Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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    Der Zusammenhang von Experimenten und dem Interesse im Naturwissenschaftsunterricht

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    Mit der Intention, die Interessenförderung im naturwissenschaftlichen Unterricht voranzutreiben, wurden Faktoren zusammengetragen und diskutiert, die Einfluss auf das Interesse von Sekundarschülerinnen und Sekundarschülern haben. Die Literaturarbeit wird durch eine empirische Untersuchung ergänzt. Im Rahmen des vorliegenden Forschungsdesiderats wurden 155 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Bruggfeld in Sitterdorf (7. bis 9. Klasse) zu ihrem Interesse an Naturwissenschaften mit dem Fokus auf das Experimentieren befragt. Die empirische Untersuchung wurde als Querschnittsstudie anhand eines Onlinefragebogens als Erhebungsinstrument durchgeführt. Die Items des Fragebogens basieren auf wissenschaftlich fundierten Studien (IPN-Interessenstudie Physik (Hoffmann, Häußler & Lehrke, 1998) und ROSE-Studie (Sjøberg & Schreiner, 2004)) sowie auf aktuellen theoretischen Erkenntnissen und empirischen Untersuchungen. Das Ziel der Masterarbeit besteht darin, herauszufinden, inwiefern das Experimentieren im naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe 1 mit dem Interesse der Lernenden zusammenhängt. Die Ergebnisse der vorliegenden Masterarbeit bieten wertvolle Impulse und Schlussfolgerungen für einen Naturwissenschaftsunterricht, der das Interesse der Lernenden miteinbezieht und bestenfalls fördert. Es zeigte sich, dass unter anderem eine unklare Begriffsdefinition des Experiments in der Praxis vorherrscht und Experimente nicht per se das Interesse fördern. Zahlreiche Faktoren stehen in komplexer Beziehung mit dem Interesse, wobei unter anderem Themen und Kontexte eine wesentliche Rolle spielen. Das Experiment vereint eine Vielzahl von experimentellen Kompetenzen, wobei die Durchführung und die Planung von den Schülern als am interessantesten bewertet werden. Erkenntnisse aus der Interessenforschung geben zudem Aufschluss darüber, wie Experimente durchgeführt werden können, um das Interesse zu steigern. Die Befriedigung der Grundbedürfnisse im Zusammenhang mit positiven emotionalen Erfahrungen und dem Erkennen einer persönlichen Relevanz spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Zudem wurde festgestellt, dass das Interesse am Experimentieren und das individuelle Interesse an den Naturwissenschaften eine mittlere positive Korrelation aufweisen

    «Das kommt vom Stress»: Stresserleben und Stressbewältigung Jugendlicher auf der Sekundarstufe 1

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    Die Phase der jungen Adoleszenz stellt besondere Anforderungen an die Kinder und Jugendlichen in der heutigen Gesellschaft. Neben biologischen und kognitiven Veränderungen sehen sie sich mit vielfältigen Anforderungen aus Schule und Umfeld konfrontiert. Die Stressforschung zeigt, dass Kinder und Jugendliche in der Altersspanne zwischen 12 und 14 Jahren besonders stressanfällig sind. Insbesondere alltägliche Situationen wie der Streit mit Freunden oder anstehende Prüfungen bergen ein hohes Stresspotential. Defizite in der Stressbewältigung und hohes Stressempfinden können das Wohlbefinden und die Gesundheit der Heranwachsenden beeinträchtigen. Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung des Themas Stress aus der Sichtweise von Kindern und Jugendlichen. Das Konstrukt wird in Bezug auf die Unterbereiche Wohlbefinden, Stressbegriff, Stressoren, Stressempfinden und -bewältigung analysiert. Für die Erhebung der Daten wird ein Mixed-Methods-Ansatz herangezogen. Für die quantitative Erhebung dient der Stressfragebogen SSKJ 3-8 R von Lohaus et al. als Grundlage und wird in einer 7. Klasse mit 18 Schülerinnen und Schülern angewendet. Ergänzend werden zwei qualitative, problemzentrierte Interviews mit zwei der Schüler durchgeführt, welche besonders unerwartete Ergebnisse im Fragebogen aufwiesen. Aufgrund der geringen Stichprobe erhebt diese Arbeit keinen Anspruch auf Repräsentativität. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Stress im Sekundarschulalter zu erlangen. Die Befunde sollen Einblicke in die individuelle Sichtweise von Kindern und Jugendlichen verschaffen und angehenden Lehrpersonen als Grundlage dafür dienen, ein hohes Stresserleben oder Defizite im Stressbewältigungsverhalten ihrer Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig zu erkennen und sie so in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Befunde aus Theorie und Praxis verdeutlichen, dass die Schule das größte Stresspotential birgt. Das Erscheinungsbild von Stress ist interindividuell sehr verschieden und geht mit multiplen Symptomatiken auf physischer und psychischer Ebene einher. Um mit Belastungen umzugehen, greifen Schülerinnen und Schüler auf direkte und indirekte Copingstrategien zurück. Es zeigen sich erhöhte Tendenzen in der emotionszentrierten Verarbeitung. Die Heranwachsenden wählen Formen der Bewältigung, um sich besser zu fühlen. Auf Basis der Befunde dieser Arbeit wird die Vermutung aufgestellt, dass ein erhöhtes Stresserleben vorrangig mit der Wahl indirekter Strategien der Bewältigung einhergeht. Was das Wohlbefinden betrifft, zeigt sich der unerwartete Befund, dass das allgemeine Wohlbefinden kaum mit dem Stresserleben korreliert. Auf Basis der Theorie wird die Hypothese generiert, dass die Befunde anders ausgefallen wären, hätte man das bereichsspezifische schulische Wohlbefinden untersucht

