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"Wir sollen wohl Superlehrer sein?" Über Kontingenzbewusstsein und das Entwickeln einer Unsicherheitskompetenz als Bestandteil der Lehrer*innenausbildung
Bewegen an Geräten kompetenzorientiert unterrichten: Erkenntnisse fachdidaktischer Entwicklungsforschung
Mit der Entwicklung und Einführung der neuen Lehrpläne und Bildungsstandards wird ein kompetenzorientierter Bewegungs- und Sportunterricht gefordert. Allerdings fehlen bislang Umsetzungshilfen für die Sportlehrpersonen, was eine grosse Herausforderung und teils auch Überforderung für sie darstellt (Schumacher, 2011). Im Wissen um dieses Problem verfolgte das vorliegende Projekt das Ziel, in Zusammenarbeit mit Lehrpersonen aller Schulstufen je eine exemplarische, kompetenzorientierte Unterrichtseinheit im Bereich «Bewegen an Geräten» zu entwickeln, durchzuführen sowie diesen Unterricht zu analysieren.
Das methodische Vorgehen im vorliegenden Teilprojekt orientierte sich an den im einführenden Beitrag skizzierten Zyklen der Entwicklung, Forschung und Aufbereitung (vgl. Abb. 1 im Beitrag 1, S. 10). So wurden zu Beginn des Entwicklungsprozesses die fachdidaktischen Grundlagen kompetenzorientierten Bewegungs- und Sportunterrichts erarbeitet, um zusammen mit den Lehrpersonen und gestützt auf den Lehrplan 21 (D-EDK, 2016) die Lerngegenstände spezifizieren und strukturieren zu können. Darauf aufbauend wurden je Schulstufe eine kompetenzorientierte Unterrichtseinheit im Bereich «Bewegen an Geräten» sowie die dazugehörenden Unterrichtsmaterialien entwickelt. In einem dritten Schritt führten die Lehrpersonen den zusammen entwickelten Unterricht in ihren Klassen durch. Dieser Unterricht wurde videografiert und durch die Lehrpersonen mittels einer schriftlichen Befragung reflektiert. Im Sinn einer Methodentriangulation wurde zusätzlich mit den Lehrpersonen ein problemzentriertes Interview zur Wahrnehmung des durchgeführten Unterrichts geführt. Alle Daten wurden anschliessend durch das Projektteam inhaltsanalytisch ausgewertet. Basierend auf diesen Auswertungen wurden die Fallbeispiele für das E-Portal der PHBern erarbeitet.
Nachfolgend wird auf die skizzierten Schritte detaillierter eingegangen. Dabei liegt der Fokus auf der Volksschule und dem dazugehörenden Lehrplan 21 (D-EDK, 2016). Darüber hinaus erfolgt im abschliessenden Fazit ein Ausblick auf den Einsatz der entwickelten E-Portal-Materialien in der Aus- und Weiterbildung von Sportlehrpersonen
Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams im Kontext von selbst organisieren Lernsettings
NMG - Sachunterricht: Kompetenzorientierte (philosophische) Gespräche führen im Kindergarten und auf der Primarstufe
Herkunftssprache übernimmt Brückenfunktion. Mehr Sprache(n) für alle
Am Beispiel einer Austauschreise nach Belgrad wird gezeigt, wie Lernende einer Oberstufe aus der Schweiz für Herkunftssprachen, verschiedene Schriftsysteme und dabei für Sprachenvielfalt sensibilisiert werden können. Wie sowohl DaZ-Lernende als auch einsprachige Schülerinnen und Schüler davon profitieren können, wird thematisiert
Schwierige Eltern? Der handlungsentlastete Blick auf Elternzusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit Eltern ist für Lehramtstudierende ein zentrales Thema.
Während ihrer Praktika sind sie oft bei Elterngesprächen oder anderen
Elternanlässen anwesend. Diese Erfahrungen werden im Seminar
Zusammenarbeit mit Eltern berücksichtigt. Ausgehend von diesen Erfahrungen und
der wissenschaftlichen Literatur entwickeln die Studierenden Fragen, die sie in
einer Interviewsituation an Eltern richten. Die Interviews werden transkribiert und
inhaltsanalytisch ausgewertet. Unsere Erfahrungen und die Evaluation des
Seminars zeigen, dass die Studierenden aufgrund dieses handlungsentlasteten
Gesprächs mit Eltern deren Situation besser nachvollziehen und Verständnis für
Anliegen und Kritik seitens der Eltern entwickeln