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Wie Studierende Texte von Peers kommentieren: Exemplarische Kontrastierung von zwei Fällen und erste hochschuldidaktische Schlussfolgerungen
Der vorliegende Beitrag stellt einzelne Ergebnisse aus einem am Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) NMS der Pädagogischen Hochschule Bern durchgeführten Forschungsprojekt vor. Zentrales Anliegen dieses Projekts ist eine Annäherung an das im deutschsprachigen Raum noch kaum systematisch beforschte Phänomen der Textkommentierung zu Feedbackzwecken. Anhand von Beispielen aus einem Korpus von studentischen Textkommentierungen soll hier aufgezeigt werden, wie vielschichtig und komplex dieser Forschungsgegenstand aus linguistischer Perspektive ist. Im vorliegenden Beitrag werden zwei kontrastiv ausgewählte Fälle im Detail vorgestellt. Dadurch soll ein Eindruck davon vermittelt werden, wie groß das Spektrum des Herangehens und der Umsetzung einer Textkommentierung zu Feedbackzwecken unter Mitstudierenden ist. Der Beitrag ist von einer didaktischen Perspektive geleitet: Zwar finden sich in der schreibdidaktischen Literatur zahlreiche Kriterien und Regeln für hilfreiches Textfeedback, konkrete Hinweise dazu, wie Textfeedback sprachlich so realisiert werden kann, dass es diesen Kriterien entspricht, sind jedoch allenfalls ansatzweise formuliert. Durch die hier präsentierten Resultate können die Empfehlungen für Textfeedback empirisch unterfüttert werden. Für die Analyse der Textkommentierungen wurde im Projekt ein aus zwei Rastern bestehendes Instrument entwickelt (InliAnTe), das eine Rückbindung der Feedbackregeln einerseits an (text)linguistisches Wissen als auch an konkretes Sprachhandlungswissen ermöglicht. Zusammen mit dem Inventar an Textkommentierungsstrategien – wie es aus dem untersuchten Korpus hervorgeht – kann es Ausgangspunkt für eine theoretisch und empirisch reflektierte Didaktik des Textkommentierens in Peer-Textfeedback-Prozessen sein
Geschichte ohne Forschung? Anmerkungen zum Verhältnis von akademischer und populärer Geschichtsschreibung
Rezension zu: Schweer, Martin (Hg.): Lehrer-Schüler-Interaktion, Inhaltsfelder, Forschungsperspektiven und methodische Zugänge. 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2017
From a monolingual to a multilingual approach in language teaching
Traditionally, foreign language teaching has been based on second language acquisition theories that mostly disregard learners’ prior (and simultaneous) language learning experiences and resources. In this article, I will introduce the readers to an approach in language teaching that is based on third language learning theories. The approach — a multilingual approach to language learning and teaching—is being implemented in Switzerland following the Council of Europe’s recommendations of introducing two additional languages besides the local language into the school curriculum. The introduction of two additional (foreign) languages as well as the new approach required the development of new course materials. An evaluation of the pilot version of the materials revealed that only a small majority of teachers seemed to have implemented some aspects of a multilingual approach. To ensure that the teachers embraced this concept, it was recommended that teacher development programmes put more emphasis on teacher beliefs and the teachers’ own language learning experiences
Die Vermessung der Sprache: Zu Geschichte und Bedeutung des SDS
Kein Werk hat so viel zu unserer differenzierten Kenntnis über die Schweizer Dialektlandschaft beigetragen wie der Sprachatlas der deutschen Schweiz. Er ist für Dialektologen und Sprachinteressierte bis heute ein unverzichtbarer Datenfundus. Erst wer selber einmal im Feld war und Sprachdaten erhoben hat, bekommt einen Eindruck davon, was für ein Riesenprojekt dieser Sprachatlas war, dessen Erstellung sich über drei Jahrzehnte hinweg erstreckte. Der vorliegende Band will diesen Eindruck an ein interessiertes Publikum weitergeben. Er präsentiert bislang nahezu ungesichtetes Archivmaterial, das die Geschichte des Sprachatlas von den ersten Ideen über seine Vollendung bis hin zu seinem Erbe aufleben lässt
Reconnaître pas à pas 700 plantes communes
Parfait pour les débutants, ce guide permet d'identifier près de 700 espèces largement répandues en France et dans les plaines de l'Europe tempérée. Grâce à son système de clé dichotomique simple, l'identification des plantes s'opère sans risque d'erreur.
Chaque plante est présentée en des termes accessibles, accompagnée d'une ou plusieurs photographies.
Des informations complémentaires - telles que les espèces de papillons inféodées à une plante, les usages médicinaux ou culinaires que l'on peut en faire - élargissent le champ de la botanique à toutes les curiosités de la nature
Berufliche Identität zwischen Profession und ‚Nächstersein‘? Interdisziplinäre Diskussion zur Palliativpflege anhand eines konkreten Falles
Die Lehrer-Schüler-Beziehung im Spannungsfeld verschiedener Theorieansätze
Untersuchungen zur Lehrer-Schüler-Beziehung haben eine lange Tradition in der psychologischen Forschung. Dabei haben bisherige Ansätze gezeigt, dass es sich bei der Lehrer-Schüler-Beziehung um ein multidimensionales und dynamisches Konstrukt handelt, das – je nach theoretischer Ausrichtung – sehr unterschiedlich konzeptualisiert wird. Im vorliegenden Übersichtsartikel werden drei gängige theoretische Ansätze (Erziehungsstilforschung, Bindungstheorie und Selbstbestimmungstheorie) vorgestellt und kritisch diskutiert, mit dem Ziel Potenziale und Defizite zu identifizieren, anhand derer sich Forschungsdesiderate ableiten lassen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass je nach theoretischer Ausrichtung unterschiedliche Aspekte der Lehrer-Schüler-Beziehung empirisch fokussiert werden, was eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Forschungsergebnisse maßgeblich erschwert. Schließlich gilt es der Komplexität der Lehrer-Schüler-Beziehung theoretisch und empirisch besser gerecht zu werden, um spezifischere Implikationen für die Lehrerbildung und Schulpraxis generieren zu können
Being children: children’s voices on childhood
Situated in the context of children’s rights, this article reports on a study involving children from 11 countries and 5 continents in philosophical discussions about concepts of child and childhood. Here we focus on seven of those countries. In a previous study, two of the authors explored in what kind of society children would like to live. The present study directly addresses one of the issues arising from that study: to investigate what children think childhood is and their place in society. The study raises issues around children’s participation related to their conceptions of child and childhood