MAP (Modern Academic Publishing) (Univ. Köln)
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    69 research outputs found

    Studentengeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit

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    Die „Studentengeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit“ vereint die Beiträge eines Kolloquiums, das im Oktober 2013 anlässlich der Jubiläumstagung zum 625-jährigen Bestehen der Universität zu Köln abgehalten wurde. Während die Tagung sich allgemein mit Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte beschäftigte, wurden auf dem Kolloquium Vorträge von jungen, nicht habilitierten Forscherinnen und Forschern speziell zum Thema Studentengeschichte gehalten. Diese wurden im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit in digitaler Form auf der Plattform historicum-estudies.net (bis 2024 an der Kölner Frühen Neuzeit angesiedelt) erstveröffentlicht und nach Überführung von historicum-estudies.net an das Historische Institut 2025 in die Reihe MAP-Focus migriert. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Architekturzeichnungen der deutschen Renaissance: Funktion und Bildlichkeit zeichnerischer Produktion 1500–1650

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    Architekturzeichnungen sind nicht nur Medien zur Planung und Visualisierung von Architektur, sondern bedeutende Quellen historischer Entwurfstheorien, Entwurfspraktiken und Wissensproduktion. Während italienische Architekturzeichnungen etablierte Quellen der Renaissanceforschung sind, wird hier erstmals der Blick auf bislang vernachlässigte Zeichnungen der ›deutschen Renaissance‹ gelegt. Die vorliegende Studie untersucht sowohl die zeichnerischen Darstellungstechniken und Theorien als auch ihre allgemeine Bedeutung als Form- und Wissensspeicher. Der Autor analysiert dabei etwa die variable Verwendung der Zeichnungen vom Entwurfsmedium über das Rechtsdokument bis hin zur Prinzenerziehung und hebt den Stellenwert von Zeichnung und Zeichnungstheorie für verschiedene Professionen sowie das Selbstverständnis der Architekten hervor. Zudem werden erste Einblicke in die fürstliche und reichsstädtische Sammlungsgeschichte von Architekturzeichnungen in Kunstkammern, Bibliotheken und Kanzleien gegeben. Anhand von exemplarischen Fallstudien und neu erschlossenem Quellenmaterial werden so nicht nur neue Einsichten in die Funktionen und Semantiken zeichnerischer Produktion eröffnet, sondern auch übergreifende Fragen der historischen Wahrnehmung von Architektur in der Frühen Neuzeit verhandelt. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1OGnTV

    An den Wurzeln der Tugend: Rheinischer Adel und Freimaurerei 1765–1815

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    Welche Rolle spielte das »Esoterische« für die Selbstsicht der adlig-bürgerlichen Eliten beim Übergang zur Moderne? Dieser Frage geht die Studie Martin Otto Brauns mit dem Titel »An den Wurzeln der Tugend. Rheinischer Adel und Freimaurerei 1765–1815« nach. Auf der Grundlage der mythischen Geschichtskonstruktionen von Genealogien des rheinischen Adels sowie des Geheimbunds der Freimaurerei zeichnet der Autor die parallel zu den Entwicklungen der Naturwissenschaften verlaufende Transformation der Vorstellung vom tugendhaften »Adel des Blutes« hin zum bürgerlichen »Adel des Intellekts« nach. Die Studie kann dabei zeigen, wie der esoterische Gehalt des frühneuzeitlichen Bildes von Wachstum und Fortschritt des Familienstammbaums sich um 1800 mehr und mehr auf die Konzepte »Nation« und »Volk« im Gesamten ausweitete. Das esoterische Denken hielt sich auf dieser Grundlage bis in die Moderne und sollte vorhandene rassische Vorstellungen adlig-bürgerlicher Eliten der »Sattelzeit« nachhaltig prägen. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1CR6Ibc Seitenanzahl: 330 ISBNEPUB 978-3-95896-002-2MOBI 978-3-95896-003-9PDF 978-3-95896-001-

    Architekturzeichnungen der deutschen Renaissance: Funktion und Bildlichkeit zeichnerischer Produktion 1500–1650

