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    69 research outputs found

    Virtuosen der Öffentlichkeit? Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit

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    Ein Virtuose, Kritiker, Querdenker oder gar die Edelfeder Metternichs – die Umschreibungen Friedrich von Gentz‘ sind so zahlreich und unterschiedlich wie die Anzahl seiner Briefpartner. Allesamt lassen sie sich im Begriff des „Intellektuellen“ bündeln, der, obgleich erst später im Zuge der Dreyfus-Affäre entstanden, wie kein anderer geeignet erscheint, um den Typus des Meinungsmachers à la Gentz in der politischen Öffentlichkeit zu erfassen. Diese Publikation ist das Ergebnis eines Workshops, den der Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit und das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) Essen im März 2015 zur Verortung Friedrich von Gentz‘ im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit gemeinsam ausgerichtet haben. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Fortschritt und Verfall: Zur Diskussion von Religion und Moderne im Ausgang von Joachim Ritter

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    Mit dem gewachsenen Interesse für die Geistesgeschichte Nachkriegsdeutschlands und der Bundesrepublik hat auch der Name Joachim Ritter in den letzten Jahren verstärkt Beachtung gefunden. Zwischen 1946 und 1968 lehrte er Philosophie an der Universität Münster und beeinflusste als akademischer Lehrer durch sein Collegium Philosophicum eine ganze Reihe von namhaften Hochschullehrern und Intellektuellen. Diese Studie rekonstruiert zum einen die Entwicklung dieses Kreises. Insbesondere untersucht sie, wie Joachim Ritters Philosophie, sein Verständnis der modernen Welt und seine eigene intellektuelle Entwicklung in den Nachkriegsjahren bei seinen akademischen Schülern wirksam wurden, namentlich bei Hermann Lübbe und Odo Marquard, Robert Spaemann und Ernst-Wolfgang Böckenförde. Besonderes Augenmerk gilt zum anderen den religionstheoretischen und -politischen Überlegungen dieser Autoren, die sich, obwohl jeweils entscheidend von Ritter beeinflusst, doch deutlich voneinander abheben. Zur Erschließung dieser unterschiedlichen Perspektiven auf Moderne und Religion im Kontext der jungen Bundesrepublik – zwischen Fortschritt und Verfall – werden Bezüge zu Autoren wie Carl Schmitt und Hans Blumenberg aufgegriffen und nachgelassene Aufzeichnungen Joachim Ritters ausgewertet. Durch ihre offenen Anschlusspunkte ebenso wie durch ihre inhaltlichen Ambivalenzen, die zudem im zeitlichen Verlauf nicht unverändert blieben, erweist sich rückblickend die Fruchtbarkeit, mit der Ritters Philosophie die Auseinandersetzung mit der eigenen Gegenwart anzuregen vermochte, als sein maßgebliches Erbe. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1RwKDG

    Fortschritt und Verfall: Zur Diskussion von Religion und Moderne im Ausgang von Joachim Ritter

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    Mit dem gewachsenen Interesse für die Geistesgeschichte Nachkriegsdeutschlands und der Bundesrepublik hat auch der Name Joachim Ritter in den letzten Jahren verstärkt Beachtung gefunden. Zwischen 1946 und 1968 lehrte er Philosophie an der Universität Münster und beeinflusste als akademischer Lehrer durch sein Collegium Philosophicum eine ganze Reihe von namhaften Hochschullehrern und Intellektuellen. Diese Studie rekonstruiert zum einen die Entwicklung dieses Kreises. Insbesondere untersucht sie, wie Joachim Ritters Philosophie, sein Verständnis der modernen Welt und seine eigene intellektuelle Entwicklung in den Nachkriegsjahren bei seinen akademischen Schülern wirksam wurden, namentlich bei Hermann Lübbe und Odo Marquard, Robert Spaemann und Ernst-Wolfgang Böckenförde. Besonderes Augenmerk gilt zum anderen den religionstheoretischen und -politischen Überlegungen dieser Autoren, die sich, obwohl jeweils entscheidend von Ritter beeinflusst, doch deutlich voneinander abheben. Zur Erschließung dieser unterschiedlichen Perspektiven auf Moderne und Religion im Kontext der jungen Bundesrepublik – zwischen Fortschritt und Verfall – werden Bezüge zu Autoren wie Carl Schmitt und Hans Blumenberg aufgegriffen und nachgelassene Aufzeichnungen Joachim Ritters ausgewertet. Durch ihre offenen Anschlusspunkte ebenso wie durch ihre inhaltlichen Ambivalenzen, die zudem im zeitlichen Verlauf nicht unverändert blieben, erweist sich rückblickend die Fruchtbarkeit, mit der Ritters Philosophie die Auseinandersetzung mit der eigenen Gegenwart anzuregen vermochte, als sein maßgebliches Erbe. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1RwKDG

