Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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3757 research outputs found
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Die Wirkung von Musik als Ritual in der Schule
Aus Interesse an meiner zukünftigen Arbeit als Lehrperson wurde die Hauptfrage «Welche Wirkungen hat Musik als Ritual auf Primarschülerinnen und Primarschülern?» und die zwei Unterfragen «Wie lassen sich die Wirkungen von Musik und Ritualen bestmöglich verbinden?» und «Wie lässt sich das gewonnene Wissen in die Praxis übertragen?» erforscht. Die Literaturarbeit wurde basierend auf den beiden Theoriefundamenten «Wirkungen von Ritualen» und «Wirkungen von Musik» erarbeitet. Diese beiden Theoriestränge wurden zusammengeführt und verglichen. Dadurch zeichneten sich vier klare Wirkungsbereiche ab. Der soziale, der emotionale, der kognitive und der strukturelle Bereich. Diese vier Bereiche zeigen die Wirkungen von Musik als Ritual auf Primarschülerinnen und Primarschüler auf. Für das Arbeiten als Lehrperson ist es wichtig, dass die Wirkungen von Musik und Ritualen in allen vier Bereichen berücksichtigt werden, so dass sich diese möglichst gut verstärken und ergänzen. Mögliche Anwendungsbeispiele werden in Praxisbeispielen erläutert. Ausblickend wäre es interessant noch mehr Wirkungen von Musik und Ritualen mit Langzeitstudien zu erforschen. Es kann angenommen werden, dass noch ein grosses Forschungspotential vorhanden ist
KINDLICHE BILDWELTEN: Die Entwicklung des realistischen Darstellens
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die anthropologische Entwicklung von Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren in zwei Primarschulklassen im Kanton Thurgau. Anhand einer Zeichenaufgabe wurden die entstandenen Werke der Kinder mittels Dokumentenanalyse ausgewertet, um die Entwicklungsstufen im bildnerischen Darstellungsvermögen zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen eine Vielfalt von Merkmalen für die jeweiligen Entwicklungsstufen und unterstreichen die Bedeutung einer individuellen Förderung und Anleitung, um die bildnerischen Fähigkeiten der Kinder weiter zu entwickeln. Lehrkräfte sollten ihren Unterricht bewusst auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausrichten, um deren Potenziale bestmöglich zu fördern. Zukünftige Studien könnten weitere Aspekte des bildnerischen Gestaltens untersuchen, um pädagogische Konzepte besser auf die Bedürfnisse der Kinder abzustimmen. Ein einfühlsamer Umgang und gezieltes Feedback können dazu beitragen, dass Kinder ihr volles Potenzial entfalten und ihre künstlerischen Fähigkeiten verbessern. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines differenzierten Ansatzes im Kunstunterricht, um sicherzustellen, dass alle Schüler ihr künstlerisches Potenzial entfalten können. Eine gute Unterrichtsvorbereitung ist unerlässlich, um die individuelle Entwicklung der Kinder zu fördern und ihre zeichnerischen Fähigkeiten zu verbessern. Dies ist besonders wichtig aufgrund der Heterogenität innerhalb einer Klasse und der individuellen Entwicklungsverläufe der Kinder. Diese Erkenntnisse sind für Lehrkräfte von grosser Bedeutung, um jedem Kind gerecht zu werden und seine kreative Entwicklung zu fördern
Making und Schule: Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht
Maker Education eröffnet Wege zu selbstbestimmtem Lernen, fördert die kreative und verantwortungsvolle Aneignung von Technologie und regt zum Tüfteln, Erfinden und Problemlösen an. In diesem Praxishandbuch wird vorgestellt, wie Making und MakerSpaces erfolgreich in den Schulalltag integriert werden können. Basierend auf einer dreijährigen Erprobung im Schweizer Kanton Thurgau, bei der fünf Pilotschulen unter unterschiedlichen Bedingungen Making als Teil ihrer Schulkultur etabliert haben, bietet das Buch konkrete Umsetzungshilfen. Es dient als Wegweiser für Lehrpersonen und Schulleitungen und deckt alle Phasen von der Projektplanung und Budgetierung über die Konzeption bis zur Unterrichtsgestaltung in schulischen MakerSpaces ab. Die Kapitel zeigen auf, wie Kreativität und Partizipation in Schulen gefördert, Making-Aktivitäten, die sowohl digitale als auch analoge Technologien einbeziehen, in verschiedene Fächer integriert und Schüler:innen für selbstbestimmtes und kollaboratives Lernen begeistert werden können. Mit konkreten Beispielen und hilfreichen Tipps wird dieses Buch zu einem wertvollen Begleiter für alle, die die Schulentwicklung im Bereich Making vorantreiben möchten
