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Autonomous goal striving promotes a nonlimited theory about willpower
People who believe that willpower is not limited exhibit higher self-regulation and well-being than people who believe that willpower is a limited resource. So far, only little is known about the antecedents of people’s beliefs about willpower. Three studies examine whether autonomous goal striving promotes the endorsement of a nonlimited belief and whether this relationship is mediated by vitality, the feeling of being awake and energetic. Study 1 (n = 208) showed that autonomous goal striving predicts a change in willpower beliefs over 4 months and that this change is mediated by vitality. Study 2 (n = 92) replicated this finding using experience sampling assessments of vitality. Experimental Study 3 (n = 243) showed that inducing an autonomous mind-set enhances people’s endorsement of a nonlimited belief by fostering vitality. The studies support the idea that what people believe about willpower depends, at least in part, on recent experiences with tasks as being energizing or draining
Mindset theory
In this chapter, we will introduce Mindset Theory which proposes that people hold different beliefs about the malleability of human attributes, such as intelligence and personality. Research demonstrated that these so-called mindsets or implicit theories predict a variety of key outcomes in the achievement and interpersonal domain, such as academic achievement and interpersonal aggression. The belief that people can change is usually (but not always) more adaptive than the belief that human attributes are fixed. We will introduce the cognitive and motivational mechanisms that explain how such a seemingly subtle difference in people’s beliefs (which they might not even be aware of) can produce such different outcomes. Last, we will introduce an intervention study that applied Mindset Theory to the widespread problem of bullying. This work suggests that adolescents’ mindsets can be lastingly changed which can help them to better cope with socially adverse situations
Kollegiale Unterrichtsreflexion im Lehramtsstudium
In der berufspraktischen Ausbildung verbringen Lehramtsstudierende öfters gemeinsam Zeit am Praxisort. Zu zweit oder in Gruppen können sie eigene Unterrichtserfahrung sammeln und den Unterricht von erfahrenen Praxislehrpersonen oder Mitstudierenden beobachten. Damit die Erlebnisse verarbeitet und Lernprozesse angestoßen werden, ist die persönliche oder kollegiale Reflexion ein wichtiges Element der Praxisausbildung (z. B. Hilzensauer, 2017; Wyss, 2013; Schüpbach, 2007). Der Austausch mit anderen Personen wird dabei als sehr wertvoll eingeschätzt. Durch das Gespräch erhält der/die Student*in Informationen über erwünschte oder unerwünschte Effekte der eigenen Handlungen, wird mit Wahrnehmungen von anderen Personen konfrontiert und ‚blinde Flecken‘ in der Eigenwahrnehmung werden aufgedeckt. Die Beobachtungen, Einschätzungen und das Feedback der Gesprächspartner*innen liefern damit wertvolle Inputs, die die Reflexion anregen und unterstützen können (Farrell, 2004; Landwehr, 2003). Neben den Gesprächen mit Praxislehrpersonen und Dozierenden können auch Peers die Rolle des Gegenübers einnehmen. Die Zusammenarbeit von Peers hat den Vorteil, dass sie auf Augenhöhe diskutieren können und kein Abhängigkeitsverhältnis oder Bewertungsdruck besteht. Verschiedene Studien konnten außerdem zeigen, dass solche Formen von Peer-Lernen und Peer-Feedback die Entwicklung von kritischem Denken sowie von kommunikativen und kollaborativen Fähigkeiten unterstützen (Johnson & Johnson, 1999). Neben diesen positiven Aspekten bergen Peer-Reflexionsgespräche jedoch auch verschiedene Herausforderungen. Studierende haben häufig kein klares Verständnis darüber, wie man ein konstruktives Feedback formuliert, und wenig Übung darin, Kolleginnen und Kollegen Feedback zu geben. Die meisten Studierenden sind abgeneigt, den Unterricht oder das Verhalten von Peers zu kritisieren, und wenig motiviert, sich um ein ausführliches Feedback zu bemühen (Nilson, 2003)
Geschlechtsinkongruenz im Kindes- und Jugendalter: Theoretische Erkenntnisse und Praxishilfen für Diagnostik und Therapie
Spezialisierte Ambulatorien sowie allgemeine kinder- und jugendpsychologische Beratungsstellen und psychotherapeutische Praxen verzeichnen in den letzten Jahren eine zunehmende Nachfrage, was die Versorgung der trans Kinder betrifft. Der Umstand, dass es an verbindlichen Behandlungsempfehlungen für dieses Klientel fehlt, führt häufig zu Unsicherheiten in der Beratung von trans Kindern und deren Familien. Hier setzt der vorliegende Artikel an, indem er theoretische Erkenntnisse anhand der Literatur zu Grundlagen, Diagnostik und Therapie zur Verfügung stellt, ergänzt mit Fallbeispielen und anwendungsorientierten Praxishilfen
Kompetenzbereich "Forschungsmethoden": Was sollen angehende Lehrpersonen am Ende ihrer Ausbildung aus der Sicht von in der Forschungsausbildung tätigen Dozierenden können?
Der Beitrag geht der Frage nach, welche Kompetenzen angehende Lehrpersonen am Ende ihrer Ausbildung im forschungsmethodischen Bereich aufweisen sollten. Dazu wird zuerst ein konzeptioneller Rahmen umrissen. Anschliessend werden auf der Basis einer quantitativen Befragung von in der Forschungsausbildung tätigen Dozierenden (N = 28) die Erwartungen an angehende Lehrpersonen dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Befragten u.a. darin einig waren, dass die Recherche, die Rezeption sowie das Formulieren einer Forschungsfrage thematisiert werden sollten. Bezüglich weiterer Bereiche (z.B. Untersuchungsdesigns, Datenauswertung) bestand hingegen weitgehend Uneinigkei
Deux langues premières et deux plans d’études: le modèle des «Classes bilingues de la ville de Berne»
MINT-Didaktik und Allgemeine Didaktik im Gespräch: Problemlösen und Differenzieren als Planungsprinzipien
Wie können gelingende Lehr-Lernprozesse mittels Problemlösen und Differenzieren gestaltet, wie fachliche und fachübergreifende Ziele verfolgt und wie übergeordnete Bildungs- und Erziehungsziele verwirklicht werden? Der interdisziplinäre Blick der Autorinnen und Autoren aus den verschiedenen (fach-)didaktischen Perspektiven auf Problemlösen und Differenzieren regt zu weiterführenden wissenschaftlichen Diskussionen an und bietet zudem Anregungen für die Unterrichtspraxis