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Störungen im Unterricht wirksam begegnen
Eine positive, respektvolle und störungsfreie Lernumgebung unterstützt das Lernen der Schülerinnen und Schüler. Störungen im Unterricht wirken sich ungünstig auf deren Entwicklung wie auch auf die Gesundheit der Lehrpersonen aus. Bis heute werden Störungen nahezu ausschliesslich unangemessenem Verhalten der Kinder oder Jugendlichen zugeschrieben. Da Unterricht ein soziales System ist, greift eine solche einseitige Zuschreibung zu kurz. Wir verstehen Unterrichtsstörungen als interaktionales Problem und zeigen auf, wie Lehrpersonen Störungen im Unterricht durch eine respektvolle Beziehung, eine effektive Klassenführung und guten Unterricht wirksam vorbeugen und begegnen könne
Messung und Zertifizierung von Kompetenzen in der Weiterbildung aus (inter-) nationaler Perspektive
Unterwegs - Das bin ich. Das kann ich. Da will ich hin: Didaktischer Kommentar
Unterwegs unterstützt junge Menschen mit Flucht-/ Migrationshintergrund darin, ihre neue Umgebung und sich selbst besser kennenzulernen. Das Zusammenspiel von Selbst- und Fremdreflexion ( Das bin ich ), von Anerkennung und Ressourcenorientierung ( Das kann ich ) sowie die Entwicklung von Zukunftsperspektiven ( Da will ich hin ) fördern den Erwerb von Life Skills, die berufliche Orientierung und den Erwerb der deutschen Sprache. Der didaktische Kommentar bietet ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu den einzelnen Aufträgen sowie zahlreiche didaktische Hinweise, wie die Aufträge der Heterogenität der Lerngruppe entsprechend angepasst und erweitert werden können
Wünschen – Tauschen – Handeln: Unternehmerisch tätig sein
Die ökonomische Bildung ist ein wichtiger Pfeiler in der BNE. Es ist darum unerlässlich, ein Verständnis für Geld, Handel und Wirtschaft zu erarbeiten. Im Unterrichtsdossier werden die Grundlagen für die ökonomische Bildung und das Unternehmertum in fünf Bausteinen erarbeitet. Als Beispiele dienen klassische Lerninhalte des 1. Zyklus wie z.B. «der Verkaufsstand» oder «unser Dorf». Wichtige Ziele dabei sind: sich in der ökonomischen Welt zurechtzfinden und zentrale Bedürfnisse von konsumorientierten Wünschen unterscheiden. In weiteren Sequenzen wird der Tauschprozess von Arbeit gegen Lohn und Geld gegen Güter behandelt. Abschliessend setzt sich die Klasse mit der Frage auseinander, welche Dinge wie geteilt werden können. Jeder Baustein ist mit Ideen zur Nutzung von digitalen Medien und der Förderung von Medien- und Informatikkompetenzen ergänzt
Die Situation auf der Kindergartenstufe im Kanton Zürich: Dokumentation der empirischen Studie
Im Rahmen der vorliegenden empirischen Studie wurde die Situation auf der Kindergartenstufe im Kanton Zürich untersucht. Dazu wurden aktuelle pädagogische Praxen sowie Erfahrungen und Haltungen der auf dieser Stufe tätigen Lehrpersonen erforscht. Im Zentrum der Erkenntnisinteressen standen auch die Sichtweisen der Eltern der entsprechenden Kindergartenkinder, sprachliche und kognitive Entwicklungen dieser Kinder sowie die Übergänge in den Kindergarten und in die Primarschule. Mit einer multimethodischen Vorgehensweise wurden zwanzig Kindergärten im Kanton Zürich untersucht. Die Auswahl dieser Kindergärten erfolgte auf der Grundlage von drei Merkmalen: Gemeindetyp, Mischindex und Berufserfahrung der Kindergartenlehrperson. Es wurde darauf geachtet, dass die für die Studie ausgewählten Kindergärten in Bezug auf diese Kriterien möglichst kontrastreich ausgeprägt waren und somit typische Situationen von Kindergärten im Kanton Zürich repräsentierten. In jedem der zwanzig Kindergärten wurde im Frühling 2017 der Unterricht eines gesamten Vormittags videografiert, d. h. vom Eintreffen des ersten bis zur Verabschiedung des letzten Kindes. Gemäss Einschätzungen der Kindergartenlehrpersonen handelte es sich jeweils um einen „typischen“ Kindergartenvormittag. Ergänzend wurde jede Kindergartenlehrperson interviewt. Bei den Kindergartenkindern wurden die sprachlichen Kompetenzen und die Ausprägungen der exekutiven Funktionen erfasst. Zudem wurde mit den Kindern ein Kurzinterview zu ihren Einstellungen zum bzw. Haltungen gegenüber dem Kindergarten durchgeführt. Die Eltern der entsprechenden Kindergartenkinder wurden mittels eines Fragebogens vor allem zu ihren Kindern und der Erziehungs- und Bildungskooperation mit den Kindergartenlehrpersonen befragt. Im Herbst 2017 wurden in denselben Kindergärten bei den neu in den Kindergarten eingetretenen Kindern und deren Eltern Erhebungen mit den gleichen Instrumenten durchgeführt
Mehrsprachigkeit als Ressource und Reflexionsgegenstand mündlichen Argumentierens im DaF-Unterricht
Der Beitrag spricht sich für einen mehrsprachigkeits- und aufgabenorientierten Zugang zum mündlichen Argumentieren in der meist nachgelernten Fremdsprache Deutsch aus. Er erschließt die deutschdidaktische Konzeptualisierung von Gesprächs- bzw. Argumentationskompetenz und setzt sie in Beziehung zu den fremdsprachendidaktischen Konzepten von Mehrsprachigkeitskompetenz und Aufgabenorientierung. Das argumentationsdidaktische Desiderat, mehr verfahrensbezogene Aspekte zu berücksichtigen, möchte ich für den fremdsprachendidaktischen Zugang relativieren. Sprachbezogene Aspekte sind von großer Relevanz, wenn DaF-Lernende ihr mehrsprachiges Repertoire nutzen, um im Rahmen von argumentativen Aufgaben eigene Mitteilungsabsichten umzusetzen, wie anhand authentischer Daten verdeutlicht wird
Wenn es regnet: Den Regentropfen auf der Spur
Das Dossier unterstützt bei der Planung und Umsetzung von thematischen Unterrichtssequenzen für den Kindergarten und die Basisstufe, die unkompliziert auch für die 1./2. Klasse adaptiert werden können. Die praxiserprobten Spiel- und Lernumgebungen bieten entwicklungsorientierte Zugänge zu den Kompetenzen aus dem Fachbereich NMG (Lehrplan 21) und zeigen Verbindungen zu anderen Fachbereichen auf. Bausteine: So ein Regenwetter! - Regen bewusst wahrnehmen und erkennen; Jede Menge Regentropfen - Messen, wie viel es regnet; Grosse Pfützen, kleine Pfützen - Untersuchen wohin das Regenwasser verschwindet; Woher kommt der Regen? - Verstehen wie Regen entsteht; Alles wasserdicht? - Herausfinden, was vor Regen schützt; Kostbares Nass - Regenwasser sammeln und nutzen
Die Bedeutung der Religion in Berner Fibeln seit dem 17. Jahrhundert
Reading primers have a dual educational mandate: they acquaint children with written language, as well as they implement – through the texts they contain – pedagogical concerns. By analyzing reading primers from the canton of Berne (from the end of the 17th to the beginning of the 20th century), this article examines the extent to which religion as educational goal is reflected in these teaching materials