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    Architekturzeichnungen sind nicht nur Medien zur Planung und Visualisierung von Architektur, sondern bedeutende Quellen historischer Entwurfstheorien, Entwurfspraktiken und Wissensproduktion. Während italienische Architekturzeichnungen etablierte Quellen der Renaissanceforschung sind, wird hier erstmals der Blick auf bislang vernachlässigte Zeichnungen der ›deutschen Renaissance‹ gelegt. Die vorliegende Studie untersucht sowohl die zeichnerischen Darstellungstechniken und Theorien als auch ihre allgemeine Bedeutung als Form- und Wissensspeicher. Der Autor analysiert dabei etwa die variable Verwendung der Zeichnungen vom Entwurfsmedium über das Rechtsdokument bis hin zur Prinzenerziehung und hebt den Stellenwert von Zeichnung und Zeichnungstheorie für verschiedene Professionen sowie das Selbstverständnis der Architekten hervor. Zudem werden erste Einblicke in die fürstliche und reichsstädtische Sammlungsgeschichte von Architekturzeichnungen in Kunstkammern, Bibliotheken und Kanzleien gegeben. Anhand von exemplarischen Fallstudien und neu erschlossenem Quellenmaterial werden so nicht nur neue Einsichten in die Funktionen und Semantiken zeichnerischer Produktion eröffnet, sondern auch übergreifende Fragen der historischen Wahrnehmung von Architektur in der Frühen Neuzeit verhandelt. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1OGnTV

    Studentengeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit

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    Die „Studentengeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit“ vereint die Beiträge eines Kolloquiums, das im Oktober 2013 anlässlich der Jubiläumstagung zum 625-jährigen Bestehen der Universität zu Köln abgehalten wurde. Während die Tagung sich allgemein mit Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte beschäftigte, wurden auf dem Kolloquium Vorträge von jungen, nicht habilitierten Forscherinnen und Forschern speziell zum Thema Studentengeschichte gehalten. Diese wurden im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit in digitaler Form auf der Plattform historicum-estudies.net (bis 2024 an der Kölner Frühen Neuzeit angesiedelt) erstveröffentlicht und nach Überführung von historicum-estudies.net an das Historische Institut 2025 in die Reihe MAP-Focus migriert. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Traumdramaturgie und Selbstreflexion: Bildstrategien romantischer Traumdarstellungen im Spannungsfeld zeitgenössischer Traumtheorie und Ästhetik

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    Die Arbeit untersucht Bildstrategien von Traumdarstellungen der deutschen Romantik unter Berücksichtigung der zeitgenössischen Traumtheorie und Ästhetik mit einer Fokussierung auf den Zeitraum zwischen 1820 und 1840. Die Studie geht der Frage nach, ob die Traumdarstellung jenseits ihrer ikonographischen Dimension auch als ästhetisches Konzept fungiert, indem die Dramaturgie des Traumes als Methode eingesetzt wird. Die romantische Präferenz für das Unbewusste – gerade auch hinsichtlich der Kunstproduktion – zeigt sich in der Auseinandersetzung mit der philosophisch-literarischen Frühromantik und kulminiert in einer Ästhetik der inneren Bilder. Diese reflektiert die Darstellbarkeit unsichtbarer Bilder und findet in der alinearen, assoziativen, chiffrierten, raum- und zeitsimultanen Dramaturgie des Traums ihre adäquate Struktur, auch weil sie sich einer homogenen Werkgenese zu widersetzen vermag. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte analysiert die Arbeit ausgewählte und heterogene Beispiele von Traumdarstellungen, die als Ausdruck dieser (Selbst)reflexion gelesen werden können. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1yxFcVi   Seitenzahl: 326   ISBN EPUB   978-3-946198-01-7 Mobi   978-3-946198-02-4 PDF     978-3-946198-03-

    Mehrsprachigkeit im Spiegel des Buchdrucks: Das spanische Italien im 16. und 17. Jahrhundert

