich der Ansatz auch auf die Unterrichtsinhalte: Welche (oder wessen) Geschichte erzähle ich? Welche Subjekte kommen dabei vor? Welche Kollektivkategorien werden herangezogen? Und: Zu welchem Wir der Gegenwart wird diese Geschichte in Bezug gesetzt? Im Folgenden wird, ausgehend von den Ergebnissen des Projekts Doing/Undoing Difference in der Politischen Bildung, das Spannungsfeld von Lebensweltbezug und Differenzmarkierung in der pädagogischen Praxis untersucht. Als handlungsorientierendes Konzept schlagen wir anschließend „Differenzierung zur Teilhabe“ vor. Nach einer theoretischen Herleitung und Differenzierung des Konzepts werden schließlich Schlussfolgerungen für die historisch-politische Bildung gezogen

    Die Rolle von Archiven aus informationsethischer Sicht

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    Ethische Fragen werden in der Archivwissenschaft nur wenig beachtet. Führt man sich aber vor Augen, dass Archive zu den bedeutendsten Verwaltern von Information in der modernen Informationsgesellschaft gehören, wird schnell deutlich, dass damit auch eine erhebliche Verantwortung in Bezug auf den Umgang mit Information einhergeht und dass sich daran wiederum ethische Fragen anschliessen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Aufgaben von Archiven aus einer informationsethischen Perspektive zu unter-suchen. Dazu werden im ersten, theoretischen Teil die informationsethischen Grundlagen erarbeitet, was in die Formulierung von allgemeinen Prinzipien des nachhaltigen Umgangs mit Information mündet. Der zweite Teil widmet sich der Anwendung dieser Prinzipien auf den Bereich der Archive. Dabei wer-den die archivspezifischen Formen des Umgangs mit Information in ihrer informationsethischen Dimension beleuchtet. Daraus ergeben sich konkrete Forderungen an die Ausübung der archivischen Tätigkeiten, die mitunter auch in einer Berufsethik für Archivar:innen zu berücksichtigen sind. Abschliessend wird die Rolle von Archiven in der Auseinandersetzung mit anderen Akteuren der Informationsgesellschaft behandelt, die nicht zuletzt in der Beteiligung an informationsethischen Diskursen besteht

    Migrationsgesellschaftliche Mehrsprachigkeit in der Lehrer*innenbildung - welche Perspektiven eröffnen die Erstsprachen innerhalb der Sprach(en)didaktik?

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    Die wissenschaftlichen Fachdidaktiken verhandeln heute vermehrt Kontexte einer post-migrantischen und transnationalisierten Gesellschaft. Mit dem Zugang der migrations-gesellschaftlichen Mehrsprachigkeit in der Lehrer*innenbildung sind inter- und transdi-ziplinäre Öffnungen der Sprachendidaktik notwendig geworden. Der Bilanzierung dieser Entwicklung auf der Basis des seit 2018 laufenden Projektes Mehr Sprache(n) für alledes Bundesamts für Kultur (BAK) widmet sich der vorliegende Beitrag. Noch hat die Erst-sprachförderung – im spezifischen der sogenannte Herkunftssprachliche Unterricht (HSU) – im Schweizer Bildungssystem keinen festen Platz. Erstsprachförderung fristet als Par-allelsystem in der unterrichtsfreien Zeit und auf freiwilliger Basis ein Dasein jenseits von Relevanz. Mit der projektrelevanten Kooperation zwischen ausländischen und hiesigen Lehrpersonen wurde ein innovatives didaktisches Modell entworfen, um den Zielsetzun-gen einer Sprach(en)didaktik näher zu kommen und die Herausforderungen migrationsge-sellschaftlicher Mehrsprachigkeit anzunehmen. Die beiden Akteursgruppen konzipierten mit einem forschend-entdeckenden Ansatz des Lehrens und Lernens neue Unterrichts-projekte. Der modellhaft durchgeführte Regelunterricht zeigt Wege in der Fachdidaktik der (Fremd-)Sprachen, die den Stereotypisierungen auf dem Sprachenmarkt entgegenwirken (Zingg 2020). Denn eine postmigrantische Gesellschaft sollte die vorhandene Mehrspra-chigkeit vermehrt als Ressource anerkennen und diese Vielfalt in einem positiven Licht repräsentieren. Die Fachdidaktiken – in diesem Fall die Didaktik der Fremdsprachen – sind für solche Veränderungen und Umverteilungen eine wichtige Schnittstelle. Die heutige Ausgangslage in der Schweiz erfordert es, Perspektiven für die Erweiterung der bestehen-den (Fremd-)Sprachdidaktiken zu skizzieren. Das vorliegende Paper diskutiert Chancen und Grenzen der im Schulalltag immer wichtiger werdenden Mehrsprachigkeit und wagt einen kritischen Blick auf gewachsene (Macht-)Strukturen in den Fachdidaktiken

    Literatur im Fokus

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