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Unterrichtsentwicklung: Lernen von Lehrpersonen im Kontext von Reformen mit wirksamer Weiterbildung unterstützen
Von der Einführung eines neuen Lehrplans wird erwartet, dass Schulen und Lehrpersonen seine Vorgaben übernehmen und ihre Praxis darauf ausrichten. Dieser Beitrag beschreibt Grundlagen, auf die das Institut für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern für die Entwicklung des Angebotsv zur Einführung des Lehrplans 21 im Kanton Bern Bezug genommen hat. Zentral ist die Erwartung an das Angebot, dass es Lernprozesse bei den Lehrpersonen auslöst, ihren Unterricht vermehrt kompetenzorientiert zu gestalten. Unterrichtsentwicklung als Kern der Schulentwicklung wird als eine Inszenierung individuellen und kollektiven Weiterlernens im Beruf verstanden. Dieser Prozess unterliegt gerade im Kontext einer Innovation, als die ein neuer Lehrplan verstanden werden kann, besonderen Voraussetzungen. Die professionelle Kompetenz der Lehrpersonen, ihre aktuellen Unterrichtskonzeptionen und die Emotionen gegenüber der wahrgenommenen Reformnachricht sind wichtige Aspekte, an die die Unterrichtsentwicklung anzuschliessen hat. Der Lernprozess wird durch eine externe, strukturierende Begleitung unterstützt, die eine doppelte Kompetenz auf der Ebene des Unterrichts und der Weiterbildung verlangt. Zentrale Massnahmen sind dabei einerseits ein reflexiver Zyklus, andererseits ein iterativer induktiv-deduktiver Verlauf des Weiterbildungsangebots
Profils d’intérêt individuels – l’allemand, le français et les mathématiques intéressent-ils les mêmes élèves? Résultats du projet de recherche MEGY de la HEP Berne
“Take care, honey!”: People are more anxious about their significant others' risk behavior than about their own
This research investigated people's affective reaction to and cognitive evaluation of risks taken by close others. Five experimental studies showed that individuals were more anxious when a significant other (e.g., their partner) intended to engage in behavior implying risk to health or safety than when they intended to engage in the same behavior themselves. This discrepancy did not emerge if the other was emotionally distant (e.g., an acquaintance), suggesting that the self-other discrepancy in anxiety is moderated by the quality of the relationship. Neither a perceived higher personal control, nor a perceived lower probability of encountering negative events, as suggested by research on self-other biases in risk assessment, accounted for the effect. However, it was partially mediated by individuals' tendency to imagine more severe consequences of others' (vs. own) risk behavior. Results are discussed with regard to their theoretical implications for the study of risk taking and close relationships
Support of students in primary schools: a comparative case study in a selective educational system
Den Blick auf das Politische schärfen. Vom Umgang mit hegemonialen Zugehörigkeitsordnungen in der Politischen Bildung
‚Migration‘ ist an Deutschschweizer Schulen ein beliebtes Unterrichtsthema, um die Schüler*innen im Sinne einer grundrechtsbasierten und antirassistischen Bildung für Werte wie Toleranz und Offenheit zu sensibilisieren. Empirische Ergebnisse zeigen, dass dieser Unterricht entgegen den Zielen der Lehrpersonen zu einem „Doing Difference“ und damit zur weiteren Segregation im Klassenzimmer führen kann. Im Aufsatz wird geklärt, wie solche schulischen Interaktionsprozesse ablaufen und welche alternativen Zugänge die Politische Bildung bietet. Dabei wird der Situation Rechnung getragen, dass Politische Bildung im Lehrplan nur vage verankert ist
Wenn das Glas Wein am Abend der einzige Weg zur Entspannung ist
Bisher wird der Konsum von Suchtmitteln, wie Alkohol, häufig als Defizit in der Selbstkontrolle verstanden: Man konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen. Möglicherweise verbirgt sich hinter dem Konsum aber auch ein Defizit in der Genussfähigkeit von Personen: Man greift zum «Genussmittel», um besser geniessen zu können. Aus dieser Perspektive ergeben sich neue Ideen für die Suchtprävention
Übergänge in den Kindergarten und in die Primarschule aus Sicht der Kindergartenlehrpersonen
Zwischen Schul- und Freizeitpädagogik: Die Positionierung von Tagesschulen
Es sind die Kinder, die den Hort oder die Tagesschule besuchen – aber zur Zielgruppe des Angebots gehören genauso die Eltern, die Schule oder die Gemeinde. Das sind die wichtigsten Kooperationspartner von Einrichtungen der ausserschulischen Bildung und Betreuung und bestimmen den Kontext, in dem das Personal arbeitet und pädagogisch relevante Entscheidungen trifft. Die Autorin zeigt am Beispiel von sechs Tagesschulen, mit wem zu welchem Zweck kooperiert wird und welche Positionen sich für Institution und Mitarbeitende daraus ergeben