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    Wie schlägt Mehrsprachigkeit in der Frühen Neuzeit buchstäblich zu Buche? Am Beispiel des spanischen Italien untersucht die Studie im Buchdruck gespiegelte Sprachverhältnisse sowie Formen und Praktiken der Mehrsprachigkeit im 16. und 17. Jahrhundert. Vier mehrsprachige Kommunikationsräume – die zwei Metropolen Neapel und Mailand sowie die zwei Inseln Sizilien und Sardinien – werden in ihrer Dynamik analysiert, kontrastiert und typologisiert. Die vier Mehrsprachigkeitsprofile werden mittels einer quantifizierenden und qualitativen Methodenkombination rekonstruiert. Dabei ermittelt die Autorin, in welchen Diskursdomänen der gedruckten Schriftlichkeit Spanisch wie häufig verwendet wurde. Welche individuellen sprachlichen Kompetenzen der Produzenten sowie der Rezipienten lassen sich von mehrsprachigen Druckwerken ableiten? Welche zielgerichtete Mehrsprachigkeit in Form von Sprachlehrwerken ist nachzuweisen? (Wie) wird gesellschaftliche Mehrsprachigkeit thematisiert, diskutiert und bewertet? Anhand der Auswertung von 3.000 spanischen, zwei- und mehrsprachigen Druckwerken werden sowohl Erkenntnisse zur Buchproduktion als auch zu wichtigen Einzelwerken und Paratexten gewonnen. Die Analyse der Teilkorpora bringt markante regionale Unterschiede zum Vorschein und zeigt, dass sich das spanische Sardinien als ein Extremfall von Sprachenpluralität darstellt, die anderen drei Territorien (Regno di Napoli, Regno di Sicilia, Milanesado) jedoch aufgrund der Entdramatisierung von Mehrsprachigkeit als faktische Normalfälle von Sprachkontakt zu interpretieren sind. Die Autorin legt damit erstmals eine umfassende Fall- und Vergleichsstudie zur Geschichte der Mehrsprachigkeit und des Buchdrucks der Italia spagnola vor. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1GNF2L

    Mehrsprachigkeit im Spiegel des Buchdrucks: Das spanische Italien im 16. und 17. Jahrhundert

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    Wie schlägt Mehrsprachigkeit in der Frühen Neuzeit buchstäblich zu Buche? Am Beispiel des spanischen Italien untersucht die Studie im Buchdruck gespiegelte Sprachverhältnisse sowie Formen und Praktiken der Mehrsprachigkeit im 16. und 17. Jahrhundert. Vier mehrsprachige Kommunikationsräume – die zwei Metropolen Neapel und Mailand sowie die zwei Inseln Sizilien und Sardinien – werden in ihrer Dynamik analysiert, kontrastiert und typologisiert. Die vier Mehrsprachigkeitsprofile werden mittels einer quantifizierenden und qualitativen Methodenkombination rekonstruiert. Dabei ermittelt die Autorin, in welchen Diskursdomänen der gedruckten Schriftlichkeit Spanisch wie häufig verwendet wurde. Welche individuellen sprachlichen Kompetenzen der Produzenten sowie der Rezipienten lassen sich von mehrsprachigen Druckwerken ableiten? Welche zielgerichtete Mehrsprachigkeit in Form von Sprachlehrwerken ist nachzuweisen? (Wie) wird gesellschaftliche Mehrsprachigkeit thematisiert, diskutiert und bewertet? Anhand der Auswertung von 3.000 spanischen, zwei- und mehrsprachigen Druckwerken werden sowohl Erkenntnisse zur Buchproduktion als auch zu wichtigen Einzelwerken und Paratexten gewonnen. Die Analyse der Teilkorpora bringt markante regionale Unterschiede zum Vorschein und zeigt, dass sich das spanische Sardinien als ein Extremfall von Sprachenpluralität darstellt, die anderen drei Territorien (Regno di Napoli, Regno di Sicilia, Milanesado) jedoch aufgrund der Entdramatisierung von Mehrsprachigkeit als faktische Normalfälle von Sprachkontakt zu interpretieren sind. Die Autorin legt damit erstmals eine umfassende Fall- und Vergleichsstudie zur Geschichte der Mehrsprachigkeit und des Buchdrucks der Italia spagnola vor. Lesen Sie hier die detaillierte English Summary: http://bit.ly/1GNF2L