    Hunger and Modern Writing: Melville, Kafka, Hamsun, and Wright

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    Hunger is a contentious theme in modernist literature, and this study addresses its relevance in the works of four major American and European writers. Taking an in-depth look at works by Melville, Kafka, Hamsun, and Wright, it argues that hunger is deeply involved with concepts of modernity and modern literature. Exploring how it is bound up with the writer’s role in modern society this study draws on two conflicting and complex views of hunger: the first is material, relating to the body as a physical entity that has a material existence in reality. Hunger, in this sense, is a physiological process that affects the body as a result of the need for food, the lack of which can lead to discomfort, listlessness, and eventually death. The second view is that of hunger as an appetite of the mind, the kind of hunger for immaterial things that is associated with an individual’s desire for a new form of knowledge, sentiment, or a different way of perceiving the reality of the world. By discussing the selected authors’ conceptualization of hunger as both desire and absence of desire, or as both a creative and a destructive force, it examines how it has influenced literary representations of modern life. This study then offers a focused approach to a broad field of inquiry and presents analyses that address a variety of critical perspectives on hunger and modern literature. English Summary: http://bit.ly/2ibDNw

    Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) - eine Spurensuche in Köln

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    Wallraf – ein bekannter Name in Köln: Man begegnet ihm überall in der Stadt, ob auf dem Wallrafplatz unweit des Domes, auf einem Grabstein des Melaten-Friedhofs oder bei einem Besuch des Wallraf-Richartz-Museums. Diese digitale Spurensuche will das vielfältige Wirken Ferdinand Franz Wallrafs in Form einer biographischen Annäherung abbilden, die gemeinsam mit Studierenden der Geschichte und Kunstgeschichte im Sinne des „forschenden Lernens in digitalen Arbeitsumgebungen“ erarbeitet wurde. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Virtuosen der Öffentlichkeit? Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit

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    Ein Virtuose, Kritiker, Querdenker oder gar die Edelfeder Metternichs – die Umschreibungen Friedrich von Gentz‘ sind so zahlreich und unterschiedlich wie die Anzahl seiner Briefpartner. Allesamt lassen sie sich im Begriff des „Intellektuellen“ bündeln, der, obgleich erst später im Zuge der Dreyfus-Affäre entstanden, wie kein anderer geeignet erscheint, um den Typus des Meinungsmachers à la Gentz in der politischen Öffentlichkeit zu erfassen. Diese Publikation ist das Ergebnis eines Workshops, den der Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit und das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) Essen im März 2015 zur Verortung Friedrich von Gentz‘ im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit gemeinsam ausgerichtet haben. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) - eine Spurensuche in Köln

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    Wallraf – ein bekannter Name in Köln: Man begegnet ihm überall in der Stadt, ob auf dem Wallrafplatz unweit des Domes, auf einem Grabstein des Melaten-Friedhofs oder bei einem Besuch des Wallraf-Richartz-Museums. Diese digitale Spurensuche will das vielfältige Wirken Ferdinand Franz Wallrafs in Form einer biographischen Annäherung abbilden, die gemeinsam mit Studierenden der Geschichte und Kunstgeschichte im Sinne des „forschenden Lernens in digitalen Arbeitsumgebungen“ erarbeitet wurde. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Traumdramaturgie und Selbstreflexion: Bildstrategien romantischer Traumdarstellungen im Spannungsfeld zeitgenössischer Traumtheorie und Ästhetik

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    Die Arbeit untersucht Bildstrategien von Traumdarstellungen der deutschen Romantik unter Berücksichtigung der zeitgenössischen Traumtheorie und Ästhetik mit einer Fokussierung auf den Zeitraum zwischen 1820 und 1840. Die Studie geht der Frage nach, ob die Traumdarstellung jenseits ihrer ikonographischen Dimension auch als ästhetisches Konzept fungiert, indem die Dramaturgie des Traumes als Methode eingesetzt wird. Die romantische Präferenz für das Unbewusste – gerade auch hinsichtlich der Kunstproduktion – zeigt sich in der Auseinandersetzung mit der philosophisch-literarischen Frühromantik und kulminiert in einer Ästhetik der inneren Bilder. Diese reflektiert die Darstellbarkeit unsichtbarer Bilder und findet in der alinearen, assoziativen, chiffrierten, raum- und zeitsimultanen Dramaturgie des Traums ihre adäquate Struktur, auch weil sie sich einer homogenen Werkgenese zu widersetzen vermag. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte analysiert die Arbeit ausgewählte und heterogene Beispiele von Traumdarstellungen, die als Ausdruck dieser (Selbst)reflexion gelesen werden können. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1yxFcVi   Seitenzahl: 326   ISBN EPUB   978-3-946198-01-7 Mobi   978-3-946198-02-4 PDF     978-3-946198-03-