24 Making-Kompetenzen: Framework für schulische Maker Education mit Indikatoren zur Kompetenzüberprüfung (MakeComp4school)
Das folgende Making-Kompetenz-Framework besteht aus 24 Kompetenzen. Jede Kompetenz beinhaltet in Anlehnung an das Kompetenzverständnis von Weinert (2001) und an das Making-Verständnis von Maurer/Ingold (2023) Wissensbestände, Haltungen und Fertigkeiten, die im Framework jeweils in sechs Indikatoren abgebildet sind. Auf eine systematische Hierarchisierung der Indikatoren wird verzichtet, da Making-Aktivitäten gegenstandsbedingt über kognitive Operationen hinausgehen. Stattdessen sind die Formulierungen an Schüler:innen der Mittelstufe adressiert, so dass diese in Lage sind, anhand der Indikatoren auch Selbsteinschätzungen vorzunehmen. Bei den erstgenannten Indikatoren in jeder Kompetenz handelt es sich in der Regel um Wissensaspekte. Die nachfolgenden Indikatoren sind eher auf der Ebene von Haltungen und Fertigkeiten zu verorten. Die Wissensbestände sind jeweils Bestandteil und Voraussetzung für den Kompetenzerwerb, müssen aber nicht zwingend zuerst erworben werden. Die Einteilung in Personale Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Methodenkompetenzen und Fachkompetenzen orientiert sich an der Klassifizierung in gängigen Lehr-und Bildungsplänen
Bildungsforscher: "Über kurz oder lang ist es möglich, dass Schülerinnen und Schüler bei jeder Aufgabe schummeln": Bildung in einer digitalen Welt
Spiel als kommunikative Form der Spielgruppe
Die Metabotschaft "Dies ist ein Spiel" (Gregory Bateson) begleitet alles Spielen. Diese Botschaft fordert den Spielenden etwas ab: einen spielgerechten Einsatz. Ohne ihn gäbe es nur Langeweile, also kein Spiel, oder Konflikte, also ebenfalls kein Spiel. Der Formenreichtum des Spiels in Spielgruppen speist sich aus drei elementaren Typen von Spieleinsätzen: Spielsachen, Worte und soziale Rollen. Was jeweils "auf dem Spiel steht" und mit welchem Einsatz sich die Beteiligten ins Spiel verwickeln (lassen), legt der Beitrag ausführlich dar
Geschichtenerzählen als kommunikative Form der Spielgruppe
In diesem Kapitel werden Praktiken des bildgestützten Geschichtenerzählens (im Folgenden mit Geschichtenerzählen bezeichnet) als vierte kommunikative Form in Deutschschweizer Spielgruppen fokussiert. Auch diese Form findet sich in allen untersuchten Spielgruppen und bildet ein markantes Element des Spiel-gruppenalltags. In der Einführung geht es um die besondere Bedeutung von Büchern für Bildungserfolg, die Präsenz des Bilderbuchs im Spielgruppenfeld und die in den Projektspielgruppen beobachteten Praktiken des Geschichtenerzählens. Danach werden zur Vorbereitung der Analysen drei ausgewählte Sequenzen des Geschichtenerzählens in ihrer Anlage und ihrem Ablauf beschrieben. Diese Sequenzen werden anschliessend im Hinblick auf drei Aspekte kommunikativer Formen (Künzli/Isler 2018) fallvergleichend analysiert. Im letzten Abschnitt werden die Analyseergebnisse gebündelt und diskutiert
Das gesellschaftliche Feld der Spielgruppen in der Deutschschweiz
In diesem Kapitel wird zuerst auf den Bereich der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) im Allgemeinen eingegangen und darin das gesellschaftliche Feld der Spielgruppen verortet. Anschliessend wird das theoretische Verständnis eines gesellschaftlichen Feldes erläutert, um dann den Fokus auf die spezifischen Bedingungen des Feldes «Spielgruppen» der Deutschschweiz zu legen. Darauf folgt eine kurze Übersicht bisheriger Forschungsarbeiten zu Spielgruppen im Allgemeinen und zur frühen Sprachbildung im Besonderen. Abschliessend werden einige Konfliktlinien im Spielgruppenfeld thematisiert