    Scholia D in Iliadem. Proecdosis aucta et correctior 2014: Secundum codices manu scriptos

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    Das Verständnis eines Dichters beginnt mit seinen Wörtern. Homer selbst hat mit der Deutung seiner eigenen Wörter begonnen, wie eindrucksvolle Einzelfälle zeigen. Unsere D-Scholien sind Zeugen für die Erklärung und das Verständnis Homers, die vermutlich bis in die Zeit der Rhapsoden zurückreichen und durch den Schulunterricht erhalten und immer stärker angewachsen sind. Ungeachtet ihrer geistesgeschichtlichen Bedeutung waren sie lange unvollständig und ungenau bekannt, zur Ilias im wesentlichen aus der Editio princeps 1517, die eine uns erhaltene, ihrerseits kräftig erweiterte Handschrift deutlich bearbeitet hat. Ihr Text wurde bis ins 19. Jhrhundert im Schulunterricht benutzt, besonders in England. Dann wurde er von den neuen Schulkommentaren verdrängt, in denen die wiederentdeckte alexandrinische Homererklärung berücksichtigt war. Die erste vollständige kritische Ausgabe wurde erst im Jahr 2000 herausgegeben, um den Beitrag der D-Scholien zu unserem Homerverständnis würdigen zu können. Sehr viel mehr Aufmerksamkeit und Hingabe hatte bis dahin den zahlreichen verwandten Papyri gegolten ("Scholia minora"), die alle fragmentarisch sind und an Gehalt weit hinter den Handschriften zurückstehen.Das Verständnis eines Dichters beginnt mit seinen Wörtern. Homer selbst hat mit der Deutung seiner eigenen Wörter begonnen, wie eindrucksvolle Einzelfälle zeigen. Unsere D-Scholien sind Zeugen für die Erklärung und das Verständnis Homers, die vermutlich bis in die Zeit der Rhapsoden zurückreichen und durch den Schulunterricht erhalten und immer stärker angewachsen sind. Ungeachtet ihrer geistesgeschichtlichen Bedeutung waren sie lange unvollständig und ungenau bekannt, zur Ilias im wesentlichen aus der Editio princeps 1517, die eine uns erhaltene, ihrerseits kräftig erweiterte Handschrift deutlich bearbeitet hat. Ihr Text wurde bis ins 19. Jhrhundert im Schulunterricht benutzt, besonders in England. Dann wurde er von den neuen Schulkommentaren verdrängt, in denen die wiederentdeckte alexandrinische Homererklärung berücksichtigt war. Die erste vollständige kritische Ausgabe wurde erst im Jahr 2000 herausgegeben, um den Beitrag der D-Scholien zu unserem Homerverständnis würdigen zu können. Sehr viel mehr Aufmerksamkeit und Hingabe hatte bis dahin den zahlreichen verwandten Papyri gegolten ("Scholia minora"), die alle fragmentarisch sind und an Gehalt weit hinter den Handschriften zurückstehen

    Netzbiographie – Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1773-1861)

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    Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1773–1861) gehört zu jener Generation rheinischer Adliger, die, noch durch das Ancien Régime geprägt, die fundamentalen Umbrüche im Kielwasser der Französischen Revolution in all ihrer Wucht und Unberechenbarkeit erfuhr. Die multiperspektivische „Netzbiographie“ porträtiert Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck als "Messlatte" adliger "Gewinner und Verlierer" der Umbruchszeit um 1800. Gleichzeitig ist diese von der Fritz Thyssen-Stiftung im Rahmen des Projektes "Gewinner und Verlierer. Der rheinische Adel in der Sattelzeit (1750-1850)" geförderte Publikation als Hypertext angelegt und ein frühes Beispiel des kollaborativen wissenschaftlichen Publizierens mehrerer Autor*innen. Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

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