    Die Belagerung und Zerstörung Bonns 1689: Ein Lesebuch

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    Wilhelm Egon von Fürstenberg, Bischof von Strassburg und Kardinal, hatte 1688 bei der Wahl zum Kölner Erzbischof beim Domkapitel nicht die erforderliche Stimmenmehrheit erhalten. Nichtsdestotrotz beanspruchte er den Titel und die Macht des Erzbischofs und des Kurfürsten - konnte er sich doch der politischen und militärischen Unterstützung des von ihm verehrten französischen Königs Ludwig XIV. sicher sein. Fürstenberg holte für die festen Plätze am Niederrhein (z.B. Kaiserswerth und Rheinberg) französisches „Kriegsvolk“, in seine Residenzstadt Bonn allein ca. 6.000 Soldaten. Der Papst hatte ihm seine Zustimmung zur Wahl verweigert; der Kaiser und Fürstenbergs Nachbarn wollten das Vordringen Frankreichs an den Rhein mit militärischen Mitteln verhindern. So fanden sich der Kaiser, der Kurfürst von Brandenburg (wegen Kleve, Mark und Ravensberg), der Bischof von Münster und die holländischen Generalstaaten in einer Koalition zusammen; Oberbefehlshaber der alliierten Truppen wurde Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg. Die ersten Festungen wurden im Frühsommer 1689 von den Alliierten zügig erobert, aber in Bonn vermutete Friedrich - nicht zu Unrecht, wie sich zeigen sollte - eine starke Garnison und solide Festungsbauten; deshalb - unterstützt von einem Teil seiner Generäle - zögerte Friedrich zunächst mit einem Sturmangriff auf Bonn; stattdessen bombardierte er die Stadt vom rechten Rheinufer und dann aus dem Vorfeld neun Wochen lang, zerstörte sie dabei weitgehend. Die französischen Verteidiger unter dem Kommandanten d’Asfeld zogen sich zunächst in die unterirdischen Gänge der äußeren Festungsanlagen zurück; erst im Laufe der Zeit setzten ihnen der Mangel an Lebensmitteln, an Wasser und an Medikamenten zu. Die Moral der Truppe sank mit jedem Bombardement. Als dann Ende September 1689 das französisch besetzte Mainz an die Kaiserlichen fiel und diese Einheiten für die Belagerung Bonns frei wurden, liess Friedrich gegen die inzwischen schon lädierte Festung Bonn anrennen. Nach kurzem, aber verlustreichem Ansturm kapitulierte der bereits schwer verwundete Kommandant d’Asfeld. Bonn war zu 80% zerstört.In 1688 William Egon von Fürstenberg, bishop of Strasbourg and cardinal, had not got the necessary number of votes to get the archbishop of Cologne among the canons of the “Domkapitel”. Nevertheless he demanded the title and power of an archbishop and elector being sure of the political and military support of the French king Louis XIV. whom he admired a lot. Fürstenberg assembled French troops in his fortresses in the lower Rhine (e. g. Kaiserswerth and Rheinberg) and in his residence Bonn alone 6.000 soldiers. The Pope had denied him his approval of the election; the Emperor and Fürstenberg’s neighbours wanted to prevent France of getting ground next to the river Rhine by military actions. So the Emperor, the Elector of Brandenburg (because of Cleves, Mark and Ravensberg), the Bishop of Münster and the Republic of the Seven United Netherlands came together in a coalition. The Elector Frederick III. of Brandenburg became the commander in chief of the allied troops. The first fortresses were conquered easily by the allies in early summer of 1689, but Frederick expected a strong garrison and solid fortifications and as it showed he was right. Therefore he hesitated to launch an assault on Bonn, instead of this he bombed the city from the right bank of the river Rhine and from the glacis for nine weeks. He so destroyed the city almost completely. The French defence under their commander d’Asfeld hid at first in the shelters of the outer fortifications; it was only in the cause of time that they suffered from shortage of food, water and medicine. With every bombardment the morale of the French soldiers started to sink. When at the end of September 1689 Mainz occupied by the French so far, was taken by the Emperor’s troops, these troops could start to besiege Bonn that was badly damaged already. After a short attack the commander d’Asfeld who was severely wounded surrendered to Frederick’s army. Bonn was destroyed by 80 percent

    An den Wurzeln der Tugend: Rheinischer Adel und Freimaurerei 1765–1815

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    Welche Rolle spielte das »Esoterische« für die Selbstsicht der adlig-bürgerlichen Eliten beim Übergang zur Moderne? Dieser Frage geht die Studie Martin Otto Brauns mit dem Titel »An den Wurzeln der Tugend. Rheinischer Adel und Freimaurerei 1765–1815« nach. Auf der Grundlage der mythischen Geschichtskonstruktionen von Genealogien des rheinischen Adels sowie des Geheimbunds der Freimaurerei zeichnet der Autor die parallel zu den Entwicklungen der Naturwissenschaften verlaufende Transformation der Vorstellung vom tugendhaften »Adel des Blutes« hin zum bürgerlichen »Adel des Intellekts« nach. Die Studie kann dabei zeigen, wie der esoterische Gehalt des frühneuzeitlichen Bildes von Wachstum und Fortschritt des Familienstammbaums sich um 1800 mehr und mehr auf die Konzepte »Nation« und »Volk« im Gesamten ausweitete. Das esoterische Denken hielt sich auf dieser Grundlage bis in die Moderne und sollte vorhandene rassische Vorstellungen adlig-bürgerlicher Eliten der »Sattelzeit« nachhaltig prägen. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1CR6Ibc Seitenanzahl: 330 ISBNEPUB 978-3-95896-002-2MOBI 978-3-95896-003-9PDF 978-3-95896-001-

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