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A psychometric study of a trait and state assessment of sexual pleasure – The Amsterdam Sexual Pleasure Inventory
We studied the Amsterdam Sexual Pleasure Inventory’s (1.0) psychometric properties. The ASPI, a revised self-report battery designed to measure domains of state and trait sexual pleasure in diverse gender, sex, and relationship populations, is based on a recently proposed conceptual framework of sexual pleasure. We collected quantitative (n = 1371) and qualitative data (n = 637) using a cross-sectional multi-method design targeting the general (German-speaking) population. After pre-processing, we conducted analyses on a sample of n = 706 participants. The theory-based 5-factor exploratory structural equation model and the principal component analyses of the two general exploratory index-scales showed good and acceptable structural validity evidence respectively. Measurement invariance was confirmed separately for male and female participants and for those with sexually functional-scoring and dysfunctional-scoring levels. Coefficient omega indicated that all scales, except those of one facet, showed acceptable to very good internal consistency. The ASPI’s convergent and discriminant associations with sexological and psychological constructs demonstrated good overall construct validity. Participants understood the items as intended and felt that the ASPI covered relevant facets of sexual pleasure. The ASPI might help understand how individuals differ in experiencing sexual pleasure and how different contexts enable some people to experience pleasure while disadvantaging others
Digitale Medien in Kindertagesstätten der Schweiz: Eine Studie zum Einsatz digitaler Medien in Kindertagesstätten der Schweiz und zu Sichtweisen von Fachpersonen und Erziehungsberechtigten
Mendrisio, andata e ritorno: Fürsorgerische und psychiatrische Kategorisierungen fremdplatzierter Jugendlicher im Tessin der 1970er Jahre
Wie Berufsverbände Berufe vermitteln
Viele Organisationen der Arbeitswelt präsentieren ihre Berufe auf der Suche nach Lernenden in Videos. Dabei wird durch die gewählten Inhalte und die Art der Vermittlung das Berufsbild mitkonstruiert und ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. Berufsverbände haben ein Interesse daran, ihre Berufe und damit sich selbst am Leben zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln sie Strategien, die es ihnen erlauben, die Berufs- und Arbeitswelten aktiv mitzugestalten. Die vorliegende Analyse fokussiert diese Vermittlungsstrategien und welche Berufsbilder sie transportieren
Daten von Berner und Deutschschweizer Lehrpersonen und sonderpädagogischen Fachpersonen zu Einstellungen, Bedenken und Selbstwirksamkeit gegenüber schulischer Inklusion (ISASI) (2019-2022)
Der Datensatz besteht aus Befragungen von Lehr- und sonderpädagogischen Fachpersonen an Berner- und Deutschschweizer Schulen sowie von Studierenden an Pädagogischen Hochschulen über den Zeitraum von 2019 bis 2022, die im Rahmen des Projekts Internationale Skalen zu Einstellungen und Selbstwirksamkeitserwartung von Lehrpersonen gegenüber Inklusion (ISASI) der PHBern gesammelt wurden.
Neben standardisierten Fragebogenskalen zu Einstellungen, Bedenken und Selbstwirksamkeit gegenüber schulischer Inklusion beinhaltet der Datensatz auch offene Fragen (z.B. Nennungen von förderlichen und hinderlichen Aspekten bei der Umsetzung schulischer Integration)
The diurnal course of salivary cortisol and alpha-amylase on workdays and leisure days in teachers and the role of social isolation and neuroticism
Teachers are among the occupational groups with the highest sick leave rates due to workplace stress and burnout symptoms. A substantial body of research has suggested social isolation and neuroticism to be related to physiological stress activity. However, the relationship between such characteristics and stress experiences has rarely been studied in conjunction with physiological stress indicators in the teachers’ natural settings. Thus, the present study examines salivary cortisol and α-amylase as physiological stress indicators on teachers’ work and leisure days and their relationship with social isolation. Furthermore, we test whether neuroticism moderates the relationship between social isolation and salivary biomarkers. Forty-two teachers completed questionnaires assessing social isolation (Trier Inventory for the Assessment of Chronic Stress) and neuroticism (Big-Five Inventory). Participants collected eight saliva samples on three days, two workdays, and one leisure day to measure the concentration of cortisol and α-amylase as biomarkers of the hypothalamic-pituitary-adrenal (HPA) axis and the autonomic nervous system (ANS), respectively. Results showed a significantly higher Cortisol Awakening Response (CAR) and diurnal cortisol slope (DCS) on workdays than on the leisure day but no significant differences regarding measures of α-amylase. We found a significant positive relationship between social isolation and the CAR on the leisure day but no association with the α-amylase measures. Furthermore, after controlling for confounders, social isolation was unrelated to neuroticism, and the latter did not moderate between social isolation and the CAR. Our findings suggest an association between social isolation and the HPA axis, i.e., the CAR, but do not support an association with the ANS, which would be indicated by the α-amylase assessments. Finally, our findings could not support an association of neuroticism with the HPA axis and ANS
Mit dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion einen adaptiven Unterricht fördern
Kompetenzorientierung verlangt grundsätzlich vom Fachunterricht, dass Kenntnisse so vermittelt werden, dass diese von den Lernenden bei anderen Sachverhalten angewendet und weiterentwickelt werden können. Dementsprechend sind im Unterricht Lernprozesse lernenden- und fachbezogen zu arrangieren und der Transfer von Gelerntem zu fördern. In der Lehrpersonenausbildung zeigt sich jedoch, dass die Umsetzung eines solchen kompetenzorientierten Unterrichts sehr herausfordernd ist, insbesondere zu komplexen Lerninhalten. Beispielsweise beim fachlich und situativ passenden Aufeinanderbeziehen von Schülervorstellungen- und Fachwissen oder im Umgang mit unterschiedlichen Schülervorstellungen innerhalb der begrenzten Unterrichtszeit.
Im vorliegenden Beitrag wird das Konzept eines kompetenzorientierten adaptiven Unterrichts vorgestellt, welches das Modell der Didaktischen Rekonstruktion (MDR) so erweitert, dass Schülervorstellungen und Fachwissen direkt in der Lernsituation flexibel, systematisch und für alle fassbar aufeinander bezogen werden können. Verschiedene Lernmedien setzen das didaktische Modell des adaptiven Unterrichts mit AEL (analytisch-erkenntnisorientierter Lernansatz) um und zeigen damit praxisorientierte Umsetzungen.
Eine quantitative und qualitative Studie zum Thema Hochwasser im Fach Geografie zeigt, dass der adaptive Unterricht mit AEL Lehrpersonen und Lernende gleichermaßen im Umgang mit verschiedenen Vorstellungen im Fachunterricht unterstützt, Schülervorstellungen zugänglich werden, ein Conceptual Change unterstützt wird sowie der Wissenszuwachs und die Transferleistung zu komplexen Inhalten hochsignifikant zunehmen und beständig hoch bleiben (Probst 2020a, 2020b). Zudem zeigt sich, dass der adaptive Unterricht mit AEL die Umsetzung zentraler Aspekte des MDR direkt im Unterrichtsgeschehen unterstützt und so ein hilfreiches Gerüst für die Umsetzung eines kompetenzorientierten Unterrichts zu komplexen Inhalten bietet