    Lernaufgaben – Bewegte Herausforderungen

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    Gute Lernaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil eines kompetenzorientierten Unterrichts und unterstützen Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Lernprozess. Dieses Dossier stellt kompetenzorientierte Lernaufgaben vor, die auf einem dialogischen Lehr-Lern-Modell basieren. Die Grundlage dafür bildet die neue Webplattform «Lernaufgaben zur Bewegungsförderung in der Kindheit»

    Die Bedeutung von Geschlecht und Emotionsregulation für die kindliche Kooperationsfähigkeit

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    Eine angemessene Emotionsregulation und Kooperationsfähigkeit sind sowohl für die kindliche Entwicklung als auch hinsichtlich der späteren akademischen Leistungen und damit für den Bildungsweg der Kinder bedeutsam. Die Entwicklung der Emotionsregulation spielt eine relevante Rolle für die Kooperationsfähigkeit, welche als eine später im Leben benötigte Fähigkeit gilt. Darüber hinaus entwickelt sich in den ersten Lebensjahren das biologische und soziale Geschlecht wesentlich. Die Forschungslage ist bezüglich der Zusammenhänge zwischen der Fähigkeit zur Emotionsregulation und Kooperationsfähigkeit im Vorschulalter im Hinblick auf mögliche Geschlechterunterschiede nicht differenziert genug und teilweise nicht aktuell. Eine differenzierte Untersuchung dieser Zusammenhänge kann dazu beitragen, dass entsprechende und frühzeitige Interventionen entwickelt werden können. Die vorliegende quantitative Studie untersucht deshalb die Bedeutung von Geschlecht und Emotionsregulation für die kindliche Kooperationsfähigkeit bei Kindern des Zyklus 1 (vom ersten Kindergarten bis zur zweiten Primarschulklasse) im schweizerischen Schulsystem. Zur Erfassung der Emotionsregulation und der Kooperationsfähigkeit wurden standardisierte Verhaltensbeobachtungen von alltagsnahen Aufgaben eingesetzt. Für die Erhebung der Kooperationsfähigkeit hatten die Kinder die Aufgabe, gemeinsam ein Puzzle zu lösen. Für die Erhebung der Emotionsregulation mussten die Kinder eine Schatztruhe öffnen. Zwei Generalisierte Lineare Modelle (GZLM) und eine Mediationsanalyse wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten zwischen der Emotionsregulation und der Kooperationsfähigkeit sowie zwischen dem Geschlecht und der Kooperationsfähigkeit keine Zusammenhänge. Lediglich das Alter war ein signifikant positiver Prädiktor für die Kooperationsfähigkeit. Zusätzlich konnte ein Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und der Emotionsregulation festgestellt werden. Da kein Geschlechterunterschied bei der Kooperationsfähigkeit festgestellt wurde, kann diese Erkenntnis eine potenzielle Ressource für die schulische Förderung sein. Darüber hinaus sollte dem Geschlechterunterschied bei der Emotionsregulation Beachtung geschenkt werden

