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E-Portal kompetenzorientierte fachspezifische Unterrichtsentwicklung zum Fachbereich Textiles und Technisches Gestalten, Zyklen 2 und 3
Das «koloniale Andere» im Nationbuilding der Schweiz – ein Einblick
Im vorliegenden Artikel wird die Verflechtung der Schweiz in den Kolonialismus aufgezeigt. Verschiedene Schweizer Akteure waren in den Sklavenhandel involviert oder profitierten anderweitig vom kolonialen System. Mit der wirtschaftlichen Verflechtung einher ging die Konstruktion des « kolonialen Anderen», welche auch für die Identitätsstiftung im Zuge des Nationbuilding wichtig war. Dieser Prozess des othering wird anhand dreier Beispiele beleuchtet: anhand der «Wissenschaft», anhand der sogenannten «Völkerschauen» sowie anhand eines ausgewählten Schulbuchs aus dem 19. Jahrhundert
Fächerverbindende Themen in der Technischen Bildung: Bestandsaufnahme und Impulse am Beispiel «Textilien»
Technische Bildung auf der Basis eines mehrdimensionalen Technikverständnisses ist ein Vorhaben, an dessen Verwirklichung mehrere Fächer beteiligt sind. Worauf können Lehrpersonen aufbauen und worin besteht allenfalls Entwicklungsbedarf? Aus einer Bestandsaufnahme konkreter Unterrichtsbeispiele zu »Textilien« aus Lehrmitteln der Fächer Natur-Mensch-Gesellschaft (NMG) bzw. Natur & Technik (NT), Textiles und Technisches Gestalten (TTG) und Medien und Informatik (MI), die im Vorfeld der Tagung »Technische Bildung« in Ascona von den Leitenden des Workshops zusammengestellt wurden, kristallisierten sich zunehmend auch Fragen danach heraus, welche Rolle dem Textilen in Bezug auf Technische Bildung zugeschrieben wird. Ausgehend von drei didaktischen Grundprinzipien wird in diesem Beitrag den Besonderheiten des Textilen nachgegangen und werden einige für die Technische Bildung relevante Merkmale textiler Systeme und ihr Potenzial zur Gestaltung fächerverbindender Unterrichtsformen beleuchtet. Diese werden mit inhaltlichen und prozeduralen Kompetenzen der Fachbereiche TTG, NMG und MI in Beziehung gesetzt
Erfahrung Ganztagesschule: Koordination von Unterricht und ausserunterrichtlichen Angeboten in der Schule Schwabgut, Stadt Bern
Das Forschungsprojekt „Erfahrung Ganztagesschule“ beschäftigt sich mit der Einführung der ersten Ganztagesschule der Stadt Bern im Schuljahr 2018/2019. In Ergänzung zu den etablierten Tagesschulen bietet die Ganztagesschule der Schule Schwabgut eine neue Kombination von Unterricht und ausserunterrichtlicher Betreuung an. Die PHBern untersucht im Auftrag des Schulamts der Stadt Bern, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen der ausserunterrichtlichen Angebote (Tagesschule und Ganztagesschule) bestehen und welchen Einfluss die Einführung der Ganztagesschule als Organisationsform auf das System Schule und den Umgang mit dem Thema der ausserunterrichtlichen Angebote hat. wurden Beobachtungen, Interviews und Gruppendiskussionen mit den Leitungspersonen, Mitarbeitenden der Tages- und der Ganztagesschule, den Lehrpersonen und den Schülerinnen und Schülern. Innerhalb eines Schuljahres wurden diese Personen zu jeweils zwei Zeitpunkten im Abstand von sechs Monaten begleitet. Eine inhaltsanalytische Auswertung von Befragungen und Gesprächen ergab, dass die Ganztagesschule im ersten Jahr ihres Bestehens noch nicht vollständig in die Gesamtorganisation der Schule Schwabgut integriert werden konnte und die neuen Anforderungen an die Zusammenarbeit gewisse Herausforderungen für die verschiedenen Akteure mit sich brachten. Das Forschungsteam formuliert Entwicklungshinweise für verschiedene Bereiche, die bei der Einführung weiterer Ganztagesschulen berücksichtigt werden können