    Vergleich der Interaktions-Qualität zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz: Qualität aus der Kinderperspektive

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    Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Forschungsfrage «Inwieweit unterscheidet sich die Kinderperspektive in Bezug auf die Interaktionsqualität in den drei Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz?» nach. Dazu wurde aus dem Gesamtdatensatz eine Stichprobe von 180 Kindern, aufgeteilt in die drei Länder gezogen. Diese Kinder stammen aus 36 verschiedenen Trägern. Um die Kinderperspektive einzuholen, wurde die GrazIAS Kinderperspektive genutzt. Dies ist ein Befragungsinstrument, welches die Interaktionsqualität aus der Kinderperspektive einholt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Interaktionsqualität durch die Kinder gut be-wertet wird. Der Kruskal-Wallis Test zeigte einen signifikanten Unterschied zwischen den drei Ländern. Die anschliessenden paarweisen Vergleiche zeigten, dass ein signifikanter Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz besteht. Zwischen den anderen Korrelationen besteht kein signifikanter Unterschied

    Mundart oder Standarddeutsch?: Die Bedeutung der Varietätenwahl der Lehrperson für DaZ-Kinder

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    Die Sprachförderung im Kindergarten findet vorwiegend mündlich und alltagsintegriert statt. In der Deutschschweiz ergibt sich durch die Diglossie ein Spannungsfeld zwischen mit Mundart assoziierter sozialer Integration und an Standarddeutsch gekoppelten schulischen Erfolg. Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, welche Varietät die Lehrperson wann und wem gegenüber wählt und welche Bedeutung dieses (sprachliche) Handeln für Kinder mit einer anderen Erstsprache als Deutsch hat. Im Rahmen der Studierendenpartizipation am Forschungsprojekt «AllBi» wurde über die Methode der Videosequenzanalyse das Lehrpersonenhandeln in Alltagsgesprächen in zwei Thurgauer Kindergärten untersucht. Bei beiden Lehrpersonen wurde eine gewisse Inkonsequenz im Gebrauch von Mundart und Standarddeutsch beobachtet. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die (vermeintliche) Unterstützung von Kindern mit DaZ-Förderbedarf häufig durch adressat:innen bezogenes Standarddeutschsprechen erfolgt. Diskutiert wird der Zusammenhang von Codeswitching und Mechanismen des Othering. Die höhere Interaktionsqualität nach einer Weiterbildung der Lehrperson rückt das Potential der Multimodalität in den Fokus

    Smartphones und Tablets im Fach Bildnerisches Gestalten

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    Diese Arbeit untersucht die Rolle und die Verwendungsmöglichkeiten von Smartphones und Tablets im Fach Bildnerisches Gestalten an Primarschulen, mit einem besonderen Fokus auf die Nutzung von Kamera-Apps, Bildbearbeitungstools und Zeichnungs-Apps. Durch eine umfassende Literaturrecherche, unter anderem zu Studien von Meister und Mindt (2020), Camuka und Peez (2017), sowie praktischen Unterrichtsbeispielen, wurde der Einfluss digitaler Geräte auf den Kunstunterricht analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Smartphones und Tablets vielfältige neue Wege bieten, die kreativen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zu fördern, den Zugang zur Kunst an Schulen zu modernisieren und digitale Kompetenzen im Unterricht zu integrieren. Insbesondere die Kamera-App eröffnet Möglichkeiten zur kreativen Bildgestaltung und Dokumentation, während Bildbearbeitungstools und Zeichnungs-Apps das experimentelle Arbeiten und individuelle künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten unterstützen. In der Diskussion werden jedoch auch Herausforderungen hervorgehoben, wie etwa den Bedarf an technisch-pädagogischer Weiterbildung der Lehrkräfte und die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion über den Einsatz digitaler Technologien im Bildungskontext. Abschliessend wird die Bedeutung von Smartphones und Tablets im Fach Bildnerisches Gestalten als bereichernd und zukunftsweisend akzentuiert, mit einem Ausblick auf weiterführende Forschungs- und Entwicklungsfragen

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